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April 10, 2026
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"Die Kultur Europas ist aus der Begegnung von Jerusalem, Athen und Rom â aus der Begegnung zwischen dem Gottesglauben Israels, der philosophischen Vernunft der Griechen und dem Rechtsdenken Roms entstanden. Diese dreifache Begegnung bildet die innere Identität Europas."
"Aber wenn man nur Know-How weitergibt, nur beibringt, wie man Maschinen macht und mit ihnen umgeht, und wie man VerhĂźtungsmittel anwendet, dann braucht man sich nicht zu wundern, dass am Schluss Krieg herauskommt und AIDS-Epidemien."
"Der Islam hat drei Grundglaubensrichtungen: Sunniten, Schiiten und Peter Scholl-Latour."
"Mir fielen Taxis und Busse auf, die schwarz verhĂźllte Särge transportierten. Es gibt keine sehnlichere ErfĂźllung fĂźr einen Schiiten, als im Umkreis der groĂen Imame begraben zu sein. Die Pilgerstätten sind deshalb zu gewaltigen Nekropolen geworden. Schon Karl May, der sich sehr gewissenhaft mit dem Orient befasst hatte, schilderte die Leichenkarawanen aus Persien, die mit ihren verwesenden Kadavern, entsetzlichen Gestank und Pest verbreitend, durch die WĂźste nach Kerbela zogen."
"Aber ist es nun das Mephisto-Bärtchen oder die wie Billardkugeln rollenden Augäpfel hinter den Brillengläsern? Der Mann hat etwas Beängstigendes. Sein Kopf ist der eines afrikanischen Lenin."
"Ich fßrchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Abendlandes. Das Christentum hat teilweise schon abgedankt. Es hat keine verpflichtende Sittenlehre, keine Dogmen mehr. Das ist in den Augen der Muslime auch das Verächtliche am Abendland."
"âWelches Schweinderl hätten Sâ denn gern?â â stereotype Frage an jeden Teilnehmer seiner Rateshow Was bin ich? â ROBERT LEMBKE ZUM 100. GEBURTSTAG ¡ "Welches Schweinderl hätten S' denn gern?" auf stern.de"
"âAstronauten sind Männer, die ihren Frauen von ihren Reisen nichts mitbringen mĂźssen.â â Das Beste aus meinem Glashaus, Frankfurt am Main: Fischer 2017"
"âWenn Politiker anfangen, die Farbe des Windes zu beschreiben, stehen bald Wahlen ins Haus.â â SteinwĂźrfe im Glashaus. Seite 69."
"âSo bĂśse ist kein Kind, daĂ es nicht fĂźr eine SteuerermäĂigung gut wäre.â â SteinwĂźrfe im Glashaus. Seite 110."
"âGeliebt zu werden kann eine Strafe sein. Nicht wissen, ob man geliebt wird, ist Folter.â â Duden Zitate und AussprĂźche, Duden Verlag 1996, ISBN 9783411041213, Seite 670."
"âFahre wie der Teufel, und du wirst ihn bald treffen.â â SteinwĂźrfe im Glashaus. Seite 117."
"âErwachsene nennen ihre Teddybären Ideale.â â Das Beste aus meinem Glashaus. Seite 168."
"âDie Naivität, mit der manche Menschen in diesem Lande Politik machen, wird nur noch Ăźbertroffen von der Naivität, mit der manche Menschen dann darĂźber schreiben.â â SteinwĂźrfe im Glashaus. Seite 67."
"âBĂśse Menschen haben keine Lieder, aber häufig eine Stereo-Anlage.â â SteinwĂźrfe im Glashaus. Seite 16."
"âAnerkennung ist eine Pflanze, die vorwiegend auf Gräbern wächst.â â Das Beste aus meinem Glashaus. Seite 156."
"Ich sterbe nicht als Christ, sondern als Staatsverbrecher. Mein Werk als Chef der Orpo ist nicht anerkannt worden."
"Was ist schlieĂlich ein Papst, ein Präsident oder ein Generalsekretär anderes als jemand, der sich fĂźr einen Papst oder einen Generalsekretär oder genauer: fĂźr die Kirche, den Staat, die Partei oder die Nation hält? Das einzige, was ihn von der Figur in der KomĂśdie oder vom GrĂśĂenwahnsinnigen unterscheidet, ist, daĂ man ihn im allgemeinen ernst nimmt und ihm damit das Recht auf diese Art von 'legitimem Schwindel', wie Austin sagt, zuerkennt."
"Tatsächlich ßben Worte eine typisch magische Macht aus: sie machen sehen, sie machen glauben, sie machen handeln."
"So macht uns die Soziologie paradoxerweise frei, indem sie uns von der Illusion der Freiheit befreit."
""Das Werk, das man malt, ist eine Art, Tagebuch zu fĂźhren." In: L' Intransigeant. Paris, 15. Mai 1932 (Picasso im Gespräch mit E. TĂŠriade, 1932). Zitiert nach Picasso: Ăber Kunst. Diogenes Verlag, ZĂźrich 1982, ISBN 978-3-257-23674-5"
"Meine Bilder wĂźrden die gleiche Wirkung haben, wenn ich sie nach ihrer Vollendung, ohne sie zu zeigen, einhĂźllte und versiegelte. Es handelt sich um Manifestationen unmittelbarer Art."
"Wir wissen nun, dass die Kunst nicht die Wahrheit ist. Die Kunst ist eine Lßge, die uns erlaubt, uns der Wahrheit zu nähern, zumindest der Wahrheit, die uns verständlich ist."
""Wer sich nicht mit Politik befaĂt, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen mĂśchte, bereits vollzogen: er dient der herrschenden Partei." Tagebuch 1946"
"Wenn das Theater eingeht, ist auch der Eros eingegangen."
"Ein Schauspieler kann vielleicht dumm und groĂ sein; ein Dichter, fĂźrchte ich, kann beides nicht vereinen."
"Die Kenner, wenn sie etwa eine Zeichnung sehen, gehen von DĂźrer oder Rembrandt oder von Picasso aus; der Schaffende, gleichviel wo er selber wirkt, weiĂ um das leere Papier."
"Wie alle Männer der Tat, wenn sie einen heiklen Teil ihres Innenlebens nicht erledigen kÜnnen, stßrzte Rolf sich nicht in Grßbelei ßber sich selbst, sondern in Arbeit, in nßtzliche und sachliche Arbeit..."
"Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kommen Menschen."
"Katastrophen kennt allein der Mensch, sofern er sie Ăźberlebt; die Natur kennt keine Katastrophen."
"Jeder Mensch erfindet sich frßher oder später eine Geschichte, die er fßr sein Leben hält."
"Blinder als blind ist der Ăngstliche."
"Die Kunst ist der Statthalter der Utopie."
"Wo wir lieben, gedeiht auch unser Talent."
"Willst du wissen, woraus die Menschheit besteht? Aus denen, die sich nicht um dich kĂźmmern."
"Wer liebt, hat ein groĂes Geschenk zu verwalten."
""Einen Schuss WĂźste braucht der Mensch"
"Bei Erfindungen ist der Erste immer der Dumme; den Ruhm kassiert der Zweite, und das Geschäft macht erst der Dritte."
"Der Krieg hat einen sehr langen Arm. Noch lange, nachdem er vorbei ist, holt er sich seine Opfer."
"Reich hat nur einen Glauben, den an die Ăberlebenskraft der Literatur und Kultur. Dieser Glaube ist frei von falschen Illusionen, aber er ist schĂśn und stark."
"Was habe ich aus dem Gespräch mit Anna Seghers gelernt? Daà die meisten Schriftsteller von der Literatur nicht mehr verstehen als die VÜgel von der Ornithologie."
""Ohne Eitelkeit gibt es kein Schreiben. Egal, ob Autor oder Kritiker"
""Manchmal ist eine Schreibblockade fĂźr die Leser ein Segen, das wollen wir nicht vergessen." Das Literarische Quartett am 15. Dezember 1994, zitiert nach http://www.ortneronline.at/?p=24412"
"Mich interessiert die Literatur, nicht das Buch."
"Lesen ist nicht nur die ErfĂźllung einer Erwartung, sondern auch Protest."
""'Ich bin ein halber Pole, ein halber Deutscher und ein ganzer Jude.' [...] diese arithmetische Formel war so effektvoll wie unaufrichtig: Hier stimmte kein einziges Wort. Nie war ich ein halber Pole, nie ein halber Deutscher"
""Der Wohlklang, der Scharfsinn und der Stil â und damit ist schon charakterisiert, was Heines bahnbrechendes Werk von beinahe allen seinen Vorgängern und beinahe allen seinen Nachfolgern unterscheidet. [...]. Ihm ist geglĂźckt, was Europa den Deutschen kaum mehr zutraute: ein StĂźck Weltliteratur in deutscher Sprache." â Ăźber Heinrich Heine, Der Fall Heine, dtv, MĂźnchen 2000, S. 13"
"Aufrichtigkeit ist die erste Pflicht des Kritikers."
"Wenn ich zwischen zwei Ăbeln entscheiden muss, wähle ich das, was ich noch nicht ausprobiert habe."
"Sehen Sie, unglĂźcklicherweise bin ich nicht schwarz. Es gibt viele verschiedene Sorten Blut in unserer Familie. Aber hier in den Vereinigten Staaten verwendet man das Wort âNegerâ, um jene zu bezeichnen, die Ăźberhaupt Negerblut in ihren Adern haben. In Afrika ist das Wort reiner. Es bedeutet ganz Neger, deshalb schwarz. Ich bin braun. Mein Vater hatte ein dunkleres Braun. Meine Mutter ein Olivgelb."