First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Das Schenken und Austauschen von Haar ist eines der kĂśstlichsten Liebesspiele."
"Beim Abschiednehmen kommt ein Augenblick, in dem man die Trauer so stark vorausfĂźhlt, dass der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist."
"Aus Scham oder Selbstsucht verbirgt jeder das Beste und Zarteste in seinem Innern."
""Arbeiten, alles einer Idee, einem jämmerlichen, trivialen Ehrgeiz aufopfern, eine Stellung, einen Namen erringen? Und dann? Wozu?" â November"
"Wie dem auch sei, ich scheiĂe auf die Rechtswissenschaften."
"Wenn die Gesellschaft so fortfährt, wird in zweitausend Jahren nichts mehr sein, kein Grashalm, kein Baum; sie wird die Natur aufgefressen haben."
"Kennen Sie Schopenhauer? Idealist und Pessimist, eher Buddhist. Das passt mir."
"In den Gedanken ist mehr Wirklichkeit als in den Dingen."
"Ich will Ăźber die moralische Geschichte der Menschen meiner Generation schreiben â oder genauer Ăźber die Geschichte ihrer GefĂźhle. Es ist ein Buch Ăźber Liebe und Leidenschaft; aber eine Leidenschaft wie sie heute existieren kann -- nämlich eine untätige."
"Ich scheue die Disziplin, den mathematischen Geist, den beschränkten Geist, das Herz der Händler, das so vertrocknet ist wie das Holz ihres Ladentisches."
"Ich glaube, dass die Menschheit nur ein Ziel hat: das Leid."
""Ich bestreite, dass die Frauen etwas von Gefßhlen verstehen. Sie nehmen sie stets nur persÜnlich und relativ wahr. Sie sind die härtesten und grausamsten aller Lebewesen."'"
""âIm Namen der Menschheit fordere ich, daĂ der schwarze Stein zermahlen, sein Staub in den Wind gestreut, daĂ Mekka verwĂźstet und das Grab von Mohammed entehrt wird. Das ist der Weg, um gegen den Fanatismus anzugehen."'"
"Heutzutage geht der Mann geradeswegs los auf eine Frau, fasst sie ins Auge, findet sie ÂťverfĂźhrerischÂŤ, macht die Wette mit seinen Freunden: Ist sie die Frau eines anderen, wird die ganze Farce nur noch um so reizvoller!"
"Es gibt Menschen, deren Aufgabe lediglich darin besteht die Vermittlerrolle bei anderen zu Ăźbernehmen; man schreitet Ăźber sie hinweg, wie Ăźber BrĂźcken und geht davon."
"Schach(spiel): Zu ernsthaft fĂźr ein Spiel, zu seicht als Wissenschaft."
"Porträt: Das Schwierige ist, das Lächeln wiederzugeben."
"Optimist: ein anderes Wort fĂźr Dummkopf."
"Instinkt: ersetzt die Intelligenz."
"DummkĂśpfe: denken anders als man selbst."
"Diplom: Amtlicher Ausweis fĂźr Studienabschluss. Beweist gar nichts."
"Angst. Verleiht FlĂźgel."
"Die Furcht entsteht viel frĂźher als alles andere."
"Wer das Leben nicht schätzt, hat es nicht verdient."
"Wer wenig denkt, der irrt viel."
"Wer das BĂśse nicht bestraft, befiehlt, dass es getan werde."
"Wer an einem Tag reich werden will, wird in einem Jahr gehängt werden."
"Keine Wirkung in der Natur ist ohne Vernunftgrund. Erkenne den Vernunftgrund, und du bedarfst nicht des Experiments."
"Die Menschen werden jenes Ding verfolgen, vor dem sie am meisten Angst haben."
"Das Wissen ist Kind der Erfahrung."
"Bezeichnest du die Malerei als stumme Dichtung, so kann der Maler erst recht die Dichtung als blinde Malerei bezeichnen."
"Armselig der SchĂźler, der seinen Meister nicht Ăźbertrifft."
"Ich habe Gott und die Menschheit beleidigt, weil mein Werk nicht die Qualität erreichte, die es hätte haben sollen."
"Es wird die Zeit kommen, in welcher wir das Essen von Tieren ebenso verurteilen, wie wir heute das Essen von unseresgleichen, die Menschenfresserei, verurteilen."
"Und da ich von unbändigem Verlangen dorthin gezogen wurde, stets begierig, die ungeheure FĂźlle von allerlei seltsamen Formen zu schauen, welche die findige Natur geschaffen, so gelangte ich, nachdem ich eine Weile zwischen den dĂźsteren Klippen umhergewandert war, zum Eingang einer groĂen HĂśhle, vor der ich staunend eine Zeitlang stehenblieb, weil ich nichts davon wuĂte. Mit gekrĂźmmtem RĂźcken, die linke Hand auf das Knie gestĂźtzt und mit der rechten die gesenkte, gerunzelte Stirn Ăźberschattet, beugte ich mich immer wieder vor, bald dahin und bald dorthin, um zu sehen ob drinnen irgend etwas zu unterscheiden sei; aber daran wurde ich gehindert durch das tiefe Dunkel, das dort herrschte. Und nachdem ich eine Weile so davor gestanden hatte, regten sich plĂśtzlich zwei GefĂźhle in mir, nämlich Furcht und Begierde: Furcht vor der dĂźster drohenden HĂśhle und Begierde, zu erforschen, ob dort drinnen etwas Wunderbares sei..."
"Wenn auch der menschliche Geist durch vielfache Erfindungen mit verschiedenen Instrumenten auf dasselbe Ziel zugeht, nie wird er eine Erfindung machen, die schÜner, leichter und kßrzer wäre als die Natur."
"Zwei ganz verschiedene Dinge behagen uns gleichermaĂen: die Gewohnheit und das Neue."
"Wir stimmen den anderen nur zu, wenn wir eine Gemeinsamkeit zwischen ihnen und uns empfinden."
"Wie viele Freunde, wie viele Verwandte erstehen dem neuen Minister Ăźber Nacht!"
"Wenn man bei gewissen Menschen, deren UnterstĂźtzung man braucht, ohne Erfolg alles MĂśgliche versucht hat, sie fĂźr sich zu gewinnen, bleibt als letztes Mittel nur Ăźbrig, sich nicht mehr um sie zu bemĂźhen."
"Wenn Kenntnisse und Lebensklugheit sich in einer Person vereint finden, frage ich nicht nach dem Geschlecht: Ich bewundere."
"Sprachen sind der SchlĂźssel oder Eingang zur Gelehrsamkeit, nichts weiter."
"Mit geliebten Menschen zusammen sein: mehr braucht es nicht; träumen, mit ihnen sprechen, nicht sprechen, an sie denken, an die gleichgßltigsten Dinge denken, aber in ihrer Nähe: alles gilt gleich."
"Manche Leute tragen drei Namen, als fĂźrchteten sie sich, keinen zu besitzen."
"Man eilt herbei, um die UnglĂźcklichen zu betrachten, man bildet eine Gasse oder stellt sich an die Fenster, um die ZĂźge und die Haltungen eines Menschen zu beobachten, der zum Tode verurteilt ist und weiĂ, dass er sterben muss: eitle, bĂśsartige, unmenschliche Neugierde!"
"Man darf Menschen nicht wie ein Gemälde oder eine Statue nach dem ersten Eindruck beurteilen, die haben ein Inneres, ein Herz, das ergrßndet sein will."
"Kein Handwerk ohne Lehrzeit."
"Es ist schĂśn, den Augen dessen zu begegnen, dem man soeben etwas geschenkt hat."
"Es ist besser sich der Undankbarkeit auszusetzen, als den UnglĂźcklichen Unrecht zu tun."
"Es gibt mehr Werkzeuge als Arbeiter, und von diesen mehr schlechte als gute."