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April 10, 2026
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"Ruft den Ackerbau wieder ins Leben, erneuert die Wollspinnerei; das gäbe ein recht ehrsames Geschäft, in dem sich mit Nutzen jeder Schwarm von Tagesdieben betätigen kÜnnte, die bisher die Not zu Dieben gemacht hat."
"Gott hat uns nicht nur das Recht auf das fremde, sondern sogar auf das eigene Leben genommen."
"Es ist ausgeschlossen, dass alle Verhältnisse gut sind, solange nicht alle Menschen gut sind, worauf wir ja wohl noch eine hßbsche Reihe von Jahren werden warten mßssen."
"Ein Gewerbe ist allen Männern und Frauen gemeinsam: der Ackerbau; den versteht jeder. Darin werden alle von Kindheit an unterwiesen."
"Die Frauen sind ihren Männern, die Kinder den Eltern und so Ăźberhaupt die JĂźngeren den Ălteren untertan."
"Wir kĂśnnen nie sicher sein, dass die Ansicht, die wir zu unterdrĂźcken suchen, falsch ist; auch wenn wir sicher sein kĂśnnten, wäre die UnterdrĂźckung immer noch ein Ăbel."
"Ohne Rßcksicht auf die tatsächlichen Fähigkeiten des Einzelnen glaubt der Mann, dass er das Recht hat zu befehlen und die Frau die Pflicht zu gehorchen."
"Ăffentliche Meinungen Ăźber Themen, die dem Verstand schwer zugänglich sind, sind oft richtig, aber selten oder nie die ganze Wahrheit."
"Hat es je eine Herrschaft gegeben, die den Herrschenden nicht natĂźrlich erschien?"
"Es ist zu bezweifeln, ob alle bisherigen technischen Erfindungen die Tageslast auch nur eines menschlichen Wesens erleichtert hat."
"Die verhängnisvolle Neigung der Menschen, ßber etwas, was nicht mehr zweifelhaft ist, nicht länger nachzudenken, ist die Ursache der Hälfte aller Irrtßmer."
"Die Herren der Frauen verlangen mehr als einfachen Gehorsam und wandten die ganze Macht der Erziehung an, um ihren Zweck zu erreichen."
"Die Ehe ist die einzige wirkliche Leibeigenschaft, die unser Gesetz kennt. Es gibt keine Sklaven mehr, auĂer den Herrinnen jedes Hauses."
"Das Volk, welches die Macht ausĂźbt, ist nicht immer dasselbe Volk wie das, Ăźber welches sie ausgeĂźbt wird."
"Alles Gute, das besteht, ist eine Frucht der Originalität."
"Diese Meinung (dass das Volk es nicht nÜtig hat, seine Macht ßber sich selbst zu beschränken, Anm.) wurde auch nicht wesentlich durch solche vorßbergehenden Verirrungen wie die der FranzÜsischen Revolution gestÜrt, deren Schreckenstaten das Werk eines widerrechtlich nach der Macht strebenden Klßngels waren und keinesfalls dem anhaltenden Wirken volkstßmlicher Einrichtungen zuzuschreiben sind, sondern einem plÜtzlichen, krampfhaften Ausbruch gegen monarchisch-aristokratische Willkßrherrschaft."
"„Ich wollte nicht sagen, dass Konservative generell dumm sind. Ich wollte sagen, dass dumme Menschen im Allgemeinen konservativ sind. Ich halte das fĂźr eine so offensichtliche und unleugbare Tatsache, dass ich kaum glaube, daĂ ein ehrenwerter Mann sie in Frage stellen wird.“ – In einer Parlamentsdebatte mit dem dem Konservativen John Pakington MP vom 31. Mai 1866 (Hansard, vol 183, col 1592)."
"Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufriedenes Schwein; besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr. Und wenn der Narr oder das Schwein anderer Ansicht sind, dann deshalb, weil sie nur die eine Seite der Angelegenheit kennen. Die andere Partei hingegen kennt beide Seiten."
"Wenn dasselbe zufällige Zusammentreffen sich nie zum zweitenmale ereignen wßrde, so hätten wir damit eine leichte Probe, um es von einem jeden Zusammentreffen, das ein Resultat von Gesetzen ist, zu unterscheiden."
"Universitäten sind nicht da, um ein Wissen zu lehren, welches erforderlich ist, um zu einer bestimmten Art des Broderwerbs zu befähigen. Ihre Aufgabe ist es nicht, geschickte Rechtsgelehrte oder Aerzte oder Ingenieure zu bilden, sondern tßchtige und veredelte menschliche Wesen."
"Ich sterbe glĂźcklich."
"Songs am Piano schreibt man weg vom KĂśrper, mit ausgestreckten Armen. Die Gitarre dagegen umarmt man wie eine Frau. So klingen dann auch die Songs, die ich auf jedem dieser Instrumente schreibe. Das wurde mir erst vor ein paar Jahren richtig klar."
"Du schadest meinem Image."
"Wer flieht, kann später wohl noch siegen! / Ein toter Mann bleibt ewig liegen."
"So winzig sind der Frauen Seelen, dass mancher annimmt, dass sie gänzlich fehlen."
"Die Frau, die man mit Poesie gewann, / Ist nur ein Tisch, worauf man schreiben kann."
"Man hat mir gesagt, dass jede Gleichung im Buch die Verkaufszahlen halbiert. Ich beschloss deshalb, auf mathematische Formeln ganz zu verzichten"
"Selbstverständlich werden viele Menschen ein Verbot der Manipulation am menschlichen Genom fordern, aber ich bezweifle stark, dass sie es verhindern kĂśnnen. [...] Vorausgesetzt wir schaffen uns keine totalitäre Weltordnung, wird einer irgendwann irgendwo optimierte Menschen erschaffen. [...] am Ende des nächsten Jahrtausends â sofern die Menschheit bis dorthin gelangt â werden die Veränderungen fundamental sein."
"Wie kann sich die menschliche Rasse in einer Welt, die sich politisch, sozial und in Umweltfragen im Chaos befindet, weitere hundert Jahre halten?"
""Trotzdem denke ich, dass wir erheblich intelligenter werden kĂśnnen, als die meisten Figuren in Star Trek"
"Nie hätte ich damit gerechnet, dass mein populärwissenschaftliches Buch Eine kurze Geschichte der Zeit ein solcher Erfolg werden wĂźrde. Mehr als vier Jahre stand es auf der Bestsellerliste der Londoner Sunday Times, länger als irgend ein anderes Buch, was fĂźr ein Werk, das sich mit Wissenschaft befaĂt und nicht gerade zur leichten Kost zählt, recht bemerkenswert ist."
"Sterben ist nur ein Ăbergang aus dieser Welt in die andere, als wenn Freunde Ăźber See gehen, welche dennoch in einander fortleben. Denn Diejenigen, die im Allgegenwärtigen lieben und leben, mĂźssen nothwendig einander gegenwärtig seyn. In diesem gĂśttlichen Spiegel sehen sie sich von Angesicht zu Angesicht, und ihr Umgang ist sowohl frey als rein. Und wenn sie auch durch den Tod getrennt werden, so haben sie doch den Trost, dass ihre Freundschaft und Gesellschaft ihnen, dem besten GefĂźhle nach, beständig gegenwärtig bleibt, weil diese unsterblich ist."
"Wahrheit leidet oft mehr durch den Ăbereifer ihrer Verteidiger als durch die Argumente ihrer Gegner."
"Sei vorsichtig da, wo mehr Segel als Ballast vorhanden ist."
"Leidenschaft ist eine Art Fieber des Geistes, das uns schwächer verlässt, als es uns vorgefunden hat."
"Das Landleben ist vorzuziehen, denn dort sehen wir die Werke Gottes, aber in den Städten wenig mehr als die Werke der Menschen."
"Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen kĂśnnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden gerechte Beute solcher Machenschaften."
"Wind und Wellen sind immer auf der Seite des besseren Seefahrers."
"Die Geschichte ist nicht viel mehr als eine Aufzählung der Verbrechen, Narrheiten und Unglßcksfälle der Menschheit."
"Der Theologe kann der angenehmen Aufgabe frÜnen, die Religion zu beschreiben, wie sie in ihre ursprßngliche Reinheit bekleidet, vom Himmel herunterkam. Dem Historiker wird aber eine leidigere Aufgabe aufgezwungen. Er muss die unvermeidliche Mischung von Mängeln und Korruption entdecken, die sich während eines langen Aufenthalts auf der Erde, bei einer schwachen und entarteten Rasse von Wesen, eingesammelt hat."
"Wie Krankheit die Dimension des Ichs vergrĂśĂert!"
"Nichts ist geschmackloser als die ganze Selbstgefälligkeit und Zufriedenheit, die aus den Gesichtern eines neu vermählten Paares leuchtet."
"Nichts gibt mir grĂśĂere Rätsel auf als Zeit und Raum. Und doch bekĂźmmert mich nichts weniger als Zeit und Raum, weil ich nie einen Gedanken an sie verschwende."
"Leichtgläubigkeit ist eines Mannes Schwäche und eines Kindes Stärke."
"Die unbändigen und stßrmischen Genßsse des Lebens sind durch keinen Hauch von Sterblichkeit getrßbt."
"BĂźcher denken fĂźr mich."
"Wenn eine Zeit zu viel glaubt, ist es nur eine natĂźrliche Reaktion, dass eine andere zu wenig glaubt."
"Von allen Ursachen des Nationalhasses ist die Unwissenheit die mächtigste. Wenn der Verkehr zunimmt, nimmt die Unwissenheit ab, und so vermindert sich der Hass."
"Keine groĂe Wahrheit, einmal entdeckt, ist wieder verloren gegangen."
"Jede groĂe Reform hat nicht darin bestanden, etwas Neues zu tun, sondern etwas Altes abzuschaffen."