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April 10, 2026
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"Wie sollen wir das denn nennen? Dem Ernst Kuzorra seine Frau ihr Stadion?"
"âAnne GrenzstraĂe, Majestät.â â auf die Frage des schwedischen KĂśnigs Gustav Adolf, wo denn Schalke liege. â SĂźddeutsche Zeitung, 13. Januar 2017."
"âIch wusste nicht, wohin mit dem Ball, da habâ ich ihn einfach reingewichst.â â Ăźber seinen Siegtreffer im Endspiel um die Deutsche FuĂballâMeisterschaft 1934 â FuĂballmagazin 11Freunde, Heft 04/2005"
"âWeil wir so lange DĂśdel hatten.â â auf die Frage, warum FuĂballer frĂźher so lange Sporthosen trugen. â Rheinische Post"
"âJetzt kann mich der FĂźhrer am Arsch lecken.â"
"Was wir im deutschen Widerstand während des Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachträglich vollends gelernt: Dass der Krieg schlieĂlich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland gefĂźhrt wurde."
"Die sogenannte emanzipatorische oder kritische Pädagogik, die praktisch alles durchdrungen hat, was seit 1970 im Schulunterricht neu eingefĂźhrt worden ist, hat doch ein Ăźberragendes Ziel: Schon vom ersten Grundschuljahr an darf es keine ÂťAnpassungÂŤ, keine Ăbernahme von Idealen, von Werten, von bisherigen Spielregeln im zwischenmenschlichen Verkehr, vor allem zwischen Kind und Eltern, geben."
"Der ewige Doktorand ist nichts Neues. Es gab ihn immer. Neu ist die Unzahl von Menschen, die der politische Akademisierungswahn in diese Sackgasse gejagt hat. Das typische Los eines ewigen Doktoranden, vor dem man schon vor 50 Jahren warnte, sieht so aus: Er arbeitet Ăźber Rilke. Jedesmal, wenn er glaubt, fertig zu sein, erscheint eine neue VerĂśffentlichung Ăźber Rilke. Er will sie berĂźcksichtigen (usw.)."
"Bekommen Sie nicht eine Gänsehaut, wenn im Zusammenhang mit den Lebensbedingungen in Gaza von "Zuständen wie im Warschauer Ghetto" geredet wird? [...] Ich hätte mir gewĂźnscht, dass Sie auf den Tisch geschlagen und "grässlich!" gerufen hätten, wie Sie es so oft im "Literarischen Quartett" getan haben, oder "Unsinn!" und vielleicht dazugefĂźgt hätten: "HĂśrt auf mit diesem Quatsch. Ich war im Warschauer Ghetto. Ich weiĂ, wie es da zuging. Verglichen mit dem Warschauer Ghetto ist Gaza ein Club Med.""
"[..] seit ich einmal beiläufig bemerkte, die polnische Kultur stehe auf zwei Säulen â Alkoholismus und Antisemitismus â bekomme ich noch immer Drohbriefe beschwipster polnischer Patrioten, die mich als Judenschwein bezeichnen, das man zu vergasen vergessen hat."
"âKultur ist, wenn Sie Ihrem Nachbarn den Kopf abschlagen und daraus eine Blumenvase machen. Zivilisation ist, wenn Sie dafĂźr ins Gefängnis mĂźssen und nie wieder rauskommen.â â In: Kritik der reinen Toleranz, 2008, S. 205â206; auch in: Gefährlicher Tanz mit der Toleranz, Spiegel Online, 1. November 2008. zitiert in Publikative.org: Das Wort zum Sonntag: Der Unterschied zwischen Kultur und Zivilisation, 11. Januar 2009; Schauspiel Stuttgart: Wut, von Max Eipp, April 2009; JĂźrgen FrĂślich: Voltaireâsche Qualität â Ein Lexikon wider die politische Korrektheit, Liberal, Band 49, 2007, S. 88; Felix de Mendelssohn: Das Unbehagen in der Kulturtheorie, in: Ăsterreichisches Jahrbuch fĂźr Gruppenanalyse, Band 3, 2009, S. 42."
"Jetzt warten wir ab, bis in Mekka eine Kirche gebaut wird, die man schon von Weitem sehen kann. Und dann erklären wir die Diskussion um Moscheen und Minarette in Europa fßr beendet und lassen die Bagger anrollen. Das ist die schÜne Wunschvorstellung."
"Ein deutscher Nobelpreisträger hat den Vorschlag gemacht, eine Kirche in eine Moschee umzuwidmen, als Goodwill-Geste den Muslimen gegenĂźber. Bis jetzt warten wir vergeblich auf den Vorschlag eines islamischen Intellektuellen, eine Moschee in eine Kirche umzuwandeln, denn so eine Idee, Ăśffentlich geäuĂert, kĂśnnte ihn sein Leben kosten."
"Der Unterschied liegt darin, dass im Islam keine Säkularisierung stattgefunden hat. Es hat keine Neuinterpretation gegeben, keine Verweltlichung, keine Aufklärung. Es gab dort keinen Mendelssohn, keinen Luther und auch keine bibelkritische Auslegung, die die Schrift nicht wÜrtlich nimmt. Da, wo die Schrift wÜrtlich genommen wird, kommt es ja auch bei Juden und Christen zu Katastrophen."
"Ganz zum Schluss standen Dr. Kohn und Dr. Levy nackt und wehrlos in der Schlange zum Duschraum, und als sie an der TĂźr, die vom Leben zum Tode fĂźhrte, angekommen waren, sagte Dr. Levy zu Dr. Kohn: 'Nach Ihnen, Herr Doktor!' Da hatten die Juden noch Anstand und Manieren. Doch dann beschlossen sie, aus der Geschichte auszusteigen und als Opfer nicht mehr zur VerfĂźgung zu stehen. Seitdem schlagen sie zurĂźck, wenn sie angegriffen werden, manchmal auch schon vorher."
"Die Idee, man kĂśnnte dem Terror nur mit rechtsstaatlichen Mitteln beikommen, Ăźbersteigt die Grenze zum Irrealen."
"Es stimmt, Israel ist heute mehr Täter als Opfer. Das ist auch gut und richtig so, nachdem es die Juden fast 2000 Jahre lang mit der Rolle der ewigen Opfer versucht und dabei nur schlechte Erfahrungen gemacht haben. Täter haben meistens eine längere Lebenserwartung als Opfer und es macht mehr SpaĂ, Täter als Opfer zu sein."
"Hohmann kämpft seit langem um einen Platz an der Sonne, aber erst jetzt hat er die Bekanntheit erreicht, um die er sich so lange vergeblich bemßhte."
"Welch eine wunderseltsame Zeit ist nicht dies Mittelalter, wie glßhte nicht in ihm die Erde liebeswarm und lebenstrunken auf; wie waren die VÜlker nicht kräftige junge Stämme noch, nichts Welkes, nichts Kränkelndes, alles saftig, frisch und voll, alle Pulse rege schlagend, alle Quellen rasch aufsprudelnd, Alles bis in die Extreme hin lebendig!"
"Wenn die Teutschen sieben Jahre gesonnen haben Ăźber etwas, was sie thun sollen, so ist es am Ende, wenn es gethan ist, immer eine Ăbereilung."
"Der Verstand zerreiĂt alle Natursysteme und bringt seine kĂźnstlichen an deren Stelle."
"Wenn der Naturforscher in Betrachtung der Dinge versunken steht, ist's nicht die hÜchste Andacht in seinem Treiben, wenn er ihren Zusammenhang mit Gott in reinem Sinne immer vor Augen hält? Ist nicht des Dichters Weihe eine Priesterweihe, wenn seine Begeisterung ihm aus dem ewigen Urbehälter aller Beseligung zugeflossen, und seine Ideale im ßberirdischen Heiligenscheine leuchten?"
"Jede Zeit hat ihre Propheten und ihre Gottbegeisterten;"
"Ein jeder FrĂźhling ist neue Feier der groĂen Vereinigung der männlichen und weiblichen Natur, [...]."
"Die erste Religion war jene, die das erstgeborne Volk der Sterne Ăźbte."
"der Himmel ist das umfangende, spendende, wesentlich feurige, männliche Prinzip, die Erde aber das umarmte, empfangende, dunkle, feuchte, weibliche Prinzip; aus der Verknßpfung beider sind alle Dinge hervorgegangen."
"Das Volk, welches seine Vergangenheit von sich wirft, entblĂśĂt seine feinsten Lebensnerven allen StĂźrmen der wetterwendischen Zukunft."
"Alles Thun ist gebend nach vorwärts, empfangend nach rßckwärts."
"Klappe zu, Affe tot, endlich lacht das Morgenrot."
""Ich habe mehr Umgang mit Typen, die bis heute nur Walther von der Vogelweide kennen"
"Deutsche Lebensart und Bildung Ăźbertrifft sie alle."
"Das Schwierigste an meinem Tun ist wohl immer die Bescheidung: solange an einer Sache zu arbeiten, bis sie abgelÜst ist von allen Spuren des eigenen Zutuns, vÜllig fßr sich und in sich abgeschlossen da sein kann ⌠einfach da ist."
"Morgen, morgen! nur nicht heute! // Sprechen immer träge Leute."
"Die kurze Thorheit ist die beste."
"Blinder Eyfer schadet nur!"
"Katz, das geb ich dir!"
"alles das, woran ich auf Erden gelitten habe und was mir am Menschen bÜswillig und gehässig erschien, brßchig und gemein, machtwillig oder eitel, alles das begegnete mir auf meinem Lebenswege stets im Gewande der Ideale."
""Wer hortet, was vergänglich ist // gräbt seine Seel in Dreck und Mist." Sebastian Brant: Das Narrenschiff, Leipzig 1958, Ins Hochdeutsche ßbertragen von Margot Richter, S. 21"
"Nur wer sich fßr ein´n Narrn eracht´t // der ist zum Weisen bald gemacht(...)"
"Die Welt will betrogen sein."
"Der ist ein Narr, der dem verfällt: // wolln dienen Gott sowie der Welt; // denn wo zwei Herren hat ein Knecht, // kann dieser keinem dienen recht."
"Auch Ruhm ist schÜn auf dieser Welt, // doch unbeständig, bald vergällt. // SchÜnheit des Leibs wird viel beacht´t // und ist dahin doch ßber Nacht."
"Wer zuerst zur MĂźhle kommt, soll als erster mahlen."
"Daher rechne man mich zum fĂźnften Rade."
"Vom Standpunkt der deutschen AuĂenpolitik kann ich nur sagen: Dieser ProzeĂ wird in die Geschichte eingehen als ein Musterbeispiel, wie man unter Berufung auf bisher unbekannte juristische Formeln und auf die FairneĂ um die Kardinalprobleme von 25 Jahren schwerster Menschheitsgeschichte herumgehen kann."
""Ich glaube, dass in Debussys Musik der Einklang mit den Kräften des Lebens und der Natur spßrbar ist im Sinne des Einverständnisses mit der Natur, im Sinne der Bewunderung ihrer SchÜnheit"
"Ihre GesprächsfĂźhrung zeichnet sich durch angemessene und schlagfertige Reaktionen, teilnehmendes ZuhĂśren und groĂe EinfĂźhlsamkeit aus. Damit kann Sandra Maischberger als ein Vorbild fĂźr die Sprachgemeinschaft gelten."
"Schreibe nur, wie du reden wĂźrdest, und so wirst du einen guten Brief schreiben."
"da schleiche ich denn ziemlich langsam durch die Welt, mit einem KĂśrper der nirgend hin als ins Grab taugt."
"Es gibt Empfindungen, die man nur einmal hat, Worte, die man nur einmal spricht; will man sich wieder von der Empfindung gefangen nehmen lassen, so malt der Zweifel sein häĂliches Fragezeichen neben den innigsten ErguĂ, will das Wort sich wieder Ăźber die Lippe drängen, das man schon einmal sprach, so mokirt man sich unwillkĂźrlich Ăźber sich selber und so ist alles nur halb und der BlĂźthe der Neigung sind die Kelchblätter ausgebrochen."