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April 10, 2026
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"Qualität kommt von Qual"
"Ein zukunftsfähiges Bildungswesen leistet deshalb gerade in Zeiten der Globalisierung Identitätsstiftung und Orientierung, denn Zukunft ist Herkunft."
"'Wem fall ich am wenigsten auf die Nerven?', fragte sich der Dativ auf seiner Flucht vor den Anhängern des Genitivs. 'Na klar: den Wesfalen!' Und so gelangte der Dativ nach dem schÜnen NRW."
"Im Duden steht nicht alles. Gallseife zum Beispiel steht auch nicht drin, obwohl das ein seit Generationen bewährtes Hausmittel ist."
"FuĂball hat uns viel zu geben: Er hinterlässt zertretenen Rasen, Berge von leeren Bierdosen und vollgekotzte Zugabteile."
""Es gibt [âŚ] noch andere Wege, mit der Ăbermacht der englischen WĂśrter fertig zu werden"
""Englisch ist der Volkswagen unter den Sprachen, Deutsch der Rolls-Royce." Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod"
""Deutschland ist zwar nicht das Land, in dem Milch und Honig flieĂen. Aber dafĂźr ist Deutsch die Sprache, in der Milche und Honige flieĂen kĂśnnen." Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod"
"Der Genitiv gerät zusehends aus der Mode."
"Dass die Orthografie nicht jedermanns Sache ist, ist bekannt. Noch weniger Freunde aber hat die Zeichensetzung."
"Ich habe ein leises Gefßhl des Bedauerns fßr jeden, der das Schachspiel nicht kennt, ungefähr so, wie ich jeden bedaure, der die Liebe nicht kennengelernt hat. Das Schach hat wie die Liebe, wie die Musik die Fähigkeit, den Menschen glßcklich zu machen."
"Ăber meine Hofkapellmeisterei in Mannheim werden Sie gewiss sehr unzufrieden sein."
"Beethoven begreift in sich die ganze, runde, komplexe Menschennatur. [...] Niemals hat ein Musiker von der Harmonie der Sphären, dem Zusammenklang der Gottesnatur, mehr gewuĂt und mehr erlebt als Beethoven."
"Stell dir mal vor, jede kßnstlerische Darbietung wßrde sich an der dßmmstvorstellbaren Person orientieren, das wäre ja der Niedergang von Kunst und Kultur."
"Erziehung in jeder Form ist KindesmiĂhandlung."
"Die so herrlich reifen ErzieherpersĂśnlichkeiten mit ihrer ach so verantwortungsbewuĂten durch und durch irrationalen Dompteurwissenschaft, welche die pädagogische Innenweltverschmutzung legalisiert, benutzen die Seele der Kinder als MĂźllkippe fĂźr die Abfälle ihrer Reife, zwingen die Kinder durch Erziehung (als Infektionsvehikel), in defensiver Identifikation ihre Projektionen zu verkĂśrpern."
"Wenn Kinder sich selbst schädigen wollen, ist das nicht auf ihre Unerfahrenheit zurßckzufßhren, sondern umgekehrt auf ihre Erfahrungen."
"Kinder wollen nicht auf das Leben vorbereitet werden, sie wollen leben."
""Gegen diesen mÜrderischen Wahnsinn vertrete ich die Meinung, daà man fßr die Zukunft eines Menschen gar nicht verantwortlich sein kann. Sobald man denkt, man wäre fßr die Zukunft seines Kindes verantwortlich, hat man dieses wirkliche Kind aus dem Denken schon ausgeklammert. Es kommt darin gar nicht vor. Jedenfalls nicht als freies Subjekt, sondern als Marionette, als Roboter, als Maschine."
"Man muss offen sagen, die Religion des Islam erlaubt die Integration nicht. Ein Muslim darf sich einem Nichtmuslimen nicht fĂźgen. Wenn er in der Diaspora lebt, dann ist das eine Notsituation, und er kann sich absondern. Das besagt die normale Religion und nicht die fundamentalistische Variante."
"Deutschland ist unfähig, eine Hausordnung fßr das friedliche Zusammenleben anzubieten. Die Muslime in Deutschland sind ihrerseits unwillig, sich zu einem europäischen Islam zu bekennen."
"Die Werte fĂźr die erwĂźnschte Leitkultur mĂźssen der kulturellen Moderne entspringen, und sie heiĂen: Demokratie, Laizismus, Aufklärung, Menschenrechte und Zivilgesellschaft."
"Die Scharia trennt die Moslems von den Zivilisationen, die sich zu den Menschenrechten bekennen."
"Der Dschihadismus von al-Qaida ist eine neue Weltanschauung, wie es der Weltkommunismus war."
"âDa die Herstellung von Zeitungen und Zeitschriften immer grĂśĂeres Kapital erfordert, wird der Kreis der Personen, die Presseorgane herausgeben, immer kleiner. Damit wird unsere Abhängigkeit immer grĂśĂer und immer gefährlicher.â"
"Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten."
"Im Grundgesetz stehen wunderschÜne Bestimmungen ßber die Freiheit der Presse. Wie so häufig, ist die Verfassungswirklichkeit ganz anders als die geschriebene Verfassung."
"Ich weiĂ, dass es im deutschen Pressewesen Oasen gibt, in denen noch die Luft der Freiheit weht. Ich bin glĂźcklich, in einer solchen Oase zu leben. Aber wie viele von meinen Kollegen kĂśnnen das von sich sagen?"
"Die magische Wissenschaft, der so viele Kräfte zu Gebot stehen, und die eine FĂźlle der erhabensten Mysterien besitzt, umfaĂt die tiefste Betrachtung der verborgensten Dinge, das Wesen, die Macht, die Beschaffenheit, den Stoff, die Kraft und die KenntniĂ der ganzen Natur. Sie lehrt uns die Verschiedenheit und die Uebereinstimmung der Dinge kennen."
"Die deutsche Sprache lässt unglßcklicherweise zu, einen ziemlich trivialen Gedanken hinter einem Wolkenvorhang scheinbarer Tiefgrßndigkeit vorzutragen oder dass umgekehrt eine vielzahl von Bedeutungen hinter einem einzigen Ausdruck lauert."
"Es kommt nicht auf die groĂen Sachen an, sondern auf den Alltag der Tyrannei, der vergessen wird. Tausend MĂźckenstiche sind schlimmer als ein Schlag auf den Kopf. Ich beobachte, notiere die MĂźckenstiche..."
"Keine siegreiche Revolution ohne Idee. Bestimmt! Aber ebenso bestimmt: Nicht die Idee macht die Revolution, sondern die Not bringt sie zum Ausbruch. Und einmal in Aktion, weicht sie von der Idee ab."
"Wer denkt, will nicht Ăźberredet, sondern Ăźberzeugt sein; wer systematisch denkt, ist doppelt schwer zu Ăźberzeugen."
"Was jemand willentlich verbergen will, sei es vor anderen, sei es vor sich selber, auch was er unbewuĂt in sich trägt: die Sprache bringt es an den Tag."
"Von der Gegenwart bis zum Tode leben wir in allen Stunden, aber zum Erlebnis werden uns nur die auĂerordentlichen, in denen unsere Leidenschaft schwingt, in denen wir das Wirken des Schicksals spĂźren."
"Alles war doch bei uns [den Deutschen, d. Verf.] nicht nur schlimmer, sondern im Kern anders und giftiger als in Italien. [...] Doch nun der Einwand, den ich mir jahrelang immer auf neue gemacht habe: ßberschätzte ich nicht, weil mich das selber so furchtbar traf, die Rolle des Antisemitismus innerhalb des nazistischen Systems? Nein, ich habe sie nicht ßberschätzt, es liegt jetzt ganz klar am Tage, daà er das Zentrum und in jeder Hinsicht das entscheidende Moment des gesamten Nazismus gebildet hat."
"Antisemitismus als soziale, als religiÜs und wirtschaftlich begrßndete Abneigung ist zu allen Zeiten und in allen VÜlkern, bald hier, bald dort, bald schwächer, bald stärker, aufgetreten; ihn an sich gerade den Deutschen und ihnen allein zuzurechnen, wäre durchaus ungerecht."
"Wenn ich mit einem Fingerdruck England in die Luft sprengen kÜnnte, so täte ich's und wäre glßcklich."
"Sollen gehĂśrt von Hause aus der Theologie an, bedeutet eine Verpflichtung oder Verschuldung des Menschen gegen Gott; Âťdu schuldest, nicht zu tĂśtenÂŤ, hätte das soundsovielte Gebot im Geiste der althochdeutschen Sprache heiĂen kĂśnnen; und wieder bei anderer Entwicklung der Sprache hätte Schiller vielleicht seinen Satz so geformt, Âťder Ăbel grĂśĂtes aber ist das SollenÂŤ."
"Die Worte der Sprache sind wenig geeignet zur Mitteilung, weil Worte Erinnerungen sind und niemals zwei Menschen die gleichen Erinnerungen haben. Die Worte der Sprache sind wenig geeignet zur Erkenntnis, weil jedes einzelne Wort umschwebt ist von den NebentĂśnen seiner Geschichte. Die Worte der Sprache sind endlich ungeeignet zum Eindringen in das Wesen der Wirklichkeit, weil die Worte nur Erinnerungszeichen sind fĂźr die Empfindungen unserer Sinne und weil diese Sinne Zufallssinne sind, [...]."
"Die niederste Erkenntnisform ist in der Sprache; die hĂśhere ist im Lachen; die letzte ist in der Kritik der Sprache, in der himmelstillen, himmelsheitern Resignation oder Entsagung."
"Will ich emporklimmen in der Sprachkritik, die gegenwärtig das wichtigste Geschäft der denkenden Menschheit ist, so muss ich die Sprache hinter mir und vor mir und in mir vernichten von Schritt zu Schritt, so muss ich jede Sprosse der Leiter zertrßmmern, indem ich sie betrete. Wer folgen will, der zimmere die Sprossen wieder, um sie abermals zu zertrßmmern."
"Und die Natur ist vollends sprachlos. Sprachlos wĂźrde auch, wer sie verstĂźnde."
"Leute mit verschiedenen Sprachen mĂźssen eben streiten, wenn sie so dumm sind, miteinander sprechen zu wollen."
"Die Sprache ist Gemeineigentum. Alles gehĂśrt allen, alle baden darin, alle saufen es, und alle geben es von sich."
"Die Sprache ist die Peitsche, mit der die Menschen sich gegenseitig zur Arbeit peitschen."
"Die Sprache aus dem gemeinen Mitteilungstrieb ist schlechte Fabrikarbeit, zusammengestoppelt von Milliarden von TagelĂśhnern."
"Die meisten Menschen leiden an dieser geistigen Schwäche, zu glauben, weil ein Wort da sei, mßsse es auch das Wort fßr Etwas sein, weil ein Wort da sei, mßsse dem Worte etwas Wirkliches entsprechen."
"Die Kultursprachen haben die Fähigkeit verloren, den Menschen ßber das GrÜbste hinaus zur Verständigung zu dienen. Es wäre Zeit, wieder schweigen zu lernen."
"Ich bin tief eingedrungen in die Geheimnisse der Darstellung und meine Stellung zur Kunst ist heute klar und bewust, wo sie frĂźher instinktiv war."