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April 10, 2026
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"Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte."
"Wenn ein Autor Figuren entwirft, damit sie es schwer haben, ist das ja auf einer hÜheren Ebene auch das, wovon wir uns vorstellen, dass Gott es mit uns macht, dass unser Leiden einen Sinn hat und dass es eben nicht anders mÜglich ist. Aber die Frage bleibt: KÜnnte es nicht trotzdem anders sein? Wo ist die Gnade, wieso ist das Erbarmen nicht mächtiger als der Plan?"
"In diesem Moment begriff er, daĂ niemand den Verstand benutzen wollte. Menschen wollten Ruhe. Sie wollten essen und schlafen, und sie wollten, daĂ man nett zu ihnen war. Denken wollten sie nicht"
"Ein Hßgel, von dem man nicht wisse, wie hoch er sei, beleidige die Vernunft, mache ihn unruhig. Ohne stetig die eigene Position zu bestimmen, kÜnne ein Mensch sich nicht fortbewegen. Ein Rätsel, wie klein auch immer, lasse man nicht am Wegesrand."
"Ăber Bruckner kann ich gar nicht mehr reden, weil mir jedes Wort fehlt, um zu sagen, fĂźr wie groĂ und erhaben ich diese Kunst halte."
"Nur unvernĂźnftige Menschen schreien Ăźber den Mangel an Genies, als ob sie wie Brennnessel wĂźchsen!"
"Ich bin in meinem Leben nie so heiter gewesen, als jetzt, da ich an der 'Totenmesse' schreibe."
"Es ist freilich ein Wahn, zu glauben, daà der Krieg zwischen dem Nichtigen, Falschen und dem Echten, Wahren mit der Niederlage des Gemeinen endigen mßsse: auch das Gemeine ist ewig; aber bekämpft muss es werden. Und das geschieht am besten dadurch, daà man das Echte fÜrdert, hierin ist Lässigkeit Verbrechen."
"Diese Kämpfer- und Siegernatur, die wir Beethoven nennen, ist eine Quelle, aus der man das ewige Leben trinken kann."
"Glaube schafft die Form, durch die das Wirken deines Willens sich bestimmt."
"AtatĂźrk gehĂśrte zu den wenigen Staatsmännern nach 1918, die sich durch MäĂigung, Weitsicht und vorwärtsweisende Ideen auszeichneten und nicht durch Ressentiments die geringen Chancen verspielten, die es gab, diesen labilen Nachkriegsfrieden zu retten."
"Leider Gottes ist das Geld eine Macht, die auch innerlich mehr wirkt und aushält, als man gewÜhnlich glauben und zugestehen will."
"Wenn ein schlechter Mensch einmal lächelt, sucht ihn Gott heim."
"Fremder Gleichmut ist eines der besten Mittel gegen die Fieber des Lebens."
""Der Weg zu allem GroĂen geht durch die Stille." Das letzte Märchen"
"Vielleicht ist das Scheitern des Versuchs Einsteins, eine allgemeine Feldtheorie aufzustellen, fĂźr die Physik sein wichtigster Beitrag."
"Einstein pflegte so oft von Gott zu reden, daĂ ich beinahe vermute, er sei ein verkappter Theologe gewesen."
"Der Unterschied zwischen Kant und Einstein besteht nicht darin, daĂ der eine einen euklidischen und der andere einen nicht-euklidischen Raum annahm, sondern vor allem in der Beziehung, die sie zwischen der Mathematik und der Wirklichkeit herstellten."
"Man klagt darĂźber, dass unsere Generation keine Philosophen habe. Mit Unrecht. Sie sitzen jetzt nur in einer anderen Fakultät. Sie heiĂen Max Planck und Albert Einstein."
"Einstein [wäre] selbst dann einer der grĂśĂten Theoretischen Physiker aller Zeiten [âŚ] wenn er keine einzige Zeile Ăźber Relativität geschrieben hätte"
"Einstein war KĂźnstler und Gelehrter, aber vor allem war er Revolutionär. ⌠Die unbegrĂźndete Ăberzeugung seiner Zeit war der Ăther, genauer gesagt, die der Relativität vorangehende, naive Version des Ăthers. Die unbegrĂźndete Ăberzeugung unserer Zeit ist die Relativität selbst. Es wĂźrde vollkommen seinem Naturell entsprechen, sich die Fakten erneut vorzunehmen, sie im Geiste umzuwerfen und zu dem Schluss zu kommen, dass sein geliebtes Relativitätsprinzip keineswegs fundamental, sondern emergent ist."
"Durch Albert Einsteins Werk hat sich der Horizont der Menschheit unendlich erweitert, und gleichzeitig hat unser Bild vom Universum eine Geschlossenheit und Harmonie erreicht, von der man bisher nur träumen konnte."
"âZwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.â â von Psychiater Fritz Perls zunächst âeinem groĂen Astronomenâ, später konkret Einstein zugeschrieben. â Christoph DrĂśsser: Hat Einstein gesagt, die menschliche Dummheit sei unendlich? In: ZEIT online Wissen, abgerufen am 15. Oktober 2020"
"Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr."
""Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null"
"Bildung ist das, was Ăźbrig bleibt, wenn man alles, was man in der Schule gelernt hat, vergisst."
"âIch kann mir keinen persĂśnlichen Gott denken, der die Handlungen der einzelnen GeschĂśpfe direkt beeinflusste oder Ăźber seine Kreaturen direkt zu Gericht säĂe.â â 5. August 1927, zitiert nach: Dieter Hattrup"
"âIch bin immer gegen die Gewalt aufgetreten, aber meine Theorien haben leider der Menschheit das furchtbarste Gewaltpotential in die Hände gelegt, und dies ist eine schwere Belastung fĂźr mich.â"
"Ich erinnere mich an Einstein, die Geige unter dem Arm: âDas Wort Fortschritt bedeutet nichts, solange es noch unglĂźckliche Kinder gibt.â â aus dem FranzĂśsischen Ăźbersetzt von Vsop.de"
"Von Gutem ist ein ernstes Wort, wenn manâs gebraucht am rechten Ort. Hast duâs zu tun jedoch mit Toren, ist jedes kluge Wort verloren. In solchem Fall, wie ihr entdeckt, habâ ich die Zungâ herausgestreckt. Man kann es wohl nicht besser machen als blĂśde Leute auszulachen."
"Wie bei dem Mann im Märchen alles zu Gold wurde, was er berßhrte, so wird bei mir alles zum Zeitungsgeschrei."
"Wenn jemand Freude daran hat, bei Musik in Reih' und Glied zu marschieren, dann verachte ich ihn schon deswegen, weil er sein Gehirn nur wegen eines Irrtums bekommen hat; ein Rßckenmark hätte gereicht."
"Weder geschrieben noch gesprochen scheinen WĂśrter und Sprache irgendeine Rolle in meinem DenkprozeĂ zu spielen."
"Was nichts kostet, ist nichts wert."
""Was ich zu Bachs Lebenswerk zu sagen habe: HĂśren, spielen, lieben, verehren und"
"Was ich an ihm [Pablo Casals] besonders bewundre, ist seine charaktervolle Haltung nicht nur gegen die UnterdrĂźcker seines Volkes, sondern auch gegen alle jene Opportunisten, die immer bereit sind, mit dem Teufel zu paktieren. Er hat klar erkannt, daĂ die Welt mehr bedroht ist durch die, die das Ăbel dulden und ihm Vorschub leisten, als durch die Ăbeltäter selbst."
""Sich verlieben ist nicht das DĂźmmste, was der Mensch tut"
"Mozarts Musik ist so rein und schĂśn, daĂ ich sie als die innere SchĂśnheit des Universums selbst ansehe."
"Liebe Nachwelt! Wenn Ihr nicht gerechter, friedlicher und Ăźberhaupt vernĂźnftiger sein werdet, als wir sind bzw. gewesen sind, so soll euch der Teufel holen."
"Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig."
"Phantasie/Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt [âŚ]"
"Unbegrenzte Konkurrenz fĂźhrt zu einer riesigen Verschwendung von Arbeit und zur Lähmung des sozialen Bewusstseins von Individuen. [âŚ] Ich bin davon Ăźberzeugt, dass es nur einen Weg gibt, diese [schwerwiegenden] Ăbel loszuwerden, nämlich die Errichtung eines sozialistischen Wirtschaftssystems, begleitet von einem Bildungssystem, das sich an sozialen Zielen orientiert."
"Gegen organisierte Macht gibt es nur organisierte Macht; ich sehe kein anderes Mittel, so sehr ich es auch bedaure."
"Es ist die wichtigste Kunst des Lehrers, die Freude am Schaffen und am Erkennen zu erwecken."
"Es ist bequem mit dem Einstein. Jedes Jahr widerruft er, was er das vorige Jahr geschrieben hat."
"Ein glĂźcklicher Mensch ist zu zufrieden mit der Gegenwart, um sich viele Gedanken Ăźber die Zukunft zu machen."
"Die Juden sind heute mehr eine Volksgemeinschaft als eine Religionsgemeinschaft"
"Das Studium und allgemein das Streben nach Wahrheit und SchĂśnheit ist ein Gebiet, auf dem wir das ganze Leben lang Kinder bleiben dĂźrfen."
"Autoritätsdusel ist der grĂśĂte Feind der Wahrheit."
"Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen; die Meisten sind sogar unfähig, ßberhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen."