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April 10, 2026
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"[...] nur das lebendige Beispiel erzieht, das gleichzeitig vom Alter zur Jugend, von der Jugend zum Alter ßbergeht, keine Pestalozzische Schule fßr sich allein. Einen Menschen zum Menschen erziehen zu wollen ist eitel menschlicher Kram, zum Menschen ist er von Gott geschaffen, daà aber die Seinen ihm den ganzen geschichtlichen Reichthum, den sie ßberkommen und gesammelt haben, als gute Hausväter ihr Pflichttheil und Liebeganzes treulich ßberliefern, das ist Erziehung, [...]."
"Gieb FlĂźgel dann und einen HĂźgel Sand, // Den HĂźgel Sand im lieben Vaterland, // Die FlĂźgel schenk dem abschiedschweren Geist, // DaĂ er sich leicht der schĂśnen Welt entreiĂt."
"es ist merkwĂźrdig, wie ein Paar bunte Farben,; ein Paar Tressen, alle Weiber bestechen, derselbe Mensch in Uniform ist ihnen nicht mehr derselbe."
"Ein Tag innerer Versßndigung kann den Menschen um ein halbes Jahrhundert an Geist, Erkenntnià und Durchdringung alles Lebendigen schwächen und veralten [...]."
"[...] du aber, liebe Jugend, sollst wachen und schaffen und dir ein Haus bauen aus Rosen und es mit Lilien decken, so lange dir Rosen und Lilien blĂźhen."
"[...] die Welt ist wahrhaftig zu ernsthaft, um damit zu spassen."
"Die Kunst ist ein Basilisk, der sich selbst vernichtet, wenn er sich im Spiegel sieht, schweigen wir von der Kunst, wenn uns die Kunst lieb ist."
"Alles geschieht in der Welt der Poesie wegen, die Geschichte ist der allgemeinste Ausdruck dafĂźr, das Schicksal fĂźhrt das groĂe Schauspiel auf."
"Hier unter diesem Leichenstein // wiegt Schlummer einen Dichter ein, // den Vater vieler Lieder, // Ihm folget seiner Werke Lohn; // denn jeder Leser sank davon // in sĂźĂen Schlummer nieder."
"Jedes Wesen ist, wie das Urwesen, dem es entfloss, Kraft und Zartheit in einem, in der Erscheinung aber spaltet es sich in Mann und Weib."
"Ich halte Kunst nicht fßr ein Spielwerk, sondern fßr das ernste hohepriesterliche Geschäft, zugleich aber auch fßr die lebenslängliche holde Gefährtin des Glßcklichen, dem sie sich offenbarte."
"Ich glaube, dass der KĂźnstler nicht bloĂ charmanter Gesellschafter oder Lebensphilosoph, sondern Priester des Ewigen sei."
"Die Natur hat es an sich, in ihren grĂśbsten HĂźllen immer das Edelste zu verstecken, und der eigentliche Tod ist ganz gewiss das Non plus ultra der Wollust."
"Die Kunst muss das Medium sein und von dazu VerbĂźndeten absichtlich geleitet werden, die Menschheit durch religĂśsen Sinn zu veredeln und zu verbinden."
"Der Staat ist Pflanzschule der Menschenveredlung."
"Der KĂźnstler kann und muss, als Mensch, die Heiligkeit der Moral einsehen und respektieren, als KĂźnstler braucht er von der Moral keine Notiz zu nehmen, nur muss er in seinen Darstellungen die ewige Sittlichkeit nicht verletzen."
"Denn Verstand ist ein guter Pilgerstab zum Erdenwallen, GefĂźhl ein Ausfluss des ewigen Lichts, und der Punkt, auf dem GefĂźhl und Vernunft, sich selber unbewusst, umarmen, ist das hĂśchste Ziel unseres Daseins, die gĂśttliche Harmonie unserer Natur."
"Denn ganz ohne Bild lässt sich nichts GÜttliches fassen."
"Wäre kein Schmerz in der Welt, so wßrde der Tod alles aufreiben. Wenn mich eine Wunde nicht schmerzte, wßrde ich sie nicht heilen, und daran wßrde ich sterben."
"Es stirbt der GlĂźcklichste wĂźnschend."
"Der Schmerz macht, daĂ wir die Freude fĂźhlen, so wie das BĂśse macht, daĂ wir das Gute erkennen."
"Herr, dein Wort, die edle Gabe / dieses Gold erhalte mir; / denn ich zieh es aller Habe / und dem grĂśĂten Reichtum fĂźr."
"Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar."
"Die Musik Ăźber alles lieben, heiĂt unglĂźcklich sein."
"Die Farbe hat mich. Ich brauche nicht nach ihr zu haschen. Sie hat mich fĂźr immer. Das ist der glĂźcklichen Stunde Sinn: ich und die Farbe sind eins. Ich bin Maler."
"âEin BlĂźmlein, wennâs die Sonne spĂźret, // Sich Ăśffnet stille, sanft und froh: // Wann GOttes Gnade dich berĂźhret, // LaĂ auch dein Herz bewirken so.â â âEin BlĂźmleinâ, in: Der Frommen Lotterie, in: Geistliches Blumengärtlein inniger Seelen: oder, Kurze Schluss-Reimen, Betrachtungen und Lieder. S. 462 books.google"
"Ich bete an die Macht der Liebe, // Die sich in JEsu offenbart; // Ich geb mich hin dem freyen Triebe, // Wodurch ich Wurm geliebet ward; // Ich will, an statt an mich zu dencken, // ins Meer der Liebe mich ersencken."
"fßr alle Handwerker aber gilt der Satz, dass die persÜnliche Tßchtigkeit, der Fleià und die Geschicklichkeit des Einzelnen die hauptsächlichsten Bedingungen des Fortkommens bilden."
"Die Werkstatt ist die Familie in der Arbeit. Ganz anders gestaltet sich dies da, wo die Maschinen auftreten."
"Der Fabrikarbeiter ist daher in gewissem Sinne das fĂźr die Maschinen, was der TagelĂśhner fĂźr das Ackergut ist; nichts bindet ihn als das BedĂźrfniĂ nach Arbeit und der Lohn."
"Der Arbeitgeber ist dem Arbeiter ein Fremder."
""Wir machen die Calender, aber Gott machet das Wetter." (ein Kalendermacher)"
""Straff muĂ sein, doch soll Barmhertzigkeit vorgehen." (Georg von Liegnitz-Brieg)"
""ich kan in einem Tag tausent Adeln unnd zu Rittern machen: Aber so mächtig bin ich nicht, daà ich in tausent Jahren einen Gelehrten machen kÜnte." (Kaiser Sigismund)"
""Es sey kein fisch ohne graat, und kein Mensch ohne Mängel" (Es ist kein Fisch ohne Gräten und kein Mensch ohne Mängel) (Lorenz Zincgref)"
""Es sey besser, einen Freund haben, der viel werth sey, als viel haben, die nichts werth seyen." (Anacharsis)"
""Die Alten hatten ein Gewissen ohne Wissen, wir heut zu tag haben das Wissen ohne Gewissen." (ein Schweizer Prediger)"
"Wer nicht Gott, sondern den Menschen gefallen will, dessen Tugend leidet an KnochenfraĂ und geht unter."
"Wer nach seinem Gewissen lebt, der ist kein Knecht, der befiehlt sich selbst und gehorcht sich selbst; der lebt wirklich menschlich."
"Wer mit sich selbst uneins ist, der ist niemands Freund."
"Wer im Herzen keinen Frieden hat, der hat ihn auch nicht auĂen."
"Was ist Tugend ohne Liebe? Ein schmuckloses, lebloses Ding."
"Jeglicher Zeit ihr Recht, macht manchen armen Knecht."
"Drei Dinge sind nicht zu ermßden: ein Knabe auf der Gasse, ein Mägdlein am Tanz, ein Priester im Opfer."
""eine Gesellschaft, in welcher alle Mitglieder ein und dasselbe Geschäft verrichteten, wĂźrde aufhĂśren, eine Gesellschaft zu seyn; [...] Denken wir uns eine Stadt, die von lauter Beckern bewohnt wäre; was wĂźrde dies fĂźr eine Stadt seyn? Das bloĂe Denken einer solchen Stadt reicht hin, ihre UnmĂśglichkeit darzuthun." Hermes oder Ăber die Natur der Gesellschaft mit Blicken in die Zukunft, Cotta, TĂźbingen 1810, S. 10, -11 books.google"
"Die Unentbehrlichkeit eines Individuums ist gewiĂ immer nur eingebildet und chimerisch; aber auch so ist sie gut."
"Alle Menschen haben dieselben Leidenschaften; aber sie haben sie nicht alle im gleichen Grade."
"[...] unsere Gesellschaftlichkeit nimmt den Charakter des Eigennutzes an, und wird dadurch sehr leicht das Gegentheil von dem, was sie seyn sollte. Gleichwohl dauert die Gesellschaft fort; es scheint sogar, als ob der gesellschaftliche Eigennutz von der Natur selbst, als das sicherste Mittel zur Erhaltung und Fortbildung der Gesellschaft berechnet worden sey. In Wahrheit, nichts ist unschuldiger als eben dieser Eigennutz, sobald er allgemein ist;"
"Wo das Gemeine geduldet wird, da gibt es den Ton an."
"Wer nicht durch den Schmutz waten kann, wird nie eine Schlacht gewinnen."