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अप्रैल 10, 2026
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""Ein erstes Zeichen beginnender Erkenntnis ist der Wunsch zu sterben." - Franz Kafka, Betrachtungen über Sünde, Leid, Hoffnung und den wahren Weg, 13. In: Beim Bau der Chinesischen Mauer, Hrsg. Max Brod, Hans Joachim Schoeps, Verlag Gustav Kiepenheuer, Berlin 1931, S. 227"
""Der Tod äfft die Geburt; bei’m Sterben sind wir so hülflos und nackt, wie neugeborne Kinder." - Georg Büchner, Danton's Tod IV, 3 / Danton. In: Danton's Tod, Sauerländer, Frankfurt am Main 1835, S. 133,"
""Beim Sterben spielt sicher eine große Rolle, inwieweit und wie intensiv man die Möglichkeiten des Lebens in seinen Höhen und Tiefen ausgelotet und ausgeschöpft hat." - Hans-Peter Dürr, Wir erleben mehr als wir begreifen. Freiburg, 2001. ISBN 3451048477, ISBN 978-3451048470"
""Auf der Welt ist kein Bestand, // Wir müssen Alle sterben, das ist uns wohlbekannt. // Heissassa! Hopssassa!" - Georg Büchner, Wozzeck / Alter Mann und Kind. In: Georg Büchner's Sämmtliche Werke, Hrsg. Karl Emil Franzos, Sauerländer, Frankfurt am Main 1879, S. 166"
""Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." - (Gewalt hat hier die bis zum Mittelalter ausschließlich gültige Bedeutung von "Verfügungsfähigkeit haben"; Gewalt im Sinne des lateinischen "potestas")"
""Wie leicht lassen sich schwache Seelen von der Gewalt verführen! Wie süß ist den Feigen die Faust!", Rudolf Olden in "Hitler der Eroberer", "Verboten und Verbrannt/Exil", Fisher Verlag, 1984, ISBN 1280-3-596025185-9, p. 78."
""Viele Menschen glauben lieber, daß unser Hang zur Gewalt und zur atomaren Auseinandersetzung auf biologische Faktoren zurückzuführen ist, die sich unserer Kontrolle entziehen, als daß sie die Augen aufmachen und erkennen, daß die von uns selbst verursachten sozialen, politischen und ökonomischen Umstände daran schuld sind." - Erich Fromm, "Anatomie der menschlichen Destruktivität", aus dem Amerikanischen von Liselotte und Ernst Mickel, Rowohlt TB, Hamburg 1977, ISBN 3-499-17052-3; Original: "The Anatomy of Human Destructiveness" Holt, Rinehart & Winston, N.Y... 1973, S. 33"
""Sie hat ihren Mann entwaffnet. (…) Eine hat es getan. Jetzt könnte es jede tun. Der Damm ist gebrochen, Gewalt ist für Frauen kein Tabu mehr. Es kann zurückgeschlagen werden. Oder gestochen. Amerikanische Hausfrauen denken beim Anblick eines Küchenmessers nicht mehr nur ans Petersilie-Hacken. (…) Es bleibt den Opfern gar nichts anderes übrig, als selbst zu handeln. Und da muss ja Frauenfreude aufkommen, wenn eine zurückschlägt. Endlich!" - Alice Schwarzer, Emma Nr. 2/1994, S. 34f; gemeint ist die US-Amerikanerin Lorena Bobbit, die ihrem schlafenden Mann John den Penis abgetrennt hatte"
""Ich hätte nicht den Friedensnobelpreis bekommen, wenn ich nicht gegen jede Form der Gewalt wäre - gegen die Gewalt eines Unterdrückungsregimes wie auch gegen die Gewalt der Leute, die ein solches System bekämpfen." - Desmond Tutu, Interview in "DER SPIEGEL", Ausgabe 49/1985"
""Ich glaube aber nicht, dass ein einzelner Film eine Gewaltvorlage sein kann. Die Summe der Gewaltpornografie führt zu einer Herabsetzung der Hemmschwelle. Man gewöhnt sich an Gewalt. Darin liegt die Gefahr." - Michael Haneke, Der Tagesspiegel vom 29. Mai 2008, über Brutalität und Horrorfilme – und wie man damit umgeht"
""Glaubt nicht, dass ich fasele, dass ich dichte; // Seht hin und findet mir andre Gestalt! // Es ist die ganze Kirchengeschichte // Mischmasch von Irrtum und von Gewalt." - Johann Wolfgang von Goethe, „Zahme Xenien“, 9, Nachl., zitiert in: „Abermals krähte der Hahn“, 1996, S. 681"
""Gewaltloser Widerstand ist Gewalt." - Friedrich Zimmermann vor dem Grenzschutzkommando Mitte, zit. nach: Frankfurter Rundschau, 14.7. 1983; vgl. Peter Köhler: Die schönsten Zitate von Politikern, Baden-Baden 2005 S. 131"
""Gewalt hört da auf, wo die Liebe beginnt." - Petra Kelly, Rede vor der Generalversammlung der Jugend bei den Vereinten Nationen, New York, 1985, Volltext der Rede bei prometheusonline.de"
"Ein der menschlichen Natur so widersprechendes Ideal wie das des Kommunismus geht nicht zu verwirklichen ohne Gewalt. Das ist das Grundproblem"- Karl zu Schwarzenberg, Interview in der Sächsischen Zeitung, Dresden, vom 11. April 2008 unter dem Titel "Wir sollten auf unser Maul aufpassen"
""Die Gewalt ist der Geburtshelfer jeder alten Gesellschaft, die mit einer neuen schwanger geht." - Karl Marx: Das Kapital. Band 1. Siebenter Abschnitt: Der Akkumulationsprozess des Kapitals. MEW 23, S. 779, 1867"
""Die Gedult ist meine Stärcke, // Die Gelaßenheit mein Schwerd; // Wer sich mit Verachtung wehrt, // Thut im Streiten Wunderwercke, // Bis Gewalt und Boßheit liegt." - Johann Christian Günther, In das Stammbuch des Herrn Christian Jacobi: Spe et Silentio. In: Sämtliche Werke, Hrsg. von W. Krämer, Bd. 3, Leipzig: Hiersemann, 1934. S. 203."
""5000 Jahre Patriarchat lassen sich eben nicht so einfach abschaffen. Und wie bei jedem Machtverhältnis ist auch bei dem der Geschlechter die Gewalt der harte Kern der Herrschaftssicherung. Das ist in Diktaturen so, zwischen Völkern oder Klassen – wie auch zwischen Männern und Frauen." - Zukunft ist menschlich, Alice Schwarzer in EMMA 1/2000, veröffentlicht in „Alice im Männerland - eine Zwischenbilanz" (Kiepenheuer & Witsch, 2002)"
""Selbst die schmalsten Stirnen / In denen der Friede wohnt / Sind den Künsten willkommener als jener Kunstfreund / Der auch Freund der Kriegskunst ist." - Bertolt Brecht, Nicht so gemeint. In: Werke in fünf Bänden. Bd. 3: Gedichte. Aufbau-Verlag, Berlin und Weimar 1981, S. 440"
""Nur eine solidarische Welt kann eine gerechte und friedvolle Welt sein." - Richard von Weizsäcker, Verantwortung für sozialen Fortschritt, Gerechtigkeit und Menschenrechte, 1986"
""Der Friede ist zu wichtig, um ihn den Männern alleine zu überlassen!" – Johanna Dohnal, zitiert in: Presseheft zum Film "Die Dohnal" von Sabine Derflinger (2019)"
""Das Reich des Friedens wollen wir zur Erde tragen, // Den Unterdrückten aller Länder Freiheit bringen - // Wir müssen um das Sakrament der Erde ringen!" - Ernst Toller, Unser Weg. In: Gedichte der Gefangenen, Kurt Wolff Verlag, München 1921, S. 30,"
""Das arme Herz, hienieden // Von manchem Sturm bewegt, // Erlangt den wahren Frieden // Nur wo es nicht mehr schlägt." - Johann Gaudenz von Salis-Seewis, Das Grab, 1783, Verse 17-20. In: Gedichte, bey Orell, Gessner, Füssli und Compagnie, Zürich 1793, S. 36"
""Wenn das Herz mit Zweifeln lebt // so wird es für die Seele herb // Häßlich ist es und ist schön // wo der Sinn des Manns von Kraft // gemischt ist, farblich kontrastiert // gescheckt wie eine Elster." - (orig.: Ist Zwîfel herzen nâchgebûr, // daz muoz der sêle werden sûr. // gesmæhet unde gezieret // ist, swâ sich parrieret // unverzaget mannes muot, // als agelstern varwe tuot) - Wolfram von Eschenbach: Parzival (um 1200), 1,1 ff., nach der Ausgabe Karl Lachmanns, ins Neuhochdeutsche übertragen von Dieter Kühn, Deutscher Klassiker Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-618-68007-4, S.11"
""Prüfe dich an der Menschheit. Den Zweifelnden macht sie zweifeln, den Glaubenden glauben." - Franz Kafka, Betrachtungen über Sünde, Leid, Hoffnung und den wahren Weg, 75*. In: Beim Bau der Chinesischen Mauer, Hrsg. Max Brod, Hans Joachim Schoeps, Verlag Gustav Kiepenheuer, Berlin 1931, S. 239"
""Jedes Wort, mit dem er [der Schreibende] eine Wahrheit gewinnt, ist aus Zweifeln und Widersprüchen hervorgegangen." - Peter Weiss: Laokoon oder Über die Grenzen der Sprache. In: Rapporte. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1968. S. 187."
""Es liegt natürlich sehr nahe, die Funktion ψ auf einen Schwingungsvorgang im Atom zu beziehen, dem die den Elektronenbahnen heute vielfach bezweifelte Realität in höherem Maße zukommt als ihnen." - Erwin Schrödinger: „Quantisierung als Eigenwertproblem (Erste Mitteilung)“, Annalen der Physik 79 (1926), s. 361-376, § 3, S. 372 thp.uni-koeln.de"
""Eine rechte Überzeugung aber fängt mit dem Zweifel an." - Leopold von Ranke, Ueber die Memoiren des Cardinal Richelieu. In: Historisch-politische Zeitschrift, herausgegeben von Leopold Ranke. 2. Band. Berlin 1833-36. S. 638 books.google.de"
""Eigentlich weiß man nur, wenn man wenig weiß; mit dem Wissen wächst der Zweifel." - Johann Wolfgang von Goethe, Maximen und Reflexionen. Aus »Kunst und Altertum«. Fünften Bandes drittes Heft. 1826. zeno.org"
""Denn der radikalste Zweifel ist der Vater der Erkenntnis." - Max Weber, Der Sinn der »Wertfreiheit« der soziologischen und ökonomischen Wissenschaften. In: Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre, Hrsg. von Johannes Winckelmann, Tübingen 61985, S. 540,"
""Aber der Friede erfordert unentwegten, zähen, dauernden Dienst, er verlangt Ausdauer, erlaubt keinen Zweifel." - Aristide Briand, Dans la Voie de la Paix, Discours du 8 Novembre 1929, Prononcé à la Chambre des Députés"
""Wir sind allzulang genug deutsche Bestien gewesen, die nicht mehr können, denn kriegen und fressen und saufen. Lasst uns aber einmal die Vernunft brauchen, dass Gott merke die Dankbarkeit seiner Güter." - Martin Luther, An die Ratsherren aller Städte deutschen Landes, dass sie christliche Schulen aurichten und erhalten sollen, 1524"
""Vernunft ist innere Freiheit." - Stanislaw Lem, Der futurologische Kongress, S. 81, Suhrkamp 1979, nach der Übersetzung von I. Zimmermann-Göllheim"
""Sonst leidlich vernünftige Leute [...]: sobald sie auf ihr Kampffeld kommen, sind sie blinde Zänker, Spitzbuben und Toren." - Peter Rosegger, Zum Wohlwollen. Aus: Gesammelte Werke, Band 30: Höhenfeuer. Leipzig: Staackmann, 1915. S. 137. ALO"
""So lenkt ein Irrwisch unsre Schritte, // Und erst in unsers Lebens Mitte // Steckt die Vernunft ihr Lämpchen an." - Gottlieb Konrad Pfeffel, Epistel an Schlosser. Aus: Poetische Versuche. 3. Theil. 4. Auflage. Tübingen: Cotta, 1803. S. 160."
""Moralische Empfindungen wie Wut, Schuld oder Vergebung gehen auf neuronale Mechanismen zurück, die entstanden sind, um die Zusammenarbeit in der Gruppe zu ermöglichen. ... Gefühle sind somit nicht das Gegenteil von Vernunft - sie verkörpern evolutionäre Rationalität." Yuval Noah Harari: 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert. C.H.Beck, München 2018. S. 79. ISBN: 978 3 406 72778 8."
""Kein schwierigerer Vormarsch als der zurück zur Vernunft!" – Bertolt Brecht, Dialoge aus dem Messingkauf. Suhrkamp Verlag 1964, S.67 books.google; vgl. auch Suhrkamp Verlag 1963, S.120 books.google'"
""In den Wäldern kehren wir zur Vernunft und zum Glauben zurück." - Ralph Waldo Emerson, Natur (Nature), zitiert nach der deutschen Übersetzung von Harald Kiczka, Zürich 1988, S. 16"
""Es ist nicht gut, wenn die Menschheit den Verstand überanstrengt und Dinge mit Hilfe der Vernunft zu ordnen sucht, die der Vernunft noch noch garnicht zugänglich sind." Der Steppenwolf, Suhrkamp Bibliothek Bd. 226 1972, Seite 205."
""Ein Staatsmann ist ein Mensch, der, wenn es sich um die Stimme der Vernunft handelt, vor keinen Schwierigkeiten zurückschreckt." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 145. Aus dem Chinesischen übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf-Köln 1979, ISBN 3-424-00625-4"
""Die Vernunft ist nur ein Sklave der Affekte und soll es sein; sie darf niemals eine andere Funktion beanspruchen, als die, denselben zu dienen und zu gehorchen." - David Hume, Ein Traktat über die menschliche Natur. Buch II, Teil III, Dritter Abschnitt. Hamburg 1978. S. 153"
""Die Vernunft ist die Wurzel des Rechts." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 301. Aus dem Chinesischen übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf-Köln 1979, ISBN 3-424-00625-4"
""Die Vernunft ist das größte Hindernis in Bezug auf den Glauben, weil alles Göttliche ihr ungereimt zu sein scheint, dass ich nicht sage, dummes Zeug" - Martin Luther, Tischreden, Luther Deutsch Bd. 9 Tischreden, Kurt Aland, Vandenhoeck & Ruprecht, 1983, ISBN 3525556101, S. 107"
""Die SPD ist und bleibt die Partei der praktischen Vernunft." - Gerhard Schröder, Pressekonferenz zum SPD-Wahlmanifest, 5. Juli 2005, zitiert in stern.de, 5. Juli 2005."
""Die allgemeinen fixen Ideen, welche man die gesunde Vernunft tauft, sind unerträglich langweilig." - Georg Büchner, Danton's Tod IV, 5 / Camille. In: Danton's Tod, Sauerländer, Frankfurt am Main 1835, S. 140,"
""Das Leben ist viel älter als die Vernunft." - Rita Mae Brown, Venusneid. Übersetzer: Margarete Längsfeld. Reinbek bei Hamburg, 1997. ISBN 3499136457"
""Beredsamkeit, die nicht mit der Logik übereinstimmt, Wahrhaftigkeit, die nicht mit der Vernunft übereinstimmt, Mut, der nicht mit der Gerechtigkeit übereinstimmt, Gesetzlichkeit, die nicht mit der sinngemäßen Anwendung übereinstimmt, sind wie ein irrender Wanderer auf schnellem Rosse oder wie ein Wahnsinniger, der ein scharfes Schwert schwingt." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 137. Aus dem Chinesischen übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf-Köln 1979, ISBN 3-424-00625-4"
""Autorität kann zwar demüthigen, aber nicht belehren; sie kann die Vernunft niederschlagen, aber nicht fesseln." - Johann Georg Hamann, Golgatha und Scheblimini, Hrsg. Johann Friedrich von Meyer, bei Johann Friedrich Hartknoch, Leipzig 1818, S. 40 f., MDZ"
""Ärgert dich dein Auge, so reiß es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch." - Heinrich Heine an Karl August Varnhagen von Ense, 19. Oktober 1827, HSA Bd. 20, Brief Nr. 235, Seite 302"
""wir haben keine inneren Stimmen mehr; wir wissen heute zuviel, der Verstand tyrannisiert unser Leben." - Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften. In: Robert Musil, Gesammelte Werke in Einzelausgaben, herausgegeben von Adolf Frisé, Rowohlt Verlag, Hamburg 1957, Arnheim, S. 112,"
""Seinen Verstand zu gebrauchen, damit kann man in jeder Sekunde anfangen." – Wolfgang Sofsky, Verteidigung des Privaten, Interview für die Sendung "Kulturzeit" des TV-Senders 3sat am 18. Oktober 2007, 3sat.de"