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April 10, 2026
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"Ich liebe und hasse zugleich. Wie das möglich ist, fragst Du? // Ich weiß nicht wie, doch ich fühle es mit höllischer Qual."
"Eine Liebe, die seit langem besteht, gibt man nicht leicht auf."
"Der ehrbare Dichter muss keusch sein, seine Verse jedoch nicht."
"Der Mann wird Realist gewöhnlich in dem Augenblick, wo ihm die Zähne zum Beißen ausgehen."
""Das unergrĂĽndliche Geheimnis des menschlichen Auges"
"Ich muss sagen, dass mir Deutschland eines der liebenswertesten Länder überhaupt zu sein scheint."
"Gott ist die Mutter aller Verschwörungstheorien."
"Wie in der Psychoanalyse, so auch hier: die erbittertsten Feinde sind immer diejenigen, die ihre Anwendbarkeit auf die eigene Seele zwar ahnen, aber nicht wahrhaben wollen."
"Wer Nazi ist, bestimme ich. Diese Maxime, die ich mir und für mich vor dreiunddreißig Jahren, nach meiner Rückkehr nach Deutschland als Besatzungsangehöriger gesetzt habe, die sich mir, mit und trotz ihrer irrationalen Komponente, aufgedrängt hat, mag manchem überheblich, falsch oder sogar verwerflich erscheinen. Für mich hat sie sich als richtig erwiesen, ich habe sie niemals überprüfen oder revidieren müssen."
"Wer an nackten Bildsäulen ein Ärgerniss nimmt oder an den nichts auslassenden Wachspräparaten der Anatomie, gehe auch in diesem Saal den misfälligen Wörtern vorüber und betrachte die weit überwiegende Anzahl der andern."
"So weit meine Erinnerung zurückreicht, habe ich stets lebhaftes Interesse für Sprichwörter gehabt."
"Selbst in der Bibel gebricht es nicht an Wörtern, die bei der feinen Gesellschaft verpönt sind."
"Interesse hat für mich nur eine Schrift, in der ich etwas Leben ihres Verfassers miterhalte, in der ich seinen Pulsschlag fühle, selbst wenn er nicht in meiner Weise schlägt. Ich bedarf Leben zur Erfrischung meines Lebens, nicht nur gedruckte Buchstaben."
"Ich fühle bloß, dass die Sprichwörter ein Schatz seien, der benutz werden müsse; und ich fing an, sie zur Belehrung fürs Volk zu bearbeiten."
"Für den Sprichwörterbearbeiter ist die Kenntnis der Quellen das erste Erfordernis."
"Es wird gewiss keine ĂĽbertriebene Annahme sein, wenn ich behaupte, dass durchschnittlich in jedem Orte Deutschlands und seinem Umkreise ein Sprichwort lebt, das bisher noch nicht durch "Schreibfinger" gegangen und unter eine Druckpresse gekommen ist."
"Die Sprichwörter sind aber ein wesentlicher Teil des Sprachschatzes. In denselben sind die Anschauungen, Ansichten, Urteile, Irrtümer und Erfahrungen, Rechtsgrunsätze, Klugheits- und Weisheits- Glaubens- und Sittenlehren u.s.w. der frühern Geschlechter aller Bildungsschichten und Berufsklassen niedergelegt."
"Der Volksmund vergangener Jahrhunderte ist unmittelbar nicht mehr auszubeuten, wir können jetzt nur die Sprichwörter sammeln, die in die Literatur übergegangen sind."
"FĂĽr mich ist das ein groĂźer Fehler, ein Betrug, wenn Sie so wollen, an denen, die jahrelang in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben."
"Der wahre Grund fĂĽr die Arbeitslosigkeit ist die GleichgĂĽltigkeit der Nichtbetroffenen."
"Das Universum hat zwei Teile: Mich und den Rest."
"Das Weltall zerfällt in zwei Teile: ich und der Rest."
"Wir finden, daĂź alle die, welche ein sehr hohes Alter erreichten, solche Menschen waren, die in der Jugend MĂĽhe, Arbeit, Strapazen ausgestanden hatten."
"Wer den Tod nicht mehr fürchtet, der allein ist frey, es ist nichts mehr, was ihn fesseln, ängstigen oder unglücklich machen könnte."
"Wehe dem Arzte, der Ehr- oder Gelderwerb zum Ziel seines Strebens macht! Er wird im ewigen Widerspruche mit sich selbst und seinen Pflichten stehen;"
"Seelenruhe, Heiterkeit und Zufriedenheit sind die Grundlage alles GlĂĽcks, aller Gesundheit und des langen Lebens!"
"Glückliche Ehen sind die wichtigsten Grundfesten des Staats und der öffentlichen Ruhe und Glückseligkeit."
"Es ist weit besser, Krankheiten verhĂĽten, als Krankheiten heilen, denn das leztre ist immer mit mehr Kraftverlust und folglich LebensverkĂĽrzung verbunden."
"Er [der Arzt] soll und darf nichts anderes thun, als Leben erhalten; ob es ein Glück oder Unglück sei, ob es Werth habe oder nicht, dies geht ihn nichts an, und maaßt er sich einmal an, diese Rücksicht mit in sein Geschäft aufzunehmen, so sind die Folgen unabsehbar, und der Arzt wird der gefährlichste Mensch im Staate; denn ist einmal die Linie überschritten, glaubt sich der Arzt einmal berechtigt, über die Nothwendigkeit eines Lebens zu entscheiden, so braucht es nur stufenweise Progressionen, um den Unwerth und folglich die Unnöthigkeit eines Menschenlebens auch auf andere Fälle anzuwenden. [...] Den Tod verkündigen, heißt, den Tod geben, und das kann, das darf nie ein Geschäft dessen sein, der blos da ist, um Leben zu verbreiten."
"Die Kunst des Staatsmannes besteht darin, unter Wahrung des Friedens dem Volk Raum dort zu geben, wohin seine Muskeln ausschlagen wollen."
"Die Gefahr fĂĽr den Philosophen liegt darin, dass er bereits da ernst zu machen sucht, wo der KĂĽnstler noch spielt."
"Zukunftsforschung ist eine Wissenschaft, die den Wandel der Gesellschaft und der Welt analysiert und daraus Schlüsse für das Kommende zieht. Sie hat den Sinn, dass wir uns besser auf die Zukunft vorbereiten können."
"Wissen ist analog und bleibt ein Fels in der Brandung digitaler Verwahrlosung."
"Der Mensch ist ja als Angstwesen konstruiert. Wir sind gewissermaßen die evolutionären Erben der Ängstlichen. Diejenigen, die zuviel Mut hatten , sind irgendwann dem Säbelzahntiger zum Opfer gefallen."
""Das Internet wird kein Massenmedium"
"Wie sich die Nazis als Herren der Welt dargestellt haben, ist doch mit dem Evangelium ĂĽberhaupt nicht vereinbar."
"Ich hätte die Möglichkeit gehabt, Politiker zu werden. Aber bald kam ich drauf, dass es mit meinem Charakter nicht vereinbar ist, wie ein Politiker heute „schwarz“ und morgen „weiß“ zu sagen. Daher hab ich es nicht gemacht."
"In des Waldes finstern Gründen // Und in Hölen tief versteckt, // Ruht der Räuber allerkühnster, // Bis ihn seine Rosa weckt. [...] Rinaldini! lieber Räuber! // Raubst den Weibern Herz und Ruh. // Ach! wie schrecklich in dem Kampfe, // Wie verliebt im Schloß bist du!"
"Ach! wohin bist du geflohen, // Meiner Jugend Heiterkeit? // Ach! wie schnell bist du entschwunden, // Meines Lebens Rosenzeit?"
"Da heißt die Welt ein Jammerthal, // Und deucht mir doch so schön; // Hat Freuden ohne Maas und Zahl, // Läßt keinen leer ausgehn."
"Was frag' ich viel nach Geld und Gut, // Wenn ich zufrieden bin! // Giebt Gott mir nur gesundes Blut, // So hab' ich frohen Sinn, [...]"
"SĂĽĂź ist der Name Vaterland, // Wo Einigkeit mit festem Band // Die BĂĽrgerherzen kettet;"
"Jeder Schriftsteller wĂĽnscht nach dem Zweck seiner Arbeit beurtheilt zu werden."
"Die groĂźe Kunst glĂĽcklich zu sein besteht nur darin, gut zu leben."
"Verehrter Herr und König, // Weißt du die schlimme Geschicht’? // Am Montag aßen wir wenig // Und am Dienstag aßen wir nicht."
"Kein schöner Ding ist auf der Welt // Als seine Feinde zu beißen; // Als über all' die plumpen Gesell'n // Seine lustigen Witze zu reißen."
"Im Handel hört alle Freundschaft auf, im Handel sind alle Menschen die bittersten Feinde."
"Die Guillotine wird uns retten und die Leidenschaft der Weiber."
"Der Wein ist mein Vergnügen! // Ich wollt, das ganze Meer // Wär Wein und ich ein Walfisch, // Der schwömme drüber her."
"Der Arbeit Noth, die Niemand lindern wollte, // Sie wars, die selbst den Fels bei Seite rollte!"