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April 10, 2026
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"Jede Gattung Menschen, die Uniform trägt, imponiert dem großen Haufen und weiß sich ihres Vorzugs meistens sehr gut zu bedienen."
"es ist merkwĂĽrdig, wie ein Paar bunte Farben,; ein Paar Tressen, alle Weiber bestechen, derselbe Mensch in Uniform ist ihnen nicht mehr derselbe."
""Eines der wirksamste Mittel bei der Hypnose"
"Den Strick der Reaktion um den Hals und das Brandmal der Schande auf dem Gesicht werdet ihr [die Frankfurter Nationalversammlung] zu uns herĂĽberschauen, die wir unentehrt und kampfbereit euren Ruin abwarten, um ĂĽber eure Leiber in die Burg der Freiheit einzudringen."
"Ton knetend formt man Gefäße. Doch erst ihr Hohlraum, das Nichts, ermöglicht die Füllung. (...) Das Sichtbare, das Seiende, gibt dem Werk die Form. Das Unsichtbare, das Nichts, gibt ihm Wesen und Sinn."
"»Nur durch beständigen Schwung wirst Du zum schönen Gefäß.«"
"Man füllt auch nicht jungen Wein in alte Schläuche..."
"Jammern fĂĽllt keine Kammern."
"Würde sich auch die Wüste mit Perlen statt mit Sande füllen, so wäre es doch unmöglich, die Gier der Bettler zu stillen."
"Wenn sich lau die Lüfte füllen // Um den grünumschränkten Plan, // Süße Düfte, Nebelhüllen // Senkt die Dämmerung heran."
"Und der Parteigeist, der meistens Kollegen trennt, macht dem Friedfertigsten das Leben am sauersten und füllt die Lustörter der Wissenschaften mit Hader und Zank."
"So herrscht der Weise: Das Herz leeren, den Bauch füllen, stärken die Knochen, schwächen den Willen. Immer lässt er das Volk ohne Wissen und Begierde und die Klugen ohne Mut zum Handeln."
"Jede Freude fĂĽllt, jeder Schmerz leert dich, aber in jener hat noch Sehnsucht Platz, in diesem noch Zuversicht."
"Die Bibliotheken füllen sich an mit Büchern, die Geister aber werden immer ärmer an Bildung."
"Der Geist ist nicht wie ein Gefäß, das gefüllt werden soll, sondern wie Holz, das entzündet werden will."
""Alle Güter der Welt füllen die Höhle nicht aus."
"Kein menschliches Forschen kann das Wesen Gottes in seiner ganzen FĂĽlle enthĂĽllen."
"Gott ist Licht wegen seiner Helligkeit, Friede wegen seiner Ruhe, eine Quelle wegen seiner ĂĽberflieĂźenden FĂĽlle und der Ewigkeit."
"Fehlt es dem protestantischen Kultus im ganzen an Fülle, so untersuche man das einzelne, und man wird finden, der Protestant hat zu wenig Sakramente, ja er hat nur eins, bei dem er sich tätig erweist, das Abendmahl: denn die Taufe sieht er nur an andern vollbringen, und es wird ihm nicht wohl dabei."
"Es ist keine Frage, daĂź uns die FĂĽlle der Erinnerung, womit wir jene ersten Zeiten [der Jugend] zu betrachten haben, nach und nach erlischt, daĂź die anmutige Sinnlichkeit verschwindet und ein gebildeter Verstand durch seine Deutlichkeit jene Anmut nicht ersetzen kann."
"Die Ungeduld sucht die Fülle, aber sie erlangt nichts als die Völle."
"Ach, wer heilet die Schmerzen // Des, dem Balsam zu Gift ward? // Der sich Menschenhaß // Aus der Fülle der Liebe trank? // Erst verachtet, nun ein Verächter, // Zehrt er heimlich auf // Seinen eignen Wert // In ungnügender Selbstsucht."
"Meßgewänder sind das Kostüm der Narren am himmlischen Hof."
"Diese Clotilde ist endlich einmal eine Tänzerin, die völlig eigenes Erleben formt, die sich von keinerlei historischem Kostüm gängeln lässt, die aus dem Reichtum ihres kleinen Herzens eine neue Welt entfaltet."
""Eines der wirksamsten Mittel bei der Hypnose"
"Die Tradition aller toten Geschlechter lastet wie ein Alp auf dem Gehirne der Lebenden. Und wenn sie eben damit beschäftigt scheinen, sich und die Dinge umzuwälzen, noch nicht Dagewesenes zu schaffen, gerade in solchen Epochen revolutionärer Krise beschwören sie ängstlich die Geister der Vergangenheit zu ihrem Dienste herauf, entlehnen ihnen Namen, Schlachtparole, Kostüm, um in dieser altehrwürdigen Verkleidung und mit dieser erborgten Sprache die neuen Weltgeschichtsszene aufzuführen."
"Der Autor, der fremde Kostüme ausklopft, kommt dem stofflichen Interesse von der denkbar bequemsten Seite bei. Der geistige Leser hat deshalb das denkbar stärkste Misstrauen gegen jene Erzähler, die sich in exotischen Milieus herumtreiben."
"Auf Grund eines betont psychodynamischen Antriebs zur Selbsterfüllung sind Verkaufsleute am produktivsten, wenn sie die Überzeugung haben können, dass sie etwas Wesentliches für den Kunden und damit direkt oder indirekt auch für die ganze Welt tun."
"Alles Geschaffene ist vergänglich. Strebt weiter, bemüht euch, unablässig achtsam zu sein."
"Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun."
"wie nach der Sonne // verlangen die reben // verlangt mich's nach dir, // meine Sonne // mein Leben."
"FĂĽr Sorgen sorgt das liebe Leben // Und Sorgenbrecher sind die Reben."
"Ein guter Missionar hatte seinen Mantel zu tief in das Blut der Reben getaucht und schwankte sichtbarlich unter der Last."
"So kann die schlichte Tasse Tee zum Gefährt der Annäherung an etwas Großes werden, zum Medium einer vita contemplativa activa."
"Mit ihm verglichen, war mir selbst Beethoven ein halbbarbarisches Wesen, dessen groĂźe Seele schlecht erzogen wurde, so dass sie das Erhabene vom Abenteuerlichen, das Schlichte vom Geringen und Abgeschmackten nie recht zu unterscheiden gelernt hat."
"Die größten Dinge wollen ganz schlicht gesagt sein: Sie verlieren durch Emphase."
"Die Torte im menschlichen Antlitz ist einer der bedeutendsten Einfälle des internationalen Humors."
"Deshalb ist es auch kein Gegensatz, ein guter Deutscher und ein guter Europäer sein; ein Konflikt zwischen national und international existiert nicht. Die internationalen Formtendenzen sind in dem selben Sinn national wie die engeren, heimatlichen."
"Der internationale jüdische Bankier, der kein Vaterland hat, sondern alle Länder gegeneinander ausspielt, und das internationale jüdische Proletariat, das von Land zu Land streicht, um die ihm genehmen wirtschaftlichen Bedingungen zu suchen, sind hinter allen Problemen zu finden, die heutzutage die Welt beunruhigen."
"Viele Menschen haben nicht die Kraft, anderen etwas zu geben, sie bauen Kälte um sich und leiden schrecklich unter ihrer Isolation."
"Die Poesie verlangt, ja sie gebietet Sammlung, sie isoliert den Menschen wider seinen Willen, sie drängt sich wiederholt auf und ist in der breiten Welt (um nicht zu sagen in der großen) so unbequem wie eine treue Liebhaberin."
"Der Krieg ist nie ein isolierter Akt."
"Alleinsein ist keine Isolation, es ist nicht das Gegenteil von Einsamkeit, es ist ein Seinszustand, wenn alle Erfahrung, alles Wissen ein Ende haben."
""Hohle Fässer klingen am lautesten." Aus den Niederlanden"
"Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoĂźen und es klingt hohl, ist das allemal im Buche?"
"Ton knetend formt man Gefäße. Doch erst ihr Hohlraum, das Nichts, ermöglicht die Füllung. […] Das Sichtbare, das Seiende, gibt dem Werk die Form. Das Unsichtbare, das Nichts, gibt ihm Wesen und Sinn."
"Hohl ist der Boden unter den Tyrannen, die Tage ihrer Herrschaft sind gezählt, und bald ist ihre Spur nicht mehr zu finden."
"Das größte Problem ist die Trivialität. Da werden Dinge patentiert, die jeder Student in einer Klausur machen kann."
"Wer treu ist, kennt nur die triviale Seite der Liebe. Nur die Treulosen kennen ihre Tragödien."
"Die deutsche Sprache lässt unglücklicherweise zu, einen ziemlich trivialen Gedanken hinter einem Wolkenvorhang scheinbarer Tiefgründigkeit vorzutragen oder dass umgekehrt eine Vielzahl von Bedeutungen hinter einem einzigen Ausdruck lauert."