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April 10, 2026
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"Die Tyrannei ruft zwei entgegengesetzte Wirkungen hervor, deren Symbole in zwei großen Gestalten des antiken Sklaventums fortbestehen: in Epiktet und Spartakus, dem Haß und dessen bösartigen Empfindungen einerseits, der Resignation und deren christlichen Liebesregungen andererseits."
"Bis ins Krankenhaus oder bis ins Ministerium; dahin kommen alle körperlich und geistig ruinierten Leute."
"Wenn ein Strang soviele Fäden hat, gibt es leicht Knoten."
"Mögen auch die Gesetze diese oder jene Ausschweifungen untersagen, das Glücksspiel, die Lotterie, die Straßenmädchen, alles was ihr wollt, die Leidenschaften werden sie niemals ausrotten."
"Gesetze sind Spinnweben, die die kleinen Fliegen fangen, aber die groĂźen gehen durch sie hindurch."
"Eine Frau, die ihren Körper nicht zum Sprungbrett macht, um den von ihr bevorzugten Mann zum Ziel zu verhelfen, ist eine herzlose, selbstsüchtige Frau."
"Ein wenig Aufrichtigkeit, das ist die rarste Ingrediens der Gesellschaft."
"Ein ehrenhafter Politiker wäre einer Dampfmaschine mit Gefühl vergleichbar oder einem Lotsen, der das Steuerruder hält und gleichzeitig eine Frau liebt: Das Schiff geht dabei unter."
"Auch der Geist hat seine Hygiene, er bedarf, wie der Körper, einer Gymnastik."
"Er will nun mal irgend einen Erben haben, eine Dummheit, die in der menschlichen Natur begrĂĽndet liegt."
"Einer der VorzĂĽge der guten Stadt Paris besteht darin, daĂź man hier geboren werden, leben und sterben kann, ohne daĂź sich jemand auch nur im mindesten darum kĂĽmmert."
"Kraft besteht nicht ohne GĂĽte."
"Jede Illusion muĂź einmal zerrinnen."
"Wer sich verachtet, kann nicht allein sein."
"In Paris hat man eine gewisse Art, einen Menschen zu erledigen, indem man ihm sagt: Er hat ein gutes Herz. Dieser Satz bedeutet ebensoviel wie: Der arme Junge ist dumm wie ein Rhinozeros."
"Die Nahrung des Geizhalses besteht aus Geld und Verachtung."
"Der Hunger treibt den Wolf aus dem Wald."
"Das Leben eines Geizhalses ist eine beständige Ausübung der Macht im Dienst der Person. Er verläßt sich nur auf zwei Gefühle: Eigenliebe und Eigennutz."
"Einem Kind das Leben zu schenken, hieß ja die Hoffnungen der Selbstsucht, die Freuden des Ehrgeizes zu töten."
"Alle menschliche Macht ist ein Resultat von Zeit und Geduld."
"Alle Frauen, selbst die einfältigsten, wissen eine List zu gebrauchen, um zu ihren Zweck zu gelangen."
"Wir empfinden mehr Schmerz ĂĽber einen Verrat, der uns um das Ergebnis unseres Talents bringt, als ĂĽber einen unmittelbar drohenden Tod."
"Die Liebe hat ihren Instinkt; sie weiĂź den Weg zum Herzen zu finden."
"Alle Verfehlungen und vielleicht gar alle Verbrechen haben als Grundlage eine falsche Ăśberlegung oder eine ausschweifende Selbstsucht."
"Der Mensch muĂź bestimmte Leidenschaften empfinden, um jene Eigenschaften zu entwickeln, die sein Leben adeln, indem er seinen Kreis erweitert und die allen Wesen natĂĽrliche Selbstsucht mildert."
"Der Ruhm ist die Sonne der Toten."
"So gut auch ein Ehemann sei, bis zu Vollkommenheit bringt er es schwerlich."
"Um sein Blut aufs Spiel zu setzen, muss man welches haben."
"Das Unglück ist unser größter Lehrmeister."
"Mangel an Geschmack ist eine der Sünden, die unfehlbar mit der Frömmelei verbunden sind."
"Es gibt Fehler bei einer Frau, die kräftigen Lehren weichen können, wie die Erfahrung oder ein Ehemann sie geben; aber nichts vermag die Tyrannei falscher religiöser Ideen zu besiegen."
"Bedenk, dass das demütigste aller Gänseblümchen verführerischer ist als die stolzeste und glänzendste Dornrose, die uns im Frühling mit ihren durchdringenden Düften und ihren lebhaften Farben verlockt."
"In der Ehe muss man einen unaufhörlichen Kampf gegen ein Ungeheuer führen, das alles verschlingt: die Gewohnheit."
"Ein StĂĽck Schwarzbrot und ein Krug Wasser stillen den Hunger eines jeden Menschen; aber unsere Kultur hat die Gastronomie erschaffen."
"Du hast ein Feuerwerk abgebrannt, von dem im Augenblick, da dein Gast sich einfindet, nur das verkohlte Skelett ĂĽbrig ist."
"Für viele Männer ist der Tanz eine Daseinsform; sie meinen, durch die Entfaltung der Geschmeidigkeit des Körpers könnten sie auf das Herz der Frauen kräftiger wirken als durch den Geist."
"Mut zur Unzeit haben heiĂźt Wasser in einem Korbe tragen."
"Gewisse Stubenhocker sind gewohnt, alles zu bezweifeln, weil sie nichts sehen."
"Es ist eine bewunderungswĂĽrdige Eigenschaft der Frau, daĂź sie niemals nachdenkt, auch nicht ĂĽber ihre tadelnswertesten Handlungen, die Empfindung reiĂźt sie hin; selbst ihre Verstellungskunst hat etwas NatĂĽrliches; einzig bei ihr ist das Verbrechen ohne Gemeinheit, meist weiĂź sie nicht, wie es passiert ist."
"Die oberflächliche Ausbildung der Edelleute früherer Zeiten machte den vollendeten Kavalier aus."
"Der alte Kritiker ist sanft und gĂĽtig, der junge erbarmungslos."
"Acht Tage Fieber! Ich hätte noch Zeit gehabt ein Buch zu schreiben. Ah ja!… ich weiß. Ich bräuchte Bianchon… Bianchon würde mich retten!"
""Satanas miserere eorum!!" (Satan, erbarme dich ihrer!!)"
"Immer muĂź ich wie der Sturm will // bin ein Meer ohne Strand."
"Möcht einen Herzallerliebsten haben, // und mich in seinem Fleisch vergraben."
"Meine Lippen glĂĽhn // Und meine Arme breiten sich aus wie Flammen!"
""Ich weine"
"Ich suche allerlanden eine Stadt, // Die einen Engel vor der Pforte hat."
"Der Künstler trägt die Zeit nicht, zwischen zwei Deckel gelegt, bei sich an einer Kette; er richtet sich nach dem Zeiger des Universums, weiß darum immer was die Urkuckucksuhr geschlagen."
"Daß ich nur von mir spreche, geschieht aus übergroßer Gerechtigkeit, aus Gewissenhaftigkeit, nicht nur aus Selbstschätzung. Nämlich, weil ich mich nur kenne und von mir Auskunft geben kann."