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April 10, 2026
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"Ein Künstler, der nicht provoziert, wird unsichtbar. Kunst, die keine starken Reaktionen auslöst, hat keinen Wert."
"Ich hatte schlechte Lehrer. Das war eine gute Schule."
"WER ist eigentlich dieser Achill, // fragte die Schildkröte // und fraß weiter an ihrem Salatblatt."
"Nach der Revolution tat Ludendorff wiederholt den Ausspruch: „Die größte Dummheit der Revolutionäre war es, daß sie uns alle leben ließen. Na, komme ich einmal wieder zur Macht, dann gibt's kein Pardon. Mit ruhigem Gewissen würde ich Ebert, Scheidemann und Genossen aufknüpfen lassen und baumeln sehen!“"
"Das Militär kommt nach der Politik, nur im Kriege ist es ihr Schrittmacher."
"Das, was ein anderer nicht so leicht nachmachen kann. Das ist Kunst."
"Dein Ort ist // wo Augen dich ansehen. // Wo sich die Augen treffen // entstehst du."
""Man fühlt sein Magengeschwür wachsen." (Weise zum 7-Meter-Schießen bei Olympia 2008)"
""Wenn jemand dich unbedingt in die Luft sprengen will, dann schafft er das auch." (Weise zur Sicherheitslage der WM 2010 in Indien)"
""Nicht mit offenem Mund duschen" (Markus Weise zum Umgang mit Trinkwasser in Indien) [http://www.abendblatt.de/sport/article1393400/Markus-Weise-Nicht-mit-offenem-Mund-duschen.html"
""Im Hockey machen Kopfbälle nicht so richtig Spaß." Als er vor Olympia Hockey mit Fußball vergleichen sollte, sagte er: in FR-online, (online),(dpa), August 2012"
"„Wenn man seinen Kopf kontrollieren kann, kann man auch erfolgreich sein!“ Zitat im Artikel „Einfach Mauern niederreißen“ von Peter Penders in Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 198, Seite 23, Dienstag, der 27. August 2013"
"„Heiß wie Frittenfett waren die“ (über die siegreiche belgischen Mannschaft beim Auftaktspiel zur Europameisterschaft 2013 in Boom / Belgien gegen das deutsche Team) Zitat im Artikel „Fett abgekriegt“ von Volker Kreisel in Süddeutscher Zeitung, Nr. 190, Seite 31, Montag, der 19. August 2013"
"Wir werden mindestens noch 60, 70 Jahre lang nicht ohne Kernkraft auskommen."
"Wir werden niemals völlig in unserem Leib zur Ruhe kommen, als wären wir Eigentümer unser selbst, doch es kann sehr wohl sein, daß es gerade diese Unruhe ist, die uns lebendig hält."
"„Es gibt andere mobile Ökosysteme. Wir werden sie zerstören.”"
"Der asketische Stoiker oder Kyniker bedarf des Selbstbetruges nicht."
"Das religiöse Gefühl kann offenbar keine Ideologie sein. Es ist ja keine Aussage."
"Das Gemeinschaftsleben aller vollendeten Nationen ist gelenkt durch lebendige Tradition. Das Gemeinschaftsleben der Deutschen konnte geordnet und aufrechterhalten werden nur durch starre Institution."
"Mich interessiert nicht, was in den Zeitungen steht. Ich probiere mich halb tot sieben Monate lang, schlafe nicht, fiebere, bringe mich um, während andere am Freitag zum Golfspiel fahren. Das ist der Unterschied."
"Ich trage zwar, seit ich fünfzig bin, keine Bluejeans mehr, aber meine Träume sind immer noch Kinderträume. Ich erfülle mir ununterbrochen den Traum, daß das Leben ein Märchen ist, in dem das Gute eindeutig gut und das Schlechte schlecht ist, und ich gehe bedingungslos davon aus, daß dieser Traum erlaubt ist, das heißt, ich vertrete ihn, wenn es sein muß, mit aller Brutalität und äußerstem Raffinement."
"Die Anpassung wird nicht dadurch bestimmt, daß das äußerliche Verhalten eines Menschen den gesellschaftlichen Normen entspricht, sondern richtet sich danach, ob seine Charakterstruktur mit ihnen in Einklang steht."
"Der Mensch mit abweichendem Verhalten ist ein Mensch, auf den diese Bezeichnung erfolgreich angewandt worden ist; abweichendes Verhalten ist Verhalten, das Menschen so bezeichnen."
"Wenn man keine klare soziologische Vorstellung von der Vergangenheit hat, wird man unvermeidlicherweise zu einem verzerrten Bild von den gesellschaftlichen Verhältnissen der Gegenwart kommen."
"Die ‚Umstände‘, die sich ändern, sind nichts, was gleichsam von ‚außen‘ an den Menschen herankommt; die ‚Umstände‘, die sich ändern, sind die Beziehungen zwischen den Menschen selbst. Der Mensch ist ein außerordentlich modellierbares und variables Wesen [...]."
""Wo die Soziologie"
"Ehe noch Deutschland politisch sich isolierte, hatte es sich geistig bereits isoliert. Deutsch war gleichbedeutend geworden mit un- und antieuropäisch."
"So ist denn alles, was um den Fremden herum vorgeht, durch eine Wolke des Unausgesprochenen und Mißverständlichen beschattet."
"Die schlimmste Geissel der Menschheit wird von der Dummheit geflochten, die alles Neue bekämpft und dem Erfolgreichen mit Neid aufwartet."
"Den einen erhebt so ein Erlebnis, den anderen drückt es nieder. Aber das Merkmal des aussondernden Erlebnisses wird sobald nicht aus der Seele des Peripheren getilgt werden können."
"Alles was Grenzen zieht und Schranken errichtet dient dazu, menschlichen Verkehr, Annäherung zwischen Menschen auszuschalten."
"Unsere Kultur gleicht nicht etwa einem Schiff, das vor Altersschwäche leck und träge geworden ist, sondern einem mächtig getakelten, kräftigen und schnellen Fahrzeug, von dem man aber leider nicht weiß, ob es nicht mit Volldampf auf eine Klippe oder einen Malstrom zutreibt. Ja, es bewegt sich auf eine Art, die vermuten läßt, daß das Steuer überhaupt keinem Kommando mehr gehorcht, so daß die Schwenkungen des Schiffes bestimmt werden von einer schlecht gestauten Fracht, die blindlings hin und her stößt."
""Unsere Kultur erinnert an einen kraftstrotzenden Menschen, dem gesundheitlich gar nichts fehlt"
"Je 'entmenschlichter' das Schicksal der Massen, um so erhabener und glorreicher die ihr zugedachte menschheitsbefreienede und welterneuernde Mission. Diese erklärt den Nimbus, der seit einem Jahrhundert in der marxistischen Literatur den Begriff der Masse umstrahlt."
"Es ist eben nicht so, als ob man Roboter nur in den Fabriken fände; und es braucht nur ein wenig Nachdenken über den Rahmen, in welchem sich das Leben des modernen Städters abpielt, um zu der Schlußfolgerung zu gelangen, daß wir alle in irgendeiner Hinsicht Roboter sind."
"Ich glaube, dass Kinder und Erwachsene etwas leisten wollen. Ich glaube, dass das Wort Leistungsdruck aufkam, nicht weil Leistung an sich gehasst wird, sondern fremd verlangte Leistung, die nicht mit inneren Bedürfnissen vebunden ist."
"Ihre Vision: Am Nationalfeiertag der Deutschen ertrinken die Straßen in einem Meer aus roten Türkenflaggen und ein paar schwarzrotgoldenen Fahnen."
"Für das Kind ist es nicht halb so bedeutsam zu wissen als zu fühlen."
"Ein Freund besuchte mich an einem Abend der letzten Woche; er glaubt, es war am Montag, den 3. August [1914]. Wir standen an einem Fenster meines Zimmers im Foreign Office. Die Dämmerung brach herein und die Lampen wurden auf der Straße angezündet. Mein Freund erinnert sich, wie ich damals bemerkte: Die Lampen gehen in ganz Europa aus, wir werden sie in unserem Leben nie wieder leuchten sehen."
"Wer will, dass Deutschland bei der Energieversorgung eine vernünftige Perspektive hat, darf die Kernkraft nicht verteufeln."
""Das gilt. Raubkopien sind kein Kavaliersdelikt. Der Schutz des geistigen Eigentums ist ein hohes Gut." – im Interview mit Süddeutsche Zeitung 1. März 2011"
""Jedenfalls weiß ich, dass, wer viele Jahre an seiner Doktorarbeit sitzt, sich darin auch verirren kann." – im Interview mit Süddeutsche Zeitung 1. März 2011"
"Beim Bau neuer Atomkraftwerke sollten wir nicht über das Ob, sondern über den Kraftwerkstyp reden."
""Kandinskys Kunst ist ebenso prophetisch wie seine Worte,"
"Mehrsprachigkeit bedeutet, daß unsere Gedanken nicht an einer bestimmten Sprache hängen, nicht an deren Worten kleben. Unsere Mehrsprachigkeit ist der sprachliche Spielraum unserer geistigen Freiheit."
"Der alte Satz »Der Mensch ist das Wesen, das Sprache hat«, ist eine ganz unzulängliche Bestimmung des Menschen. In Wahrheit muß er lauten: »Der Mensch ist das Wesen, das mehrere Sprachen lernt«. Wir alle sprechen mehrere Sprachen, weil wir in mehreren, oft sehr verschiedenen menschlichen Gemeinschaften leben, deren Sprachen wir im Laufe unseres Lebens lernen."
""Wien ist eine Stadt der Offenheit und des gegenseitigen Respekts. Alle Menschen sollen ihre Lebens- und Liebesmodelle frei wählen können" – zitiert in Rathauskorrespondenz vom 10.03.2011 und Stadtgespräche, auf dieStandard.at vom 10. 3. 2011"
"Wir sind mit der Rolle im Maschinenraum, weil dort tatsächlich gearbeitet wird, ganz zufrieden. Der Motor eines Schiffes ist nun mal im Maschinenraum."
"Die Union entspannt sich auf dem Sonnendeck, während die SPD im Maschinenraum schwitzt. So kann eine große Koalition aber nicht funktionieren."
"Auf Wiedersehen. Ich komme wieder."