Historians From Germany

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April 10, 2026

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April 10, 2026

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"God was English, though – since God was not always kind – this did not mean that everything was always going well. But ill fortune did not affect the national conviction of the superiority of the English, a visible hallmark of the century. It is found, for instance, in Richard Morison's writings in the 1530s, perhaps the first sign of this kind of thing; it is fully ripe in John Foxe and in similar writers of the Elizabethan era. God has singled out the English for his own, as the true elect nation. Morison, for instance pointed out that the English ate beef while the French lived on broth and vegetables, a plain proof of English superiority. And this was the view of a man who, I ought to emphasise, had lived many years abroad. We are not taking about ignorant men; we are talking about men who, having seen both sides, were (and I do not know that they were necessarily wrong) content to believe that the country they had been born into was especially blessed. That conviction is very marked among the Elizabethans and Jacobeans... The convictions I speak of are found widely diffused in popular consciousness, among the aristocracy, the gentry and the people at large, whether travellers or stay-at-homes. They might dislike one another, trouble one another, and be discontented with one another, but relative to the foreigner, relative to the poor and depressed subjects of supposedly despotic powers, they knew themselves specially favoured... The English thought England was good and elsewhere was inferior."

- Geoffrey Elton

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"Um es vorwegzunehmen: Jene dargelegte 'kultische Dominanz' der Frau ist kein Matriarchat oder Feminat gewesen; zu der Sozialstruktur, die wir heute 'Patriarchat' nennen, hat es niemals ein weibliches Pendant gegeben. [...] Nichtsdestoweniger sind einige der Befunde, worauf die alten Ethnologen und Soziologen (und Sozialisten) ihre falschen weltumspannenden Theoreme aufbauten, tatsächlich wahr und in der Realität bei einigen Naturvölkern heute noch vorfindbar, nur müssen sie besser gedeutet werden als vordem, nämlich objektiver. Und insofern sollte eher von maternalen denn von matriachalen Kulturelementen gesprochen werden, wenn man solch kulturell-soziale Zusammenhänge unter globalem Aspekt anspricht. [...] Jedenfalls zählen zu den kulturellen Zügen, um die es hier geht, zusammengefaßt etwa folgende, die heute nurmehr selten irgendwo alle gleichzeitig auftreten: In der Erbfolgereglung wird die mütterliche Linie gewählt, Kinder gehören stets zur Mutterseite. Eigentum, gelegentlich auch Rechte werden in der mütterlichen Linie vererbt (entweder von der Mutter auf die Tochter oder vom Mutterbruder auf den Schwestersohn). Es herrscht sog. matrilokale Wohnfolge, d. h. der Ehemann tritt in die Sippe der Frau ein und wohnt dort. Bei beiden Geschlechtern herrscht voreheliche sexuelle Ungebundenheit, bei den Mädchen weitgehende Freiheit in der Gattenwahl und große Selbständigkeit in der Ehe mit leichter Scheidungsmöglichkeit für die Frau. Die weibliche Stellung in Kult und Religion ist relevanter als die der Männer. Der biologische Vater gilt als mit seinen Kindern nicht verwandt; seine Stelle nimmt, was Erziehung und Fürsorge betrifft, der Mutterbruder ein: Er ist der soziale Vater für alle Kinder seiner Schwester, auch wenn diese von verschiedenen Vätern stammen. [...] Das ganze Denkmuster, das hier nur extrem knapp umrissen wird, gibt im Grunde keinen Hinweis darauf, daß die betreffenden Menschen die Zusammenhänge zwischen Zeugung und Geburt gekannt hätten."

- Gisela Bleibtreu-Ehrenberg

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