"Ich will nicht Toleranz predigen. Die uneingeschränkteste Religionsfreyheit ist in meinen Augen ein so geheiligtes Recht, daß mir selbst der Ausdruck Toleranz etwas tyrannisches zu haben scheint. Das Daseyn einer Macht, welche toleriren kann, ist bereits Attentat gegen die Denkfreyheit, denn es scheint ja dabey denkbar, daß sie auch nicht toleriren könnte."
Quote Details
Added by wikiquote-import-bot
Unverified quote
0 likes
Original Language: German
Available Languages (1)
Sources
in der Sitzung der Nationalversammlung am 22. August 1789. Nach Gottlieb Jakob Planck: Neueste Religionsgeschichte, Band 3. Lemgo 1793. S. 40 books.google
https://de.wikiquote.org/wiki/Honor%C3%A9_Gabriel_de_Mirabeau
Revision History
No revisions have been submitted for this quote.
Categories
Honoré Gabriel de Mirabeau
3 quotes on TrueQuotesView all quotes by Honoré Gabriel de Mirabeau →
Related Quotes
"Andere Staaten besitzen eine Armee, Preußen ist eine Armee, die einen Staat besitzt."
""Ja, wir haben des Königs Befehl vernommen, ja, mein Herr, wir haben ihn vernommen. Doch was berechtigt Sie, uns hier…"
"Wer Dankbarkeit fordert, verdient keine."
""Dass es uns lange gut geht, stösst gegen die Wahrscheinlichkeitsrechnung. Wir werden gar nicht geboren zum Glück. Da…"
"Der Maler und der Beschauer vollenden zusammen ein Bild. Es ist ein Unterschied zwischen vollenden und fertig machen."
"Expressionismus heisst auf deutsch: ich möchte gern und kann doch nicht. Expressionismus ist Geilheit der Impotenz, i…"
"Früher lebte man in einer Kunstanschauung hundert Jahre. Jetzt häutet sich die Generation zehnmal und verlangt, dass …"