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April 10, 2026
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"Ich habe keine Begabung zum Chef, auch nicht zum Gefolgsmann."
"FĂźr mich ist ein Intellektueller einer, der morgens ausschlafen kann, nicht kĂśrperlich arbeiten und vor keinem Chef buckeln muss. In diesem Sinn bin ich auch ein Intellektueller."
"Nach dem Verlust einer Kuh repariert man den Stall."
"Menschen, die Dinge reparieren kĂśnnen, sind in der Regel kleingeistige Eiferer."
"Meine beiden ersten Autos waren Enten, beide hellblau. Das Wunderbare war: Sogar mit meinem technischen Verstand konnte ich fast alles reparieren, was kaputtging. Der Nachteil: Ich brauchte diese Kenntnisse jedes Wochenende."
"Der Philosoph hat wie der Hausbesitzer Reparaturen."
"Bitte um Entschuldigung fĂźr meine abgehackten Sätze [âŚ] Das hab ich mir damals angewĂśhnt in der schrecklichen Zeit des Dritten Reiches. Wenn ein Gauleiter mit mir sprach, dann sagte ich erst mal einen halben Satz und wartete, wie das wirkt bei ihm. Dann konnte ich das Ende immer noch reparieren. [âŚ] Auf diese Weise ist mir manches erhalten geblieben, was ich heute noch gut gebrauchen kann."
""Das Stßck ist nicht zu Ende, bevor der Vorhang fällt." Aus England"
""Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen." Bertolt Brecht, Der gute Mensch von Sezuan"
"Von Stettin an der Ostsee bis Triest an der Adria hat sich ein Eiserner Vorhang Ăźber den Kontinent gesenkt."
"Ihr Unterrock war rot und blau sehr breit gestreift und sah aus, als wenn er aus einem Theater-Vorhang gemacht wäre. Ich hätte fßr den ersten Platz viel gegeben, aber es wurde nicht gespielt."
"Ich weià noch, wie ich mich auf Partys hinter einem Vorhang versteckte, um mit niemandem reden zu mßssen. Die Gespräche der anderen schienen mir so unwirklich. Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
"Lasst den Vorhang herunter; die KomĂśdie ist zu Ende."
"Die GroĂväter sind die Lehrer, die eigentlichen Philosophen jedes Menschen, sie reiĂen immer den Vorhang auf, den die andern fortwährend zuziehen."
"Pirat: Ein Politiker des Meeres"
"Es ist ein Schnitter, der heiĂt Tod, // Er mäht das Korn, wenn's Gott gebot; // Schon wetzt er die Sense, // DaĂ schneidend sie glänze, // Bald wird er dich schneiden, // Du muĂt es nur leiden; // MuĂt in den Erntekranz hinein, // HĂźte dich schĂśns BlĂźmelein!"
"An der Farbe lässt sich die Sinnesweise, an dem Schnitt die Lebensweise des Menschen erkennen."
"Wer richtig saubermacht, findet auch Schmutz."
"Wer nicht durch den Schmutz waten kann, wird nie eine Schlacht gewinnen."
""Wer hortet, was vergänglich ist // gräbt seine Seel in Dreck und Mist." Sebastian Brant, Das Narrenschiff, Leipzig 1958, Ins Hochdeutsche ßbertragen von Margot Richter, S. 21"
"Nur wer beherzt und bescheiden die ganze Not und Armseligkeit der Vielen, ihre Freuden und Gefahren mitträgt, Hunger und Durst, Frost und Schlaflosigkeit, Schmutz und Ungeziefer, Gefahr und Krankheit leidet, nur dem erschlieĂt das Volk seine heimlichen Kammern, seine Rumpelkammern und seine Schatzkammern."
""Männliche Sexualität gilt als schmutzig, und die weibliche wird gleich ganz verboten"
"Es ist mir Leid um dich, mein Bruder Jonathan: ich habe groĂe Freude und Wonne an dir gehabt; deine Liebe ist mir sonderlicher gewesen, denn Frauenliebe ist."
"Was nĂźtzt dem Menschen das Brot, wenn er es nicht mehr kauen kann."
"Viel Obst ist ungesund; wir keuen alle dran, // Was eines Apfels Kost fĂźr Leid uns angethan."
""Wir haben, Genossen, liebe Abgeordnete, einen auĂerordentlich hohen Kontakt mit allen werktätigen Menschen, in Ăźberall, ja, wir haben einen Kontakt, ja, wir haben einen Kontakt, ihr werdet gleich hĂśren, ihr werdet gleich hĂśren, warum, ich liebe, ich liebe doch alle, alle Menschen, na, ich liebe doch, ich setze mich doch dafĂźr ein!" - Erich Mielke, Rechtfertigung der Daseinsberechtigung der Staatssicherheit der DDR, 13. November 1989 vor der Volkskammer, bund.de"
""Ich sag' euch etwas zu meiner Person. Ich weiĂ ja, ich bin ja schon eine PersĂśnlichkeit des Ăśffentlichen Lebens, und ich weiĂ auch ganz genau, dass mein Privatleben, jetzt sowieso, nur noch Ăśffentlich sein wird. Aber damit auch keine Irritationen hochkommen, liebe Genossinnen und Genossen; ich sag's euch auch, und wer's noch nicht gewusst hat: Ich bin schwul - und das ist auch gut so, liebe Genossinnen und Genossen!" - Klaus Wowereit, Rede vor den Delegierten des Nominierungsparteitages der SPD, 10. Juni 2001, WDR 2 MonTalk, 11. August 2003"
"Wundervoll ist Bacchus' Gabe, Balsam fĂźrs zerriĂne Herz!"
"Wie balsamisch duftet das Haar der Frauen! // Wie zart ist die Haut ihrer Hände, wie versehren ihre Blicke!"
"Rosen, ihr blendenden, // Balsam versendenden! // Flatternde, schwebende, // Heimlich belebende, // Zweiglein beflĂźgelte, // Knospen entsiegelte, // Eilet zu blĂźhn!"
"Ach, wer heilet die Schmerzen // Des, dem Balsam zu Gift ward? // Der sich Menschenhaà // Aus der Fßlle der Liebe trank? // Erst verachtet, nun ein Verächter, // Zehrt er heimlich auf // Seinen eignen Wert // In ungnßgender Selbstsucht."
"Schlage die Trommel und fĂźrchte dich nicht, / und kĂźsse die Marketenderin! / Das ist die ganze Wissenschaft, / das ist der BĂźcher tiefster Sinn."
""Wer dumpfe antisemitsiche Klischees bedient, stellt sich auĂerhalb unserer Ordnung." - Markus SĂśder, Ăźber Martin Hohmann, nach dessen ĂuĂerungen am 3. Oktober 2003 Ăźber die Juden als Tätervolk, stern.de"
""Gesegnet sind die Starken, denn sie werden die Erde besitzen - Verflucht sind die Schwachen, denn sie werden unter das Joch kommen!" - Anton Szandor LaVey, Die Satanische Bibel, Second Sight Books, 1999 Berlin, ISBN 3-00-004343-8, S. 37"
"Die nehmen bis zu 200 Tabletten täglich und rennen nackt und kreischend mitten in der Nacht ins Krankenhaus und sind richtig fertig."
"Hunderttausend DĂźfte schienen nichts mehr wert vor diesem einen Duft. Dieser eine war das hĂśhere Prinzip, nach dessen Vorbild sich die anderen ordnen muĂten. Er war die reine SchĂśnheit."
""In meinem Hirne rumort es und knackt, ich glaube da wird ein Koffer gepackt, und mein Verstand reist ab"
""Bei Karl May erinnere ich mich an den grĂśĂten Verlust, der mir je widerfahren ist. Als wir 1945 Ăźber Nacht Schkopau verlassen mussten und von der Militärkommandantur nach West-Deutschland transportiert wurden, da durften wir nur einen einzigen Koffer mitnehmen. Meine gesamte Karl-May-Sammlung - etwa 30 bis 40 Bände - musste ich zurĂźcklassen." - Kurt Biedenkopf, Ăźber Karl May, Mittelbayerische Zeitung vom 22./23. Februar 1992"
"Wir sind mit der Rolle im Maschinenraum, weil dort tatsächlich gearbeitet wird, ganz zufrieden. Der Motor eines Schiffes ist nun mal im Maschinenraum."
"Wenn man dem Esel den Kopf wäscht, vergeudet man Seife."
""Nun, die Wahrheit ist ein eigenartiges und recht seltenes Phänomen. In der Badewanne der Geschichte ähnelt sie einem Stßck Seife, dass man nur mit Mßhe festhalten kann"
"Im Duden steht nicht alles. Gallseife zum Beispiel steht auch nicht drin, obwohl das ein seit Generationen bewährtes Hausmittel ist."
"Ich verkaufe das groĂartigste Produkt der Welt. Warum sollte dafĂźr nicht ebenso geworben werden wie fĂźr Seife?"
"Die Seife schmolz dahin zu Schaum; // jetzt wäscht man sich mit Speichel // und raucht das Laub vom Lindenbaum // mit kleingeriebener Eichel."
"Die Seife ist ein Massstab fĂźr den Wohlstand und die Cultur der Staaten."
"Der KĂźnstler kann und muss, als Mensch, die Heiligkeit der Moral einsehen und respektieren, als KĂźnstler braucht er von der Moral keine Notiz zu nehmen, nur muss er in seinen Darstellungen die ewige Sittlichkeit nicht verletzen."
"Der Monat Ramadan ist der, in welchem der Koran herabgesandt ward: eine Weisung fĂźr die Menschheit, deutliche Beweise der FĂźhrung und (gĂśttliche) Zeichen. Wer also da ist von euch in diesem Monat, der mĂśge ihn durchfasten; ebenso viele andere Tage aber, wer krank oder auf Reisen ist. Allah wĂźnscht euch erleichtert und wĂźnscht euch nicht beschwert, und dass ihr die Zahl (der Tage) erfĂźllen und Allah preisen mĂśchtet dafĂźr, dass Er euch richtig gefĂźhrt hat, und dass ihr dankbar sein mĂśchtet."
"Wer im Monat mehr als 30.000 Mark verdient, der kann nicht SPD wählen."
"Oktober. Einer der besonders gefährlichen Monate fßr BÜrsenspekulationen. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Februar."
"Ich sehne mich nach dem Delirium. Es gibt da eine tiefe Sehnsucht, die meiner Natur absolut entspricht und der ich bisher noch nicht nachgegeben habe. Ich mĂśchte drei Monate lang sturzbetrunken sein. Und dann einfach explodieren."