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April 10, 2026
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""Kunst Ăźberwindet die Sinnlichkeit. Man kann das an den griechischen Plastiken erleben. Sinnliche Gedanken, die man in sich zuläĂt, werden von den griechischen Bildwerken abgestoĂen." Martin Scherber, Aphorismen, Minden 1976, S. 5"
"Kunst kommt von KĂśnnen, nicht von Wollen: Sonst hieĂ es 'Wulst'."
"Kunst kommt von KĂśnnen oder von Kennen her (nosse aut potesse), vielleicht von beiden, wenigstens muĂ sie beides in gehĂśrigem Grad verbinden. - Johann Gottfried Herder: Kalligone, Band 2, Kapitel 1, Seite 3, "Sämmtliche Werke", hrsg. v. B. Suphan, Bd. XXII, Berlin 1880, S.125. Herder dĂźrfte die Formulierung âKunst kommt von kĂśnnen, wissenâ in Johann Leonhard Frischs Teutsch-lateinischem WĂśrter-Buch, Band 1, Berlin 1741, S. 558, online, gekannt haben."
""Kunst [...] ist ein so Ăźberaus reines und selbstzufriedenes Wesen, dass es sie kränkt, wenn man sich um sie bemĂźht." - Robert Walser: âMusikâ. April 1902 in ÂŤSonntagsblatt des BundÂť (Bern). âFritz Kochers Aufsätzeâ. Hier nach robertwalser.nl und âDas Beste, was ich Ăźber Musik zu sagen weiss.â Insel Verlag Berlin 2015, PT12 books.google"
"Kunst ist und bleibt eine seltene Sache."
"Kunst ist Subjektivität und Subjektivität ist Glaube."
"kunst ist propaganda fĂźr die wirklichkeit und wird daher verboten!"
"Kunst ist immer und durchaus Ausdruck der PersĂśnlichkeit."
"Kunst ist "die Verbindung aus Geist und Handwerk." Antje Tesche-Mentzen, in: Sabine Buchwald: Seelenverwandt. Musik trifft auf bildende Kunst: Wilfried Hiller hat fĂźr Antje Tesche-Mentzen ein Werk in sechs Teilen komponiert, das von ihren Skulpturen handelt., in: SĂźddeutsche Zeitung, Nr. 279, 4. Dezember 2014, ISSN 0174-4917, Seite R8."
"Kunst ist die Technik der Gefßhlsmanipulierung im Verhältnis zur Wirklichkeit."
""Kunst ist die einzige Freiheit, die uns geblieben ist." - Gottfried Helnwein, 1460 Antworten auf die Frage: Was ist Kunst? Andreas Mäckler, DuMont Buchverlag, KÜln, 2000, ISBN 3-7701-5420-7"
"Kunst ist das Fenster, durch das der Mensch seine hÜhere Fähigkeit erkennt."
""Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar." - Paul Klee, SchĂśpferische Konfession. In: TribĂźne der Kunst und der Zeit. Eine Schriftensammlung, Band XIII, hgg. v. Kasimir Edschmid. Reiss, Berlin 1920. S. 28"
"Kunst braucht Freiheit. Sie muss risikobereit sein, sich dem Gefälligen verweigern. Sie muss sperrig sein kÜnnen. Sie muss scheitern kÜnnen. Nur auf dem Boden der Freiheit kann sie ihre Potentiale entfalten und diejenigen Wirkungen erzeugen, von denen auch die Wirtschaft profitiert."
""Kunst besteht nie in Regeln, sondern immer in Ausnahmen vom Standpunkt des ErfahrungsmäĂigen." - Willi Baumeister, JĂźrgen Claus: Theorien zeitgenĂśssischer Malerei, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 1963, S. 26"
""Jedes Mysterium erscheint absurd, und doch ist nichts Tieferes, weder Leben noch Kunst noch Staat, ohne Mysterium." - David Friedrich StrauĂ, Der alte und der neue Glaube, IV: Wie ordnen wir unser Leben? Leipzig: Hirzel, 1872. S. 266."
"Jeder Mensch sollte KĂźnstler sein. Alles kann zur schĂśnen Kunst werden."
"In der Schule haben wir gelernt, dass Lehrerwissen absolutes Wissen ist. Doch Wissenschaft kann niemals absolut sein. Sie ist die Kunst der Annäherung. Sie definiert nicht, sondern kreist ein, zieht keine Trennlinien, sondern schafft Ăbergänge, kennt keine Dogmen, sondern Entwicklungen. Sie kann nichts verifizieren, sondern nur durch Wegstreichen von Variablen ein mĂśglichst klares Bild entwerfen."
"In der Moral, wie in der Kunst, bedeutet Reden nichts, die Tat alles."
"In der Kunst muss man mit offenem Ergebnis fĂśrdern, auch wenn man von der Kunst, die am fĂśrdert, mit Provokation und Kritik rechnen muss. Das muss man aushalten und sich klar machen, dass Kunst genau diesen Raum braucht und fĂźr sich beansprucht."
"In der Kunst gilt nur das Erhebende, das uns nach oben fĂźhrt."
"In allem wirkt die Einsicht, daĂ die Kunst schwer ist."
""Im eigentlichsten Sinne des Wortes gilt es: Kunst ist Liebe. // Kunst ist die zeugerische Naturkraft, - das Leben schaffende, das stets sich erneuernde Leben selbst." - Julius Hart, Die Kunst als Lebenserzeugerin. In: Pan, Dritter Jahrgang, Erstes Heft, bei F. Fontane & Co, Berlin 1897, S. 36, UB Heidelberg"
"Ich persÜnlich kann mir ein Leben ohne Kunst [...] nicht vorstellen! wenn ich bespielsweise umziehe, dann ist fßr mich immer das Wichtigste was mit meinen Bildern und meinen Bßchern geschieht, alle anderen Gegenstände sind mir dabei nicht wichtig, weil sie ja ersetzbar sind."
""Ich hasse die Idee, Kunst zu machen, um Taschen zu verkaufen. Es geht nicht darum, damit Taschen zu verkaufen. Kunst ist einfach nur schĂśn." - Miuccia Prada, Ăźber den Konsumenten-Kult der Prada-Taschen, Stuttgarter Zeitung Nr. 161/2008 vom 12. Juli 2008, S. 20"
"Ich halte Kunst nicht fßr ein Spielwerk, sondern fßr das ernste hohepriesterliche Geschäft, zugleich aber auch fßr die lebenslängliche holde Gefährtin des Glßcklichen, dem sie sich offenbarte."
""Ich bin einverstanden damit, daà meine Kunst Zwecke hat. Ich will wirken in dieser Zeit, in der die Menschen so ratlos und hilfsbedßrftig sind." - Käthe Kollwitz, Tagebßcher, 4.12.1922. In: Die Tagebßcher, Hrsg. Jutta Bohnke-Kollwitz, Akademie-Verlag, Berlin 1989, S. 542"
""Ha es ist was gĂśttliches um die Kunst, denn die Kunst, mein Herr, ist eigentlich nicht sowohl die Kunst von der man so viel spricht, sondern sie entsteht vielmehr erst aus dem Allen, was man die Kunst heiĂt!" - E. T. A. Hoffmann, Die Elixiere des Teufels, Band 1, bei Duncker und Humblot, Berlin 1815, S. 204, DTA"
"Gute Kunst sollte funktional sein. Wie ein schĂśner Tisch, Stuhl oder Mantel. Und wenn einer behauptet, er habe seine Seelenqualen in Kunst transformiert, sollte man sofort die Flucht ergreifen."
""FĂźr jede rein gleichfĂśrmig sich wiederholende Bewegung, welche keine geistige Tätigkeit erfordert, wird mit der Zeit eine Maschine erfunden; dem Menschen bleibt mehr und mehr die rein geistige leitende und kĂźnstlerische Thätigkeit." - Gustav Schmoller, Die Arbeiterfrage. In: PreuĂische JahrbĂźcher. 14. Band, 4. Heft. Berlin: Reimer, 1864. S. 402."
""Es ist von jeher eine der wichtigsten Aufgaben der Kunst gewesen, eine Nachfrage zu erzeugen, fĂźr deren volle Befriedigung die Stunde noch nicht gekommen ist." - Walter Benjamin, Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. Frankfurt a. Main 1966, S. 36"
"Es ist unmĂśglich, KĂźnstler zu sein und dabei der Schranken und Gesetze nicht zu achten. Die Kunst ist Begrenzung; zum Wesentlichen eines Bildes gehĂśrt der Rahmen."
"Ein KĂźnstler, der nicht provoziert, wird unsichtbar. Kunst, die keine starken Reaktionen auslĂśst, hat keinen Wert."
""Ein jedes Kunstwerk muĂ etwas von den ersten SchĂśpfungstagen haben, von Erdgeruch, man kĂśnnte sagen: etwas Animalisches. Alle Kunst ist MaĂ. MaĂ gegen MaĂ, das ist alles. Die MaĂe, oder bei Figuren die Proportionen, bestimmen den Eindruck, bestimmen die Wirkung, bestimmen den kĂśrperlichen Ausdruck, bestimmen sie Linie, die Silhouette und alles." - Wilhelm Lehmbruck in: Paul Westheim: Wilhelm Lehmbruck, Gustav Kiepenheuer Verlag, Potsdam-Berlin 1919, S. 61,"
"Durch Kunst und nur durch Kunst erreichen wir Vollkommenheit; Durch Kunst und nur durch Kunst entgehen wir den grauenhaften Gefahren des Alltags."
""Doch der Kßnstler braucht nur so viel Kunstfertigkeit, wie erforderlich ist, um sein konkretes Ziel zu erreichen. Sollte er mehr davon besitzen, ist es sogar besser, wenn wir nichts davon erfahren, denn die Darbietung dieser technischen Brillanz wßrde lediglich seine Kunst beschädigen." - Mark Rothko, Die Wirklichkeit des Kßnstlers, Mßnchen 2005, aus dem Amerikanischen ßbersetzt von Christian Quatmann, ISBN 3-406-52880-5, S. 72, orig.: The Artist´s Reality, London 2004"
"Die WĂźrde des Virtuosen beruht daher lediglich auf der WĂźrde, welche er der schaffenden Kunst zu erhalten weiĂ: Vermag er mit dieser zu tändeln und zu spielen, so wirft er seine eigene Ehre fort."
""Die Macht fĂźhlt sich immer von der Kunst bedroht, und anscheinend von einer kleinen Frau besonders." - Olga Neuwirth in ihrer Dankesrede zur Verleihung des GroĂen Ăsterreichischen Staatspreises am 9.4.2010, zitiert u. a. in diestandrad online"
""Die Liste der âentarteten Kunstâ sagt mehr Ăźber die Nazis als Ăźber die KĂźnstler aus." - Helmut A. Gansterer in: Macht Kunst Sinn. BAWAG Edition Literatur, Ăberreuter Wien 1998 ISBN 3-8000-3717-3, Seite 32"
"Die Kunst spiegelt in Wahrheit den Betrachter und nicht das Leben."
"Die Kunst muss das Medium sein und von dazu VerbĂźndeten absichtlich geleitet werden, die Menschheit durch religiĂśsen Sinn zu veredeln und zu verbinden."
""Die Kunst ist nicht Fälschung der Erfahrung, sondern Erweiterung derselben." - Konrad Fiedler, Aphorismen, Kßnstlerische Wahrheit, 146. In: Konrad Fiedlers Schriften ßber Kunst, Hrsg. Hermann Konnerth, Zweiter Band, R. Piper & Co., Mßnchen 1914, S. 95,"
"Die Kunst ist lang! // Und kurz ist unser Leben."
""Die Kunst ist kein Heldenplatz" â Helmut A. Gansterer in: Macht Kunst Sinn, BAWAG Edition Literatur Ăberreuter Wien 1998 ISBN 3-8000-3717-3, Seite 29"
"Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit."
"Die Kunst ist eine so reine himmlische Region, zu der sich wenige ganz erhoben haben und die nur im Glauben daran erkannt und vĂśllig begriffen werden kann."
""Die Kunst ist eine sehr Ăśffentliche Angelegenheit und Gegenstand eines sehr allgemeinen Interesses." - Konrad Fiedler, Ăber die Beurteilung von Werken der bildenden Kunst. In: Konrad Fiedlers Schriften Ăźber Kunst, Hrsg. Hermann Konnerth, Erster Band, R. Piper & Co., MĂźnchen 1913, S. 4,"
""Die Kunst ist ein Unendliches, jedes Kunstwerk ein Bruchstßck, trotzdem es als ein Vollständiges erscheint." - Konrad Fiedler, Aphorismen, Kunst und Wissenschaft, 77. In: Konrad Fiedlers Schriften ßber Kunst, Hrsg. Hermann Konnerth, Zweiter Band, R. Piper & Co., Mßnchen 1914, S. 59,"
""Die Kunst ist ein Basilisk, der sich selbst vernichtet, wenn er sich im Spiegel sieht, schweigen wir von der Kunst, wenn uns die Kunst lieb ist." - Achim von Arnim, TrĂśst Einsamkeit, Hrsg. Fridrich Pfaff, Zweite Ausgabe, J. C. B. Mohr, Freiburg 1890, S. 319, books.google.de"
"Die Kunst ist das Wahre; das Wissen, was Âťmit dem Leben gemeintÂŤ ist."