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April 10, 2026
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"Mit der Entstehung des Geschmacks begann die Verhässlichung der Welt. Denn man mag, vielleicht aber unwarscheinlich, mit Geschmack eine schÜne Wohnung gestalten, gewiss doch keine schÜne Welt"
"Mangel an Geschmack ist eine der SĂźnden, die unfehlbar mit der FrĂśmmelei verbunden sind."
"Man muss viel Geschmack haben, um dem seines Zeitalters zu entgehen."
"Im Unglauben liegt die denkbar grĂśĂte Anstrengung des Menschen gegen seinen eigenen Instinkt und Geschmack. Es handelt sich darum, fĂźr immer auf die Freuden der Einbildungskraft zu verzichten, auf allen Hang zum Wunderbaren."
"Ich sag dir, die Venezianer haben ihren eigenen Geschmack, sie wollen Arsch, Titten und festes Fleisch, weiche Fßnfzehn- oder Sechszehnjährige, hÜchstens zwanzig und keine Petrarca-Figuren."
"Ich habe Geschmack gefunden an der Republik, // Seit ich so viele KĂśnige gesehen."
"Es stimmt nicht, daĂ sich Ăźber den Geschmack streiten lieĂe, solange wir damit guten Geschmack meinen. Doch werden wir ebensowenig mit einem solchen geboren, wie wir wirkliches Kunstverständnis mit auf die Welt bringen."
"Einem optimalen Ausgangsprodukt zur hĂśchsten Geschmacksentfaltung zu verhelfen, das ist der Antrieb meiner Leidenschaft."
"[...] Dieses Gericht macht Bologna Ehre, // Nicht ohne Grund als die Fette bekannt, // Den Menschen liebkost es, trocknet die Zähre, // Gibt Kraft seinen Muskeln wie seinem Verstand, // Und schenkt die Gelassenheit ihm des Weisen, // Schmeckt, nährt und trÜstet, daheim wie auf Reisen."
"Die Natur des Mundes ist es, Wohlgeschmäcke zu lieben, aber wenn das Herz nicht heiter ist, so mÜgen Speisen von allen fßnf Geschmacksarten vor einem stehen, und man isst sie nicht."
"Der gute Geschmack ist die Fähigkeit, fortwährend der Ăbertreibung entgegenzuwirken."
"Derjenige Geschmack ist gut, der mit den Regeln ĂźbereinkĂśmmt, die von der Vernunft, in einer Art von Sachen, allbereit fest gesetzet worden."
"Alle Speise kĂśstlich schmeckt, // Wenn den Tisch die Liebe deckt."
"Jedermann will den Amtsschimmel reiten."
"Seid gĂźtig zueinander, seid barmherzig, vergebt einander, weil auch Gott euch durch Christus vergeben hat."
"Die nach BĂśsem trachten, werden in die Irre gehen; die aber auf Gutes bedacht sind, werden GĂźte und Treue erfahren."
"Dankt dem Herrn; denn er ist freundlich, und seine Gßte währt ewig."
"Das Alter ermangelt der GĂźte, wie das trockene Wetter des Taus."
"Wer seine Liebe andern Dingen zuwendet und nicht die Menschen liebt, der kann nicht gĂźtig genannt werden. Wer seine Liebe andern GeschĂśpfen nicht zuwendet und nur die Menschen liebt, der kann innerlich noch als gĂźtig bezeichnet werden."
"Wer mit GĂźte nichts erreicht, erreicht auch nichts mit Strenge."
"Wenn GĂźte als gut gelten will, wird sie zu Ungutem."
"Was ist Gott anderes denn Leben und Lieblichkeit, leuchtendes Licht, unvergängliche Gßte, richtende Gerechtigkeit und heilendes Erbarmen?"
"Was die heutige Welt trotz allen äuĂeren Glanzes, ihrer Erfindungen und Wirtschaftswunder fehlt, ist jenes MindestmaĂ an GĂźte, MĂźtterlichkeit, Erbarmen, Takt und ZartgefĂźhl, welches der Welt des Mannes durch die Frau zugeordnet ist."
"Vertraulichkeit gefällt auch ohne Gßte und bezaubert mit Gßte."
"Und eine einzige Tugend fordert mein GemĂźte // Von jeglichem GeschĂśpf, die leichteste: die GĂźte."
"Naturnotwendig will der Mensch das Gute."
"Kraft besteht nicht ohne GĂźte."
"Ist Dein auch alle Erdenpracht // Und alle WeisheitsblĂźte // Das, was Dich erst zum Menschen macht, // Ist doch allein die GĂźte."
"Ich wßnsche zu Grabe getragen zu werden wie ein Hund, ohne eine einzige von euren Zeremonien, die ich nicht anerkenne. Ich rechne auf eure Gßte zuversichtlich, ßber meinen letzten irdischen Wunsch zu wachen. Ich zähle auf eure Freundschaft, dass es so geschehe. Ich bin ein Jßnger Christi wie im ersten Jahrhundert, und sonst nichts."
"GĂźte ist das FeingefĂźhl roher Seelen."
"GĂźte beim Denken erzeugt Tiefe, GĂźte beim Verschenken erzeugt Liebe, GĂźte in den Worten erzeugt Wahrheit."
"Ein Gran Gewalt in der GĂźte ist die Voraussetzung, dass sie nicht nur blasser Gedanke bleibt."
"Ein bisschen GĂźte von Mensch zu Mensch ist besser als alle Liebe zur Menschheit."
"Die Furcht, nicht Gßte bändigt einen BÜsen."
"Der Mensch soll der Gßte und Liebe willen dem Tode keine Herrschaft einräumen ßber seine Gedanken."
"Der Mensch ist ein geldgieriges Tier, und diese Eigenschaft kommt allzu oft seiner GĂźte in die Quere."
"Alles, was ich weiĂ, ist, dass man das Leben nicht verstehen kann ohne viel GĂźte, dass man es nicht leben kann ohne viel GĂźte."
"Jesus spricht "Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmĂźtig und von Herzen demĂźtig; so werdet ihr Ruhe finden fĂźr eure Seelen." '"
""Und als Jesus aus dem Boot trat, sah er eine groĂe Volksmenge und wurde innerlich bewegt Ăźber sie; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er fing an, sie vieles zu lehren." '"
"Wenn ein Mann einen stĂśrrischen und widerspenstigen Sohn hat, der nicht auf die Stimme seines Vaters und seiner Mutter hĂśrt, und wenn sie ihn zĂźchtigen und er trotzdem nicht hĂśrt, dann sollen Vater und Mutter ihn packen, vor die Ăltesten der Stadt und die Torversammlung des Ortes fĂźhren [âŚ] Dann sollen die Männer der Stadt ihn steinigen, und er soll sterben. Du sollst das BĂśse aus deiner Mitte wegschaffen. Und ganz Israel soll es hĂśren und sich fĂźrchten."
"Denn wen der Herr liebt, den erzieht er mit ´der nÜtigen` Strenge; jeden, den er als seinen Sohn annimmt, lässt er auch seine strafende Hand spßren."
"Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nĂźtze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt."
"Man kann das Wachstum eines Pflänzchens nicht beschleunigen, indem man an ihm zieht."
"Erziehung Ăźbertrifft Natur."
"Wozu neue Bilder und neue Ideen? Was kaufen wir uns dafßr? Wir haben schon zu viel alte, die uns nicht freuen, die uns Erziehung und Mode aufgedrängt haben."
"Wie die autoritäre, restriktive, leibfeindliche Erziehung der Grßnderjahre unerhÜrt schmerzliche, jedoch klar strukturierte Neurosen und Psychosen erzeugt hatte, erzeugt die pluralistische Gesellschaft pluralistische Neurosen, die sich weniger durch ihre Schmerzhaftigkeit als durch ihren Gefßhlsmangel auszeichnen."
"Wer sich seiner eigenen Kindheit nicht mehr deutlich erinnert, ist ein schlechter Erzieher."
"Wenn man mich schlecht behandelt, dann habe ich keine christliche Erziehung mehr."
""Von allen Fehlern, die in der Erziehung gemacht werden, ist der Glaube an ererbte Grenzen der Entwicklung der schlimmste. Er verschafft Lehrern und Eltern die MÜglichkeit, ihre Irrtßmer wegzuerklären und in ihren Bemßhungen nachzulassen." - Alfred Adler, Wozu leben wir? (1931), Fischer Taschenbuch Verlag : Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-596-26708-0, S. 135."
"Stellt ihm Fragen, die seiner Fähigkeit entsprechen, und lasst ihn sie selbst lÜsen. Er soll nichts wissen, weil ihr es ihm gesagt habt, sondern weil er selbst es verstanden hat. Er soll die Naturwissenschaft nicht erlernen, er soll sie finden. Setzt ihr jemals in seinem Kopf die Autorität an die Stelle des Verstandes, wird er nicht mehr denken und nichts anderes mehr sein als das Spielzeug fremder Meinungen."