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April 10, 2026
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"Den Staatsmann Kohl wird man nicht mehr von der Landkarte tilgen kĂśnnen. GlĂźckwunsch, Kanzler!"
"Es war in unsres Lebensweges Mitte, als ich mich fand in einem dunklen Walde // denn abgeirrt war ich vom rechten Wege."
"Kurt Beck und ich sind beide nicht die Typen fĂźr MĂźsli und Magerquark."
"Glatte Typen kann ich nicht spielen."
"Ich war nie der Typ, bei dem die Frauen auf den ersten Blick riefen:Der oder keiner! oder die Männer:Der ist aber nett!."
"Ich schätze Stil, aber an einem Menschen interessieren mich andere Dinge. Was nßtzt mir jemand, der Stil hat, aber einen ganz unangenehmen Charakter? Da ist mir der schludrige Typ mit Herz lieber."
"Ich hĂśre, er ist ein eindrucksvoller Typ. Ein groĂartiger Redner. Ein Juraprofessor. Ein Bestsellerautor. Und ein Grammy-Gewinner. Bewundernswert! Doch wie bringe ich das in Einklang mit dem Typen, der bei mir zu Hause lebt?"
""Ich habe mehr Umgang mit Typen, die bis heute nur Walther von der Vogelweide kennen"
"Ein neuer geistiger Stil ist nur nach einer Revolution mÜglich, die abgeänderte soziale Tatsachen schafft und andere menschliche Typen hervorbrachte."
"Du kannst dich Ăźber jemanden ärgern, aber sobald du zu feige bist, das demjenigen auch zu sagen, musst du den Ărger unzerkaut runterschlucken und den Typen so nehmen, wie er ist. Ich will im Grunde niemanden beleidigen, ich sage nur, was meiner Meinung nach Sache ist."
"Die Politik braucht unterschiedliche Typen: die Rampensau, den Nachdenklichen, den eher Bauchgesteuerten und hoffentlich auch den, der mit AugenmaĂ eine gerade Furche zieht."
"Das Wichtigste ist die Erkenntnis, dass es unterschiedliche Arten gibt, Filme zu machen, und unterschiedliche Methoden, je nachdem, was fĂźr ein Typ man ist. Dass mir niemand auf die Idee kommt, mich zu imitieren!"
""Wenn die Amerikanerin so lieben kÜnnte, wie die Deutsche glaubt, dass die FranzÜsin es täte"
"Weg mit den bis zum Ăberdruss verbrauchten WĂśrtern Optimismus und Pessimismus! Denn der Anlass, sie zu gebrauchen, fehlt von Tag zu Tage mehr: nur die Schwätzer haben sie jetzt noch so unumgänglich nĂśtig."
"Mir haben nach der EntfĂźhrung viele Leute geschildert, was man den Erpressern alles antun sollte. Ich wollte das nie hĂśren. Ich habe es als abstoĂend empfunden. Es zeigte mir, dass fremde Leute mein Schicksal zum Anlass nahmen, um ihre eigenen bĂśsartigen Fantasien auszuleben."
"Die Wiedervereinigung hätte zum Anlass fßr das Konzept eines schlanken Staates, eines entschlackten Sozialsystems und einer deregulierten Wirtschaft genommen werden mßssen."
"Der Montag ist am schwierigsten. Da sind die Leute etwas muffig, weil die Arbeitswoche wieder angefangen hat. Am Freitag stehen sie dann unter Strom, schlieĂlich soll unser Konzert das perfekte Start ins Wochenende sein. Der Samstag ist auch schwierig. Den Abend haben die Menschen fĂźr besondere Anlässe freigehalten, also wollen sie auch etwas Geniales erleben."
"Das Kopftuch zum Anlass zu nehmen, die Schule zum religionsfreien Raum zu machen, ist unverhältnismäĂig."
"60 Jahre Israel, das ist auch fĂźr uns Deutsche ein besonderer Anlass zur Freude."
"Meine beiden ersten Autos waren Enten, beide hellblau. Das Wunderbare war: Sogar mit meinem technischen Verstand konnte ich fast alles reparieren, was kaputtging. Der Nachteil: Ich brauchte diese Kenntnisse jedes Wochenende."
"Die Hand, die samstags ihren Besen fĂźhrt, // Wird sonntags dich am besten karessieren (liebkosen)."
"Wer am Freitag lacht, der wird am Sonntag weinen."
"Manchmal sieht man kahlgeschorene KĂśpfe wie Eier. ScheuĂlich! Sind wir Sträflinge? Wenn die Haare dieser EierkĂśpfe wieder wachsen, sehen sie aus wie ein Fell. Christliche Pfadfinder haben oft Stehhaare. Freischar junger Nation trägt ein kleines Scheitelchen in einem eigens dazu stehengelassenen SchĂśpfchen. Aber wir LĂśwen tragen Mähnen und brĂźllen gewaltiglich."
"Wenn es kein Brot gibt fĂźr alle, macht man keine Kinder mehr, und die Nation verreckt!"
"Kinderzeugen dahingegen // Macht VergnĂźgen und bringt Segen, // Wenns geschieht im Ehebett // Standesamtlich und honett."
"Ein dick aufgetragener Vaterstolz hat mir immer den Wunsch eingegeben, daà der Kerl wenigstens die Schmerzen der Zeugung verspßrt hätte."
"Da er seinem Vater bei der Zeugung nun einmal so miĂlungen war, wagte auch später kein Kupferstecher sein GlĂźck an ihm."
""Ich habe eine solch persÜnlich verletzende Situation noch nie erlebt. Gegen offene Messer zu kämpfen ist nicht leicht, aber in der Politik manchmal notwendig. Gegen einen hinterhältigen Dolchstoà jedoch gibt es keine AbwehrmÜglichkeiten." - Heide Simonis, Stellungnahme nach ihrer viermaligen Niederlage bei der Neuwahl der Ministerpräsidentin im Kieler Parlament am 17. März 2005. Quellen: DER SPIEGEL, 18. März 2005, spiegel.de, Stand 03/07, und Tagesspiegel, 19. März 2005, tagesspiegel.de, Stand 03/2007"
"Lachen ist ein Ausdruck relativer Behaglichkeit. Der Franzel hinterm Ofen freut sich der Wärme um so mehr, wenn er sieht wie sich drauĂen der Hansel in die rĂśtlichen Hände pustet."
"Es ist bedenklich, dass kaum jemand weiĂ, welche Daten Ăźber ihn gespeichert sind. Es ist äuĂerst bedenklich, dass kaum jemand weiĂ, wer diese Daten gerade besitzt. Bedenklich ist es hingegen nicht, dass sich nur eine Minderheit dagegen wehrt. Das ist dramatisch. (GĂśtz Hamann, Marcus Rohwetter in "Wir werden täglich ausgespäht", DIE ZEIT 18.11.2004 Nr.48)"
"If privacy is outlawed, only outlaws will have privacy. âWenn Privatsphäre gesetzlich verboten wird, haben nur Gesetzlose Privatsphäre.â Philip Zimmermann, Erfinder der E-Mail-VerschlĂźsselungssoftware Pretty Good Privacy (PGP) in 'Why I Wrote PGP"
"Wir werden nicht zulassen, daĂ technisch manches mĂśglich ist, aber der Staat es nicht nutzt."
"So sollte der Staat z.B. nicht versuchen, die private Moral zu ßberwachen, weil sie in das Gebiet der besonderen Verantwortlichkeit des Einzelnen und nicht in das gehÜrt, auf dem alle Menschen gegenseitig von einander abhängen. Gedanken und Gewissen sind Privatsache. Der Staat soll nur dort eingreifen, wo gemeinsames Handeln, ein einheitliches Gesetz notwendig ist."
"Ich mĂśchte nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich sage, alles, was ich tue, aufgezeichnet wird. Das ist nichts, was ich bereit bin zu unterstĂźtzen. Das ist nichts, unter dem ich zu leben bereit bin."
"Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern, seine BĂźrger ständig Ăźberwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen. Den Polizei- oder Ăberwachungsstaat wollen wir nicht."
""Der bundesdeutsche Rechtsstaat kann bei der Aufklärung von Straftaten im Einzelfall gezwungen sein, auch robuste Methoden einzusetzen. Es ist die Aufgabe des Bundesnachrichtendienstes, im Ausland relevante Informationen zu beschaffen, die fßr die Sicherheit unseres Landes von Bedeutung sind." - Dieter Wiefelspßtz am 21. Februar 2008, ßber den Aufkauf gestohlener Bankdaten durch den Bundesnachrichtendienst, www.abgeordnetenwatch"
"Mag's in der Brust stĂźrmen und wogen, der Atem in der Kehle stocken! Der Kopf soll oben bleiben bis in den Tod!"
""Die Kehle ist geschwollen, man hat Kopfweh, man hat Angst. Glauben Sie niemandem, der in diesen HĂśhen von SpaĂ redet. Die Spitzenalpinisten fangen dort an, wo der SpaĂ aufhĂśrt. Was wir tun, ist unnĂźtz, ich bin ein Eroberer des Nutzlosen." - Reinhold Messner, Ăźber das Extrembergsteigen, Stuttgarter Zeitung Nr. 182/2008 vom 6. August 2008, S. 8"
"Der Mensch ist ein religiÜses Tier. Er ist das einzige Tier, das seinen Nächsten wie sich selber liebt und, wenn dessen Theologie nicht stimmt, ihm die Kehle abschneidet."
""Der Heilige kann die Zeit nicht machen, aber er kann in seinen Handlungen der Zeit entsprechen. Wenn die Handlungen der Zeit entsprechen, so ist der Erfolg groĂ." - LĂź Bu We, FrĂźhling und Herbst des LĂź Bu We, S. 356. Aus dem Chinesischen Ăźbertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, DĂźsseldorf-KĂśln 1979, ISBN 3-424-00625-4"
"Wir nehmen zwar eine Position zwischen den Extremen [gemeint: liberaler Individualismus und sozialistischer Kollektivismus] ein, aber es gibt, wenn man so sagen mĂśchte, eine 'Schlagseite' zum Liberalismus."
"Politik besteht heute nicht mehr darin, Inhalte zu vertreten, es kommt nur drauf an, notfalls im Minutentakt seine Positionen zu wechseln und dabei noch irgendwie sympathisch rĂźberzukommen. Das macht niemand besser als wir, wir machen moderne Turbopolitik."
"Entscheidungen fallen auf Basis der eingestandenen Ahnungslosigkeit realistischer aus als aus einer Position der Selbstßberschätzung."
"Ein Hßgel, von dem man nicht wisse, wie hoch er sei, beleidige die Vernunft, mache ihn unruhig. Ohne stetig die eigene Position zu bestimmen, kÜnne ein Mensch sich nicht fortbewegen. Ein Rätsel, wie klein auch immer, lasse man nicht am Wegesrand."
"Ein persischer Taxifahrer hat mal gesagt: ÂťZur Zeit des Schah lebten die Menschen in den Häusern und tranken drauĂen. Heute leben sie drauĂen und trinken drinnen.ÂŤ Das zeigt die Scheinheiligkeit dieser Leute."
"Wir beten nicht den Iran an, wir beten Allah an [âŚ] ich sage, soll dieses Land (der Iran) brennen. Ich sage, soll dieses Land in Rauch aufgehen, vorausgesetzt, der Islam erweist sich als siegreich."
"Der Präsident des Iran sollte sich in Erinnerung rufen, dass auch der Iran ausgelÜscht werden kÜnnte."
"Und alles offene Gerät, das keinen Deckel noch Band hat, ist unrein."
"Schweigen ist der Deckel auf dem Hafen."
""Auf einen schiefen Topf gehĂśrt ein schiefer Deckel."