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April 10, 2026
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""In der Kammer, still und donkel, Schläft die Tante bei dem Onkel."
"Ich hab' meine Tante geschlachtet, Frank Wedekind, Der TantenmĂśrder, in "Die vier Jahreszeiten. Winter"
"Eltern, Tanten, Gouvernanten, // Alles an dir renkt und rĂźckt, // Bis Gewohnheit, Qual und Schmerz dir // Allen Lebensmuth geknickt;"
"Ein Onkel, der Gutes mitbringt, Ist besser als eine Tante, die bloĂ Klavier spielt."
""Die Bosheit war sein Hauptpläsier, // drum"
"Wer flieht, kann später wohl noch siegen! / Ein toter Mann bleibt ewig liegen."
"An einem Sommerabend, im Schatten des heiligen Hains, // da lagen auf Bärenhäuten zu beiden Seiten des Rheins // verschiedene alte Germanen, als plĂśtzlich mit hĂśflichem GruĂ // ein RĂśmer kam: âMeine Herren! ich heiĂe Tacitus."
"Ein Kerl, der spekuliert // Ist wie ein Tier, auf dĂźrrer Heide // Von einem bĂśsen Geist im Kreis herumgefĂźhrt, // Und ringsumher liegt schĂśne grĂźne Weide."
""Die MĂźhen der Gebirge liegen hinter uns // Vor uns liegen die MĂźhen der Ebenen."
"Es gibt Besserwisser, // die niemals begreifen, // dass man recht haben // und ein Idiot sein kann."
"Zum Jäger kommt auch das Wild gelaufen."
"Wie sehe ich meinen Wald stehen? / Den habt ihr mir verwĂźstet / Und mein Wild umgebracht / Und meine VĂśgel verjagt. / Ich sage euch Fehde an."
"Sich im Respekt zu erhalten // Muss man recht borstig sein. // Alles jagt man mit Falken, // Nur nicht das wilde Schwein."
"Nehmt dem Walde alles Wild und laĂt ihm nur noch die Streusammler, Leseholzträger und Holzdiebe, und fĂźrwahr, ihr habt die Poesie desselben, und mit ihr den unendlichen Reiz, den er fĂźr viele hat, gänzlich vernichtet!"
"Es ist nicht dringlich zurzeit, den Hirsch zu schonen. Es ist dringlich zurzeit, ihn zu schieĂen. [...] Man rettet den deutschen Wald ja nicht, indem man 'Oh Tannenbaum' singt."
"Es ist an der Zeit das Rothirschgeweih als Statussymbol zu entzaubern. Wenn die Renommierjäger mit ihren Knochenschauen an Herrenzimmer- und Kegelbahnwänden Ă la Helmut Horten endlich niemandem mehr Eindruck machen, weil alle Welt weiĂ, dass diese Geweihe sehr oft von halb domestizierten Krippenfressern gewonnen wurden, dann ist endlich das Schussfeld frei fĂźr die biologische Jagd."
"Bambi ist [...] nicht nur den Wäldern, sondern auch sich selbst zur Plage geworden. Kßmmerlinge und Seuchen sind als die sicheren Anzeichen einer zu hohen Wilddichte weit verbreitet."
"Wir sind ein Volk."
"Wir sind das Volk."
"Wir sagen und Ich meinen ist eine von den ausgesuchtesten Kränkungen."
"Wir leben in einer Zeit unverantworteten Geschwätzes."
"NatĂźrlich kĂśnnen wir die Winde nicht erhĂśhen. Aber jeder von uns kann das Segel aufstellen, damit wir den Wind wenn er kommt einfangen, kĂśnnen."
"Das dritte Gesetz der Sehnsucht lautet: Nur im Spiegel anderen Lebens kĂśnnen wir und selbst verstehen. Wir brauchen den Blick des Allerfremdesten."
"Die Musik beruht auf der Harmonie zwischen Himmel und Erde, auf der Ăbereinstimmung des TrĂźben und Lichten."
"Die Harmonie, die sich unter den Wahrheiten befindet, ist wie die Ăbereinstimmung in einem Gemälde."
"Die beste Universalmedizin gegen die Torheit ist die Einsicht. Jeder erkenne die Sphäre seiner Tätigkeit und seines Standes: Dann wird er seine Begriffe in Ăbereinstimmung mit der Wirklichkeit bringen."
"Der KĂźrze halber mĂśchte ich die Definition geben, daĂ die SchĂśnheit eine bestimmte gesetzmäĂige Ăbereinstimmung aller Teile, was immer fĂźr eine Sache, sei, die darin besteht, daĂ man weder etwas hinzufĂźgen noch hinwegnehmen kĂśnnte, ohne sie weniger gefällig zu machen."
"Jeder ist ein Ignorant, nur bei unterschiedlichen Themen."
"Der Ignorant weiĂ nichts, der Parteimann will nichts wissen."
""Der Aphorismus, die Sentenz, in denen ich als der Erste unter Deutschen Meister bin, sind die Formen der Ewigkeit; mein Ehrgeiz ist, in zehn Sätzen zu sagen, was jeder andre in einem Buche sagt"
""Nachrichten gibt es immer mehr, aber sie richten sich nur nach denen, die sie auswählen (lassen). Je mehr Nachrichten ßber Unwichtiges, umso mehr bleibt Wichtiges verborgen. Weltweit wird Millionen täglich zur selben Zeit fßr Millionen gleich Wichtiges verschwiegen." - Helmut Seethaler, zitiert in: Alexander Glßck: "Ein Poet an der Wäscheleine", Wiener Zeitung, 21. August 1998, wienerzeitung.at (14. Januar 2007)"
"Acht Bände hat er geschrieben. Er hätte gewiss besser getan er hätte acht Bäume gepflanzt oder acht Kinder gezeugt."
"Der Langlebige hat wenigstens Ăźber eines der Hindernisse triumphiert, die dem Menschen von Anfang an im Wege stehen: die KĂźrze des Lebens."
"Jetzt schlägts dreizehn!"
"Wer mĂśchte sich Ăźber die IrrtĂźmer der Antike verwundern, wenn er bedenkt, dass heute, in dem philosophischsten aller Jahrhunderte, sehr viele und sehr kluge Menschen nicht wagen wĂźrden, zu dreizehn zu speisen?"
"Da, nimm die SchlĂźssel zu den dreizehn TĂźren des Himmelreichs in Verwahrung: zwĂślf davon darfst du aufschlieĂen und die Herrlichkeiten darin betrachten, aber die dreizehnte, wozu dieser kleine SchlĂźssel gehĂśrt, die ist dir verboten: HĂźte dich, dass du sie nicht aufschlieĂest, sonst wirst du unglĂźcklich."
"Da schimpfte der Esel den Pfau einen Idioten."
"Da schimpfte der Esel den Hahn einen Dickkopf."
"Wie Geschimpftwerden eine Schande, so ist Schimpfen eine Ehre."
"Wenn mir die Mutter giftige Blicke zuwirft, wenn mir der Vater die ThĂźre weist, wenn die Gouvernante keift, die Tanten schimpfen, die Bediente drohen, die Hunde bellen â dann ist's ein VergnĂźgen."
"Elend und Schimpf verändern die Herzen."
"Wir hatten niemand um uns als einen vertrockneten Haushofmeister und eine zu Eis gefrorene Gouvernante."
"Wie erschrak die Gouvernante // Als sie die Gefahr erkannte. // Ăngstlich ruft sie: ÂťO mon dieu! // C'est un homme, fermez les yeux!ÂŤ"
"Eltern, Tanten Gouvernanten, // Alles an dir renkt und rĂźckt, // Bis Gewohnheit, Qual und Schmerz dir // Allen Lebensmuth geknickt;"
"Eine Nation aber ist die Summe des Geistes sämtlicher ausgezeichneter Männer und Weiber. Wer will sich nun vermessen, diesen Geist polizeilich-pädagogisch zu bevormunden? Und wer in aller Welt soll denn die ungeschminkte nackte Wahrheit erfahren, wenn nicht er? Soll eine ganze Nation mit einem Scheuleder von der Wiege zum Grabe pilgern wie ein Mädchenpensionat hinter einer Gouvernante?"
"Die wohlaprobirte Gouvernante hatte die verkindete Hochzeitsgesellschaft von Gockelsruh nach der Eierburg bei Gelnhausen gefĂźhrt und dort aus ihnen eine Kleinkinderbewahranstalt gebildet."
"die Welt ist ganz komisch, [...] halb verblĂźhende Kokotte, halb englische Gouvernante."
"Dann ward ich ernst. In meinem Herzen brannte // ein junges Hoffen und ein alter Gram ... // Zur Zeit, als einmal dir die Gouvernante // den âWertherâ aus den Händen nahm."
"Daher kommt es auch, daà die jungen Mädchen heutzutage schon frßhzeitig Gouvernante und dergleichen lernen, als wäre es ausgemacht, daà sie nie heirathen wßrden."
"Die Naturalisierungen der Heterosexualität wie auch der männlichen sexuellen Aktivität sind diskursive Konstruktionen."