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April 10, 2026
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"Ich bin die TĂźr; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden."
"Wer befehlen soll, // muss im Befehlen Seligkeit empfinden."
"Seligkeit zerstĂśren ist auch Seligkeit."
"Selig, wer sich vor Untergebenen so demĂźtig benimmt, wie wenn er vor seinem Obern und Herrn stĂźnde."
"Die himmlische Seligkeit ist ihrem Wesen nach nichts anderes, als Liebe, Weisheit und nĂźtzliche Tätigkeit zugleich, das heiĂt, nĂźtzliche Tätigkeit durch Weisheit aus der Liebe."
"Die eigentliche Natur des Seins ist Seligkeitsbewusstsein. Ohne die Kenntnis seiner Grundlage, des absoluten Seligkeits-Bewusstseins, ist das Leben wie ein Haus ohne Fundament."
"Das ist das Seligste an der seligen Zeit der ersten Liebe, dass diese Liebe so ganz und gar nicht klĂźgelt, dass ihr das Wunderbarste einfach erscheint und das Einfache als ein Wunder."
"Richtet nicht nach dem äuĂeren Schein, sondern urteilt gerecht!"
"Der Schein trĂźgt."
"Wir werden vom Schein des Rechten getäuscht."
"Mehr denn je sehe ich ein, dass man niemals etwas nach seiner scheinbaren GrĂśĂe bemessen darf!"
"Man muss nicht reicher scheinen wollen, als man ist."
"Es saust der Stock, es schwirrt die Rute. // Du sollst nicht scheinen, was du bist. // Wie schad', o Mensch, dass dir das Gute // Im Grunde so zuwider ist."
"Es gehĂśrt nicht so viel dazu, schlau zu sein, als schlau zu scheinen."
"Die wahre Philosophie ist der freie Geist des Lebens, entbunden aller Systematik, allem Formalismus, die Schulphilosophie dagegen ist Scheinphilosophie."
"Die schlimmste und verbreiteste Krankheit, die uns alle, unsere Literatur, unsere Erziehung, unser Verhalten zueinander durchseucht, ist die ungesunde Sorge um den Schein."
"Der Weltenwerte hĂśchste heiĂen Form und Schein."
"Bei allen Tugenden, bei allen Pflichten sucht man nur den Schein; ich suche die Wirklichkeit."
"Alles was wir sehen oder scheinen, // ist es nichts anderes als ein Traum in einem Traum?"
""Rßcksichtslosigkeit ist die Brutalität der Arroganz." - Gerhard Uhlenbruck, Weit Verbreitetes kurzgefasst, Ralf Reglin Verlag KÜln, Ausgabe 2002, 13. März 2003, ISBN 3-930620-40-5"
"Die Autobahnen sind voll von rĂźcksichtslosen Fahrern, die zu dicht vor dir fahren."
"Wie selten auch wahre Liebe ist, so ist wahre Freundschaft doch noch seltener."
"So blickt man klar, wie selten nur, // ins innre Walten der Natur."
"Ich bin nämlich eigentlich ganz anders, aber ich komme nur so selten dazu."
"Ein Liebespaar ist wie Sonnenaufgang und -untergang; es gibt sie alle Tage, aber wir sehen sie selten."
"Die Aufrichtigkeit kann dann von Nutzen sein, wenn man sie als Kunstgriff verwendet, oder wenn sie einem, dank ihrer Seltenheit, nicht geglaubt wird."
"Wenn Kinder sich selbst schädigen wollen, ist das nicht auf ihre Unerfahrenheit zurßckzufßhren, sondern umgekehrt auf ihre Erfahrungen."
"Unerfahrenheit fĂźhrt zu Selbstvertrauen, Bildung zu Scheu."
"FrĂźher, da ich unerfahren und bescheidner war als heute, // Hatten meine hĂśchste Achtung andre Leute. // Später traf ich auf der Weide auĂer mir noch mehr Kälber, // und nun schätz ich, sozusagen, erst mich selber."
"Es gibt nichts Ungerechteres als einen unerfahrenen Menschen, der nichts fßr recht hält, was er nicht selbst getan hat."
"Einem Unerfahrenen Lebensregeln geben, heiĂt einem UngeĂźbten Unterricht im Fechten durch Zuschauen zu geben."
""Ein graues Auge"
"Wer einst als erster sich des Frevels unterfängt, // Dass er dich, Wald, mit hartem Beil bedrängt, // Den soll sein eigner Stab mit hartem Stahl aufspiessen, // Und Erysichthon gleich soll er den Hunger bĂźĂen."
"In der Bedrängnis wende dich sofort voll Vertrauen an Gott, und du wirst gestärkt, erleuchtet und belehrt."
"Geboren in Bedrängnis // und an eine Sau gelegt // den Zitzen zum Verhängnis // Milch in beiden Ohren // So offen Ărgernis erregt // Gealtert in Vergängnis // Tod sei dank nicht neugeboren."
"Gar manches ist vorherbestimmt; // Das Schicksal fßhrt ihn in Bedrängnis; // Doch wie er sich dabei benimmt, // Ist seine Schuld und nicht Verhängnis."
"Wach auf, der du schläfst, und steh auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten."
"Nur wer den Liebesfunken in sich zur hellen Flamme anfacht, der erwärmt, der erleuchtet."
"Nicht jeder, der von einem Engel erleuchtet wird, erkennt, dass er von einem Engel erleuchtet wird."
"Erleuchtung heiĂt: nichts Dunkles, Abwesenheit von Dunkelheit. Und Abwesenheit von Dunkelheit bedeutet: keine Fehler, keine Schwächen, kein Zu-kurz-Kommen â Ăźberall Erfolg, Ăźberall ErfĂźllung von WĂźnschen. Das ist Erleuchtung. Man lebt in vollständigem Einklang mit dem Naturgesetz. Ganz spontan unterstĂźtzt uns die Natur: In keiner Hinsicht mehr befinden wir uns dann noch im Dunklen."
"Das Menschengeschlecht wird nicht vergehen, bis dass alles geschehe! Bis der Genius der Erleuchtung die Erde durchzogen!"
"Du. Forscher im Laboratorium. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst einen neuen Tod erfinden gegen das alte Leben, dann gibt es nur eins: Sag Nein!"
"Dass Bäcker und Lehrer streiken, hat einen Sinn. Aber die Aufnahme der leiblichen oder geistigen Nahrung verweigern, ist grotesk. Wenn es nicht etwa deshalb geschieht, weil man sie fßr verfälscht hält. Die lächerlichste Sache von der Welt ist ein Bildungshungerstreik. Ich stimme schon fßr die Sperrung der Universitäten; aber sie darf nicht durch einen Streik herbeigefßhrt werden. Sie soll freiwillig gewährt, nicht ertrotzt sein."
"Alle diese Jugendlichen erwerben einen hohen Grad an Kompetenz auf einem schwierigen Gebiet und weisen intelligentes Verhalten auf, wie auch immer man diesen Begriff definieren will. Und doch muà man zugeben, daà gegenwärtige Methoden der Intelligenzmessung nicht fein genug sind, um die Fähigkeit oder Leistung eines Menschen einzuschätzen, nach den Sternen zu segeln, eine fremde Sprache zu lernen oder mit Hilfe eines Computers Musik zu komponieren."
"Wir werden nie etwas gut machen, bis wir aufhĂśren nachzudenken, wie wir es machen werden."
"Wer sich ßberhebt, verrät, dass er noch nie genug nachgedacht hat."
"Wenn die Leute mir vorwerfen, dass ich zu viel von mir spreche, so werfe ich ihnen vor, dass sie Ăźberhaupt nicht mehr Ăźber sich selber nachdenken."
"Wenn die Deutschen sieben Jahre gesonnen haben Ăźber etwas, was sie tun sollen, so ist es am Ende, wenn es getan ist, immer eine Ăbereilung."