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April 10, 2026
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"FĂźr einen Kaiser ziemt es sich, im Stehen zu sterben."
"Der KĂśnig ist Kaiser in seinen Landen."
"Stumm betrachte ich den See, // den eine Brise kräuselt. // Nichts weià ich, wenn an das Ganze denke // Oder es ist das Ganze, das mich vergisst."
"In Venedig ist Tassos Echo bereits verhallt // Und stumm rudert der liedlose Gondoliere."
"Bezeichnest du die Malerei als stumme Dichtung, so kann der Maler erst recht die Dichtung als blinde Malerei bezeichnen."
"Verschon uns Gott mit deinem Grimme! // ZaunkĂśnige gewinnen Stimme."
"Gehe hin zur Ameise, du Fauler; siehe ihre Weise an und lerne! Ob sie wohl keinen FĂźrsten noch Hauptmann noch Herrn hat, bereitet sie doch ihr Brot im Sommer und sammelt ihre Speise in der Ernte."
"Der aber Samen gibt dem Sämann und Brot zur Speise, der wird auch euch Samen geben und ihn mehren und wachsen lassen die Frßchte eurer Gerechtigkeit."
"Will der Neid sich doch zerreiĂen, // Lass ihn seinen Hunger speisen.""
"Wie wichtig ist es doch, sich bei Delikatessen und ähnlichen Speisen vorzustellen, dass dieses die Leiche eines Fischs, jenes die Leiche eines Vogels oder Schweines ist, ebenso, dass der Falerner der Saft einer Traube ist und das Purpurgewand die Wolle eines Schafes mit Blut einer Muschel benetzt."
"Magen und Blase des Menschen nimmt Alles auf, womit er sich nährt. Wenn diese beiden zu viel Speisen und Getränke bekommen, verursachen sie im ganzen Leibe einen Sturm der bÜsen Säfte, wie die Elemente nach Art des Menschen."
"Einsam zu speisen macht leicht hart und roh."
"Die Natur des Mundes ist es, Wohlgeschmäcke zu lieben, aber wenn das Herz nicht heiter ist, so mÜgen Speisen von allen fßnf Geschmacksarten vor einem stehen, und man isst sie nicht."
"Quod licet Iovi non licet bovi."
"Jupiter lacht aus der HĂśhe Ăźber die Meineide der Liebenden und läĂt sie bedeutungslos im aeolischen SĂźdwind verwehen."
"Beamte werden Gewitter machen wie Jupiter."
"Alle SchÜpfung ist Werk der Natur. Von Jupiters Throne // Zuckt der allmächtige Strahl, nährt und erschßttert die Welt."
"Wir mßssen einen nächsten Schritt machen, wir mßssen Lebensbedingungen schaffen, die es uns ermÜglichen, mehr Kinder zu haben. Denn wir Frauen, wir wßnschen uns ja mehr Kinder. Es muss aber mÜglich sein, dass wir Kinder haben, ohne dass die Frau dabei einen zivilisatorischen Rßckschritt machen muss und in die klassische Rollenteilung zurßckfällt."
"Ich spiele den unglßcklich Verliebten. Sie ist der moderne unromantische Typus, immer am Computer und am Handy. Auch dadurch kehren sich die Rollenverhältnisse um. Die Rolle des femininen Mannes entspricht mir sehr."
"Erinnere dich, dass du ein Schauspieler in einem Drama bist; deine Rolle verdankst du dem Schauspieldirektor. Spiele sie, ob sie nun kurz oder lang ist. Wenn er verlangt, dass du einen Bettler darstellst, so spiele auch diesen angemessen; ein Gleiches gilt fßr einen Krßppel, einen Herrscher oder einen Durchschnittsmenschen. Denn das allein ist deine Aufgabe: Die dir zugeteilte Rolle gut zu spielen; sie auszuwählen, ist Sache eines anderen."
"Der Egoismus spricht alle Sprachen und spielt alle Rollen, sogar die der Selbstlosigkeit."
""Begriffe wie Geist und Psyche wären wenig nĂźtzlich, wenn der Geist keinen EinfluĂ auf den KĂśrper hätte und auch von ihm nicht beeinfluĂt werden kĂśnnte. Wäre der Geist lediglich ein âEpiphänomenâ"
"Wir lieben immer mehr das Halbe als das Ganze, den versprechenden Morgen als den Mittag in hĂśchster SonnenhĂśhe."
"Der gute Stern auf allen StraĂen."
"Wer die alte StraĂe wegen der neuen verläĂt, weiĂ, was er verläĂt, aber nicht, was er findet."
"Ein jeder kehre vor seiner eigenen TĂźr, dann wird die ganze StraĂe sauber."
"Alt wie eine StraĂe."
"Zwischen entweder und oder fĂźhrt noch manches SträĂlein."
"Und ergreift auf einmal uns das Heimweh ganz, // Dann gehen wir wie die Gefährten auch eine andere StraĂe, // Den Weg, der uns fĂźhren kann zurĂźck ins eigene Land."
"Treulos ist, wer Lebewohl sagt, wenn die StraĂe dunkel wird."
"SchildkrĂśten kĂśnnen mehr von der StraĂe erzählen als Hasen."
"Der Arbeiter ist auf die StraĂe, aufs Pflaster geworfen ⌠Das macht die Arbeitslosigkeit, die schreckliche Arbeitslosigkeit, die in den Mansarden die Totenglocke läutet. Panik hat alle Industrie zum Stillstand gebracht, und das Geld, das feige Geld, hat sich versteckt."
""Wir machen die Calender, aber Gott machet das Wetter." (ein Kalendermacher) - Julius Wilhelm Zincgref: Apophtegmata teutsch. Hrsg. von Theodor Verweyen, Dieter Mertens und Werner Wilhelm Schnabel. Berlin/Boston: De Gruyter 2011, S. 208 Nr. 1236. ISBN 978-3-484-97151-6 (abgerufen Ăźber De Gruyter Online: https://doi.org/10.1515/9783484971516)."
"Als sie aber aĂen, nahm Jesus Brot, sprach das Dankgebet darĂźber, brach es, gab es den JĂźngern und sagte: Nehmet, esset! Das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch, sprach das Dankgebet darĂźber, gab ihnen denselben und sagte: Trinket alle daraus! Denn das ist mein Blut des Bundes, das fĂźr viele vergossen wird zur Vergebung der SĂźnden."
""Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern, // des Leids, gefßllt bis an den hÜchsten Rand, // so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern // aus Deiner guten und geliebten Hand." - Dietrich Bonhoeffer, Auszug aus dem Gedicht "Von guten Mächten", geschrieben Ende 1944 im Kellergefängnis Prinz-Albrecht-Strasse in Berlin, DBW 8 (WE), S. 607f."
""Was mich interessiert, ist diese gewisse Wirklichkeit hinter der Fassade." - Peter Lindbergh, Ăźber seinen Bildband "Ten Women", zitiert in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. November 2004"
"Stets muss das Innere noch einmal so viel sein als das ĂuĂere. Dagegen gibt es Leute von bloĂer Fassade wie Häuser, die, weil die Mittel fehlten, nicht ausgebaut sind und den Eingang eines Palastes, den Wohnraum einer HĂźtte haben."
"Wßnschet Jerusalem Glßck! Es mÜge wohlgehen denen, die dich lieben! Es mÜge Friede sein in deinen Mauern und Glßck in deinen Palästen!"
"Ich mĂśchte keinen Palast als Wohnung haben, denn in diesem Palast wĂźrde ich nur ein Zimmer bewohnen."
"Aus dem Palast ins enge Haus (des Sarges), // So dumm läuft es am Ende doch hinaus."
"Ein bĂśses Maul wird kein GlĂźck haben auf Erden; ein frecher, bĂśser Mensch wird verjagt und gestĂźrzt werden."
""Was ich zu Bachs Lebenswerk zu sagen habe: HĂśren, spielen, lieben, verehren und"
"Gibt es denn Worte genug, um alle Mäuler damit zu stopfen?"
"Bei dem Duett sind stets zu sehn // Zwei Mäuler, welche offen stehn."
"Wirklich Ăźbersetzen heiĂt: etwas, das in einer andern Sprache gesprochen ist, seiner Sprache anpassen."
""Reden ist Ăźbersetzen"
""⌠man muss die Mutter im Hause, die Kinder auf der Gassen, den gemeinen Mann auf dem Markt drum fragen und denselbigen auf das Maul sehen, wie sie reden, und darnach dolmetschen; da verstehen sie es denn und merken, daà man deutsch mit ihnen redet. Martin Luther, Sendbrief vom Dolmetschen"
"Die Mathematiker sind eine Art Franzosen: Redet man zu ihnen, so Ăźbersetzen sie es in ihre Sprache, und dann ist es alsbald etwas anderes."
"Der Ăbersetzung Kunst, die hĂśchste, dahin geht, // Zu Ăźbersetzen recht, was man nicht recht versteht."