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April 10, 2026
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""Und was heiĂt schon New York? GroĂstadt ist GroĂstadt; ich war oft genug in Hannover." â Trommler beim Zaren, Bargfelder Ausgabe, Werkgruppe I, Band 4, S. 129"
""Sei es noch so unzeitgemäà und unpopulär; aber ich weiĂ, als einzige Panacee, gegen Alles, immer nur 'Die Arbeit' zu nennen; und was speziell das anbelangt, ist unser ganzes Volk, an der Spitze natĂźrlich die Jugend, mit nichten Ăźberarbeitet, vielmehr typisch unterarbeitet: ich kann das Geschwafel von der '40-Stunden-Woche' einfach nicht mehr hĂśren: meine Woche hat immer 100 Stunden gehabt" â In einer Rede zur Verleihung des Goethe-Preises 1973, zitiert nach Zeit.de"
""Mein Leben?!: ist kein Kontinuum! (nicht bloĂ durch Tag und Nacht in weiĂ und schwarze StĂźcke zerbrochen! Denn auch am Tage ist bei mir der ein Anderer, der zur Bahn geht; im Amt sitzt; bĂźchert; durch Haine stelzt; begattet; schwatzt; schreibt; Tausendsdenker; auseinanderfallender Fächer; der rennt; raucht; kotet; radiohĂśrt; 'Herr Landrat' sagt: that's me!): ein Tablett voll glitzernder snapshots." â Aus dem Leben eines Fauns, Bargfelder Ausgabe, Band 3, S. 9."
""Intelligenz lähmt, schwächt, hindert? Ihr werd't Euch wundern! Scharf wie'n Terrier macht se!" â Das steinerne Herz"
""Ich finde Niemanden, der so häufig recht hätte, wie ich!" â Die Umsiedler (EA 1953), Bargfelder Ausgabe I.1, S. 275"
""Ich bin, wie jeder anständige Mensch, meiner Ansichten oftmals mĂźde." â arno-schmidt-allerdings.de"
""Ehe Du fĂźr dein Vaterland sterben willst, sieh dir s erst mal genauer an!" â Aus dem Leben eines Fauns, Bargfelder Ausgabe, Werkgruppe I, Band 1, S. 371"
""Das ist mein grĂśĂter Einwand gegen Musik, daĂ Ăsterreicher darin exzelliert haben." â Das steinerne Herz. Haffmans 1988, S. 58 books.google"
"AndrĂŠ Gide soll gesagt haben: âOft merkt man nicht, wenn sich eine TĂźr schlieĂt, dass sich eine andere Ăśffnet.â"
"Wenn ein Philosoph einem antwortet, versteht man Ăźberhaupt nicht mehr, was man ihn gefragt hat."
"Theorie des Buches: toter Buchstabe? Ein Sack SamenkĂśrner."
"Jeder Schweizer trägt seine Gletscher in sich."
"Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben."
"Die Justiz, sagte Oberstaatsanwalt Dr. F. und zßndete grandios die Zigarre an, die ihm der Kellner ohne Bestellung gereicht hatte, ist ein gut funktionierender Verwaltungs- und Richterversorgungsapparat, der mit der Gerechtigkeit ungefähr soviel zu tun hat wie die Landeskirchenverwaltung mit dem lieben Gott."
"[...] wo noch Liebe ist, da kann Alles wieder gut werden!"
"Tief empfind' ich, was dem Leben // Erst den wahren Reiz verleiht, // Was die Menschenseele adelt: // Ordnung ist's und Reinlichkeit!"
"Es klingt eigentĂźmlich, aber es ist nichtsdestoweniger wahr: jeder Anfang hat fĂźr mich etwas Peinliches."
"Zwar werde ich meine Gedanken zu Papier bringen, aber das ist ein unzulängliches Medium fßr die Mitteilung von Gefßhlen."
"Das allgemeine vorzĂźgliche Kennzeichen der griechischen MeisterstĂźcke ist endlich eine edle Einfalt, und eine stille GrĂśsse, so wohl in der Stellung als im Ausdrucke. [âŚ] Die edle Einfalt und stille GrĂśsse der griechischen Statuen ist zugleich das wahre Kennzeichen der griechischen Schriften aus den besten Zeiten, der Schriften aus Socrates Schule, und diese Eigenschaften sind es, welche die vorzĂźgliche GrĂśsse eines Raphaels machen, zu welcher er durch die Nachahmung der Alten gelangt ist."
"Weil Gender Mainstreaming die globale und nationale Agenda mit oberster Priorität ist, kann das Problem des Familienzusammenbruchs, der sinkenden Geburtenrate und der massenhaften TĂśtung ungeborener Kinder nicht gelĂśst werden. Die von Staat und Medien betriebene moralische ZerrĂźttung des Volkes ist die Wurzel des Ăbels."
"Jetzt knistert es im Gebälk; es knistert im Gebälk des Daches, das ist der schwere Schnee; es knistert nicht im Gebälk der Gesellschaft. Die Bilanz ist aktiv; es sind bei der Geschäftsfßhrung keine Umtriebe vorgekommen. Es biegen sich nur die Balken durch den Plafond, es knistert im Gebälk."
"Ich werde mich entschlossen verirren."
"Ich mÜcht ein solcher werden wie einmal ein andrer gewesen ist. [...] Ich: // bin: // nur: // zufällig: // ich:"
"Jede Epoche, die etwas taugt, bringt eine Posse hervor, die ihre Schwächen bßndelt und dem Gelächter preisgibt."
"Im Rßckblick hatte der 1982 zum Bundeskanzler gewählte Helmut Kohl mit seinem Aussitzen fßr den Frieden mehr Erfolg als die Sitzblockierer. Der Kanzler hat nur abgewartet, bis das Reich des BÜsen mit einem Winseln zusammenbrach, weil es unter anderem das Wettrßsten nicht mehr durchstand."
"Die ÂťWiederÂŤ-Vereinigung war auch ein ZusammenstoĂ von gnadenlos ihren Profit maximierenden Kapitalisten und gewohnheitsgemäà nach der groĂen Kindergartentante Staat rufenden Ex-Sozialisten. An dieser Vereinigung wird noch eine ganze Generation zu kauen haben, bis West und Ost einander nur so widerlich finden, wie das schon heute Nord und SĂźd in der alten Bundesrepublik tun."
"Ohne Abhängigkeit gibt es kein GlĂźck. Man muĂ eine groĂe Liebe auch ertragen lernen."
"Und ob die weite Welt wirklich weit ist, das liegt an jedem Menschen."
"Alles, woran man glaubt, beginnt zu existieren."
"Ich bin der Bottich // du drin der Hering. // Und das Salz zwischen uns // ist die Liebe // die uns haltbar macht // und zerfriĂt."
"Nur wer die Herzen bewegt, bewegt die Welt."
"Gott war fortgegangen, aber die Propheten kamen. Aus allen KellerhĂśhlen stiegen sie hervor, auf den TribĂźnen hoben sie die nackten, verzehrten Arme, in den Parlamenten beschworen sie das Reich der Liebe, aus den Sternen rissen sie Weisheit und Schicksal: aber der Engel war fort, der einzige, der die Lose trug und wuĂte."
"Gefecht und Schlacht, Tod und ZerstĂśrung, das konnte nicht alles sein. Irgendwo schleiften die zerrissenen ZĂźgel dieses Wagens Ăźber die Erde, und so lange muĂte man gehen, bis sie Ăźber einen hinwegfegten und man versuchen konnte, ein StĂźck zu ergreifen. Den Sinn muĂte man zu finden suchen; nicht das Ganze, die LĂśsung, das Letzte, aber ein StĂźckchen Sinn, den Schimmer eines Planes, und dann wollte man in Gottes Namen noch einmal anfangen."
"Ohne Bildung sehen wir den Fortschritt der Menschheit als Zuschauer, auf den Bildschirmen, die es immer geben wird, aber wir werden weder Handelnde noch Teilnehmer sein."
"Korruption, nicht als sporadische Tat einer Gruppe von Einzelpersonen, sondern als Verhalten, das das Gemeinwesen beschädigt und unter der Hand versucht, sich einen Freibrief im individuellen und kollektiven Bewusstsein zu verschaffen. Das ist der grĂśĂte Schaden."
"Autoritarismus ist eine Bedrohung, die unsere ganze Geschichte durchzieht. Und noch immer hÜren wir auch von dieser Gewalt jeden Tag in den Nachrichten. Institutionen, die nicht funktionieren, Angst davor, gerechte Gesetze zu machen und gerechte Urteile zu fällen. Und mit der Missachtung der Gesetze und der Verfassung geht eine Rhetorik einher, die Verlogenheit und mangelnde Transparenz im politischen Leben verdeckt."
"Als Schriftsteller bedrängt mich die Dßsternis der Wirklichkeit, und doch habe ich den besten Beruf der Welt. Ich muss mir mein eigenes Modell bauen."
"Dresden heiĂt die Kunst zu leben."
"Man muĂ sich unvermeidlich zwischen der Philosophie und dem Evangelium entscheiden. Wenn ihr nur das glauben wollt, was evident und in Einklang mit den Gemeinbegriffen ist, so ergreift die Philosophie und laĂt das Christentum fahren; wenn ihr die unbegreiflichen Mysterien der Religion glauben wollt, so ergreift das Christentum und laĂt die Philosophie fahren."
"Die Theologen dßrfen sich auch nicht schämen zuzugeben, dass sie sich nicht auf eine Auseinandersetzung mit solchen Kontrahenten [gemeint: die skeptische Philosophie] einlassen kÜnnen und dass sie die Wahrheiten des Evangeliums nicht einem derartigen Schock aussetzen wollen. Das Schifflein Jesu Christi ist nicht gemacht, auf dieser aufgepeitschten See zu schwimmen, sondern im Hafen des Glaubens Schutz vor diesem Sturm zu suchen."
"Ich hoffe âŚ, daĂ man die beiden folgenden Punkte leicht klären wĂźrde: 1) DaĂ ich niemals eine Lehre als meine persĂśnliche Meinung vorbringe, die sich gegen die Artikel des Glaubensbekenntnisses der reformierten Kirche richtet, in der ich geboren bin und zu der ich mich bekenne. 2) DaĂ ich, wenn ich als Historiker berichte, ⌠unsere Vernunft, schwach wie sie ist, nicht die Regel oder der MaĂstab unseres Glaubens sein darf."
"Das Christentum gehÜrt einer ßbernatßrlichen Ordnung an, und sein Fundament ist die hÜchste Autorität Gottes, der uns Geheimnisse mitteilt, nicht damit wir sie begreifen, sondern damit wir sie in alle Demut glauben, die wir dem unendlichen Wesen schulden, das weder täuschen noch getäuscht werden kann."
""Die Knechtung der Presse ist ein vortreffliches Mittel der Freiheit; denn das Publikum bildet sich in diesem Falle sein eigenes Urtheil; aber die freie Presse ist ein kĂśstliches Werkzeug der Tirannei,"
"Das Leben lebt nicht!"
"Bravo! So haben ganze Welten von Vorstellungen, wenn man sie wirklich beherrscht, in einer NuĂ Platz, und Alles, was man w e i Ă, nicht blos rauschen und brausen gehĂśrt hat, läĂt sich in drei Worten sagen."
"Wahre Kunst enthält immer etwas Hexenzauber."
""Salzwasser heilt alles"
"Reiten, BogenschieĂen, die Wahrheit sagen."
"Das Pendel schlägt nicht zurßck und ändert die Richtung, weil seine Richtung fßr falsch befunden worden ist, sondern die Uhr geht, weil das Pendel sich hin und zurßck bewegt."
"Ohne Zivilcourage sind alle anderen Tugenden nutzlos."