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April 10, 2026
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"Handle, so gut du kannst und so schlecht du muĂt, und bleibe dir dabei der Fehlergrenzen deines Handelns bewuĂt!"
"Die Dichtung hat nicht die Aufgabe das zu schildern, was ist, sondern das was sein soll; oder das, was sein kĂśnnte, als TeillĂśsung dessen, was sein soll"
"[Die] Natur des Geldes [...] will die Vermehrung genau so, wie die Natur des Tieres die Fortpflanzung anstrebt [...] wirft man das Geld wie ein Sämann zum Fenster hinaus, [...] kommt [es] vermehrt bei der TĂźr wieder herein. Es aber im stillen fĂźr Zwecke und Menschen verschenken, die ihm nichts nĂźtzen, das läĂt sich nur mit einem Meuchelmord am Geld vergleichen."
"wir haben keine inneren Stimmen mehr; wir wissen heute zuviel, der Verstand tyrannisiert unser Leben."
"Wenn es Wirklichkeitssinn gibt, muĂ es auch MĂśglichkeitssinn geben."
"Sie litten alle unter der Angst, keine Zeit fĂźr alles zu haben, und wuĂten nicht, daĂ Zeit haben nichts anderes heiĂt, als keine Zeit fĂźr alles zu haben."
"Schreiben ist eine besondere Form des Schwätzens, [...]."
"Philosophen sind Gewalttäter, die keine Armee zur Verfßgung haben und sich deshalb die Welt in der Weise unterwerfen, daà sie sie in ein System sperren."
"Nie ist das, was man tut, entscheidend, sondern immer erst das, was man danach tut!"
"Man kann seiner eigenen Zeit nicht bĂśse sein, ohne selbst Schaden zu nehmen."
"Man hat Wirklichkeit gewonnen und Traum verloren."
"Irgendwie geht Ordnung in das BedĂźrfnis nach Totschlag Ăźber."
"Es ist schwer, der Gerechtigkeit in KĂźrze Gerechtigkeit widerfahren zu lassen."
"es ist nichts so schwer, wie mit einem Menschen in ein Schicksal verflochten zu sein, den man nicht genĂźgend liebt!"
"Es ist die Wirklichkeit, welche die MÜglichkeiten weckt, und nichts wäre so verkehrt, wie das zu leugnen."
"[...] es gibt vielleicht auf der ganzen Welt kein anderes Mittel, ein Ding oder Wesen schĂśn zu machen, als es zu lieben."
"Der geliebte Mensch scheint dort zu stehen, wo sonst etwas fehlt."
"Das Leben bildet eine Oberfläche, die so tut, als ob sie so sein mĂźĂte, wie sie ist, aber unter ihrer Haut treiben und drängen die Dinge."
"Alles, was man denkt, ist entweder Zuneigung oder Abneigung!"
"Aber ich glaube vielleicht, daĂ die Menschen in einiger Zeit einesteils sehr intelligent, andernteils Mystiker sein werden. Vielleicht geschieht es, daĂ sich unsere Moral schon heute in diese zwei Bestandteile zerlegt. Ich kĂśnnte auch sagen: in Mathematik und Mystik. In praktische Melioration und unbekanntes Abenteuer!"
"Ist es ein allgemeines Gesetz, daĂ etwas in uns ist, das stärker, grĂśĂer, schĂśner, leidenschaftlicher, dunkler ist als wir?"
"Es geht nicht anders, lieber TĂśrleĂ, die Mathematik ist eine ganze Welt fĂźr sich und man muĂ reichlich lange in ihr gelebt haben, um alles zu fĂźhlen, was in ihr notwendig ist."
"Denn die erste Leidenschaft des erwachsenden Menschen ist nicht Liebe zu der einen, sondern HaĂ gegen alle."
"Wir alle sind Riesen, die von Zwergen erzogen wurden und sich deshalb angewĂśhnt haben, stets mit einem geistigen Buckel herumzulaufen."
"Es war viel sicherer, den Zynikern in die Hände zu fallen. Die Zyniker hielten jeden fĂźr genauso korrupt wie sich selber. [...] Die Idealisten dagegen hielten jedermann fĂźr korrupt, auĂer sich selber."
"Wahnsinn ist, wenn man dauernd das gleiche tut, aber immer andere Resultate erwartet."
"Wenn es in der Welt logisch zuginge, wßrden die Männer im Damensitz reiten."
"Wenn Michelangelo heterosexuell gewesen wäre, hätte er die Sixtinische Kapelle mit einer Rolle Weià angestrichen."
"Seltsam sind einzig die Menschen, die niemanden lieben."
"Das Leben ist viel älter als die Vernunft."
"Wenn deine stirn ein flĂźgel streift, // ist's einer von ihnen, // und du stehst am anfang // wie er."
"DIALEKTIK // Unwissende damit ihr // unwissend bleibt // werden wir euch // schulen."
"Multikultur ist eine permanente Herausforderung. Jedem KĂźnstler, aber auch jedem Menschen ist sie gestellt."
"Die Liebe aber ist kein ängstlicher Vogel, der beim ersten Wedeln einer Hand das Weite sucht."
""Die Islamophobie ist der salonfähige Antisemitismus." Gespräch mit Martin Oehlen in Berliner Zeitung, 24. März 2015."
"Der Tod begleitet das Leben wie der Schatten das Licht."
"Bei Allah, dieser Karl Ben May hat den Orient im Hirn und Herzen mehr verstanden als ein Heer heutiger Journalisten, Orientalisten und ähnliche Idiotisten."
"Wer Weltgeschichte nicht als Kriminalgeschichte schreibt, ist ihr Komplize."
"Theologe â einziger Experte ohne Ahnung von seinem Forschungsobjekt."
"Jeder hat zunächst den Gottesglauben, den man ihm aufgeschwatzt hat; aber allmählich hat er den, den er verdient."
"Je grĂśĂer der Dachschaden, desto schĂśner der Ausblick zum Himmel."
"Ich denke, also bin ich kein Christ."
"Die guten Christen sind am gefährlichsten â man verwechselt sie mit dem Christentum."
"Die Christen entwendeten den Juden das Alte Testament und gebrauchten es als Waffe gegen sie. [âŚ] Dabei mĂźnzte man den Glauben von der Auserwähltheit Israels zum Absolutheitsanspruch des Christentums und den jĂźdischen Messianismus zur Lehre von der Wiederkunft Christi um."
"Der Christ hält das Christentum fßr etwas, das es nie war: fßr die Lehre Jesu."
"Demokratie ist die Kunst, dem Volk im Namen des Volkes feierlich das Fell Ăźber die Ohren zu ziehn."
"Auf hohlen KĂśpfen ist gut trommeln. Und je hohler ein Kopf, desto voller das Echo."
"Wenn du dir den Kopf kahl scherst, so laĂ keine Locke fĂźr den Sonntag Ăźbrig."
"Verachte den Menschen, der Beifall sucht, und verachte den Menschen, der ausgepfiffen werden will."
"Sanft schlieĂt man Toten die Augen; sanft muĂ man auch den Lebenden die Augen Ăśffnen."