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April 10, 2026
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"Wer nach Verborgenem sucht, kriecht in Winkel, geht aber an dem vorĂźber, was ihm vor der Nase liegt..."
"Weisheit liegt oftmals näher, wenn wir uns zu Etwas herablassen, als wenn wir uns ßber Etwas erheben."
"Du schaust umher auf unsrer Mutter Erde,// als wärst ohnâ Daseinszweck Du Erdenwesen,// als wären hinterlassen Dir nicht Werte,// und vor dir keiner wär gewesen!"
"Zuerst mßssen wir bemerken, dass die Welt kugelfÜrmig ist, theils weil diese Form, als die vollendete, keiner Fuge bedßrftige Ganzheit, die vollkommenste von allen ist, theils weil sie die geräumigste Form bildet, welche am meisten dazu geeignet ist, Alles zu enthalten und zu bewahren; oder auch weil alle in sich abgeschlossene Theile der Welt, ich meine die Sonne, den Mond und die Planeten, in dieser Form erscheinen; oder weil Alles dahin strebt, sich in dieser Form zu begrenzen, was an den Tropfen des Wassers und an den ßbrigen flßssigen KÜrpern zur Erscheinung kommt, wenn sie sich aus sich selbst zu begrenzen streben."
"Es darf daher die Strebsamen nicht wundern, wenn dergleichen Leute auch uns verspotten. Mathematische Dinge werden fßr Mathematiker geschrieben, die, wenn mich meine Meinung nicht täuscht, einsehen werden, dass diese unsre Arbeiten auch an dem kirchlichen Staate mit bauen, dessen hÜchste Stelle Deine Heiligkeit jetzt einnimmt."
"Das Auge hält sich nämlich ßberall fßr den Mittelpunkt der Sphäre alles ringsum Sichtbaren."
"Was auch immer die wirtschaftlichen und industriellen Errungenschaften sind, am Ende wird jede Leistung durch Kultur und Moral beurteilt."
"Die Menschheit hat keine umfassendere und keine kompliziertere Aufgabe als die, eine Kultur der Friedensliebe als Gegensatz zum Gewalt- und Kriegskult hervorzubringen."
"Demokratie kann nicht auf einmal errichtet, nicht ßber Nacht entwickelt werden. Demokratie muss in Bewegung bleiben, wie ein Strom, fortwährend."
"Das Gefßhl der Liebe gehÜrt zum HÜchsten und Ewigen, das der Menschengeist an sich entdeckt, sie verfßgt ßber die erstaunliche Eigenschaft, unter allen Bedingungen und Prßfungen zu ßberleben, sie bewahrt sich beständig ihre Anziehungskraft in der Sphäre der Kunst..."
"Von allen Fehlern, die in der Erziehung gemacht werden, ist der Glaube an ererbte Grenzen der Entwicklung der schlimmste. Er verschafft Lehrern und Eltern die MÜglichkeit, ihre Irrtßmer wegzuerklären und in ihren Bemßhungen nachzulassen."
"Seit die PrĂźgel aus der Justiz verschwunden sind, muĂ es als Barbarei angesehen werden, Kinder zu schlagen. Wer da glaubt, nicht ohne Schläge in der Erziehung auskommen zu kĂśnnen, gesteht seine Unfähigkeit ein und sollte lieber die Hand von den Kindern lassen. AbschlieĂung an einem einsamen Ort halten wir fĂźr ebenso barbarisch wie Schläge, und wir kĂśnnen uns des Verdachts nicht erwehren, daĂ diese Strafe dem Charakter ebenso verhängnisvoll werden kann wie die erste Gefängnishaft dem jugendlichen Verbrecher."
"Obwohl beide, die Eltern und der Lehrer, ihren Teil zur Erziehungsarbeit beitragen kĂśnnen â die Eltern korrigieren die Mängel der Schule, der Lehrer korrigiert die häuslichen Mängel -, ist dennoch nicht von der Hand zu weisen, dass in unseren grossen Städten und unter modernen sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen der grĂśssere Teil der Verantwortung auf den Lehrer entfällt. Im grossen gesehen sind Eltern nicht so aufgeschlossen fĂźr neue Ideen wie unsere Lehrer, die ein berufliches Interesse an Kindererziehung haben."
"Menschsein heiĂt, ein MinderwertigkeitsgefĂźhl zu besitzen, das ständig nach seiner Ăberwindung drängt."
"GemeinschaftsgefĂźhl ist, Âťmit den Augen eines anderen zu sehen, mit den Ohren eines anderen zu hĂśren, mit dem Herzen eines anderen zu fĂźhlen.ÂŤ"
"Der Mensch ist von Natur aus nicht bÜse. Was auch ein Mensch an Verfehlungen begangen haben mag, verfßhrt durch seine irrtßmliche Meinung vom Leben, es braucht ihn nicht zu bedrßcken; er kann sich ändern. Er ist frei, glßcklich zu sein und andere zu erfreuen."
"âWeise sagen: Vieles Denken // MuĂ der arme Kopf entgelten; // Weil er Durst und Kopfweh haĂte, // Trank er gern und dachte selten.â â Dreizehnlinden. SchĂśningh, Paderborn, 56. Auflage, 1893. S. 54 (Erstausgabe: 1878). IV. Die Mette."
"â[Elmar,] Eines ist dein MĂśgen, // und ein Andres ist dein MĂźssen; // Nicht dein Herz nach seinem Wunsche, // Nach der Pflicht frag' dein Gewissen.â â Dreizehnlinden. SchĂśningh, Paderborn, 56. Auflage, 1893. S. 38 (Erstausgabe: 1878). III. Auf dem Habichtshofe, 4."
"Zwischen Weimar und Buchenwald erfĂźllte sich das Schicksal der Deutschen. Zwischen Weimar und Buchenwald fĂźhrte der Weg von der Wissenschaft zur Barbarei, zur wissenschaftlich betriebenen Barbarei."
""Ein eigentĂźmliches GefĂźhl bemächtigt sich meiner, während ich Ăźber die Stätte so groĂer Erinnerungen wandle"
"Blut ist doch was ganz MerkwĂźrdiges. Man mag es ungern flieĂen sehen, und dabei ist es schuld an allen Dummheiten auf der Welt."
""Das Theater zählt zu jenen groĂen BesitztĂźmern der Menschheit, die, allen offenbar, dem Einzelnen ein Geheimnis bleiben." - Weltgeschichte des Theaters, Phaidon Verlag: ZĂźrich 1933, S. 7."
"Das Theater hat sich behauptet, es wird der Welt in seiner alten Geltung erhalten bleiben."
"Ich habe die Gerechtigkeit geliebt und das Unrecht gehasst. Deshalb sterbe ich in der Verbannung."
"Aber es gibt Fragen, zu deren Beantwortung ein langes Leben notwendig ist."
"Die Verwirklichung makrobiotischer Gesetze beim Essen ist die hĂśchste vom Menschen geschaffene Kunst. Durch sie kann man Freiheit erringen und Freiheit verwirklichen. Dadurch kann der Mensch Leben und Tod erkennen und um sein ewiges Leben wissen."
"Die Ordnung des unendlichen Universums, die ewigen Prinzipien des Wechsels, sind nichts anderes als die verschiedenen Namen fĂźr den lebenden Gott oder das lebende unendliche Universum."
"Der Mensch ist von Natur aus das klßgste, stärkste und glßcklichste GeschÜpf, aber er macht alle Anstrengungen, das tÜrichste, schwächste und unglßcklichste zu werden."
"Makrobiotik ist ein Weg zum GlĂźck."
""Ein Mensch lebt, um den Massen nĂźtzlich zu sein. Und der Wert eines Menschen wird bestimmt durch den Nutzen, den er seinen Mitmenschen bringt. Geboren werden, leben, essen, trinken und schlieĂlich sterben"
"Jeder, der eine Laterne oder Leuchte trägt, ist gezwungen, sein Lichtchen unter dem Mantel zu verbergen, aus Furcht, von den Blinden totgeschlagen zu werden, die ihren Stock erheben, sobald sie hÜren, um sie her sei Licht..."
"Begriffe sind der Niederschlag von Einsichten in das Constante, Allgemeine, Charakteristische, Typische einer Gruppe von Objecten, die Concentrierung und Fixierung des in einer Reihe von Urteilen Gedachten. Sie enthalten das Wesen einer Klasse von Objecten. Dieses Wesen ist aber nicht etwa das Ding an sich, sondern das, was dem Denkenden als logisch wichtig, bedeutsam erscheint, und das hängt sehr vom Standpunkt und von der Individualität des Denkenden ab."
"Aber es ist wirklich zu dumm, dass erwachsene Menschen, Musiker, KĂźnstler, die wahrhaftig Besseres zu sagen haben sollten, sich mit Weltverbesserungstheorien einlassen. [...] Wenn ich etwas zu sagen hätte, wĂźrde ich ihn wie einen dummen Jungen Ăźbers Knie legen und ihm 25 heruntermessen und ihn versprechen lassen, dass er nie mehr seinen Mund aufmacht und sich auf Noten-schreiben beschränkt. DafĂźr hat er Talent und das andere soll er andern Ăźberlassen. Wenn er âbedeutendâ scheinen will, so soll er bedeutende Musik schreiben."
"Kann ein Streichquartett fĂźr Oboe, Klarinette und Fagott sozialistisch sein?"
"Wäre nicht der erste Weltkrieg gekommen, wäre ich wahrscheinlich ein Wagnerianer geblieben. Ich habe aber im Krieg schon so viel Krach gehÜrt, dass ich gesagt habe: Jetzt habe ich genug davon."
"Die Harfe ist ein ganzes Orchester, wenn man ihr groĂes Potenzial verwenden kann."
"Der Glaube an Geister, Fabelwesen und geheimnisvolle ordnende Kräfte trßbt zwar den kindlichen Geist, erweckt Furcht, verwirrt die Erscheinungen des Lebens und verwischt die Ursachen der Ungerechtigkeiten, er belebt aber auch das Gefßhl, bereichert die Natur, nährt die Hoffnung und beglänzt viele sonst sehr nßchterne Dinge und Aufgaben."
"Das weiĂe Licht in seinem Haupte, das der Mensch Verstand nennt, wächst ebenfalls mit ihm von Jahr zu Jahr, bis er es schlieĂlich fĂźr Vernunft oder Einsicht in die Notwendigkeit hält."
""Nach allem, was sich mittels Wahrnehmung darĂźber ausmachen lässt, geht demnach das Bewusstsein in dieser unserer räumlichen Welt gespenstischer einher als ein Gespenst. Unsichtbar, unangreifbar, ist es ein Ding ohne jeden Umriss; es ist Ăźberhaupt kein âDingâ. Es bleibt unbestätigt durch die Sinne, und bleibt das fĂźr immer." - zitiert in: Was ist ein Naturgesetz? : Beiträge zum naturwissenschaftlichen Weltbild / von Erwin SchrĂśdinger."
"Was ich bin und weiĂ, verdanke ich der Bibliothek meines Vaters und dem Salon meiner Mutter."
"Eines wissen wir sicher, und das ist die reale und materielle Existenz des lichttragenden Ăthers"
"Es ist gut, daĂ Hitler jetzt an die Macht gekommen ist, in drei Wochen hat er ja doch abgewirtschaftet."
"Wir Prager Studenten, wir sind ein hartes Geschlecht; // Wie haben wir schneidig gefochten, nachdem wir die Nacht durchgezecht! // Noch heute nicht unterzukriegen, begegnen wir Hart auf Hart // und dreschen in jeden Durchzug die drĂśhnende Hakenquart!."
"Farbe tragen heiĂt Farbe bekennen!"
"Eine Statistik ohne die kausalen Unterlagen wird die Physik niemals als etwas EndgĂźltiges anerkennen."
"Niemand von uns ist ohne Schuld und ohne Bosheit. Sonst wären wir ja Engel."
""Gefährdet wird diese Gesellschaft nicht mehr durch soziale Konflikte alten Stils, sondern durch das funktionslose Wuchern der organisierten Interessen ... Denn wenn diese Demokratie sich ruiniert, dann durch ihre eigene Willensschwäche"
""Dieser entkernte Staat Ăźberlagert mit seinem Apparat immer weitere Bereiche der Gesellschaft. Er gleicht einem kastrierten Kater, der an Umfang zunimmt"
"Die Partisanen des Irrtums sind nicht nur unter den erklärten Feinden der Kirche zu suchen, sondern, was am meisten zu befĂźrchten und zu bedauern ist, direkt in ihrem SchoĂe, und je weniger sie Farbe bekennen, desto gefährlicher sind sie."
"Die Ehe ist ein von unserem Herrn Jesus Christus eingesetztes Sakrament, welches eine heilige und unauflĂśsliche Verbindung zwischen Mann und Frau begrĂźndet und ihnen die Gnade gibt, einander heiligmäĂig zu lieben und die Kinder christlich zu erziehen."