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April 10, 2026
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"Alle Theorie ist grau, und nur der Wald und die Erfahrung sind grĂźn."
"Wer Naturwissenschaft und die Wunder der SchĂśpfung studiert und dabei nicht zu einem Mystiker wird, ist kein Naturwissenschafter."
""Ich meine, daĂ es in der Entwicklung der Menschheit nie so notwendig war diese Substanz, das LSD, zu haben ... Denn es ist ein Werkzeug uns in das zu verwandeln, was wir sein sollen."
"Himmel und HĂślle ist im Menschen. Und es ist so, dass man mit diesem Stoff nun Einblick bekommt in die eigene HĂślle oder den eigenen Himmel."
"Es ist eine weitverbreitete Meinung, das objektive, materielle Weltbild der Naturwissenschaften und die mystisch-religiÜse Welterfahrung wßrden sich widersprechen. Das Gegenteil ist wahr. Sie ergänzen sich zu einer umfassenden Einsicht in ein und dieselbe geistig-materielle Wirklichkeit."
"Es gibt Erlebnisse, Ăźber die zu sprechen die meisten Menschen sich scheuen, weil sie nicht in die Alltagswirklichkeit passen und sich einer verstandesmäĂigen Erklärung entziehen."
"Dieser BewuĂtseinszustand, der unter gĂźnstigen Bedingungen durch LSD oder durch ein anderes Halluzinogen aus der Gruppe der mexikanischen sakralen Drogen hervorgerufen werden kann, ist verwandt mit der spontanen religiĂśsen Erleuchtung, mit der unio mystica."
"Die hĂśchste Stufe des Sehens, der Beziehung ganz allgemein zu einem Objekt und zur Aussenwelt Ăźberhaupt, ist dann erreicht, wenn die Grenze zwischen Subjekt und Objekt, zwischen Betrachter und Betrachtetem, zwischen mir und der Aussenwelt bewusstseinsmäĂig aufgehoben ist, wenn ich mit der Welt und ihrem geistigen Urgrund eins geworden bin. Das ist der Zustand der Liebe. Die hĂśchste Stufe des Sehens ist Liebe. Umgekehrt kann Liebe definiert werden als die hĂśchste Stufe des Sehens."
""Die Hippies"
"Das kÜnnte in Abwandlung der bekannten Goethe-Worte so ausgedrßckt werden: / Wär nicht das Auge sonnenhaft, / Die Sonne kÜnnt' es nie erblicken; / Wär' nicht im Stoff des Geistes Kraft, / Wie kÜnnte Stoff den Geist verrßcken."
"Beim Studium der mit meiner Arbeit in Zusammenhang stehenden Literatur lernte ich die groĂe, allgemeine Bedeutung der visionären Schau kennen."
"Nicht die Unwissenheit des Kindes, sondern den Unverstand des Greises hält man fĂźr groĂe Kultur."
"Wenn Du fĂźr Deine Leier fichst, // So thu' es ernst und feierlichst."
"Daher kommt es auch, daà die jungen Mädchen heutzutage schon frßhzeitig Gouvernante und dergleichen lernen, als wäre es ausgemacht, daà sie nie heirathen wßrden."
"Papst Clemens! Ritter Wilhelm von Nogaret! KĂśnig Philipp! Innerhalb eines Jahres lade ich euch vor das Gericht Gottes, um eure gerechte Strafe zu erhalten! Verflucht! Verflucht! Ihr alle werdet verflucht sein bis ins dreizehnte Glied!"
"Wir wollten den Tempel nicht in einen Dienst stellen, fĂźr den er nicht geeignet ist."
"Gott weiĂ, wer unrecht hat und wer gesĂźndigt hat, und bald wird UnglĂźck Ăźber die hereinbrechen, die uns fälschlich verurteilen. Gott wird unseren Tod rächen. Herr wisse, daĂ in Wahrheit alle, die gegen uns sind, von uns zu leiden haben werden."
"Wir einigen keine Staaten, wir bringen Menschen einander näher."
"In Ăsterreich fällt nämlich alles schwer: jeder Theaterdirektor erklärt, das Theater sei in Ăsterreich schwer zu leiten; jeder BĂźrgermeister, die StraĂen seien in Ăsterreich sehr schwer zu reinigen; jeder Polizeidirektor, die MĂśrder seien in Ăsterreich schwer zu erwischen; und die Satyriker behaupten, es sei schwer, in Ăsterreich keine Satyre zu schreiben."
""Es ist interessant, dass die meisten Ăśsterreichischen Dichter frĂźher Beamte waren"
"Gut sein, ist besser denn vornehm."
"Ein Guter schafft was Gutes gern, // Und fraget nicht, ob Arbeit schände: // Dem trägen Hochmuth bleibt er fern; // Sein Ruhm sind arbeitsfrohe Hände."
"Des Jahres letzte Stunde // ErtĂśnt mit ernstem Schlag."
"Dein redseliges Buch lehrt mancherlei Neues und Wahres. // Wäre das Wahre nur neu; wäre das Neue nur wahr!"
"Bet' und Vertrau'! Je grĂśĂer die Noth, je näher die Rettung!"
"Die Geschichte kennt keine Wiedergutmachung."
"Die Urform der Novelle ist die Anekdote."
"Frechheit ist die letzte und kĂźhnste ĂuĂerung der Sachlichkeit."
"âDenkmäler, auf Dauer eingestellt, bezeugen mehr als alles andere Vergänglichkeit.â Reinhart Koselleck: Kriegerdenkmale als Identitätsstiftungen der Ăberlebenden, in: Identität, hrsg. von Odo Marquart/Karl-Heinz Stierle, MĂźnchen 1979, S. 257 zitiert nach historischer-verein-pirmasens.de."
"Dass ich Mohammed die Liste der 100 einflussreichsten Personen der Weltgeschichte anfĂźhren lasse, wird einige Leser Ăźberraschen und durch andere in Frage gestellt werden. Aber er war der einzige Mann in der Geschichte, der sowohl auf religiĂśsem als auch auf weltlichem Gebiet hĂśchst erfolgreich war."
"Es ist fĂźr jemanden, der das Leben und den Charakter des groĂen Propheten Arabiens studiert, der seine Lehren kennt und weiĂ wie er gelebt hat, unmĂśglich, etwas anderes fĂźr diesen mächtigen Propheten, einen der groĂen erhabenen Gesandten, zu empfinden, als Ehrerbietung."
"Hebel aber blieb lebendig [...] nicht bloĂ deshalb, weil die Dankbarkeit des alemannischen Volkstums den Mann trägt, die Dankbarkeit dafĂźr, daĂ er die Heimatsprache sozusagen druckreif gemacht hat, sondern weil in diesem bewuĂten und begrenzten Provinzialismus der Gedichte ein WeltgefĂźhl umfaĂt ist, und weil in diesen mit sehr viel Zeitluft und mit aktuellem Zeitgeschehen angefĂźllten Anekdoten der Unterton des Bleibenden, des GĂźltigen, des Ewigen, des Ewig-Menschlichen mitklingt."
"... und, wenn es ihm wieder einmal schwer fallen wollte, daĂ so viele Leute in der Welt so reich seyen, und er so arm, so dachte er nur an den Herrn Kannitverstan in Amsterdam, an sein groĂes Haus, an sein reiches Schiff, und an sein enges Grab."
"Der Mensch hat wohl täglich Gelegenheit, in Emmendingen und Gundelfingen, so gut als in Amsterdam Betrachtungen ßber den Unbestand aller irdischen Dinge anzustellen, wenn er will, und zufrieden zu werden mit seinem Schicksal, wenn auch nicht viel gebratene Tauben fßr ihn in der Luft herum fliegen."
""Ich bin von armen, aber frommen Eltern geboren, habe die Hälfte der Zeit in meiner Kindheit bald in einem einsamen Dorf, bald in den vornehmen Häusern einer berßhmten Stadt [Basel] zugebracht. Da habe ich frßhe gelernt, arm seyn und reich seyn. Wiewohl ich bin nie reich gewesen; ich habe gelernt, nichts haben und alles haben, mit den FrÜhlichen froh seyn und mit den Weinenden traurig. Diese Vorbedeutung von dem Schicksal meiner kßnftigen Tage hat mir mein Gott in meiner Kindheit gegeben."
"Man muĂ Gott nicht versuchen, aber auch die Menschen nicht."
""Es ist fĂźr mich wahr und bleibt fĂźr mich wahr, der Himmel ist nirgends so blau, und die Luft nirgends so rein, und alles so lieblich und so heimlich als zwischen den Bergen von Hausen." (Brief an Johann Jeremies Herbster, 14. Dezember 1800, )"
"Denn Frieden ernährt, aber Unfrieden verzehrt."
""Z'Basel an mim Rhi, // jo dĂśrt mĂśchti si! // Weiht nit d'Luft so mild und lau, //und der Himmel isch so blau //an mim liebe Rhi.- Erinnerungen an Basel bei zeno.org"
"Z'Friburg in der Stadt, // sufer isch un glatt, // richi Here, Geld un Gut, // Jumpfere wie Milch un Blut, // z'Friburg in der Stadt!"
"Und wenn de amme ChrĂźtzweg stohsch, // und nĂźmme weisch, wo's ane goht, // halt still, und frog di Gwisse z'erst, //'s cha dĂźtsch, Gottlob, und folg si'm Roth."
"Weisch wo der Weg zum Gulden isch? // Er goht de rothe ChrĂźtzere no, //und wer nit uffe ChrĂźtzer luegt, // der wird zum Gulde schwerli cho."
"Wer waren die grĂśĂten Philosophen, die besten Redner, Richter und Dichter? Doch wohl solche, die sich um die Sprache am meisten bemĂźhten."
"Vier Jahre nach dem Tode von Justinian, 569 n.Chr., wurde in Mekka, Arabien, der Mann geboren, der unter allen Männern den grĂśĂten Einfluss auf die Menschheit gehabt hat."
"Der Koran flieĂt Ăźber von ausgezeichneten moralischen Empfehlungen und Geboten. Er ist so aufgebaut, dass wir nicht eine einzige Seite lesen kĂśnnen ohne auf Maximen zu stoĂen, denen alle Menschen zustimmen mĂźssen. Seine fragmentarische Einteilung fĂźhrt zu Texten, Leitmotiven und Regeln, die in sich abgeschlossen sind in einer Weise, dass sie fĂźr den normalen Menschen in jeder Lebenslage zutreffen."
"Die beste WĂźrze der Speise ist der Hunger."
"Es gibt eine Einfalt, die schlimmer ist als Gaunerei [âŚ] gleich beim ersten Schritt gerätst du in ein solches Labyrinth von FuĂangeln, dass du Kopf und Kragen dabei riskiert!"
"In der Emigration gab es keinen windstillen Winkel; das Exil erlaubte keine weltabgewandte Haltung, es stellte den Vertriebenen immer wieder vor praktische Aufgaben, es fßhrte ihn immer wieder dazu, den Anschluà an Schicksalsgefährten zu suchen."