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April 10, 2026
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"Wie glĂźcklich Adam gewesen sein muss. Wenn er etwas Gutes sagte, so wusste er, dass das vor ihm noch niemand gesagt hatte."
"Unter allen GeschÜpfen dieser Erde gibt es nur eines, das sich keiner Versklavung unterwerfen lässt. Dieses ist die Katze."
""Ich habe bestimmt keine Rassen-, Standes- oder religiĂśsen Vorurteile. Es genĂźgt fĂźr mich, zu wissen, jemand ist ein Mensch"
"Einige verwechseln Aufgewecktheit mit Scharfsinn; der Unterschied zwischen Aufgewecktheit und Scharfsinn ist derselbe wie zwischen einem GlĂźhwĂźrmchen und dem Blitz."
"Der Bericht Ăźber meinen Tod war eine Ăbertreibung."
"Bewahre deine Illusionen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber nicht weiter leben."
"Als ich jĂźnger war, konnte ich mich an alles erinnern, egal ob es wirklich passiert war oder nicht, aber ich werde alt und mich bald nur noch an Letzteres erinnern."
"Nichts bedarf dringender der Verbesserung als die Angewohnheiten anderer Leute."
"Gewohnheit ist Gewohnheit, und man kann sie nicht einfach aus dem Fenster werfen, sondern man muss sie Schritt fßr Schritt die Treppe hinunterdrängen."
"Oktober. Einer der besonders gefährlichen Monate fßr BÜrsenspekulationen. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Februar."
"Die Entdeckung von Amerika war schon sehr wunderbar, aber noch viel wunderbarer wäre es gewesen, wenn man es nicht entdeckt hätte."
"Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und ihn gesund pflegst, wird er dich nicht beiĂen. Das ist der Hauptunterschied zwischen Hund und Mensch."
"Es ist besser, ein junger Maikäfer zu sein als ein alter Paradiesvogel."
"Bist du zornig, so zähle bis vier; bist du sehr zornig, so fluche!"
""Adam war ein Mensch"
"Mit jedem Schritt streift die Philosophie eine Haut von sich, und schlßpfen die schlechteren Anhänger hinein."
"Fegt mich weg!"
""Ich sehe mich zuweilen umgeben von einer greulich phrasenhaften Gestalt"
"Die Christenheit hat, ohne es recht selber zu merken, das Christentum abgeschafft; daraus ergibt sich, daĂ, wenn etwas geschehen soll, versucht werden muĂ, das Christentum wieder in die Christenheit einzufĂźhren."
"Alles ist eine Modesache: Gottesfurcht ist eine Modesache und die Liebe und die Krinoline und ein Ring in der Nase."
"Es ist meiner Seele zuwider, das zu tun, was so oft geschieht, nämlich nicht menschlich von dem GroĂen zu reden, als wären einige Jahrtausende ein ungeheurer Abstand; ich rede am liebsten menschlich davon, als wäre es gestern, und lasse nur die GrĂśĂe selbst den Abstand sein."
"Denn wer unendlich resigniert hat, ist sich selber genug."
"Es ist keine Kunst, ein Mädchen zu verfßhren, aber ein Glßck, eines zu finden, das es wert ist, verfßhrt zu werden."
"Was wird geschehen? Was wird die Zukunft bringen? Ich weià nicht; ich ahne nichts. Wenn eine Spinne sich von einem festen Punkte aus in ihre Konsequenzen hinabstßrzt, da sieht sie vor sich beständig einen leeren Raum, in welchem sie nirgends Fuà findet, wie sehr sie auch zappeln mag. Geradeso geht es mir. Vorn immer ein leerer Raum; was mich vorwärts treibt, ist eine Konsequenz, deren erster Anstoà hinter mir liegt. Dieses Leben ist ein verkehrtes und schreckliches, nicht zum Aushalten."
"Was ist ein Dichter? Ein unglĂźcklicher Mensch, der heiĂe Schmerzen in seinem Herzen trägt, dessen Lippen aber so geartet sind, daĂ, während Seufzer und Geschrei ihnen entstrĂśmen, diese dem fremden Ohr wie schĂśne Musik ertĂśnen.."
""Was aber ist denn dies mein Selbst? Wollte ich von einem ersten Augenblick sprechen, einem ersten Ausdruck dafĂźr, so ist meine Antwort: es ist das Abstrakteste von allem, das doch in sich zugleich das Konkreteste von allem ist"
"Nach Veränderung rufen alle, die sich langweilen."
"Verheirate dich, du wirst es bereuen; verheirate dich nicht, du wirst es auch bereuen."
"Die Sorge ist das Verhältnis zum Leben."
"Je weniger Geist, desto weniger Angst."
"Der Augenblick ist jenes Zweideutige, darin Zeit und Ewigkeit einander berĂźhren."
"Dass das Weib sinnlicher ist als der Mann, das zeigt sogleich ihre leibliche Bildung an."
"Sehnsucht ist die Nabelschnur des hĂśheren Lebens."
""FĂźr drei Dinge danke ich Gott"
"Es ist ganz wahr, was die Philosophie sagt, daĂ das Leben rĂźckwärts verstanden werden muĂ. Aber darĂźber vergiĂt man den andern Satz, daĂ vorwärts gelebt werden muĂ."
"Es gilt, eine Wahrheit zu finden, die Wahrheit fĂźr mich ist, die Idee zu entdecken, fĂźr die ich leben und sterben will."
"Aber Humor ist auch die Freude, welche die Welt Ăźberwunden hat."
""Ein Register ohne Buch hat mir manchmal genĂźtzt, ein Buch ohne Register nie". Zitiert nach Ludwig Reiners: Stilkunst. MĂźnchen 1991, S. 509. ISBN 3406349854"
"GlĂźcklich, wer seinen Beruf erkannt hat. Er verlange nach keinem andern GlĂźck!"
"Das, was wir den Tod nennen, ist in Wahrheit der Anfang des Lebens."
""Wer dichten will, der täte gut, er macht' es so, wie Goethe tut!" â Erich MĂźhsam, SchĂźttelreime"
""Wenn mein Sohn von Frankfurt nach Mainz reist, so bringt er mehr Kenntnis heim als andere aus Amerika." â Katharina Elisabeth Goethe, Mutter"
""So scherzte er (Goethe) einmal, als von den Engländern und ihrer undeutlichen, sylbenverschluckenden Aussprache die Rede war: sie schienen so hungrig und schwer zu sättigen, daĂ sie zu den Speisen auch noch Sylben verschlingen mĂźĂten, wie die VĂśgel noch Sand und Steinchen, um der Verdauung nachzuhelfen." â Friedrich Wilhelm Riemer, Mittheilungen Ăźber Goethe. 1. Band. Berlin: Duncker und Humblot, 1841. S. 404f."
""Seit ich fĂźhle, habe ich Goethe gehaĂt, seit ich denke, weiĂ ich warum." â Ludwig BĂśrne, Briefe aus Paris. 14. Brief, Paris, Mittwoch, den 17. November 1830. Aus: Sämtliche Schriften. Neu bearbeitet und hg. von Inge und Peter Rippmann, Bd. 1-3, DĂźsseldorf: Melzer-Verlag, 1964. Band 3, S. 71."
""Seine grĂśĂte Tugend war seine Neugier â dieser Mann wollte tatsächlich etwas wissen, wollte alles durchstreifen, auskosten, herauskriegen. Noch dort, wo er irrte, war er groĂ." â Hannes Stein, Goethe war der Beste. In: Immer Recht haben. Frankfurt am Main, 2008, S. 57. ISBN 978-3-8218-0963-2"
""Schopenhauer, der letzte Deutsche, der in Betracht kommt (â der ein europäisches Ereigniss gleich Goethe, gleich Hegel, gleich Heinrich Heine ist, und nicht bloĂ ein lokales, ein "nationales"), ist fĂźr einen Psychologen ein Fall ersten Ranges: nämlich als bĂśsartig genialer Versuch, zu Gunsten einer nihilistischen Gesammt-Abwerthung des Lebens gerade die Gegen-Instanzen, die grossen Selbstbejahungen des "Willens zum Leben", die Exuberanz-Formen des Lebens in's Feld zu fĂźhren." â Friedrich Nietzsche, GĂśtzen-Dämmerung, StreifzĂźge eines Unzeitgemässen, S. 21."
""Schillers Dichtungen sind fĂźr die Musik äuĂerst schwierig. Der Tonsetzer muĂ sich weit Ăźber den Dichter zu erheben wissen. Wer kann das bey Schiller? Da ist GĂśthe viel leichter!" â Ludwig van Beethoven, Ăźberliefert von Carl Czerny: Anekdoten und Notizen Ăźber Beethoven [Manuskript, 1852]. In: Ăber den richtigen Vortrag der sämtlichen Beethoven'schen Klavierwerke, Hrsg. Paul Badura-Skoda, Universal-Edition, Wien 1963, S. 19 books.google"
""NatĂźrlich kĂśnnen Drogen die kĂźnstlerische Arbeit befeuern, das weiĂ man von Goethe, Freud, Bukowski und vielen anderen. Aber die haben eben auch die Regel befolgt: Im Rausch schreiben, nĂźchtern gegenlesen." â Udo Lindenberg, Ăźber Goethe, Sigmund Freud und Charles Bukowski, Stern Nr. 13/2008 vom 19. März 2008, S. 214"
"Nach meiner innigsten Ueberzeugung kommt kein anderer Dichter ihm an Tiefe der Empfindung und an Zartheit derselben, an Natur und Wahrheit und zugleich an hohem Kunstverdienste auch nur von weitem bei. Die Natur hat ihn reicher ausgestattet als irgendeinen, der nach Shakspeare aufgestanden ist. Und auĂer diesem, was er von der Natur erhalten, hat er sich durch rastloses Nachforschen und Studium mehr gegeben als irgendein anderer."
""Licht war seine letzte Forderung, eine halbe Stunde vor dem Ende befahl er: Die Fensterladen auf, damit mehr Licht eindringe." â Friedrich von MĂźller, 22. März 1832"