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April 10, 2026
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"Nennen wir nun Shakespeare einen der grĂśĂten Dichter, so gestehen wir zugleich, dass nicht leicht jemand die Welt so gewahrte wie er, daĂ nicht leicht jemand, der sein inneres Anschauen aussprach, den Leser in hĂśherm Grade mit in das BewuĂtsein der Welt versetzt. Sie wird fĂźr uns vĂśllig durchsichtig, wir finden uns auf einmal als Vertraute der Tugend und des Lasters, der GrĂśĂe, der Kleinheit, des Adels, der Verworfenheit, und dieses alles, ja noch mehr, durch die einfachsten Mittel. Fragen wir aber nach diesen Mitteln, so scheint es, als arbeite er fĂźr unsre Augen, aber wir sind getäuscht: Shakespeares Werke sind nicht fĂźr die Augen des Leibes."
"Autoren taten ihr leid, da Shakespeare alles wichtige schon geschrieben hatte. JĂśrg Fauser, Die Tournee."
"Es muss eingestanden werden, dass viele Kriminalromane so voller sensationeller Verbrechen sind wie ein Drama von Shakespeare."
"Aus welchem Stoff schuf einst dich die Natur, // DaĂ so viel fremde Schatten sich dir neigen, // Da jedem sonst ein einziger Schatten nur, // Und dir, dem einen, alle Schatten eigen?"
"Das ist das Ungeheure in der Liebe, meine Teure, daà der Wille unendlich ist und die Ausfßhrung beschränkt; daà das Verlangen grenzenlos ist, und die Tat ein Sklav' der Beschränkung"
"Weibergedanken eilen immer ihren Handlungen voraus."
"Reiche Ehrbarkeit, Herr, wohnt wie ein Geizhals in einem armen Hause, wie eine Perle in einer garstigen Auster."
"Es sind nur Kletten, die man dir in einer Feyertags-Schaeckerei angeworfen hat; wenn wir nicht auf dem gebahnten Weg gehen, so wĂźrden sie uns an den Unter-Roecken kleben bleiben."
"Die ganze Welt ist eine BĂźhne und alle Frauen und Männer bloĂe Spieler."
"Der Narr hält sich fĂźr weise, aber der Weise weiĂ, dass er ein Narr ist."
"Wenn Musik die Nahrung der Liebe ist, spielt weiter; gebt mir im ĂbermaĂ davon, damit das Verlangen am ĂberfluĂ erkranke und so sterbe."
"Sie fasst ins Auge mich; fĂźr wahr so sehr; als lieĂ sie ganz die Zunge aus den Augen"
"Narren verhalten sich zu Ehemännern wie Sardellen zu Heringen: Der Ehemann ist der grĂśĂte von beiden."
"Denn Mädchen sind wie Rosen: kaum entfaltet, // ist ihre holde Blßte schon veraltet."
"So bringt ein Zufall Amor oft Gelingen: // Den trifft sein Pfeil, den fängt er sich mit Schlingen."
"Wie arm, Lord Boyet, meine SchÜnheit sei, // Braucht sie doch nicht der Schminke Eures Lobes. // SchÜnheit wird nur vom Kennerblick gekauft, // Nicht angebracht durch des Verkäufers Prahlen."
"Wie muntre Jßnglinge mit neuem Mut sich freuen, // Wenn auf die Fersen nun der Fuà des holden Maien // Dem lahmen Winter tritt: die Lust steht Euch bevor, // Wann Euch in meinem Haus ein frischer Mädchenflor // Von jeder Seit umgibt."
"Und stirbt er einst, Nimm ihn, zerteil in kleine Sterne ihn: Er wird des Himmels Antlitz so verschĂśnen, Dass alle Welt sich in die Nacht verliebt Und niemand mehr der eitlen Sonne huldigt."
"O Schlangenherz, von Blumen Ăźberdeckt! Wohnt' in so schĂśner HĂśhl' ein Drache je?"
"O Romeo, Romeo, warum bist du Romeo? Verleugne deinen Vater und entsage deinem Namen; oder willst du nicht, so schwĂśre mir nur deine Liebe, und ich will keine Capulet mehr sein."
"O rede noch einmal, glänzender Engel, denn ßber meinem Haupte erscheinst du mir als ein geflßgelter Bote des Himmels."
"Es war die Nachtigall und nicht die Lerche."
"Der TrĂźbsal sĂźĂe Milch, Philosophie"
"Ach, deine Augen drohn mir mehr Gefahr // als zwanzig ihrer Schwerter; blick' du freundlich, //so bin ich gegen ihren HaĂ gestählt. [âŚ] Durch ihren HaĂ zu sterben wär' mir besser, als ohne deine Liebe Lebensfrist."
"Selten kommt was Bessres"
"Ein Pferd, ein Pferd, mein KĂśnigreich fĂźr'n Pferd!"
"Den Eber fliehn, bevor er uns verfolgt, heiĂt Anreiz zur Verfolgung ihm zu geben."
"Wo Worte selten sind, haben sie Gewicht."
"Die Eitelkeit, der nimmersatte Geier, // Fällt nach verzehrtem Vorrat selbst sich an."
"Aber man sagt doch, dass die Zungen sterbender Menschen, gleich der zauberischen Harmonie zur Aufmerksamkeit nĂśtigen; sparsame Worte werden selten vergebens aufgewandt, denn diejenigen sagen die Wahrheit, die ihre Worte mit Schmerzen atmen mĂźssen."
""Oh, sagt man doch, daĂ Zungen Sterbender // Wie tiefe Harmonie GehĂśr erzwingen; // Wo Worte selten, haben sie Gewicht: // Denn Wahrheit atmet, wer schwer atmend spricht," 2. Akt, 2. Szene / Gaunt http://www.zeno.org/nid/20005688612 Ăbersetzung August Wilhelm Schlegel"
"Wir kĂśnnen // Nicht alle Herrn sein, nicht kann jeder Herr // Getreue Diener haben."
"Was wäre denn dabei, wenn sehr schlimme Gedanken in mein Herz gekommen wären! Wo ist der Palast, wo nicht auch einmal Schändliches eindringt?"
"So gänzlich dumm sich keine SchÜne findt, grad ihre Dummheit hilft ihr noch zum Kind."
""Gedeiht auch schlechtes Unkraut ohne Sonne,"
"Die Männer sind nun einmal keine GÜtter, und wir mßssen im Ehestand nicht immer die Zärtlichkeit erwarten, die sie uns vor dem Hochzeitstage zeigen."
""Dann mĂźsst Ihr melden von einem der nicht klug genug war"
"Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild, // Ein armer KomÜdiant, der spreizt und knirscht // Sein Stßndchen auf der Bßhn und dann nicht mehr // Vernommen wird; ein Märchen ist's, erzählt // Von einem BlÜden, voller Klang und Wut, // Das nichts bedeutet."
"Ich will fechten, // Bis mir das Fleisch gehackt ist von den Knochen. // Gebt meine RĂźstung mir!"
"So lege festen Grund denn, Tyrannei, RechtmäĂigkeit wagt nicht, dich anzugreifen!"
"Doppelt plagt euch, mengt und mischt! Kessel brodelt, Feuer zischt."
"Nichts ist gewonnen, alles ist dahin, // Stehn wir am Ziel mit unzufriednem Sinn."
"Im Verzeichnis geht ihr als Männer, so wie Windhunde, Wachtelhunde, Pudel, MĂśpse, Bullen-BeiĂer, Schäferhunde, alle unter dem allgemeinen Namen Hund begriffen werden; die besondere Bestimmung unterscheidet den schnellen, den langsamen, den schlauen, den HaushĂźter, den Jäger, einen jeden durch eine gewisse Gabe der gĂźtigen Natur, die seiner Art eigen ist, und ihn aus der allgemeinen Gattung auszeichnet."
"Deswegen kann man sagen, dass vieles Trinken mit der Geilheit wie ein doppelzßngiger Jesuit verfährt: es bewirkt sie, und es vereitelt sie; (...) belßgt sie im Schlaf und, indem es die Lßgen bestraft, verlässt es sie."
"Wer ist weis' und entsetzt, gefaĂt und wĂźtig,// Pflichttreu und kalt in einem Augenblick?// Kein Mensch. Die Raschheit meiner heft'gen Liebe// Lief schneller als die zĂśgernde Vernunft."
"Wär`s abgetan, so wie`s getan ist, dann wär`s gut, // Man tät es eilig."
"SchĂśn ist wĂźst, und wĂźst ist schĂśn. Wirbelt durch Nebel und WolkenhĂśhn!"
"Wenn nicht Geburt, schafft GĂźter mir die List; Mir gilt fĂźr gut, was dazu nĂźtzlich ist."
"Was List verborgen, wird ans Licht gebracht; Wer Fehler schminkt, wird einst mit Spott verlacht."
"Ich bin ein Mensch, gegen den man mehr gesĂźndigt hat, als er sĂźndigt."