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April 10, 2026
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"Die Masse der Menschen fĂźhrt ein Leben in stummer Verzweiflung."
"Das Alter ist kein besserer, ja kaum so ein guter Lehrmeister wie die Jugend, denn es hat nicht so viel gewonnen, wie es verlor."
"Bei den Wilden hat jede Familie ihr Obdach, ihre Wohnung, die den Vergleich mit jeder anderen aushält und fßr grÜbere und einfachere Bedßrfnisse genßgt."
"Auf die Beschaffenheit des Tages selbst einzuwirken, das ist die hĂśchste aller KĂźnste."
"Wenn ich einem Ertrinkenden das Holzbrett entrissen habe, mit dem er sich Ăźber Wasser gehalten hat, dann muss ich es ihm zurĂźckgeben, und wenn ich dabei selbst ertrinke."
"Nie wird es einen freien und wirklich aufgeklärten Staat geben, solange sich der Staat nicht bequemt, das Individuum als grĂśĂere und unabhängige Macht anzuerkennen, von welcher all seine Macht und Gewalt sich ableitet, und solange er den Einzelmenschen nicht entsprechend behandelt."
"Man sollte nicht den Respekt vor dem Gesetz pflegen, sondern vor der Gerechtigkeit."
"KĂśnnte es nicht eine Regierung geben, in der nicht die Mehrheit Ăźber Falsch und Richtig befindet, sondern das Gewissen? [âŚ] Muss der BĂźrger auch nur einen Augenblick, auch nur ein wenig, sein Gewissen dem Gesetzgeber Ăźberlassen? Wozu hat denn jeder Mensch ein Gewissen? Ich finde wir sollten erst Menschen sein, und danach Untertanen."
"In einem Staat, der seine Bßrger willkßrlich einsperrt, ist es eine Ehre fßr einen Mann, im Gefängnis zu sitzen."
"Ich mache mir das VergnĂźgen, mir einen Staat vorzustellen, der es sich leisten kann, zu allen Menschen gerecht zu sein, und der das Individuum achtungsvoll als Nachbarn behandelt; einen Staat, der es nicht fĂźr unvereinbar mit seiner Stellung hielte, wenn einige ihm fernblieben, sich nicht mit ihm einliessen und nicht von ihm einbezogen wĂźrden, solange sie nur alle nachbarschaftlichen, mitmenschlichen Pflichten erfĂźllten."
"Das Gesetz hat die Menschen nicht um ein Jota gerechter gemacht; gerade durch ihren Respekt vor ihm werden auch die Wohlgesinnten jeden Tag zu Handlangern des Unrechts."
"Wenn Michelangelo heterosexuell gewesen wäre, hätte er die Sixtinische Kapelle mit einer Rolle Weià angestrichen."
"Je vollkommener, desto mehr Schmerzen."
""Es werden im Himmel sich die Engel Ăźber einen bĂźĂenden SĂźnder neunundneunzigmal mehr freuen als Ăźber ebenso viele Gerechte, die da meinen, durch Mein Vollwort gerechtfertigt zu sein."
"Dieses Buch hat mehr Menschen geheiligt als es Buchstaben hat."
"Wer etwas Eigenes haben will, verliert das Gemeinsame."
"Was der Zeit unterworfen ist, das brauche; was ewig ist, danach strebe."
"Lerne Geduld haben mit fremden Fehlern; denn siehe, du hast auch viel an dir, was andere tragen mĂźssen."
"Herr, du weiĂt, was besser (fĂźr mich) ist: Mache es so oder so, wie du willst. Gib mir was du willst, wieviel du willst und wann du willst. [âŚ] Stelle mich, wohin du willst und tu mit mir in allem nach deinem Wohlgefallen."
"Freude wird jedes Mal dein Abendbrot sein, wenn du den Tag nĂźtzlich zugebracht hast."
"Denke nicht so viel darĂźber nach, wer fĂźr oder gegen dich ist, verwende lieber all deine Sorge darauf, dass Gott bei allem mit dir ist!"
"Denke immer an das Ende, da die verlorene Zeit nicht zurĂźckkehrt"
"Die Kleidung macht den Mann."
"Der Geist ist es, der den Redner macht, und die Ausdruckskraft der Empfindung."
"Die BĂźrokratie verteidigt den Status quo noch lange, nachdem das Quo seinen Status verloren hat."
"Der schlaueste Weg, Menschen passiv und folgsam zu halten, ist, das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb dieses Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben."
"Washington und seine Alliierten bleiben bei dem bewährten Prinzip, dass Demokratie nur akzeptabel ist, solange sie sich strategischen und wirtschaftlichen Zielen unterordnet: gut in feindlichen Gebieten (bis zu einem gewissen Punkt), aber bitte nicht in unserem Hinterhof, auĂer wenn sie ausreichend gezähmt ist."
"Mutwilliges TĂśten unschuldiger Zivilisten ist Terrorismus und kein Krieg gegen den Terrorismus."
"Indoktrination ist keineswegs inkompatibel mit der Demokratie. Vielmehr [...] ihre Essenz. [...] Ohne KnĂźppel, ohne Kontrolle durch Gewalt [...] muĂ man das Denken kontrollieren. Dazu greift man zu dem, was in ehrlicheren Zeiten Propaganda genannt wurde."
"Es ist durchaus mÜglich, ßberwältigend wahrscheinlich, kÜnnte man vermuten, dass wir ßber das Leben und die PersÜnlichkeiten von Menschen stets mehr aus Romanen lernen werden, als von der wissenschaftlichen Psychologie."
"Erziehung ist ein System der aufgezwungenen Ignoranz."
"Die grĂśĂten bekannten Terrorakte gehen von Washington aus."
"Versteht es niemand?"
"Das Ziel des KĂźnstlers ist die Erschaffung des SchĂśnen. Was das SchĂśne ist, ist eine andere Frage."
"⌠meine Seele ist in Triest."
"Der längste Umweg ist der kßrzeste nach Hause."
"Wahrheit in einem nicht trivialen Sinn beruht immer auf einem "Sich-Verlassen" auf etwas, auf jemanden oder auf sich selbst."
"Religion ist die Hoffnung, daĂ der Zweite Hauptsatz der Thermodynamik nicht das letzte Wort Ăźber die Wirklichkeit ist."
""Jeder Mensch ist selbst der Beweis, daà es eine absolute, nicht relativierbare Wahrheit tatsächlich gibt"
"Es gibt keine potentiellen Personen. Personen besitzen Fähigkeiten, Potenzen. Personen kÜnnen sich entwickeln. Aber es kann sich nicht etwas zur Person entwickeln. Aus etwas wird nicht jemand."
"Einsicht in Wahrheit aber gibt es nur in Freiheit. Verhalten kann und muss gelegentlich erzwungen werden. Wahrheitseinsicht und Glauben kĂśnnen nicht erzwungen werden. Die Wahrheit spricht mit leiser Stimme."
"Eine Verantwortung vor sich selbst kann es im eigentlichen Sinn nicht geben, weil man sich selbst in diesem Fall immer dispensieren kann."
"Die Aufdringlichkeit von Werten steht fast immer in einem umgekehrten Verhältnis zu ihrer HÜhe."
"Der fundamentale Akt der Freiheit ist der des Verzichtes auf Unterjochung eines Unterjochbaren, der Akt des ÂťSeinlassensÂŤ."
"Antike Ethik ist Kunstlehre des Lebens."
"Ich kann nur leben mit meinem Volke; ich mĂśchte und muss seinen Weg mitgehen Schritt fĂźr Schritt; so hoch ich diejenigen achte, die aus Gesinnung emigrierten, so habe ich doch nie daran gedacht. Deutschland zu verlassen; es hat sich auch ergeben, dass eine geistige Einwirkung auf ein der Diktatur unterworfenes Land von auĂen kaum mĂśglich ist."
"Allein den Betern kann es noch gelingen, // Das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten // Und diese Welt den richtenden Gewalten // Durch ein geheiligt Leben abzuringen"
"Were man nicht persuadiert, daĂ alles vorgesehen und nicht zu endern stehet, mĂźĂte man in steter Qual leben und allezeit meinen, man hätte sich was vorzuwerfen; aber sobald man betracht, daĂ gott der allmächtige alles vorsehen hat und nichts geschicht, alĂ was so lange und zu allen zeiten von gott verordnet ist, muĂ man sich wohl mit geduld in alles ergeben und kann man allezeit mit sich selber zufrieden sein, wenn, was man tut, in guter meinung geschicht; daĂ Ăźberige steht nicht bei uns."
"Glaubt mir, liebe Louise! unterschied der Christenreligionen bestehet nur in pfaffengezäng, so, welche sie auch sein mÜgen, katholische, reformierte oder lutherische, haben alle ambition und wollen alle Christen einander wegen der religion hassen machen, damit man ihrer von nÜten haben mag und sie ßber die menschen regieren mÜgen. Aber wahre Christen, so gott die gnade getan, ihn und die tugend zu lieben, kehren sich an das pfaffengezäng nicht, sie folgen gottes wort, so gut sie es verstehen mÜgen, und die ordenung der kirchen, in welcher sie sich finden, lassen das gezäng den pfaffen, den aberglauben dem pÜbel und dienen ihren gott in ihrem herzen und suchen, niemands ärgernus zu geben. Dies ist, was gott anbelangt, im ßberigen haben sie keinen haà gegen ihren negsten, welcher religion er auch sein mag, suchen, ihm zu dienen, wo sie kÜnnen, und ergeben sich ganz der gÜttlichen providenz."
"In dieĂem morgen erfahre ich, daĂ die alte Maintenon verreckt ist, gestern zwischen 4 und 5 Uhr abendt. Es were ein groĂ glĂźck geweĂen, wen es vor etlich und 30 Jahren geschehen were.""