First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Wer ganz oben ist, muà das Ziel seines persÜnlichen Ehrgeizes ändern."
"(Andere Ăbersetzung) "GroĂer Gott, und ihr Ăźbrigen Zeugen meines Todes, ich habe als Philosoph gelebt und sterbe als Christ." (in: Johann Samuel Ersch, Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und KĂźnste, Band "Caberra-Cryptostoma", 1830, Artikel "Casanova", S. 103)"
"(Eine Ăbersetzung) "Allmächtiger Gott, und Ihr Zeugen meines Todes, ich habe als Philosoph gelebt und sterbe als Christ." (in: Franz Gräffer, Historisch-bibliographisches bunterlei, 1824, S. 211)"
"Und nichts ist leichter als das."
"Der Geist spricht zum Geist und nicht zu den Ohren."
"Auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, ist 12 + 9 nicht immer 21."
"Leiden liegt in der menschlichen Natur; aber wir leiden nie, oder zumindest sehr selten, ohne die Hoffnung auf Heilung zu nähren; und die Hoffnung selbst ist eine Freude."
"Je unschuldiger ein Mädchen ist, desto weniger weià sie von den Methoden der Verfßhrung. Bevor sie Zeit hat nachzudenken, zieht Begehren sie an, Neugier noch mehr und Gelegenheit macht den Rest."
"Im Alter ist Unabhängigkeit eine Form der Sklaverei."
"GlĂźck sollte nicht zu leicht und nicht zu schwer zu erringen sein."
"Gift in den Händen eines Weisen ist ein Heilmittel, ein Heilmittel in den Händen des Toren ist Gift."
"Ganz gewiĂ hat es auf dieser Welt niemals Hexen und Hexenmeister gegeben; aber ebenso unleugbar haben zu allen Zeiten die Leute an BetrĂźger geglaubt, die das Talent besaĂen, als Zauberer aufzutreten."
"Einen Dummkopf betrĂźgen heiĂt, den Verstand rächen."
": "Excitat auditor studium, laudataque virtus Crescit et immensum gloria calcar habet.""
"Eifer wird durch HÜrer belebt, es wächst die gelobte Tugend, mit schärfstem Sporn treibet den Menschen der Ruhm."
"Die Vernunft ist des Herzens grĂśĂte Feindin."
"Die Tochter des Neides ist die Verleumdung."
"Die Liebe besteht zu drei Viertel aus Neugier."
"Die Erinnerung an alte Liebe erwacht gar schnell, wenn man sich in der Nähe des Wesens befindet, das sie einst in uns entzßndete, die Begierden werden unwiderstehlich, wenn die Illusion nicht durch die Abwesenheit aller Reize gestÜrt wird."
"Amor ist der grĂśĂte Spitzbube unter den GĂśttern, der Widerspruch scheint sein Element zu sein."
"Ich aber erkenne gern stets in mir selber die Hauptursache des Guten oder BĂśsen, das mir zustĂśĂt. Daher sah ich mich stets mit Behagen imstande, mein eigener SchĂźler zu sein, und machte es mir zur Pflicht, meinen Lehrer zu lieben."
"Ich habe franzĂśsisch geschrieben und nicht italienisch, weil die franzĂśsische Sprache weiter verbreitet ist als die meinige."
"Ich habe diese Erinnerungen nicht fĂźr die Jugend geschrieben; denn diese muss in der Unwissenheit erhalten werden, damit sie nicht zu Fall komme."
"âRegierung kann nur von der hĂśchsten Gewalt ausgehen.â â Politisches Testament, 1808"
"âIch habe nur ein Vaterland, das heiĂt Deutschland.â â in einem Brief an Graf MĂźnster am 1. Dezember 1812"
"Die Wohltätigkeit befriedigt in erster Linie die Wohltäter."
"Ăsterreich ist kein Staat, keine Heimat, keine Nation. Es ist eine Religion. Die Klerikalen und klerikalen Trottel, die jetzt regieren, machen eine sogenannte Nation aus uns; aus uns, die wir eine Ăbernation sind, die einzige Ăbernation, die in der Welt existiert hat."
"Ăsterreichisches repräsentieren heiĂt: zu Lebzeiten miĂverstanden und miĂhandelt, nach dem Tod verkannt und durch Gedenkfeiern gelegentlich zur Vergessenheit emporgehoben zu werden."
"Mein stärkstes Erlebnis war der Krieg und der Untergang meines Vaterlandes, des einzigen, das ich je besessen: der Ăśsterreichisch-ungarischen Monarchie. Auch heute noch bin ich durchaus patriotischer Ăsterreicher und liebe den Rest meiner Heimat, wie eine Art Reliquie."
"Ich kenne die sĂźĂe Freiheit, nichts mehr darzustellen als mich selbst."
"Es steht geschrieben, daĂ es nicht gut ist, daĂ der Mensch allein sei. Also leben wir zusammen."
"Es handelt sich nicht mehr darum zu ÂťdichtenÂŤ. Das wichtigste ist das Beobachtete."
"Dieses Reich muss untergehn. Sobald unser Kaiser die Augen schlieĂt, zerfallen wir in hundert StĂźcke. Der Balkan wird mächtiger als wir. Alle VĂślker werden ihre dreckigen kleinen Staaten errichten, und sogar die Juden werden einen KĂśnig in Palästina ausrufen. In Wien stinkt der SchweiĂ der Demokraten, ich kann's auf der RingstraĂe nicht mehr aushalten. Die Arbeiter haben rote Fahnen und wollen nicht mehr arbeiten."
"Der Begriff ÂťFortschrittÂŤ allein setzt bereits die Horizontale voraus. Er bedeutet ein Weiterkommen und kein HĂśherkommen."
"Das Antlitzt der Zeit ist zernichtet. Das Leben ist zerlebt. // HäĂlich ist sie, die Zeit. Aber wahr. Sie läĂt sich nicht malen, sondern photographieren. Ob sie wahr ist weil sie häĂlich ist? Oder häĂlich, weil wahr?"
""Alle deine Gewichte sind falsch, und alle sind dennoch richtig. Wir werden dich also nicht anzeigen! Wir glauben, daĂ alle deine Gewichte richtig sind. Ich bin der groĂe Eichmeister." -Joseph Roth: Das falsche Gewicht, 1937, in: Joseph Roth, Romane, Kiepenheuer & Witsch, 1999 KĂśln, ISBN 3-462-02379-9, S. 230"
"Ich kann Euch zu Weihnachten nichts geben, ich kann Euch fĂźr den Christbaum, wenn ihr Ăźberhaupt einen habt, keine Kerzen geben, kein StĂźck Brot, keine Kohle zum Heizen, kein Glas zum Einschneiden. Wir haben nichts. Ich kann Euch nur bitten, glaubt an dieses Ăsterreich!"
"Der Kindergarten ergänzt das Familienleben durch seine gemeinsamen Spiele und Beschäftigungen und bereitet die Kinder durch harmonische Entwicklung all dieser Anlagen auf die spätere Schule des Lebens vor. Er muss jedoch in seinem Streben von der elterlichen Erziehung unterstßtzt und gefÜrdert werden und macht dieselbe in keiner Weise ßberflßssig."
"Sie giengen sanft und gßtig mit mir um, weil Sie durch die Zärtlichkeit meines Herzens den Weg zu der Biegsamkeit meines Kopfs finden wollten."
"In dem glßcklichen Mittelstande der menschlichen Gesellschaft, worinn ich gebohren wurde, sieht man die Anbauung des Geistes, und die Ausßbung der meisten Tugenden nicht nur als Pflichten, sondern auch als den Grund unsers Wohlergehens an; und ich werde mich dieser Vortheile allezeit dankbarlich erinnern, weil ich Ihnen das unschätzbare Glßck Ihrer Liebe schuldig bin."
"Wenn man stirbt hat man anderes zu tun als an den Tod zu denken."
"Im Unterschied zu anderen Krankheiten, ist das Leben immer tĂśdlich."
"Es ist eine der groĂen Schwierigkeiten des Lebens, zu erraten was eine Frau will."
""Es ist bekannt, dass wir Männer bei unseren Ehefrauen nicht die Eigenschaften suchen, die wir bei Geliebten anbeten und verachten.â"
"Die Toten waren niemals SĂźnder."
"Niemals ... habe ich die SchĂśnheit dieser Musik in solchem MaĂe empfunden. Sie entstand unglaublicherweise aus diesen einfachen vier Saiten, wie ein Engel Michelangelos aus einem Marmorblock."
"In Paris, mÜchte man sagen, schweben vier Städte ßber einander; in London macht Jeder Anspruch auf sein Plätzchen auf Gottes Erdboden, und nur Fremde, einzelne Familien, oder in ihren Mitteln sehr beschränkte Personen, bewohnen Etagen, die dann auch freilich bei der Kleinheit der Häuser wenig Bequemlichkeit darbieten."
"Wer irgend einer Art von Religion zur Stßtze seiner Sittlichkeit bedarf, dessen Moralität ist nicht rein, denn diese muss ihrer Natur nach in sich selbst bestehen."
"Wenn dem innigsten heiligen Leben Verderben droht, soll man es sicherstellen um jeden Preis."
"Um Etwas desto gewisser zu gewinnen, muss man stets ein Anderes aufgeben."