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April 10, 2026
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"âM. H.! Die Anschauungen Ăźber Raum und Zeit, die ich Ihnen entwickeln mĂśchte, sind auf experimentell-physikalischem Boden erwachsen. Darin liegt ihre Stärke. Ihre Tendenz ist eine radikale. Von StundⲠan sollen Raum fĂźr sich und Zeit fĂźr sich vĂśllig zu Schatten herabsinken und nur noch eine Art Union der beiden soll Selbständigkeit bewahren.â"
"âEs handelt sich, so kurz wie mĂśglich ausgedrĂźckt [...] darum, daĂ die Welt in Raum und Zeit in gewissem Sinne eine vierdimensionale nichteuklidische Mannigfaltigkeit ist.â"
"Zuletzt...zuletzt hat der Mensch nur den Menschen. Und zuallerletzt die Erinnerung an ihn."
"Solange es Scherben gibt, sind wir lebendig. (...) und du weiĂt es längst: alles Neue fängt mit Scherben an."
"Licht ist mehr als Farbe."
"Der Mensch wird nicht einmal geboren, sondern vielemal, und er stirbt nicht nur einmal, sondern vielemal.(...) Wenn Leben Bindung ist, wäre Freiheit gerichtet auf den Tod, weil aber Tod die Bindung nicht lÜst, ist Leben nur ein kurzer Aufenthalt zwischen Freiheit und Freiheit."
""Alles, was hier erreicht werden kann, ist das: einmal sich zu erleben als das Ganze. Um dich hat es gelebt, lebt es, wird es leben: und du warst in einer Gottesstunde"
"Die MÜglichkeit einer mechanischen Erklärung der ganzen Natur ist nicht bewiesen, ja, dass wir dieses Ziel vollkommen erreichen werden, kaum denkbar."
"Modefotografie soll die EinflĂźsse des Zeitgeistes, soll das Modeempfinden der Zeitgenossen widerspiegeln. Sie soll nicht Abklatsch banaler Wirklichkeit sein, sondern neue Trends interpretieren."
"Es ist nicht falsch zu behaupten, daĂ Fotomodels wenigstens zu 50 Prozent am Gelingen eines guten Modefotos beteiligt sind."
""So aber soll es mir gerade recht sein, vom Sonnenlicht umhĂźllt und vom Himmel zugedeckt auf der Erde zu liegen. Der Himmel ist mein, die Erde ist mein, das Licht ist mein und auch die ganze SchĂśpfung"
"Ist doch der Mensch gleichwie nichts; seine Tage gehen dahin wie ein Schatten, er hĂźpft umher wie ein Bock, bläht sich auf wie eine Blase, faucht wie ein Luchs, friĂt sich den Bauch voll wie eine Schlange, wiehert beim Anblick eines fremden Weibes wie ein Hengst, ist tĂźckisch wie der Teufel; hat er seine Begierden gestillt, so schläft er, wann und wo ihn der Schlaf Ăźberfällt(...)"
"Danket Gott, meine Lieben, und grämt euch nicht um die Eitelkeit dieser Welt."
"Du, Max, wenn Du willst, daĂ ich was essen soll, dann muĂt Du nicht jetzt schon anfangen â â so poetisch zu reden."
"Diese Glßcksrechnung geht die Liebe nichts an. Vielleicht bereiten wir einander Schmerz. Weiser ist es, nicht zu lieben. Liebe ist alogisch, und wir kämpfen gegen sie an, aber sie ist stärker als unsere Logik, und das ist ihr Zauber."
"Der Hund stĂśĂt zuweilen ein heiseres, asthmatisches Heulen aus. Hunde mĂźssen ihre Gedanken aussprechen."
"ScheiĂe auf die ganze Gesellschaft, ScheiĂe auf alles, was unwichtig ist"
"Ich bin eine Pflanze."
"Ich arbeite ohne zu arbeiten."
"Ich habe eines Tages einen weiĂen Strich und dann einen blauen Strich auf die Leinwand gesetzt, und dann kommt der Tag, da man diesen armen Jungen garrotiert hat. Der Tag, da man ihn umbrachte. An diesem Tag habe ich das Bild beendet. Ich wuĂte nichts. Sein Tod. Eine Linie, die unterbrochen wurde. Und das war kein intellektueller Zufall...Ich weiĂ nicht, wie ich das erklären soll."
"Eines geht ins andere ßber. Alles bildet eine Einheit. Es gibt keine Domäne, die verschieden ist von anderen. Alles ist miteinander verkettet."
"Das Unbewegliche beeindruckt mich. Diese Flasche, dieses Glas, ein groĂer Stein an einem verlassenen Strand, diese Dinge bewegen sich nicht, aber meine Phantasie bewegen sie sehr."
"Sage mir, welches Gesicht du dem UnglĂźck gezeigt hast, und ich werde Dir sagen, wer Du bist."
"Mein Herr Bruder, da ich inmitten meiner Truppen nicht sterben konnte, bleibt mir nichts, als meinen Degen in die Hände Ew. Majestät zu legen. Ich bin Ew. Majestät geneigter Bruder Napoleon"
"Jeder Mensch trägt in sich eine Welt, die sich aus allem zusammensetzt, was er gesehen und geliebt hat, und in die er immer wieder zurßckkehrt, selbst wenn er eine fremde Welt durchstreift."
"In der moralischen wie in der politischen Welt den Punkt zu erkennen, wo die Freiheit aufhĂśrt und ihr ĂbermaĂ anfängt, wo die Macht aufhĂśrt und die WillkĂźr beginnt, oder zu lernen, wo der Mut in TollkĂźhnheit ausartet, die Zärtlichkeit in Schwäche und die Liebe zum Guten in Narrheit; das heiĂt zweifellos den vollständigsten Kursus der Philosophie durchmachen."
"In Frankreich gibt es nichts, das ewig ist. Diese Worte sollten aus dem WĂśrterbuch der Franzosen gestrichen werden."
"Gefangenschaft ist eine Art Schlaf. Das Leben geht unbemerkt weiter, denn richtig lebendig fßhlen wir uns nur, wenn wir alle unsere Fähigkeiten auch nutzen kÜnnen."
"Das gemeinsame Schicksal jeder neu auftauchenden Wahrheit ist, zu erschrecken statt zu gefallen, zu verletzen statt zu ßberzeugen, denn sie erhebt sich um desto kräftiger als sie lange unterdrßckt worden."
"Der Kaiser [...] hielt immer an dem Grundsatze fest: im politischen Leben sind die Leiden zu heilen, niemals zu rächen"
""Zu jedem Zeitpunkt der Geschichte hat es eine oder zwei Städte der monstrÜsen Art gegeben"
"Welchen Sinn hatte das Leben ßberhaupt? Er hatte sich mßhsam aus den Fesseln des Alkoholismus befreit, nur um dem Nasenlosen, jetzt mit einer neuen, länglichen Maske, erneut gegenßberzustehen."
"Da wir gerade von GlĂźck usw. sprechen: es hat mir auch viel eingebracht, daĂ ich sehr intensiv mit H.P. Lovecraft in den letzten acht Monaten seines Lebens korrespondiert habe. Er hämmerte mir ein, daĂ man beim Schreiben auf Ehrlichkeit, Ăberzeugung, Sorgfalt, Vollkommenheit und Wissenschaftlichkeit achten muĂ."
"Aber ich weiĂ, daĂ wir nicht einmal den milliardsten Bruchteil dessen verstehen, was im Kosmos vor sich geht."
"Zwei Armeen, die sich bekämpfen, sind eine grosse Armee, die Selbstmord an sich ßbt."
"Sei dem, wie ihm sei! Ich habe die Verkßndigung dessen erfahren, was einstmals am schÜnsten sein wird. Das Wort, das Ewigkeitsmachtswort, das nicht lßgt und Sättigung ausstreuen wird, wenn einer es einstmals wiedersagen wird, es hat mich durchweht. Doch es wollte nicht verweilen."
""Nach diesem Kriege darf es keinen Krieg mehr geben! [âŚ]"
"Ist es mĂśglich, daĂ ich nichts sei, wo es mich doch in manchen Augenblicken bedĂźnkt, daĂ ich alles sei? Bin ich alles? Bin ich nichts?"
"Alles ruht in mir. Es gibt keine Richter, es gibt keine Schranken, und es gibt keine Grenzen vor mir."
"Lebt lang in dieser Welt: in Frieden, GlĂźck, Wohlstand und Freiheit von Leid. Die Zukunft ist licht, und das ist meine Freude."
"Erleuchtung heiĂt: nichts Dunkles, Abwesenheit von Dunkelheit. Und Abwesenheit von Dunkelheit bedeutet: keine Fehler, keine Schwächen, kein Zu-kurz-Kommen â Ăźberall Erfolg, Ăźberall ErfĂźllung von WĂźnschen. Das ist Erleuchtung. Man lebt in vollständigem Einklang mit dem Naturgesetz. Ganz spontan unterstĂźtzt uns die Natur: In keiner Hinsicht mehr befinden wir uns dann noch im Dunklen."
"Die ErfĂźllung der Religion liegt darin, dass der Mensch einen unmittelbaren Weg zur Gottverwirklichung findet; nur dies ist notwendig, um ihn zu einem vollständigen Menschen zu machen, einem Menschen, dessen Leben vollkommen integriert ist, einem Menschen von groĂer Intelligenz, SchĂśpfungskraft, Weisheit, voll Frieden und GlĂźck."
"Die eigentliche Natur des Seins ist Seligkeitsbewusstsein. Ohne die Kenntnis seiner Grundlage, des absoluten Seligkeits-Bewusstseins, ist das Leben wie ein Haus ohne Fundament."
"Ich weiĂ einen, einen hĂśchsten Freund Gottes, der ist alle seine Tage ein Ackermann gewesen, mehr als vierzig Jahre und ist es noch. Und er fragte einst unsern Herrn, ob er wollte, dass er sich dessen begebe und in die Kirche sitzen ginge. Da sprach er: nein, er solle das nicht tun; er solle sein Brot mit seinem SchweiĂe gewinnen, seinem [Christi] edlen teuren Blut zu Ehren."
"Der Abgrund, der geschaffen ist, leitet in sich den ungeschaffenen Abgrund, und die zwei AbgrĂźnde werden ein einig Eins, ein lauteres gĂśttliches Wesen, dann hat sich der Geist in Gottes Geist verloren, in dem grundlosen Meere ist er ertrunken."
"Kunst ist das HĂśchste und Edelste im Leben, denn es ist Schaffen zum Nutzen der Menschheit."
"Unter 20 Fällen macht 19 mal fester Wille und Geduld das sogenannte UnmÜgliche ganz ßber alle Erwartungen leicht mÜglich"
"Der Tod: Sieh, wie die holden Rosen in den Gärten, // Die dßftestarken Lilien blßhn und welken, // Wie in den Auen gleich den bunten Blumen, // Das kräftige Wßrzkraut dorrt, wie Riesenstämme // Und selbst der starre Felsblock in der Wildnis, // Die mächtigen Bären, starkgewaltige LÜwen // Im Dßster ihrer Wßstung enden mßssen."
"Der Tod: Der Lust folgt Unlust, Abscheu dem Begehren. // Das ist des Lebens Lauf und Ende. Willst du // Vor Klugheit gackern, lerne das begreifen."
"Der Ackermann: Gott, der mein gewaltig ist und Euer, Ihm vertrau ich, daà er mich beschirme, Die verruchte Untat, die mich hinwirft, An euch streng und unerbittlich räche!"