First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Der demokratische Staat ist die einzig mĂśgliche Form der sozialistisch organisierten Gesellschaft."
"Was immer fßr Aufschrift die Parteien tragen, was immer fßr Schlachtruf von den Demagogen erschallt, die sie fßhren, man hat tatsächlich nur die Wahl zwischen der Plutokratie auf der einen und einer Horde lächerlicher Utopisten auf der anderen Seite."
"Unter der Demokratie besteht alle Politik aus einer Reihe dynastischer Fragen: das Ziel ist stets der Posten, nicht das Prinzip."
"Der typische Demokrat ist immer bereit, die theoretischen Segnungen der Freiheit gegen etwas einzutauschen, was er gebrauchen kann."
"Der Kapitalismus genieĂt unter der Demokratie einen Vorteil: seine Feinde sind, selbst wenn er angegriffen wird, zerstreut und schwach, und er ist gewĂśhnlich leicht imstande, die eine Hälfte gegen die andere zu bewaffnen und sich so beider zu entledigen."
"(Ăber die Wahl des US-Präsidenten) "Alle Chancen liegen bei dem Mann, der eigentlich der abwegigste und mittelmäĂigste ist"
"Wir mĂźssen die Religion des anderen respektieren, aber nur in dem Sinn und dem Umfang, wie wir auch seine Theorie respektieren, wonach seine Frau hĂźbsch und seine Kinder klug sind."
""Jeder normale Mensch muss zuweilen versucht sein, in die Hände zu spucken, die schwarze Flagge zu hissen und ein paar Kehlen aufzuschlitzen." Zitiert in einem Brief von Timothy McVeigh an Gore Vidal vom 28. Februar 1999. Abgedruckt in Gore Vidal: Die Bedeutung von Timothy McVeigh. In Gore Vidal: Ewiger Krieg fßr ewigen Frieden. Aus dem Amerikanischen ßbersetzt von Bernhard Jendricke und Barbara Steckhan. EVA Hamburg 3. Aufl. 2002 (Original "The Meaning of Timothy McVeigh", in Vanity Fair September 2001 vanityfair.com 4. Abschnitt)"
"IDEALIST. Einer, der bemerkt hat, daĂ eine Rose besser als ein Kohl riecht, und daraus folgert, daĂ sie auch eine bessere Suppe abgeben mĂźsse."
"Erklärungen gibt es und hat es seit ewigen Zeiten gegeben; stets weiĂ man fĂźr jedes menschliche Problem eine LĂśsung â sauber, einleuchtend, und falsch."
"Anders als die anderen groĂen Legenden der Weltrevolution des zwanzigsten Jahrhunderts â Marx und Engels, Lenin, Stalin und Mao Tse-tung â war Che Guevara eben kein ausgesprochener Parteiideologe gewesen, kein langjähriger FĂźhrer unĂźbersehbarer Volksmassen, und, trotz allem, kein MassenmĂśrder, kein BĂźrokrat des VĂślkermords, kein Schreibtischtäter."
"Demokratie ist eine schÜne Idee, die daran krankt, vor allem HohlkÜpfen, Angebern und Nervensägen moralischen Anspruch und Aufmerksamkeit zu verleihen."
"Es ist doch recht schlimm, so frĂźh schon fĂźr seine Ăberzeugung sterben zu mĂźssen."
"Weg mit den Grillen und Sorgen!"
"Die Leistungsempfänger sind gegenßber den Leistungsträgern seit langem auf dem Vormarsch, inzwischen dßrften sie in weiten Bereichen die Mehrheit erobert haben. So entsteht die Figur des Betroffenen, des Anspruchsberechtigten, der sich vom Bßrger dadurch unterscheidet, dass er vom Staat nahezu alles erwartet, aber nichts fßr ihn tun will."
"Erst später, mit dem Aufkommen der industriellen Revolution und seiner hässlichsten Folge, der Massenarbeitslosigkeit, ist die Fähigkeit, aus eigenem VermÜgen fßr sich und die Seinen zu sorgen, als Voraussetzung fßr das Wahlrecht entfallen. Ob das ein Fortschritt war, kann man mit Blick auf die Schwierigkeiten, die der deutschen Politik aus ihrer Unfähigkeit erwachsen sind, sich aus der Fixierung auf unproduktive Haushaltstitel wie Rente, Pflege, Schuldendienst und Arbeitslosigkeit zu befreien, mit einigem Recht bezweifeln"
"Jeder von ihnen kĂśnnte und sollte jeden Arbeitslosen, jeden Rentner und jeden Studenten danach fragen, mit welchem Recht er davon ausgeht, dass er ihm den Lebensunterhalt, die Rente oder das Studium bezahlt."
"MĂśgen anderswo dem amerikanischen Kulturimperialismus die tradierten Lebensformen ganzer Nationen zum Opfer gefallen sein â in Deutschland aber begann mit dem amerikanischen Kulturimperialismus nicht die Barbarei, sondern die Zivilisation. In diesem Land ist jede weitere Filiale der McDonald-Hamburgerkette eine neue Insel der Gastfreundschaft und eine erfreuliche Bereicherung der EĂkultur."
""Der Fehler der RAF war weder die Anwendung von Gewalt noch waren es Kriminaldelikte, sondern ihr Fehler war die Niederlage im antiimperialistischen Kampf. Der RAF diesen Fehler zu verzeihen und die Mitglieder dieser Gruppe zu amnestieren haben die GrĂźnen, die Friedensbewegten, der akademische Mittelstand, die Pfaffen, die Linken und der Rest allen Grund, in Erwartung des Strafgerichts nämlich, welches ihnen vorwerfen kĂśnnte, weder Atomkraftwerke noch NachrĂźstung verhindert zu haben." â Gewalt und Politik. In: Wolfgang Pohrt: Die alte StraĂenverkehrsordnung. Berlin, 1987. S. 7-19. Hier: S. 19."
"Dreihundert von der sĂźdafrikanischen Polizei in Soweto erschossene SchĂźler kĂźmmern niemand. Drei erschossene SchĂźler in Hebron machen die westdeutsche Linke vor EmpĂśrung fassungslos."
"Ich will denn Haà gegen die Franzosen, nicht bloà fßr diesen Krieg, ich will ihn fßr lange Zeit, ich will ihn fßr immer. Dann werden Teutschlands Gränzen auch ohne kßnstliche Wehren sicher seyn, denn das Volk wird immer einen Vereinigungspunkt haben, sobald die unruhigen und räuberischen Nachbarn darßber laufen wollen. Dieser Haà glßhe als die Religion des teutschen Volkes, als ein heiliger Wahn in allen Herzen, und erhalte uns immer in unserer Treue, Redlichkeit und Tapferkeit;"
"Will die Welt zu Scheitern geh'n, // Muth bleibt fest und ruhig steh'n; // Ja, fällt selbst der Himmel ein, // Muth wird Gott mit GÜttern sein."
"Wer seine Sprache nicht achtet und liebt, kann auch sein Volk nicht achten und lieben; wer seine Sprache nicht versteht, versteht auch sein Volk nicht, [âŚ] denn in den Tiefen der Sprache liegt alles innere VerständniĂ und alle eigenste EigenthĂźmlichkeit des Volkes verhĂźllt."
"Leid lĂśscht die Kraft und den Verstand, // Die Freudâ ist Gottes Feuerbrand!"
""[...] das ist der deutschen Sprache eigen, daĂ sie die verbotenen Speisen des Geistes, die lĂźsternen FrĂźchte des Genusses und der Gier des wilden, wollĂźstigen Treibes nimmer in so Ăźppigen und zaubrischen Halblichten und magischen zwischen Himmel und HĂślle [...] hinspielenden Farben zeigen kann als die welschen [5.178]."
"Aus Feuer ist der Geist geschaffen, // Drum schenk mir sĂźĂes Feuer ein."
"Alle VÜlker ohne Ausnahme werden mehr durch Sitten und Gebräuche als durch Gesetze und Gebote regiert. Je mehr ein Volk lebendige Sitten und Gebräuche hat, desto weniger bedarf es der Gesetze."
"Welch eine wunderseltsame Zeit ist nicht dies Mittelalter, wie glßhte nicht in ihm die Erde liebeswarm und lebenstrunken auf; wie waren die VÜlker nicht kräftige junge Stämme noch, nichts Welkes, nichts Kränkelndes, alles saftig, frisch und voll, alle Pulse rege schlagend, alle Quellen rasch aufsprudelnd, Alles bis in die Extreme hin lebendig!"
"Wenn die Teutschen sieben Jahre gesonnen haben Ăźber etwas, was sie thun sollen, so ist es am Ende, wenn es gethan ist, immer eine Ăbereilung."
"Der Verstand zerreiĂt alle Natursysteme und bringt seine kĂźnstlichen an deren Stelle."
"Wenn der Naturforscher in Betrachtung der Dinge versunken steht, ist's nicht die hÜchste Andacht in seinem Treiben, wenn er ihren Zusammenhang mit Gott in reinem Sinne immer vor Augen hält? Ist nicht des Dichters Weihe eine Priesterweihe, wenn seine Begeisterung ihm aus dem ewigen Urbehälter aller Beseligung zugeflossen, und seine Ideale im ßberirdischen Heiligenscheine leuchten?"
"Jede Zeit hat ihre Propheten und ihre Gottbegeisterten;"
"Ein jeder FrĂźhling ist neue Feier der groĂen Vereinigung der männlichen und weiblichen Natur, [...]."
"Die erste Religion war jene, die das erstgeborne Volk der Sterne Ăźbte."
"der Himmel ist das umfangende, spendende, wesentlich feurige, männliche Prinzip, die Erde aber das umarmte, empfangende, dunkle, feuchte, weibliche Prinzip; aus der Verknßpfung beider sind alle Dinge hervorgegangen."
"Das Volk, welches seine Vergangenheit von sich wirft, entblĂśĂt seine feinsten Lebensnerven allen StĂźrmen der wetterwendischen Zukunft."
"Alles Thun ist gebend nach vorwärts, empfangend nach rßckwärts."
"Graf Harry von Kessler gehÜrt zu jenen Aristokraten, die Deutschland besser repräsentieren als es ist."
"Deshalb ist es auch kein Gegensatz, ein guter Deutscher und ein 'guter Europäer' [zu] sein; ein Konflikt zwischen national und 'international' existiert nicht. Die 'internationalen' Formtendenzen sind in dem selben Sinn national wie die engeren, heimatlichen; nur ist ihr Gebiet grĂśĂer"
"Ăberleben ist ein Privileg, das verpflichtet. Ich habe mich immer wieder gefragt, was ich fĂźr die tun kann, die nicht Ăźberlebt haben."
"Recht, nicht Rache."
"Die Grundlage einer Demokratie ist vor allem die Wahrheit."
"Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch, sie ist von beträchtlichen sozialen Ungleichgewichten geprägt und kennt Wanderungsgewinner ebenso wie Modernisierungsverlierer; sie hat die Tendenz, in eine Vielfalt von Gruppen und Gemeinschaften auseinanderzustreben und ihren Zusammenhalt sowie die Verbindlichkeit ihrer Werte einzubĂźĂen."
"Ich will, dass wir uns als Europäer politisch und kulturell auch als Gegenmacht zu den USA verstehen."
"Ich bin ein Kind der Befreiung, entstanden mit dem ersten Eisprung nach der Landung der Alliierten in der Normandie."
"Es ist schon interessant, dass die Konservativen kulturelle Veränderungen immer bekämpfen, aber sehr glĂźcklich sind, wenn sie NutznieĂer sein kĂśnnen."
""Eine geschiedene, kinderlose Ostdeutsche und ein schwuler Liberaler an der Spitze von Union und FDP"
"Sie gehĂśren zu uns."
"Die Sexualität eines Kindes ist etwas Fantastisches. Man muss aufrichtig sein, seriĂśs, mit den ganz Kleinen ist es etwas anderes. Aber wenn ein kleines fĂźnfjähriges Mädchen beginnt, Sie auszuziehen: Es ist groĂartig, weil es ein Spiel ist. Ein wahnsinnig erotisches Spiel."
"Wär' Dein auch alle Erdenpracht // Und aller Weisheit Blßte, // Das was zum Menschen erst Dich macht // Ist doch allein die Gßte."