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April 10, 2026
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"Da unsere Literatur endlich ihren eigenen Weg der Entwicklung nehmen kann, stehen wir vor der Frage: An welcher der Weltliteraturen sollen wir uns orientieren? Auf keinen Fall an der russischen. Das steht unumstÜsslich fest. Unsere politische Einheit darf nicht mit einer literarischen verwechselt werden. Die ukrainische Dichtung muss sich so schnell wie mÜglich von der russischen Literatur und ihren Stilen befreien. ...Die russische Literatur hat nämlich jahrhundertelang auf uns gelastet, sie hat unserer Psyche eingeprägt, den sklavischen Imitator zu geben ..."
"Die Offenbarung, die Besänftigung eines fremden Schmerzes und das Verständnis dafßr ist nur durch einen eigenen Schmerz mÜglich. Durch einen eigenen schneidenden, vergessenen Schmerz, der durch die Zeit und persÜnliches Wachstum zwar schrumpft, aber niemals vergeht"
"Planung ersetzt den Zufall durch den Irrtum."
"Das Wort ist viel schwerer als die SĂźnde selbst; alles was wir Menschen tun, ist leichter als der Begriff oder die Beschreibung davon."
"Die SchĂśpfung hat nicht mit dem Menschen gerechnet. Er ist Ăźberraschend gekommen, man weiĂ nicht, woher, ehe sie ihre Vorkehrungen treffen konnte. Seine Schlauheit war und ist grĂśĂer als ihre Weisheit."
"Heimat ist kein politisches oder geographisches Gebilde; sie ist kein Wohnplatz und kein Acker, der Brot gibt. Heimat ist der Ort der Toten, die man als Lebende kannte."
"Jeder ist bestechlich, nur die HĂśhe der Summe, die aufgewendet werden muĂ, zeigt die Karakterstärke an."
"Seiner Geburt entsinnt sich niemand, und deshalb ist niemand geboren worden, auĂer in den Erzählungen der Eltern und Tanten, die sich bemĂźĂigt fĂźhlen, davon zu berichten."
"Es ist zuviel in die Gehirnzellen hineingestopft worden. Krieg, Gott und Teufel, all diese technischen Dinge, Bßcher und Zeitungen, Zivilisation, Sorgen ums tägliche Brot, Bank- und Wechselwesen; das alles hat Folgen, die wir nicht ßbersehen kÜnnen."
"Ich fĂźhre mich auf wie einer, der nur halb geboren wurde."
"Wir warten nicht auf die Revolution, damit dann der Sozialismus beginne; sondern wir fangen an, den Sozialismus zur Wirklichkeit zu machen, damit dadurch der groĂe Umschwung komme."
"Vom Individuum beginnt alles; und am Individuum liegt alles. Der Sozialismus, im Vergleich zu dem, was uns heute umgibt und umschnĂźrt, ist die ungeheuerste Aufgabe, die sich Menschen je gestellt haben; mit äuĂeren Kuren der Gewalt oder der Klugheit ist er nicht zur Wirklichkeit zu machen."
"Unser Allerindividuellstes ist unser Allerallgemeinstes. Je tiefer ich mich in mich selbst heimkehre, um so mehr werde ich der Welt teilhaftig."
"Jetzt gilt es, dazu noch Opfer andrer Art zu bringen, nicht heroische, sondern stille, unscheinbare Opfer, um fĂźr das rechte Leben ein Beispiel zu geben."
"ein Ziel läĂt sich nur erreichen, wenn das Mittel schon in der Farbe dieses Zieles gefärbt ist. Nie kommt man durch Gewalt zur Gewaltlosigkeit."
"Die Welt ist ohne Sprache. âSprachlos wĂźrde auch, wer sie verstĂźnde.â"
"Feminismus ist die Theorie der Frauenbewegung."
"Sie haben alles das, was mir fehlt. Sie erarbeiten das geistige RĂźstzeug zu einer Erneuerung Deutschlands. Ich bin nichts als ein Trommler und ein Sammler. Lassen Sie uns zusammen arbeiten!"
"Was heute revolutionär ist, wird morgen konservativ sein."
"Politik läĂt sich rĂźckgängig machen, Geschichte nicht."
"Versuche nie durch Konspiration zu erklären, was auf Chaos oder Inkompetenz zurßckgefßhrt werden muss."
""Wenn dieser Paragraph, der ein werdendes Leben seiner eigenen Mutter gegenßber schßtzen soll, fällt,"
"Ganz im Gegensatz zum Kantischen kategorischen Imperativ, daà jeder Mensch als Selbstzweck, nicht als Mittel zu betrachten sei, ist die Frau in der alten Sexualmoral bisher nicht als Mensch, als Seele, als PersÜnlichkeit gewertet worden, sondern als Sache, als Leib, als Mittel zum Genuà oder Kindergebärerin."
"Es scheint mir aus all dem ganz richtig zu sein, dass man fĂźr das Ungeborene nicht das Wort 'Kind' oder 'Mensch' verwendet, sondern eine besondere Vokabel, die jene spezielle Seinsweise des Ungeborenen antĂśnt, heisse sie nun 'FĂśtus' oder 'Leibesfrucht'. Von der Leibesfrucht sollte man auch nicht sagen, dass sie stirbt, sondern dass sie abstirbt, und nicht dass sie getĂśtet, sondern dass sie abgetĂśtet wird."
"Eigentlich gehĂśrt die Regelung des Schwangerschaftsabbruchs nicht ins Strafgesetz, sondern in die sittliche Entscheidung der Mutter."
"Das Standardmodell ist jedoch weit mehr als ein theoretisches Modell der elementaren Teilchen und ihrer Wechselwirkungen. Es beansprucht fßr sich den Rang einer in sich geschlossenen Theorie aller in der Welt der elementaren Teilchen beobachteten Phänomene. Fßr den Eingeweihten lässt sich die Theorie auf wenigen Zeilen darstellen, bildet also eine Art Weltformel, nach der in der Vergangenheit von theoretischen Physikern wie Albert Einstein oder Werner Heisenberg ohne Erfolg gesucht wurde."
"Lebe immer mit und nie gegen den Zweifel."
"Hitler beantwortet ja keine moralischen Fragen. All die Gutmenschen fordern immer wieder von den Deutschen, dass sie sich moralisch distanzieren von ihm. Ich meine, das ist doch selbstverständlich! Moralisch wirft Hitler keine Fragen auf: Man bringt Menschen nicht um, man foltert nicht. Aber man kann und sollte aus dem Dritten Reich politische Lehren ziehen. [...] Hitler ist und bleibt eine anthropologische MÜglichkeit, die es immer wieder geben wird. Das ist gleichsam sein Vermächtnis. Aber es ist bislang kaum zur Kenntnis genommen worden."
"Ertrage die Clowns!"
""Gefährdet wird diese Gesellschaft nicht mehr durch soziale Konflikte alten Stils, sondern durch das funktionslose Wuchern der organisierten Interessen ... Denn wenn diese Demokratie sich ruiniert, dann durch ihre eigene Willensschwäche"
""Dieser entkernte Staat Ăźberlagert mit seinem Apparat immer weitere Bereiche der Gesellschaft. Er gleicht einem kastrierten Kater, der an Umfang zunimmt"
"Hitler ist der potentielle SelbstmĂśrder par excellence. Er hat keine Bindungen auĂer an sein Ego, und wird dieses ausgelĂśscht, ist er alle Sorgen, jegliche Verantwortung und BĂźrde los. Er ist in der privilegierten Situation eines Mannes, der nichts liebt auĂer sich selbst. Ihm ist das Schicksal von Staaten, Menschen und Gemeinwesen, deren Existenz er aufs Spiel setzt, vĂśllig gleichgĂźltig."
"Herrschende Gewohnheit verewigt die gewohnte Herrschaft."
"List war gewiĂ ein genialer Mensch, aber ein grober und im Umgange anmaĂend auftretender und eigenwilliger Herr, mit dem sich schwer auskommen lieĂ, zumal sich von seiner Seite Eigennutz geltend machte â"
"Mir gehtâs mit meinem Vaterlande, wie den MĂźttern mit ihren krĂźppelhaften Kindern, sie lieben sie um so stärker, je krĂźppelhafter sie sind."
"Im Hintergrunde aller meiner Pläne liegt Deutschland, die Rßckkehr nach dort."
"Der wohlfeile, schnelle, sichere und regelmäĂige Transport von Personen und GĂźtern ist einer der mächtigsten Hebel des Nationalwohlstandes und der Civilisation nach allen ihren Verzweigungen."
"Ich glaube, die Frauenbewegung als solches existiert Ăźberhaupt nicht. Es gibt nur den Staatsfeminismus auf der einen Seite, Gleichstellungsbeauftragte, Frauenministerien und Frauenquoten, nach dem Motto âPapa Staat kĂźmmert sich um die Frauenâ. Und auf der anderen Seite gibt es die autonome Frauenszene [..]"
"Die Frauenbewegung war und ist in ihren Resten als âPolitik fĂźr Frauenâ (vulgo Staatsfeminismus) eine Angelegenheit der akademisch qualifizierten Mittelklasse. Ihr Problembewusstsein reichte nur zur Etablierung einer Beschwerdekultur, mit den Männern als Adressaten und Papa Staat als Medizinmann. [âŚ] Schon die Studentinnen von 1968 waren nicht benachteiligt, sondern von einer Freiheit gefordert, fĂźr die es in der Geschichte kein Beispiel gibt. Statt hier anzusetzen, hat man das Ăźberholte Modell der ewig nĂśrgelnden Ehefrau auf Politikformat gepustet [..]"
"Dem Feminismus ist es nicht gelungen, eine originelle Version von Weiblichkeit zu entwickeln und echte Lust an der neuen Freiheit auszuleben. Statt dessen klammert er wie eh und je am alten Feindbild vom bĂśsen Mann."
"Was hier als Gleichberechtigung daher kommt, ist jedoch tatsächlich Frauenbevorzugung und Männerbenachteiligung mit zweifelhaftem Nutzen fßr Frauen und zweifellosem Schaden fßr Männer."
"Sind Sie Mann? Dann hatten Sie Ihre Chancen in den letzten 20.000 Jahren. [âŚ] Das dĂźmmste, was einem zurzeit passieren kann, ist ein männlicher âNormaloâ zwischen 25 und 55 Jahren zu sein."
"Der Gedanke, es durch Demut zu irgendeiner abstrakten Vollkommenheit zu bringen, sich ßber alle andern zu erheben, kann die Frucht entweder des Dßnkels oder des Schwachsinns sein und fßhrt in beiden Fällen unvermeidlich zur Heuchelei, Scheinheiligkeit und Chinoiserie."
"Folter ist triebhaft und hat den Drang zur Ausdehnung."
"Gemessen an ihren Verbrechen waren Hitler und Stalin auf gleicher AugenhĂśhe, nur dass der eine den Krieg gewonnen hat. Das NS-Regime ist nicht an seinen Verbrechen, sondern an seiner Dummheit gescheitert."
""Wissen ist Macht"
"Was prinzipiell das Richtige, ist stets auch praktisch das Beste. Prinzipientreue ist die beste Politik."
"Wenn du Lust hast, Jemanden vor den Kopf zu stoĂen, suche dir fĂźr den Zeitvertreib nicht gerade Deine Freunde aus."
"Weil wir die UntrennÂbarkeit der Demokratie und des Sozialismus begriffen haben, nennen wir uns Sozialdemokraten. In diesem Namen liegt unser Programm. Programme sind aber nicht dazu da, mit dem Mund bekannt und mit der Tat verleugnet zu werden; sie sollen die Richtschnur unseres Handelns sein."
""Diesen Tempel dem Volk zu Üffnen, das ist unser Bestreben; die Wissenschaft, die Ihr zum Monopol einiger Auserwählten gemacht, und fßr die Ihr kein Stßck Brod habt, wenn sie nicht Euren Launen schmeichelt, Eurem Eigennutz frÜhnt"