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April 10, 2026
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"Henker treten meist in Masken der Gerechtigkeit auf."
"Gibt es denn Worte genug, um alle Mäuler damit zu stopfen?"
"Die erste Vorbedingung fĂźr die Unsterblichkeit ist das Sterben."
"Manche leben mit einer so erstaunlichen Routine, dass es schwerfällt zu glauben, sie lebten zum ersten Mal."
"Von den meisten BĂźchern bleiben nur Zitate Ăźbrig. Warum nicht gleich nur Zitate schreiben?"
"Geben wir zu, wir sind auf jede Ăberraschung vorbereitet, nur die alltäglichen Dinge brechen Ăźber uns herein wie Katastrophen."
"Die meisten Menschen sind MĂśrder. Sie tĂśten einen Menschen. In sich selbst."
"Alle GĂśtter waren unsterblich!"
"Die Macht wechselt häufiger von Hand zu Hand als von Kopf zu Kopf."
"Auch auf einem Thron werden Hosen durchgesessen."
"Polnisch, deutsch, mit den Händen. Hauptsache, der Paà kommt, und der Ball ist im Tor."
"Ich glaube, in Spanien oder Italien weià man, um wen es geht, wenn der Name Klose fällt."
"Denn die schĂśnste der Frauen // Ist die Polin zu schauen."
"Wenn Sie dieses Spiel atemberaubend finden, haben Sie es an den Bronchien."
"Je länger das Spiel dauert, desto weniger Zeit bleibt."
"Noch nie hätte ein Tor einem Spiel so gut getan wie heute."
"Noch ist Polen nicht verloren, solange wir leben."
"Kinder werden nicht erst zu Menschen â sie sind bereits welche."
"Jedesmal, wenn du ein Buch fortgelegt hast und beginnst, den Faden eigener Gedanken zu spinnen, hat das Buch seinen beabsichtigten Zweck erreicht."
"Ihr sagt: // ÂťDer Umgang mit Kindern ermĂźdet uns.ÂŤ // Ihr habt recht. // Ihr sagt: // ÂťDenn wir mĂźssen zu ihrer Begriffswelt hinuntersteigen. // Hinuntersteigen, uns herabneigen, beugen, kleiner machen.ÂŤ // Ihr irrt euch. // Nicht das ermĂźdet uns. Sondern â daĂ wir zu ihren GefĂźhlen emporklimmen mĂźssen. Emporklimmen, uns ausstrecken, auf die Zehenspitzen stellen, hinlangen. // Um nicht zu verletzen."
"Habe Mut zu dir selbst, und such deinen eigenen Weg."
"Es ist einer der bĂśsartigsten Fehler anzunehmen, die Pädagogik sei die Wissenschaft vom Kind â und nicht zuerst die Wissenschaft vom Menschen."
"Es ist im Allgemeinen Ăźblich, daĂ der Autor einer wissenschaftlichen Arbeit auf der letzten Seite eine Liste der BĂźcher gibt, die er gelesen hat. Er tut das, damit man weiĂ, daĂ er sich nichts in seinem eigenen Kopf ausgedacht, sondern alles wahrheitsgetreu und gewissenhaft aus schon Vorhandenem abgeschrieben hat."
"Erkenne dich selbst, bevor du Kinder zu erkennen trachtest. [..] Unter ihnen allen bist du selbst ein Kind, das du zunächst einmal erkennen, erziehen und ausbilden musst."
"Ein geschlagenes Kind trägt Spuren der Folter."
"Er schloss sich ganze Tage in seinem Zimmer ein, lief auf und ab, zerbrach die Federn, wiederholte, änderte einen Takt hundertmal, schrieb ihn und strich ihn ebensooft wieder aus. Er arbeitete sechs Wochen an einer Seite, um sie schlieĂlich so niederzuschreiben, wie er sie im ersten Wurf skizziert hatte."
"Ich selbst bin immer noch Pole genug, um gegen Chopin den Rest der Musik hinzugeben."
"Mit ihm verglichen, war mir selbst Beethoven ein halbbarbarisches Wesen, dessen groĂe Seele schlecht erzogen wurde, so dass sie das Erhabene vom Abenteuerlichen, das Schlichte vom Geringen und Abgeschmackten nie recht zu unterscheiden gelernt hat."
"Mutter, meine arme Mutter."
"Es behauptete einmal jemand, daĂ, wofern ein Mann sich irre und sage, daĂ zweimal zwei fĂźnf sei, dieser Fehler wieder berichtigt werden kĂśnne. wenn aber eine Frau sich irre und erkläre, zweimal zwei sei eine Lampe, dann kĂśnne man mit dem Kopf durch die Wand rennen, und es nĂźtze doch nichts."
"Die Judophobie ist eine Psychose. Als Psychose ist sie hereditär, und als eine seit zweitausend Jahren vererbte Krankheit ist sie unheilbar."
"Heute, beinahe ein halbes Jahrhundert nach dem Erscheinen der Enzyklika, geben neue Erkenntnisse dazu Anlass, in der Evolutionstheorie mehr als eine Hypothese zu sehen. Es ist in der Tat bemerkenswert, dass diese Theorie nach einer Reihe von Entdeckungen in unterschiedlichen Wissensgebieten immer mehr von der Forschung akzeptiert wurde. Ein solches unbeabsichtigtes und nicht gesteuertes Ăbereinstimmen von Forschungsergebnissen stellt schon an sich ein bedeutsames Argument zugunsten dieser Theorien dar."
"Wieviel Hochachtung verdienen angesichts solcher Entartungen hingegen die Frauen, die mit heroischer Liebe zu ihrem Kind eine Schwangerschaft austragen, die durch das Unrecht ihnen gewaltsam aufgezwungener sexueller Beziehungen zustande gekommen ist; [âŚ] die oft durch eine Kultur eines hedonistischen Permissivismus verdorben sind, in dem nur allzu leicht auch Tendenzen eines aggressiven Männertums gedeihen."
"Wie groà ist die Zahl der Menschen, die von diesen Predigten und Gedanken ßber die letzten Dinge zur Umkehr und Beichte gefßhrt wurden! ⌠Wir kÜnnen sagen, dass solche Predigten, die mit dem Inhalt der Offenbarung im Alten und Neuen Testament vÜllig im Einklang standen, zutiefst in die innere Welt des Menschen eindrangen. Sie rßttelten das Gewissen wach, sie warfen den Menschen auf die Knie und fßhrten ihn zum Gitter des Beichtstuhls; sie hatten eine zutiefst heilbringende Wirkung."
"[âŚ] wenn die menschliche Sexualität nicht als ein hoher, vom SchĂśpfer geschenkter Wert betrachtet wird, verliert auch der um des Himmelreiches willen geleistete Verzicht auf sie seine Bedeutung."
"Die Welt, welche der Menschensohn bei seiner Menschwerdung vorfand, verdiente es, verdammt zu werden: wegen der Sßnde, die die ganze Geschichte beherrscht hatte, beginnend mit dem Sßndenfall der Stammeseltern. Doch dies ist ein anderer Punkt, den das Denken nach der Aufklärung absolut nicht annimmt. Es nimmt die Realität der Sßnde und vor allem der Erbsßnde nicht an."
"Auch Jesus ist nicht vom Kreuz gestiegen."
"Wolken sind keine Kugeln, Berge keine Kegel, KĂźstenlinien keine Kreise und Rinde ist nicht glatt, so wie auch der Blitz nicht auf einer Geraden unterwegs ist"
"Die frĂźhesten und bedeutendsten Werkzeuge der Wissenschaft entstanden, um die Leistungen unserer Sinne zu beobachten, zu messen und zu verbessern."
"Das Problem, das wir als Aufgabe erhielten, lieà sich ganz einfach lÜsen, wenn man es nicht in kartesischen, sondern in sphärischen Koordinaten fasste. Aber ich war der einzige Kandidat in ganz Frankreich, der das damals gesehen hat."
"Wir dĂźrfen nicht hoffen, eine bessere Welt zu erbauen, ehe nicht die Individuen besser werden. In diesem Sinn soll jeder von uns an seiner eigenen Vervollkommnung arbeiten, indem er auf sich nimmt, was ihm im Lebensganzen der Menschheit an Verantwortlichkeit zukommt, und sich seiner Pflicht bewusst bleibt, denen zu helfen, denen er am ehesten nĂźtzlich sein kann."
"Warum kÜnnen wir die Elemente nicht einfach als die Strahlenden bezeichnen? Wir kÜnnen dafßr auch ein lateinisches Wort nehmen und sie radioaktive Elemente nennen. Ihre Eigenschaft, Strahlen auszusenden, kÜnnen wir als Strahlungstätigkeit oder Radioaktivität bezeichnen."
"Sie mßssen ihr Talent entdecken und benutzen. Sie mßssen herausfinden, wo ihre Stärke liegt. Haben Sie den Mut, mit ihrem Kopf zu denken. Das wird ihr Selbstvertrauen und ihre Kräfte verdoppeln."
"Pierre Curie stand am Beginn eines neuen Lebensabschnittes, der ihm zugleich mit mächtigeren Hilfsmitteln die natĂźrliche Fortsetzung einer groĂen wissenschaftlichen Laufbahn gebracht hätte."
"Ich mĂśchte meiner Heimat ein Geschenk machen, Pierre. Ich mĂśchte das Element Polonium nennen."
"Ich gehÜre zu denen, die die besondere SchÜnheit des wissenschaftlichen Forschens erfasst haben. Ein Gelehrter in einem Laboratorium ist nicht nur ein Techniker, er steht auch vor den Naturvorgängen wie ein Kind vor einer Märchenwelt."
""Leute, die herausragen, haben meistens etwas Besonderes. Und das Besondere ist meistens nicht sehr bequem." â Gregor Gysi, Fernseh-Dokumentation ÂťRosa LuxemburgÂŤ, 3sat, 14. Dezember 2008"
"[...] und ich bleibe dabei, daĂ der Charakter einer Frau sich zeigt nicht, wo die Liebe beginnt, sondern wo sie endet."
""So ist das Leben und so muĂ man es nehmen, tapfer, unverzagt und lächelnd â trotz alledem." â Brief an Sonia Liebknecht, Breslau, Mitte Dezember 1917, Schluss. In: Briefe aus dem Gefängnis, Hrsg. Exekutivkomitee der Kommunistischen Jugendinternationale, Verlag Junge Garde, Zweite unveränderte Auflage, Berlin 1920, S. 38,"