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April 10, 2026
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"Eine Ehe ohne WĂźrze kleiner MiĂhelligkeiten wäre fast so was, wie ein Gedicht ohne R."
"Ein sicheres Zeichen von einem guten Buch ist, wenn es einem immer besser gefällt je älter man wird."
"Ein langes GlĂźck verliert schon allein durch seine Dauer."
"Ein Buch ist ein Spiegel, aus dem kein Apostel herausgucken kann, wenn ein Affe hineinguckt."
"Dieses haben unsere Vorfahren aus gutem Grunde so geordnet, und wir stellen es aus gutem Grunde nun wieder ab."
"Die Superklugheit ist eine der verächtlichsten Arten von Unklugheit."
"Die Neigung der Menschen, kleine Dinge fĂźr wichtig zu halten, hat sehr viel GroĂes hervorgebracht."
"Die meisten Glaubens-Lehrer verteidigen ihre Sätze, nicht weil sie von der Wahrheit derselben ßberzeugt sind, sondern weil sie die Wahrheit derselben einmal behauptet haben."
"Die Mathematik ist eine gar herrliche Wissenschaft, aber die Mathematiker taugen oft den Henker nicht. ... so verlangt sehr oft der so genannte Mathematiker fĂźr einen tiefen Denker gehalten zu werden, ob es gleich darunter die grĂśĂten PlunderkĂśpfe gibt, die man nur finden kann, untauglich zu irgend einem Geschäft, das Nachdenken erfordert, wenn es nicht unmittelbar durch jene leichte Verbindung von Zeichen geschehen kann, die mehr das Werk der Routine, als des Denkens sind."
"Die Leute, die niemals Zeit haben, tun am wenigsten."
"Die letzte Hand an sein Werk legen, das heiĂt verbrennen."
"Die grĂśĂten Dinge in der Welt werden durch andere zuwege gebracht, die wir nichts achten, kleine Ursachen, die wir Ăźbersehen, und die sich endlich häufen."
"Die gemeinsten Meinungen und was jedermann oft fßr ausgemacht hält verdienen oft am meisten untersucht zu werden."
"Die Astronomie ist vielleicht diejenige Wissenschaft, worin das wenigste durch Zufall entdeckt worden ist, wo der menschliche Verstand in seiner ganzen GrĂśĂe erscheint, und wo der Mensch am besten kennen lernen kann, wie klein er ist."
"Der Weisheit erster Schritt ist: Alles anzuklagen, // Der letzte: sich mit Allem zu vertragen."
"Der Wein hat manche groĂe (und gute) Tat (so wie manche bĂśse Tat) hervorgebracht."
"Der oft unĂźberlegten Hochachtung gegen alte Gesetze, alte Gebräuche und alte Religion hat man alles Ăbel in der Welt zu danken."
"Der Mann machte sehr viel Wind. ⌠O nein! wenn es noch Wind gewesen wäre, es war aber mehr ein wehendes Vakuum."
"Der Mann hatte so viel Verstand, daĂ er fast zu nichts mehr in der Welt zu gebrauchen war."
"Der gewĂśhnliche Kopf ist immer der herrschenden Meinung und der herrschenden Mode konform."
"Der gesunde Gelehrte, der Mann bei dem Nachdenken keine Krankheit ist."
"Der eine hat eine falsche Rechtschreibung und der andere eine rechte Falschschreibung."
"Der Amerikaner, der den Kolumbus zuerst entdeckte, machte eine bĂśse Entdeckung."
"Daà die Menschen so oft falsche Urteile fällen rßhrt gewià nicht allein aus einem Mangel an Einsicht und Ideen her, sondern hauptsächlich davon, daà sie nicht jeden Punkt im Satz unter das Mikroskop bringen, und bedenken."
"Dass der Mensch das edelste GeschÜpf sei, lässt sich auch schon daraus abnehmen, dass es ihm noch kein anderes GeschÜpf widersprochen hat."
"Dass in den Kirchen gepredigt wird, macht deswegen die Blitzableiter auf ihnen nicht unnĂśtig."
"Das viele Lesen hat uns eine gelehrte Barbarei zugezogen."
"Das Trinken hat wie die Malerei seinen mechanischen und dichterischen Teil, so wie auch Liebe. Dieses gehĂśrt mit zur Pinik."
"Das Buch, das in der Welt am ersten verboten zu werden verdiente, wäre ein Katalogus von verbotenen Bßchern."
"Da er seinem Vater bei der Zeugung nun einmal so miĂlungen war, wagte auch später kein Kupferstecher sein GlĂźck an ihm."
"Auf ein schÜnes Mädchen, das in der Kirche sehr andächtig war. Andächtiger und schÜner als Lucinden/ Wird man nicht leicht ein Mädchen beten sehn;/ In jedem Zug lag Reue fßr die Sßnden/ Und jeder reizte zum Begehn."
"Als der brave Mann tod war, so trug dieser den Hut, der den Degen so wie er, der lieĂ sich so frisieren, jener ging wie er, aber der redliche Mann wie er wollte keiner mehr sein."
"Alles ist sich gleich, ein jeder Teil repräsentiert das Ganze. Ich habe zuweilen mein ganzes Leben in einer Stunde gesehen."
"Alles hat seine Tiefen. Wer Augen hat, der sieht alles in allem."
"Acht Bände hat er geschrieben. Er hätte gewiss besser getan er hätte acht Bäume gepflanzt oder acht Kinder gezeugt."
"Solche Werke sind Spiegel; wenn ein Affe hinein guckt, kann kein Apostel heraus sehen."
""So wahr ist es Ăźberall, aber nirgends mehr als in England: um recht zu tun in der Welt, braucht man nur sehr wenig zu wissen, allein um mit Sicherheit unrecht tun zu kĂśnnen, muĂ man die Rechte studieren." (Kapitel 3)"
"Sokrates pflegte zu den GĂśttern nur schlechthin um das Gute zu beten, als wĂźssten sie am besten, was gut ist."
"Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufriedenes Schwein; besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr. Und wenn der Narr oder das Schwein anderer Ansicht sind, dann deshalb, weil sie nur die eine Seite der Angelegenheit kennen. Die andere Partei hingegen kennt beide Seiten."
"Der Gedanke des sterbenden Nero: qualis artifex pereo! war auch der Gedanke des sterbenden Augustus: Histrionen-Eitelkeit! Histrionen-Schwatzhaftigkeit! Und recht das GegenstĂźck zum sterbenden Sokrates!"
""Die Jugend liebt den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Sie widersprechen ihren Eltern und tyrannisieren ihre Lehrer." (in verschiedenen Varianten)"
"Nun aber ist es Zeit fortzugehen, fĂźr mich um zu sterben, fĂźr euch um zu leben: Wer aber von uns dem besseren Los entgegengeht, das ist allen verborgen, auĂer Gott."
"Macht mir kein Getßmmel, O Ihr Männer von Athen."
"Kriton, wir schulden dem Asklepios einen Hahn. Opfert ihm den und versäume es nicht."
"Denn es mag wohl eben keiner von uns beiden etwas TĂźchtiges oder Sonderliches wissen; allein dieser doch meint zu wissen, da er nicht weiĂ, ich aber, wie ich eben nicht weiĂ, so meine ich es auch nicht. Ich scheine also um dieses wenige doch weiser zu sein als er, daĂ ich, was ich nicht weiĂ, auch nicht glaube zu wissen."
"Keiner von uns beiden, so kann man wohl sagen, weiĂ etwas SchĂśnes und Gutes. Aber dieser glaubt zu wissen und weiĂ nicht, ich aber, der ich ebensowenig weiĂ, glaube das nicht. Daher scheine ich um ein weniges weiser zu sein als dieser, da ich nicht glaube zu wissen, was ich nicht weiĂ."
"Ich bin mir jedenfalls bewusst, dass ich keine Weisheit besitze, weder groĂ noch klein."
"Es ist besser, Unrecht zu leiden als Unrecht zu tun."
"Platon ist mein Freund und Aristoteles auch, meine liebste Freundin aber ist die Wahrheit"
"Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft"