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April 10, 2026
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"Die Welt ist so voller SchwachkĂśpfe und Narren, daĂ man nicht nĂśtig hat, sie im Tollhause zu suchen."
"Die Ăberzeugung unserer Fortdauer entspringt mir aus dem Begriff der Tätigkeit; denn wenn ich bis an mein Ende rastlos wirke, so ist die Natur verpflichtet, mir eine andere Form des Daseins anzuweisen, wenn die jetzige meinem Geist nicht ferner auszuhalten vermag."
"Die Natur ergibt sich nicht einem jeden. Sie erweist sich vielmehr gegen viele wie ein neckisches junges Mädchen, das uns durch tausend Reize anlockt, aber in dem Augenblick, wo wir es zu fassen und zu besitzen glauben, unsern Armen entschlßpft."
"Die Manier will immer fertig sein und hat keinen GenuĂ an der Arbeit. Das echte, wahrhaft groĂe Talent aber findet sein hĂśchstes GlĂźck in der AusfĂźhrung."
"Der Mensch ist ein einfaches Wesen. Und wie reich, mannigfaltig und unergrßndlich er auch sein mag, so ist doch der Kreis seiner Zustände bald durchlaufen."
"Den Deutschen ist im ganzen die philosophische Spekulation hinderlich, die in ihrem Stil oft ein unsinnliches, unfaĂbares, breites und aufdrĂśselndes Wesen hineinbringt. Je näher sie sich gewissen philosophischen Schulen hingeben, desto schlechter schreiben sie."
"Das SchĂśne ist ein Urphänomen, das zwar nie selber zur Erscheinung kommt, dessen Abglanz aber in tausend verschiedenen ĂuĂerungen des schaffenden Geistes sichtbar wird, und so mannigfaltig und so verschiedenartig ist als die Natur selber."
"Das Gleiche läĂt uns in Ruhe; aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht."
"Dante: oder die Hyäne, die in Gräbern dichtet."
"Das Menschengeschlecht befindet sich im besten Zustande, wenn es mĂśglichst frei ist."
"âŚKehr heim zu Deiner Lehre, die will, daĂ, je vollkommener ein Wesen, es Freud und Schmerzen um so mehr empfinde"
"Wie der, der eifrig zu gewinnen strebt,// Wenn zum Verlieren nun die Zeit gekommen,// In KĂźmmerniĂ und tiefem Bangen lebt:"
"Wer bist du, der auf solchen Sitz hinauf will, // um von tausend Meilen weither zu richten, // mit nur einer handbreit kurzen Sicht?."
"⌠unter dem festen Panzer des Reinheitsgefßhl."
"Reden wir nicht Ăźber sie, schau und geh deinen Weg."
"Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!"
"Kein grĂśĂerer Schmerz als sich erinnern glĂźcklich heiterer Zeit im UnglĂźck."
"Hier ziemt es, jeden Argwohn zurĂźckzulassen, // Jede Feigheit muĂ hier ersterben."
"Es war in unsres Lebensweges Mitte, // als ich mich fand in einem dunklen Walde // denn abgeirrt war ich vom rechten Wege."
"In jenem Teil des Buches meiner Erinnerung, vor dem nur wenig gelesen werden kann, findet man eine Ăberschrift, die besagt: Hier beginnt ein neues Leben."
"Philosophie ist nichts anderes als Freundschaft mit der Weisheit."
""Um einen 70jährigen zu fĂźttern, brauche ich keine sechs Semester Psychologie. Dazu brauche ich ein gutes Herz und eine ruhige Hand.â â Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll 13/52 vom 07.09.1995, S. 4373"
"Wer Sehnsucht nach Harmonie hat, muss in [einen] Gesangsverein gehen. Aber nicht in die Politik."
"Wer nur in Geldkategorien denkt, ist kein Unternehmer, sondern eher ein Unterlasser. Er lässt die Chancen ungenutzt, die sich daraus ergeben, dass der Mensch nicht ein ständig von Vorteilssuche getriebener Homo oeconomicus ist."
"Wenn Arbeit alles wäre, gäbe es keinen Lebenssinn fßr Behinderte, keinen mehr fßr Alte und noch keinen fßr Kinder."
"Karl May hat mit Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi Figuren geschaffen, mit denen sich jugendliche und erwachsene Leser noch identifizieren werden, wenn längst vergessen ist, wer Rambo oder Der Terminator sind. Die Wirkung von Karl Mays Figuren beruht darauf, daà sie unsere Phantasie anregen. Sie treffen unsere Sehnsucht nach exotischer Ferne und einer besseren Welt. Selbst wenn sie ins Mythische und Surreale gleiten, behalten sie ein menschliches Maà und sind damit den Kultfiguren des Action-Kinos haushoch ßberlegen."
"Ich finde, ÂťKriseÂŤ ist geradezu zum Lieblingswort der Zeit geworden. Es wird gebraucht wie die Hostie einer Pseudoreligion."
""Erbitte Gottes Segen fĂźr deine Arbeit"
"Der Geschlechterkampf ist so einfallslos wie der Klassenkampf."
"Arbeitslosigkeit ist kein Schicksal, sie ist gemacht. Und deshalb kann ihr auch ein Ende gemacht werden."
"Diese Revolution wird sich erst dann vollziehen, wenn sämtliche Frauen von ihrem beklagenswerten Los durchdrungen und sich des Verlustes ihrer Rechte in dieser Gesellschaft bewuĂt sind."
""Verschonen Sie mich mit Ihrer Philosophie"
"So lange war ich Vater und muĂte erst kinderlos werden, um zu wissen, was ein Vater sei."
"âDer Staat bin ich!â â Leitsatz des Absolutismus"
"âUnsere Untertanen, mein Sohn, sind unser wahrer Reichtum.â â Memoiren"
"âSo mancher Untertan gäbe wohl einen schlechten Herrscher ab: Dem RanghĂśheren zu gehorchen, ist um ein Vielfaches leichter, als sich selbst in der Gewalt zu haben, und wenn uns erlaubt ist zu tun, was immer wir wollen, dann ist es nicht einfach, stets nur das zu wollen, was richtig ist.â â Memoiren"
"âMan muss hart arbeiten, um zu regieren.â â Memoiren"
"âLassen Sie sich niemals von anderen beherrschen, ganz besonders nicht von einer Frau.â â Memoiren"
"âIch zweifle nicht daran, dass die groĂen und folgenreichen Unternehmungen, an denen ich in Frankreich selbst und in den Beziehungen zu anderen Staaten Anteil gehabt habe, später einmal seitens der Historiker, je nach ihrer Denkart und ihrer Neigung, eine ganz verschiedene Beurteilung finden werden.â â Memoiren"
"âDen Interessen des Staates gebĂźhrt der Vorrang.â â Memoiren"
""Was soll mir das Geschwätz, ich habe mich in meinem Leben nicht um Politik gekĂźmmert." âWas hilfts Dir mein Freund. Sie kĂźmmert sich um Dich, in jedem Augenblick Deines Lebens." aus Aphorismen und Notate, herausgegeben von Manfred Giersch, Gustav Kiepenheuer Verlag Leipzig und Weimar, 1985 auf der Grundlage der Ges. Werke Bd. 5, Frankfurt am Main, 1981-87"
"Nicht die Psychoanalyse ist neu, sondern Freud. / Sowie nicht Amerika neu war, sondern Columbus. Psychoanalyse gab es immer; jeder Arzt, jeder Dichter, jeder Staatsmann, jeder Menschenkenner muĂte es sein, war es unbewuĂt oder automatisch."
"Horch auf die Verleumder, so wirst du die Wahrheit Ăźber dich erfahren."
"Heilige hat es immer gegeben, niemals aber noch einen Menschen, der das Recht gehabt hätte, einen andern Menschen heilig zu sprechen."
"Es flieĂen ineinander Traum und Wachen, Wahrheit und LĂźge. Sicherheit ist nirgends. Wir wissen nichts von anderen, nichts von uns. Wir spielen immer, wer es weiĂ, ist klug."
"Ein ernster Mensch sein und keinen Humor haben, das ist zweierlei."
"Die Probleme der Sittlichkeit liegen auf dem Gebiet der Verantwortung, die der Sitte auf dem der Tradition."
"Aufgabe der Erziehung wäre es, den metaphysischen Hunger des Menschen durch Mitteilung von Tatsachen in weisem Maà zu stillen, statt ihn durch Märchen, was ja die Dogmen sind, zu betrßgen."
"Der Enthusiast fßhlt sich seiner Sache niemals ganz sicher, daher sein unstillbarer, lästiger Drang, Gefährten seiner Begeisterung zu werben. Der Skeptiker hingegen bedarf stets einer gewissen Isoliertheit, denn schon der Umstand, dass er einen Gefährten seines Zweifels findet, vermag ihn an diesem irre zu machen."
"Kein Literat, auch von den glänzendsten Gaben, ist jemals zum Dichter geworden."