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April 10, 2026
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"Dieses Dokument [das Kommunistische Manifest] ist in seiner Art, sosehr wir es in entscheidenden Thesen ablehnen (wenigstens tue ich das) eine wissenschaftliche Leistung ersten Ranges. Das läĂt sich nicht leugnen, das darf auch nicht geleugnet werden, weil es einem niemand glaubt und weil es mit gutem Gewissen nicht geleugnet werden kann."
"Denn der radikalste Zweifel ist der Vater der Erkenntnis."
"Soziologie (im hier verstandenen Sinn dieses sehr vieldeutig gebrauchten Wortes) soll heiĂen: eine Wissenschaft, welche soziales Handeln deutend verstehen und dadurch in seinem Ablauf und seinen Wirkungen ursächlich erklären will."
"Macht bedeutet jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht."
"Keine Herrschaft begnßgt sich, nach aller Erfahrung, freiwillig mit den nur materiellen oder nur affektuellen oder nur wertrationalen Motiven als Chancen ihres Fortbestandes. Jede sucht vielmehr den Glauben an ihre Legitimität zu erwecken und zu pflegen."
"Denn Herrschaft ist im Alltag primär: Verwaltung."
"Alle politischen Gebilde sind Gewaltgebilde."
"Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und AugenmaĂ zugleich."
"Da liegt der entscheidende Punkt. Wir mßssen uns klarmachen, daà alles ethisch orientierte Handeln unter zwei voneinander grundverschiedenen, unaustragbar gegensätzlichen Maximen stehen kann: es kann gesinnungsethisch oder verantwortungsethisch orientiert sein."
"Die Bergpredigt [âŚ] ist kein Fiaker, den man beliebig halten lassen kann, um nach Befinden ein- und auszusteigen."
"Von amerikanischen Arbeitern bekam man noch vor 15 Jahren auf die Frage, warum sie sich so von Politikern regieren lieĂen, die sie selbst zu verachten erklärten, die Antwort: âWir haben lieber Leute als Beamte, auf die wir spucken, als wie bei euch eine Beamtenkaste, die auf uns spuckt.â Das war der alte Standpunkt amerikanischer âDemokratieâ: die Sozialisten dachten schon damals vĂśllig anders."
"Wer Politik treibt, erstrebt Macht."
"Wenn nur soziale Gebilde beständen, denen die Gewaltsamkeit als Mittel unbekannt wäre, dann wßrde der Begriff Staat fortgefallen sein, dann wäre eingetreten, was man in diesem besonderen Sinne des Wortes als Anarchie bezeichnen wßrde."
"Staat ist diejenige menschliche Gesellschaft, welche innerhalb eines bestimmten Gebietes [âŚ] das Monopol legitimer physischer Gewaltsamkeit fĂźr sich (mit Erfolg) beansprucht."
"ÂťPolitikÂŤ wĂźrde fĂźr uns also heiĂen: Streben nach Machtanteil oder nach Beeinflussung der Machtverteilung, sei es zwischen Staaten, sei es innerhalb eines Staates zwischen den Menschengruppen, die er umschlieĂt."
"Nur durch strenge Spezialisierung kann der wissenschaftliche Arbeiter tatsächlich das Vollgefßhl, einmal und vielleicht nie wieder im Leben, sich zu eigen machen: hier habe ich etwas geleistet, was dauern wird."
"Nur auf dem Boden ganz harter Arbeit bereitet sich normalerweise der Einfall vor. GewiĂ: nicht immer."
"[...] nichts ist fĂźr den Menschen als Menschen etwas wert, was er nicht mit Leidenschaft tun kann."
"Die zunehmende Intellektualisierung und Rationalisierung bedeutet also nicht eine zunehmende allgemeine Kenntnis der Lebensbedingungen, unter denen man steht. Sondern sie bedeutet etwas anderes: das Wissen davon oder den Glauben daran: daĂ man, wenn man nur wollte, es jederzeit erfahren kĂśnnte, daĂ es also prinzipiell keine geheimnisvollen unberechenbare Mächte gebe, die da hineinspielen, daĂ man vielmehr alle Dinge â im Prinzip â durch Berechnen beherrschen kĂśnne. Das aber bedeutet: die Entzauberung der Welt. Nicht mehr, wie der Wilde, fĂźr den es solche Mächte gab, muĂ man zu magischen Mitteln greifen, um die Geister zu beherrschen oder zu erbitten."
"Der Einfall ersetzt nicht die Arbeit. Und die Arbeit ihrerseits kann den Einfall nicht ersetzen oder erzwingen, so wenig wie die Leidenschaft es tut. Beide â vor allem: beide zusammen â locken ihn. Aber er kommt, wenn es ihm, nicht, wenn es uns beliebt."
""Alles ist gut, was nicht anders sein kann, und im MuĂ liegt eine Schatzkammer von BeruhigungsgrĂźnden, vermittelst deren man bei ein wenig Philosophie das Ich muss mit dem Ich will so auszusĂśhnen weiĂ, dass hier jeder Fluch sich in Segen und die arge bĂśse Welt sich in die beste verwandelt." Theodor Gottlieb von Hippel: Ăber die bĂźrgerliche Verbesserung der Weiber (1792), hg. von Ralph-Rainer Wuthenow. Frankfurt: Syndikat, 1977, S. 27."
"Ueberhaupt sind Mannspersonen, die im CĂślibat leben, im Durchschnitte gottlos; ehelos gebliebene Frauenzimmer aber fromm."
"Tod und Schlaf sind Kinder von zwei Vätern und einer guten Mutter."
"In Wahrheit, es kÜnnen nur ein Narr, ein BÜsewicht und ein Priester heirathen. Der letzte ist gewohnt, an Pflichten gebunden zu seyn, der BÜsewicht wßnscht, daà seine Frau untreu wäre und der Narr glaubt, daà sie treu ist."
"Den Männern kommt das Regiment zu, und ein jeder Ehemann ist Justitiarius in seinem Haus."
"" Ăberall war heller Tag, nur hier war es Nacht, nein, mehr als Nacht." -Epistulae VI,16"
"Ruhm nämlich muss folgen, er darf nicht erstrebt werden."
"Zu wĂźnschen bleibt, dass in einem gesunden KĂśrper ein gesunder Geist wohne."
"Einst bestimmte es (das rĂśmische Volk) Ăźber alles, die Herrschaft, die Ămter und die Legionen. Doch nun wĂźnscht sich das Volk, um zufrieden zu sein, nur noch zwei Dinge: Brot und Spiele."
"Unerträglicher nichts als ein Weib mit groĂem VermĂśgen."
"Rechtschaffenheit wird (von allen) gelobt und stirbt doch vor Kälte."
"Kein BĂśsewicht kann glĂźcklich sein, am wenigsten ein VerfĂźhrer."
"Ich kann diese vergriechte Stadt nicht ertragen, Quiriten."
"Gesunder Menschenverstand ist rar im GlĂźck."
"Es missfiel deine Nase?"
"Es gibt in der Regel keinen Prozess, in dem nicht eine Frau den Streit verursacht hätte."
"Ein seltener Vogel auf Erden, ähnlich dem schwarzen Schwan."
"Einem Kind kommt grĂśĂtmĂśglicher Respekt zu."
"Dieser erhielt das Kreuz als Lohn fĂźr seine Verbrechen, jener die Krone."
"Die (groĂe) Anzahl gibt Schutz."
"Der Wanderer mit leeren Taschen lacht dem Räuber ins Gesicht."
"Das will ich, so befehl ich's, als Grund genĂźgt (mein) Wille."
"Das strengste Gericht ist das eigene Gewissen. Hier wird kein Schuldiger freigesprochen."
"Daher Zorn und Tränen."
"Da fällt es schwer, keine Satire zu schreiben."
"Brot und Spiele."
"Alles in Rom ist um Geld zu haben."
"Adel liegt einzig und allein in der Tugend."
"Aber wer bewacht die Bewacher?"
"Das Leben fĂźr die Wahrheit aufs Spiel setzen"