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April 10, 2026
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"Gestalt hat nur fĂźr uns, was wir Ăźberschauen kĂśnnen."
"Durch die Eltern spricht die Natur zuerst zu den Kindern. Wehe den armen GeschĂśpfen, wenn diese erste Sprache kalt und lieblos ist!"
"Die wahre echte Liebe ist meist eine unglßckliche Erscheinung, man quält sich selbst und wird von der Welt misshandelt."
"Die positive Gegenwart ist der kleinste und flĂźchtigste Punkt; indem du die Gegenwart gewahr wirst, ist sie schon vorĂźber, das Bewusstsein des Genusses liegt immer in der Erinnerung."
"Vom Vater hab ich die Statur, // Des Lebens ernstes FĂźhren, // Von MĂźtterchen die Frohnatur // Und Lust zu fabulieren."
"Du hast mir ja schon manchmal hier auf Deinem Schemel die UnmÜglichkeiten vorerzählt, denn wenn Du, mit Ehren zu melden, ins Erfinden gerätst, dann hält Dich kein Gebià und kein Zaum!"
"AmĂźsiere Dich recht gut und sei lustig, denn wer lacht, kann keine TodsĂźnd' tun."
"Magen und Blase des Menschen nimmt Alles auf, womit er sich nährt. Wenn diese beiden zu viel Speisen und Getränke bekommen, verursachen sie im ganzen Leibe einen Sturm der bÜsen Säfte, wie die Elemente nach Art des Menschen."
"Jedwede Kreatur hat einen Urtrieb nach liebender Umarmung."
"Jedes GeschĂśpf ist mit einem anderen verbunden, und jedes Wesen wird durch ein anderes gehalten."
"Feuer, Luft, Wasser, Erde sind im Menschen, aus ihnen besteht er. Vom Feuer hat er die Wärme, Atem von der Luft, vom Wasser Blut und von der Erde das Fleisch; in gleicher Weise auch vom Feuer die Sehkraft, von der Luft das GehÜr, vom Wasser die Bewegung, von der Erde das Aufrechtgehen."
"Drei Pfade hat der Mensch in sich, in denen sich sein Leben tätigt: die Seele, den Leib und die Sinne."
"Die Gräslein kĂśnnen den Acker nicht begreifen, aus dem sie sprieĂen."
"Die Ewigkeit gleicht einem Rad, das weder Anfang noch Ende hat."
"Der Mensch sollte alle seine Werke zunächst einmal in seinem Herzen erwägen, bevor er sie ausfßhrt."
"Das Herz hat die Eigenschaft des Wissens, die Leber des Gefßhls, die Lunge des Blattes (der Veränderlichkeit, Beweglichkeit?), der Mund dient der Vernunft als Weg, ein Sprachrohr fßr das, was der Mensch vorträgt, und eine Aufnahme der Erfrischungen des KÜrpers; und er spricht, hÜrt aber nicht, während das Ohr hÜrt, aber nicht spricht."
"Willst du etwas los sein, leih es einem guten Freund!"
"Wie fĂźr unterschiedliche Jahreszeiten, so ziemt sich auch fĂźr unterschiedliche Lebensalter eine andere Handlungsweise."
"Trinkt, lebt wie die Griechen, esst, fresst euch voll, schlachtet das Mastvieh!"
"Ăl und Arbeit habe ich vergeudet."
"Nichts ist willkommener als ein Freund zur rechten Zeit."
"Lieber will ich mit Geist geschmĂźckt sein als mit vielem Gold."
"Kein Gast ist so willkommen im Hause seines Freundes, dass er nicht nach drei Tagen zur Last wird."
"Geld: eine herrliche Mitgift. Am besten ohne Frau."
"Einem Schlechten Gutes tun ist ebenso gefährlich wie einem Guten Schlechtes tun."
"Ein Wolf ist der Mensch dem Menschen, kein Mensch, solange er nicht weiĂ, welcher Art der andere ist."
"Du hast die Nadel(spitze) getroffen."
"Der Name und seine Bedeutung sind allein schon jeden Preis wert, den du willst."
"Bei TrĂźbsal ist Gleichmut die beste WĂźrze."
"Alles in allem."
"Der Satz ÂťIch bin der Sohn GottesÂŤ, ist von Jesus selbst nicht in sein Evangelium eingerĂźckt worden, und wer ihn als einen Satz neben anderen dort einstellt, fĂźgt dem Evangelium etwas hinzu."
"Es hat niemals bessere Detektivgeschichten gegeben als die alte Sherlock-Holmes-Reihe; und obgleich der Name des groĂen Zauberers auf der ganzen Welt bekannt geworden ist und obgleich es sich wohl um die einzige volkstĂźmliche Legende der modernen Welt handelt, so glaube ich nicht, dass man Sir Arthur Conan Doyle genug gedankt hat."
"Du bist wunderbar."
"Wenn Du das UnmĂśgliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was Ăźbrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch ist." oder : "Wenn man das UnmĂśgliche ausgeschlossen hat, muss das, was Ăźbrig bleibt, die Wahrheit sein, so unwahrscheinlich sie auch klingen mag."
"Trauen Sie niemals allgemeinen EindrĂźcken, mein Junge, sondern konzentrieren Sie sich auf Einzelheiten."
"Nichts ist trĂźgerischer als eine offenkundige Tatsache."
"Gewalt fällt wahrhaftig auf den Gewalttätigen zurßck, und der Ränkeschmied fällt in die Grube, die er andern gräbt."
"Es lohnt sich schon, ein Viertel der BevÜlkerung abzuschlachten, wenn dadurch der andere Teil zu wahnsinniger, unablässiger Arbeit angepeitscht wird."
"Das Leben ist unendlich viel seltsamer als irgend etwas, das der menschliche Geist erfinden kĂśnnte. Wir wĂźrden nicht wagen, die Dinge auszudenken, die in Wirklichkeit bloĂe Selbstverständlichkeiten unseres Lebens sind."
"Arbeit ist das beste Mittel gegen Trauer."
"Unser Zeitalter ist seinem Wesen nach tragisch, also weigern wir uns, es tragisch zu nehmen. Die Katastrophe ist hereingebrochen, wir stehen vor den TrĂźmmern, wir fangen an, neue kleine Gewohnheiten zu bilden, neue kleine Hoffnungen zu hegen. Es ist ein hartes StĂźck Arbeit: Kein ebener Weg fĂźhrt in die Zukunft; wir umgehen die Hindernisse jedoch oder klettern Ăźber sie hinweg. Wir mĂźssen leben â einerlei, wie viele Himmel eingestĂźrzt sind."
"O, so wohlthuend friedlich und still! Welche Erholung fßr die Gedanken! Frei von dem betäubenden Lärm der Menschen mit ihren Hochrufen."
"Ich glaube, daĂ, wenn wir auf die sich in der Natur selbst vorfindenden Kräfte Acht geben und versuchen, mit denselben und nicht gegen sie zu arbeiten, wir den sichersten und leichtesten Weg zum Pole finden werden."
"Ich stimme somit mit Gesell ßberein, dass das Ergebnis der Lßckenausfßllung in der klassischen Theorie nicht darin besteht, das "Manchester System" aufzugeben, sondern die Natur der Umwelt zu bestimmen, die das freie Spiel der wirtschaftlichen Kräfte erfordert, wenn es die vollen MÜglichkeiten der Erzeugung verwirklichen soll."
"Gesell zog die halbreligiĂśse Verehrung auf sich, die frĂźher Henry George umgab, und wurde der verehrte Prophet eines Kultus mit Tausenden von Anhängern in der ganzen Welt. [âŚ] Ich glaube, daĂ die Zukunft mehr vom Geiste Gesells als von jenem von Marx lernen wird. Das Vorwort zu ÂťDie NatĂźrliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und FreigeldÂŤ wird dem Leser, wenn er es nachschlägt, die moralische HĂśhe Gesells zeigen. Die Antwort auf den Marxismus ist nach meiner Ansicht auf den Linien dieses Vorwortes zu finden."
""Wir fordern die Beseitigung jeder Einwanderungskontrolle. Die Gelben, die WeiĂen, die Schwarzen â alle sollen das gleiche Recht auf die Erde, auf den amerikanischen Kontinent haben, genau wie wir jedem Amerikaner Europa und die Mongolei zu Nutz und Freude zur freien VerfĂźgung stellen wollen."
"Reichtum und Armut sind gleichmäĂig verkehrte Zustände. Sie gehĂśren nicht in einen geordneten Staat. Sie sind mit dem BĂźrger- und VĂślkerfrieden unvereinbar. [...] Armut ist eine Kette und Reichtum ist eine Kette. Und der Anblick von Ketten muss jedem Freien ein Gräuel sein. Wo er sie sieht, muss er sie brechen."
"Unser Geld bedingt den Kapitalismus, den Zins, die Massenarmut, die Revolte und schlieĂlich den BĂźrgerkrieg, der zur Barbarei zurĂźckfĂźhrt. ... Wer es vorzieht, seinen eigenen Kopf etwas anzustrengen statt fremde KĂśpfe einzuschlagen, der studiere das Geldwesen."
"Warum spricht man in allen Zeitungen der Welt von Marx und seiner Lehre? Einer meinte, das läge an der Hoffnungslosigkeit und entsprechenden Harmlosigkeit der Marxschen Lehre. Kein Kapitalist fßrchtet diese Lehre, wie auch kein Kapitalist die christliche Lehre fßrchtet. Es wäre geradezu vorteilhaft fßr das Kapital, mÜglichst viel und breit von Marx und Christus zu reden."
"Denn die Arbeit ist die einzige Waffe des gesitteten Menschen in seinem ÂŤKampfe ums DaseinÂť."