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April 10, 2026
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"Das Leben lebt vom Leben."
"Alle Bäume im Walde sind zum Sturz bestimmt, alle Lebenden zum Sterben."
"Aber wer nicht mit den Leidenden fßhlt, stärkt die MÜrder."
"Wenn ein Wahnsinniger mit dem Auto durch die StraĂen rast, kann ich als Pastor, der anwesend ist, nicht nur die Ăberfahrenen trĂśsten oder beerdigen, sondern ich muĂ dazwischenspringen und ihn stoppen."
"Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, wie wir sie brauchen. Aber er gibt sie nicht im voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen."
"Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern, // des Leids, gefĂźllt bis an den hĂśchsten Rand, // so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern // aus Deiner guten und geliebten Hand."
"Schlimmer ist es, wenn ein LĂźgner die Wahrheit sagt, als wenn ein Liebhaber der Wahrheit lĂźgt, schlimmer wenn ein Menschenhasser Bruderliebe Ăźbt, als wenn ein Liebhaber der Menschen einmal vom HaĂ Ăźberwältigt wird. Besser als die Wahrheit im Munde des LĂźgners ist noch die LĂźge, besser als die Tat der Bruderliebe des Menschenfeindes ist der HaĂ."
"Jesus ruft nicht zu einer neuen Religion auf, sondern zum Leben."
"Im normalen Leben wird einem oft gar nicht bewuĂt, daĂ der Mensch Ăźberhaupt unendlich mehr viel mehr empfängt, als er gibt, und daĂ Dankbarkeit das Leben erst reich macht."
"Ich glaube, daĂ die Bibel allein die Antwort auf alle unsere Fragen ist und daĂ wir nur anhaltend und demĂźtig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen."
"Es gibt erfĂźlltes Leben trotz vieler unerfĂźllter WĂźnsche."
"Ein Gutseinwollen an sich, gewissermaĂen als Selbstzweck, als Lebensberuf, verfällt der Ironie der Unwirklichkeit, aus dem echten Streben nach dem Guten wird hier die Streberei des Tugendboldes."
"Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. Gegen das BĂśse läĂt sich protestieren, es läĂt sich bloĂstellen, es läĂt sich notfalls mit Gewalt verhindern, das BĂśse trägt immer den Keim der Selbstzersetzung in sich, indem es mindestens ein Unbehagen im Menschen zurĂźckläĂt. Gegen die Dummheit sind wir wehrlos."
""Die Zeit, in der man alles den Menschen durch Worte"
"[âŚ] das Reden von den menschlichen Grenzen ist mir Ăźberhaupt fragwĂźrdig geworden [...], es scheint mir immer, wir wollten dadurch nur ängstlich Raum aussparen fĂźr Gott; [...]."
"Das ist das Ende. FĂźr mich der Beginn des Lebens."
"Billige Gnade heiĂt Gnade als Schleuderware, verschleuderte Vergebung, verschleuderter Trost, verschleudertes Sakrament; Gnade als unerschĂśpfliche Vorratskammer der Kirche, aus der mit leichtfertigen Händen bedenkenlos und grenzenlos ausgeschĂźttet wird; Gnade ohne Preis, ohne Kosten."
"Dietrich Bonhoeffer: Werke. 18 Bände und 2 Ergänzungsbände; hg. von Eberhard Bethge u.a.; GĂźtersloh: Kaiser, 1986â1999 (DBW)"
"Gott hat mir immer geholfen. Er wird mir auch kĂźnftig helfen."
"Das Beste, was wir auf der Welt tun kĂśnnen, ist Gutes tun, frĂśhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen."
"Familienbeziehungen gehĂśren einer Sphäre an, in der die sonst Ăźblichen Regeln des Urteils und des Handelns auĂer Kraft gesetzt sind. Sie sind ein Labyrinth von Spannungen, Streitereien und VersĂśhnungen, deren Logik widerspruchsvoll ist und deren WertmaĂstäbe und Kriterien oft so verborgen sind, wie der gekrĂźmmte Raum eines in sich geschlossenen Universums."
"Was man dem Volke dreimal sagt, hält das Volk fßr wahr."
"MenschenhaĂ! Ein HaĂ Ăźber ein ganzes Menschengeschlecht! O Gott! Ist es mĂśglich, daĂ ein Menschenherz weit genug fĂźr so viel HaĂ ist! Und gibt es denn nichts LiebenswĂźrdiges unter den Menschen mehr? Und gibt es keine Tugenden mehr unter ihnen, keine Gerechtigkeit, keine Wohltätigkeit, keine Bescheidenheit im GlĂźcke, keine GrĂśĂe und Standhaftigkeit im UnglĂźck?"
"Der Tugend folgt die Belohnung, dem Laster die Strafe."
"Dem Durstigen kommt es, als solchem, auf die Schale nicht an, sondern auf die FrĂźchte, die man ihm darin bringt."
"Witz, wenn du dich in die Luft erhebst: wie stehen die Weisen und blicken dir nach!"
"Und siehe da, wenn ich mit meiner Schwester davon rede, welche hinter mir sitzt, und arbeitet, so erfahre ich, was ich durch ein vielleicht stundenlanges BrĂźten nicht herausgebracht haben wĂźrde."
"Torheit, du regierst die Welt, und dein Sitz ist ein schĂśner weiblicher Mund!"
"Schlagt ihn todt! Das Weltgericht // fragt euch nach der Ursach nicht."
"Zwar, eine Sonne, sagt man, scheint dort auch // Und Ăźber buntre Felder noch, als hier: // Ich glaubs! nur Schade, daĂ das Auge modert, // Das diese Herrlichkeit erblicken soll."
"Wer heut sein Haupt noch auf der Schulter trägt, // Hängt es schon morgen zitternd auf den Leib, // Und ßbermorgen liegts bei seiner Ferse."
"Und der im Leben tausendmal gesiegt, // Er wird auch im Tod zu siegen wissen!"
"Komm, weine nicht; // Du bist so werth mir, wie die Treue selbst!"
"In Staub mit allen Feinden Brandenburgs!"
"Ich? die Spur? Bin ich der Teufel? Ist das ein PferdefuĂ?"
"Zum Stolpern brauchts nicht mehr als FĂźĂ"
"Als ob ein Stßck von meinem Hornvieh spräche"
"Der Mensch wirft alles, was er sein nennt, in eine PfĂźtze, aber kein GefĂźhl."
"Und was ist des Strebens wert, wenn es die Liebe nicht ist!"
"Die Welt ist groĂ, man kann sich darin wohl vergessen."
"Wenn wir von den Dichtern verlangen wollen, dass sie so idealisch sein sollen wie ihre Helden, wird es noch Dichter geben?"
"Das Wissen macht uns weder besser, noch glĂźcklicher."
"Lerne auch mit dem Zarten umzugehen."
""Kein Gold besticht ein empĂśrtes Gewissen, und wenn der lasterhafte FĂźrst auch alle Blicke und Mienen und Reden besticht, wenn er auch alle KĂźnste des Leichtsinns und der Ăppigkeit herbeiruft, um das häĂliche Gespenst vor seinen Augen zu verscheuchen"
"Kann man auch nur den Gedanken wagen, glĂźcklich zu sein, wenn alles in Elend darnieder liegt?"
"Die Wahrheit ist, daĂ mir auf Erden nicht zu helfen war."
"âDie Notwendigkeit, eine Rolle zu spielen, und ein innerer Widerwillen dagegen machen mir jede Gesellschaft lästig, und froh kann ich nur in meiner eigenen Gesellschaft sein, weil ich da ganz wahr sein darf.â"
"Der Staat sichert uns unser Eigentum, unsre Ehre und unser Leben, wer sichert uns aber unser inneres GlĂźck zu, wenn es die Vernunft nicht tut?"
"Nie in meinem Leben, und wenn das Schicksal noch so sehr drängte, werde ich etwas tun, das meinen inneren Forderungen, sei es auch noch so leise, widerspräche."
"Mit demselben GefĂźhle, mit welchem du bei dem Abendmahle das Brot nimmst aus der Hand des Priesters, mit demselben GefĂźhle, sage ich, erwĂźrgt der Mexikaner seinen Bruder vor dem Altare seines GĂśtzen."