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April 10, 2026
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"Der Kindergarten als Ort des Glaubens- und Kulturkampfes. Hier sind die Objekte der Mission am schwächsten."
"Der christliche Glaube verlangt nicht weniger, sondern mehr irrationalen Glauben, als manche âSekteâ einzufordern wagt."
"Das Christentum ist weit davon entfernt, fßr die im neuzeitlichen Europa erreichte Kultur des Humanen verantwortlich zu sein. Es blieb in Sachen Humanität ohne Schrittmacherfunktion, war der Hauptfeind des moralischen Fortschritts in der Welt."
"Heute, wo uns Intelligenzen bßrgerlicher Herkunft rudelweis verraten und verlassen, um zu den FleischtÜpfen der Herrschenden zurßckzukehren, kÜnnen wir ihnen mit verächtlichem Lächeln nachblicken: Geht nur! Wir haben der deutschen Bourgeoisie doch das Letzte und Beste weggenommen, was sie noch an Geist, Talent und Charakter hatte: Franz Mehring."
"Bei all seinen Fehlern und Schwächen wird ihm die Geschichte einen Ehrenplatz unter den Vorkämpfern des internationalen Proletariats sichern, mag dieser Platz auch immer bestritten werden, solange es Philister auf diesem Erdenball gibt, gleichviel ob sie die polizeiliche Nachtmßtze ßber die langen Ohren ziehen oder ihr schlotterndes Gebein unter dem LÜwenfell eines Marx zu bergen suchen."
"Schwierigkeiten heilt man nicht mit Gewalt und Kalamitäten, nicht mit Beschlßssen, sondern mit Klugheit und Vorsicht."
"Eitelkeit ist eines der häufigsten Motive der Parteinahme."
"Die Kirche ist eine konservative Macht; dessen hat sie sich von jeher gerĂźhmt."
"Da ist unsre Heimat, diese Dinge, bleiben in den Tiefen unsrer Seele."
"Wo Männer schweigen, reden die Gedanken."
"Willkommen, Weib, du einzig lebenswerte LĂźge!"
"Vom Ăbermut zum Frevel ist der Weg nicht weit."
"Und eine einzige Tugend fordert mein GemĂźte // Von jeglichem GeschĂśpf, die leichteste: die GĂźte."
"Erleichtert von den halben Freunden fährt sich's freier."
"Eine Nation aber ist die Summe des Geistes sämtlicher ausgezeichneter Männer und Weiber. Wer will sich nun vermessen, diesen Geist polizeilich-pädagogisch zu bevormunden? Und wer in aller Welt soll denn die ungeschminkte nackte Wahrheit erfahren, wenn nicht er? Soll eine ganze Nation mit einem Scheuleder von der Wiege zum Grabe pilgern wie ein Mädchenpensionat hinter einer Gouvernante?"
"Die vielen kĂśnnen nichts, der einzige kann alles."
"Der Weltenwerte hĂśchste heiĂen Form und Schein."
"Besser auseinanderfliehn in Einigkeit // Als immerdar beisammen sein mit Zank und Streit."
"Alle, die jenseits der Landesgrenze wohnen, sind unsere Nachbarn, und bis auf weiteres liebe Nachbarn; alle, die diesseits wohnen, sind mehr als Nachbarn, nämlich unsere Brßder."
"Wie arm ist der, dessen schwache Weichherzigkeit ihm nicht erlaubt, einen unersättlichen Bettler abzuweisen!"
"Ohne Tugend und Weisheit kann keine freie Verfassung bestehen."
"Die Natur, die weniger stiefmßtterlich ist, als ihre Verläumder sie schildern, legt oft in ihre Kargheit selbst den Sporn, der neue Anstrengung hervorruft und die Geistesanlagen entwickelt."
"Der Sklav seiner BedĂźrfnisse ist die Beute aller die ihn umgehen; er schleppt eine Kette, an der man ihn leiten kann, wohin man will."
""Der Despotismus forderte Automaten;"
"Auch der mßde Arbeiter ist nicht immer zum Denken zu stumpf; die Freude des Erringens Üffnet auch bei ihm die Thore der Empfänglichkeit."
"Armes Menschengeschlecht! aus welchen AbgrĂźnden hast du dich noch emporzuarbeiten!"
"Reu um Geschehnes ist // Verlorne Arbeit!"
"Die Muse der TragĂśdie ist zur Gassenhure geworden, denn jeder deutsche Schlingel notzĂźchtigt sie nach Belieben und zeugt mit ihr fĂźnfbeinige Mondkälber, welche so abscheulich sind, daĂ ich den Hund bedauere, der sie anpiĂt."
"Das Weib // Sieht tief, der Mann sieht weit. Euch ist die Welt // Das Herz, uns ist das Herz die Welt."
"Wenn die Religion von dem vielen Dampf, den sie machen muĂ, nur nicht bald selbst verdampft!"
"Mit Gebeten und Jesuiten zwingt man nicht mehr die Welt"
"Der Mittelweg ist oft doppeltgefährlich."
"Wozu Mensch, // Wenn du nach Uebermenschlichem nicht strebst?"
"[...] wer verliebt ist, seufzt und hofft und glaubt // Und jauchzt!"
"Und nur Abwechslung gibt dem Leben Reiz // Und läĂt uns seine Unerträglichkeit // Vergessen."
"Nur was Ihr in Worte // KĂśnnt' fassen, kĂśnnt' Ihr denken."
"Mit den WĂślfen heulen, // Und bei den Weibern frĂśmmeln, tanzen, lĂźgen!"
"Doch lieber will ich unter Qualen bluten, // Als glĂźcklich sein aus Dummheit!"
"Die Eh'herrn sollten kĂźnftig die Trauringe statt auf dem Finger in der Nase tragen, zum Zeichen, daĂ sie doch an der Nase gefĂźhrt werden."
""Beim Essen ist Musik ein guter PrĂźfstein"
"Frieden fĂźr unsere Zeit!"
"Ein ziemlich fernes Land, Ăźber das man wenig weiĂ."
"Wir kĂśnnen gegen den Tyrannen, das Schicksal, nichts; aber gegen die Sirene, die Sinnlichkeit, Alles."
"Weder fĂźr die WollĂźste des Geistes, noch fĂźr die WollĂźste des KĂśrpers ist der Mensch allein geschaffen; in beiden stĂźrzt ĂbermaaĂ ihn ins Elend."
"Verstellung ist fßr edle Seelen unerträglicher Zwang; ihr Element, worin sie leben, ist Wahrheit."
"Um ruhig zu seyn, muà der Mensch nicht denken; er muà nur träumen."
"Redensarten sind gleichsam das Kleid der Gedanken."
"LaĂt die Menschen, nur Ein Menschenalter hindurch, nicht mehr laut mit einander denken dĂźrfen; und seid gewiĂ, sie haben ihre Denkkraft verloren."
"Jedes, auch das verächtlichste Thier, sobald es mir als aufmerksame liebende Mutter erscheint, ist mir gleich so achtungswßrdig."
"Furcht macht verächtlich, und Verachtung ist gefahrvoller als HaĂ."