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April 10, 2026
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"Alles Gute besitzt den Charakter der Gattung; es bringt ewig wieder Gutes hervor. Darum ist auch der Rechtschaffene unsterblich."
"Alles BÜse ist nur das Phänomen der Hemmung des Triebs zum Guten, der Verzehrung des Guten."
"In der Provinz ist schon Regen eine Zerstreuung."
"Geschichte ist ein Roman, der stattgefunden hat, der Roman ist Geschichte, wie sie hätte sein kÜnnen."
"Durch seine TĂśchter nimmt das Volk an den Reichen Rache."
"Die ganze Kunst zu gefallen, besteht darin, nie von sich selbst zu reden, und die anderen von sich selbst reden zu machen. Jeder weiĂ das, und alle Welt vergisst es."
"Wir befinden uns im Krieg, wollen wir das endlich begreifen, oder nicht? Und im Krieg weint man und stirbt man und damit basta."
"Nicht die SĂźnde wurde geboren, als Eva den Apfel pflĂźckte. Geboren wurde an diesem Tag vielmehr eine groĂartige Tugend, Ungehorsam genannt."
"Ein Interview ist fĂźr mich eine Liebesgeschichte, ein Kampf, ein Koitus."
"Doch es gibt Augenblicke im Leben, in denen Schweigen zur Schuld und Sprechen zur Notwendigkeit wird. Eine BĂźrgerpflicht, eine moralische Herausforderung, ein kategorischer Imperativ, dem man sich nicht entziehen kann."
"Denn der Islam ist ein Teich. Und der Teich ist ein stehendes Gewässer. Voll mit Wasser, das nie abflieĂt, sich nie bewegt, sich nie reinigt, nie zu flieĂendem Wasser wird, das bis ins Meer strĂśmt."
"Ăberleben ist ein Privileg, das verpflichtet. Ich habe mich immer wieder gefragt, was ich fĂźr die tun kann, die nicht Ăźberlebt haben."
"Recht, nicht Rache."
"Die Grundlage einer Demokratie ist vor allem die Wahrheit."
"Das Geld ist der Gott unserer Zeit und Rothschild ist sein Prophet."
"Nein, besser nicht. Sie wĂźrde mich doch nur bitten, eine Nachricht fĂźr Albert mitzunehmen."
"Wer einst als erster sich des Frevels unterfängt, // Dass er dich, Wald, mit hartem Beil bedrängt, // Den soll sein eigner Stab mit hartem Stahl aufspieĂen, // Und Erysichthon gleich soll er den Hunger bĂźĂen."
"Was du zu Boden wirfst, es ist nicht Holz allein: Kannst du das Blut nicht sehn, das unaufhaltsam quillt aus rauher Rinde, die der Nymphe Leib verhĂźllt?"
"UnglĂźcklich ist der Mensch, vertraut er dieser Welt!"
"Leb wohl, mein alter Wald, lebt wohl, ihr heil'gen Kronen, // Euch konnte hoch genug kein Dank, kein Opfer wohnen."
"Der Stoff nur bleibt bewahrt, die Form muss untergehn."
"Sensiblere Naturen als ich hätten sich jetzt wahrscheinlich mit dem FÜn in die Badewanne gelegt. Was soll's. Morgen werden sie eine andere Sau durch's Dorf treiben."
"Jeder Mensch sucht nach Halt. Dabei liegt der einzige Halt im Loslassen."
"Ich wßrde und werde mich Üffentlich mit dem Islam nicht beschäftigen. Aus Angst."
"Ich war mal dĂźnn, ziemlich lustig, vor allem aber: weg!"
"Verantwortung zu tragen, das wurde uns nicht gepredigt, das ergab sich einfach in der Gemeinschaft."
"Jedes Volk hat seine spezifische Art, geschichtliche Ereignisse in Legenden oder Symbole umzusetzen, und gewiĂ weicht oft am Ende die Legende erheblich von dem eigentlichen Geschehen ab."
"Wenn die zwei Worte ÂťErste LiebeÂŤ das GefĂźhl umgrenzen, das ein junges GeschĂśpf zum erstenmal zu allen HĂśhen der GlĂźckseligkeit und allen Tiefen der Verzweiflung schleudert, dann galt meine erste Liebe Winnetou, dem groĂen Häuptling der Apachen. Diese Liebe kam in mein Leben, als ich zwĂślf Jahre alt war; und ich bin ihr treu geblieben bis auf den heutigen Tag."
"Menschen, Menschen alle, streckt die Hände // Ueber Meere, Wälder in die Welt zur Einigkeit! // Daà sich Herz zu Herzen sende: // Neue Zeit!"
"Wir bedienen hier Maschinen und Werkzeuge, aber vielleicht sind wir selbst schon Werkzeuge und Maschinen geworden."
"Wie arm sind doch die Jungen, die nie von Karl May gelesen haben."
"Jeder Mensch ist durch seine Biographie geprägt"
"1. Warum schreiben Sie? 2. FĂźr wen schreiben Sie? 3. Wer ist Ihre Zielgruppe? Meine Antworten: Ich schreibe, weil ich eine Geschichte erzählen will, die mich interessiert und von der ich hoffe, daĂ ich sie auch fĂźr andere interessant machen kann â ich vermittle also. Ich schreibe fĂźr den Leser, aber ich kenne ihn nicht. Die dritte Antwort erĂźbrigt sich."
"Ich meine, Karl May ist ein Schriftsteller von groĂem Talent, mit beneidenswerter Phantasie und von erstaunlicher Intuition. Nicht alle seine BĂźcher sind gleich gut, viele seiner Romane sind zu sehr dem Geschmack seiner Zeit verhaftet, also fĂźr uns heute schwer zu lesen. Aber die Reiseerzählungen, sei es Amerika oder Orient, Winnetou und Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und seine Umgebung sind immer noch groĂe Klasse. Das hat ihm bisher keiner nachgemacht."
"Unsere Zukunft ist Europa, eine andere haben wir nicht."
"Zu einem immer neuen Gespräch gibt es keine Alternative"
""Wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise [⌠mÜglich geworden ist.]" Das Satzende ging im Jubel der etwa 4000 ausreisewilligen DDR-Bßrger unter."
"wir sind kein Einwanderungsland. Wir kĂśnnen es nach unserer GrĂśĂe und wir kĂśnnen es wegen unserer dichten Besiedlung nicht sein. Deshalb geht es darum, ohne Eingriffe in die Rechte des einzelnen und der Familie, ohne Verletzung der Grundsätze der Toleranz zu einer Verminderung der Ausländerzahlen zu kommen."
""Ich habe alle Bände von Karl May gelesen und hätte als kleiner Junge in Halle niemals erträumt, einmal selbst soviel zu reisen wie Karl May in seiner Phantasie. Mein Lieblingsheld war Old Shatterhand"
"Ein gutes Wort, das man selbst noch hÜren kann, zählt mehr als der beste Nachruf."
"Simmel kann sehr viel schreiben und sehr gut schreiben. Simmel ist [??]. Ihm nachzuweisen, dass ihm Sätze misslingen, ganze Passagen und Partien, kann jeder von uns. Aber Simmel hat wie kaum ein anderer zeitgenÜssischer Autor einen fabelhaften Blick fßr Themen, Probleme, Motive. Muss man anerkennen. Dass er sprachlich kein Meister ist, leider."
"Arafat wird in Zukunft keine Rolle mehr spielen."
""Karl May ist Deutschlands Beitrag zum Traum von der frauenlosen Welt, wie er ja gerade die amerikanische Literatur so stark beherrscht." â Ruth KlĂźger: Sklavenmoral und Infantilismus in Frauen- und Familienromanen [1931]. In: Grimm, Reinhold; Hermand, Jost, Ed.: Popularität und Trivialität (The Wisconsin Workshop, 4th Wisconsin Workshop). Athenäum-Verlag, 1973. S. 132 (digicoll.library.wisc.edu)"
"... auch wenn man die beiden absolut groĂen Spätwerke ausklammert, bleibt nicht, (wie ich bisher mit Unbehagen gefĂźrchtet hatte), ein bloĂes >armes WĂźrstchen<, sondern ein fĂśrmlicher KoloĂ von WĂźrstchen!"
"Wer so viel Hass, Neid, Verleumdung, Wut, Liebe, Bewunderung und Streit erntete wie Karl May, verdiente es schon um dieser Kraft willen, gehĂśrt zu werden."