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April 10, 2026
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"Ausnahmen sind nicht immer Bestätigungen der alten Regel; sie kÜnnen auch die Vorboten einer neuen Regel sein."
""Ausdauer ist eine Tochter der Kraft, Hartnäckigkeit eine Tochter der Schwäche, nämlich"
"Auch das kleinste Licht hat sein Atmosphärchen."
"An Rheumatismus und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen ist."
"Am Ziele deiner WĂźnsche wirst du jedenfalls eines vermissen: dein Wandern zum Ziel."
"Alte Diener sind kleine Tyrannen, an welche die groĂe Tyrannin Gewohnheit uns knĂźpft."
""Als eine Frau lesen lernte, trat die Frauenfrage in die Welt." -Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893 S. 61 (Nr. 41)"
"Alberne Leute sagen Dummheiten, gescheite Leute machen sie."
"Wissen Sie, als Atheist bin ich in das Konzentrationslager gekommen, und nach dem, was ich dort erlebt habe, verlieà ich es als gläubiger Christ. Es ist mir klar geworden, daà ein Volk ohne metaphysische Bindung, ohne Bindung an Gott, weder regiert werden noch blßhen kann auf die Dauer."
"Vom Wahnsinn gab Goethe die einfache Definition, daà er darin bestehe, wenn man von der wahren Beschaffenheit der Gegenstände und Verhältnisse, mit denen man es zu tun habe, weder Kenntnis habe noch nehmen wolle, diese Beschaffenheit hartnäckig ignoriere."
"Licht war seine letzte Forderung, eine halbe Stunde vor dem Ende befahl er: Die Fensterladen auf, damit mehr Licht eindringe."
"Es muss der Grundsatz gelten, dass ein Mensch im Zweifel gesund ist. Sonst wird die Welt zur Diktatur der langweiligen Normopathen, der grauen Mäuse jeder Gesellschaft, die mit einer Ideologie korrekter Normalität alles AuĂerordentliche einebnen und eine willfährige Psychiatrie dazu missbrauchen, alles Irritierende in diagnostische Schubladen zu sperren."
"Es gibt Menschen, die leben Ăźberhaupt nicht mehr richtig, die leben nur noch vorbeugend und sterben dann gesund, aber auch wer gesund stirbt, ist definitiv tot."
"Eine andere Ăberlegung wurde von [...] Professor Rudolf Gross, in die Diskussion eingefĂźhrt. Die Praxis zeige, dass die Zahl der krankhaften Werte mit der Zahl der Untersuchungen zusammenhänge. [...] Daraus folgt: Gesund ist, wer nicht ausreichend untersucht wurde."
"Die psychisch Kranken halten sich nicht an solche Regeln und sorgen dadurch dafĂźr, dass die humane Temperatur in unserer Gesellschaft nicht unter den Gefrierpunkt sinkt."
"Weh dem, der sterben sah. Er trägt fĂźr immer // Die weiĂe Blume bleiernen Entsetzens."
"Was dich schmerzet, ich sag es im BÜsen. // Und uns quälet ein fremdes Wort. // Unsere Hände werden im Dunkel sich lÜsen, // Und mein Herz wird sein wie ein kalter Ort."
"Das dunkle Volk der flatternden Plejaden // Huscht wie ein Fledermäuse-Schwarm dahin. // Der Wagen zieht auf seinen dunklen Pfaden // Stumm fort und ohne Last seit Urbeginn."
"Karikatur ist eine passive Verbindung des Naiven und Grotesken."
"Die romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie."
"Die Quelle des Ideals ist der heiĂe Durst nach Ewigkeit, die Sehnsucht nach Gott, also das Edelste unsrer Natur."
"Die Welt is kein System, sondern eine Geschichte, aus der nachher freilich Gesetze folgen kĂśnnen."
"Man kann nur Philosoph werden, nicht es sein; so bald man es zu sein glaubt, hĂśrt man auf es zu werden."
"Je vollständiger man ein Individuum lieben oder bilden kann, je mehr Harmonie findet man in der Welt: je mehr man von der Organisation des Universums versteht, je reicher, unendlicher und weltähnlicher wird uns jeder Gegenstand."
"Nur selbstständige Weiblichkeit, nur sanfte Männlichkeit ist gut und schÜn."
"Die Weiblichkeit soll wie die Männlichkeit zur hÜhern Menschlichkeit gereinigt werden."
"Nur in seinem Suchen findet der Geist des Menschen das Geheimnis, welches er sucht."
"Nur in der Antwort seines Du kann jedes Ich seine unendliche Einheit ganz fĂźhlen."
"Im endlosen Wechsel neuer Gestalten flicht die bildende Zeit den Kranz der Ewigkeit, und heilig ist der Mensch, den Glßck berßhrt, dass er Frßchte trägt und gesund ist."
"Wer noch nicht bis zur klaren Einsicht gekommen ist, dass es eine GrÜsse noch ganz ausserhalb seiner eigenen Sphäre geben kÜnne, fßr die ihm der Sinn durchaus fehle; wer nicht wenigstens dunkle Vermuthungen hat, nach welcher Weltgegend des menschlichen Geistes hin diese GrÜsse ungefähr gelegen seyn mÜge: der ist in seiner eignen Sphäre entweder ohne Genie, oder noch nicht bis zum Klassischen gebildet."
"Die Romane sind die sokratischen Dialoge unserer Zeit. In diese liberale Form hat sich die Lebensweisheit vor der Schulweisheit geflĂźchtet."
"Man nennt viele KĂźnstler, die eigentlich Kunstwerke der Natur sind."
"Jeder ungebildete Mensch ist die Karikatur von sich selbst."
"Verbindet die Extreme, so habt ihr die wahre Mitte."
"Mysterien sind weiblich."
"Moralität ohne Sinn fßr Paradoxie ist gemein."
"Man lebt nur insofern man nach seinen eignen Ideen lebt. Die Grundsätze sind nur Mittel, der Beruf ist Zweck an sich."
"Es ist der Menschheit eigen, dass sie sich Ăźber die Menschheit erheben muss."
"Es gibt eine schĂśne Offenheit, die sich Ăśffnet wie eine Blume: Nur um zu duften."
"Ein wahrer Mensch ist, wer bis in den Mittelpunkt der Menschheit gekommen ist."
"Der Satan der italienischen und englischen Dichter mag poetischer sein; aber der deutsche Satan ist satanischer; insofern kĂśnnte man sagen, der Satan sei eine deutsche Erfindung."
"Der Historiker ist ein rßckwärtsgekehrter Prophet."
""Wir werden jetzt mit dem Trainer Einzelgespräche fßhren und versuchen, ihn davon zu ßberzeugen, weiterzumachen"
"Die Leute, die heute den Ton angeben, werden aus anderen Bereichen geholt. Das Gespräch ßber Klinsmann ist gefragt, Leute wie der Kaiser Beckenbauer oder der Mann mit den Gummibärchen, ich habe seinen Namen vergessen. Das sind in der Realität offenbar die Leitfiguren."
"Vom Resultat her hätten wir gerne gewonnen."
"Machen Sie sich da mal keine Sorgen. "Die wo" und "der wo" sind tief in mir verankert. Es wäre doch wunderbar, wenn wir die wären, die wo im Sommer Weltmeischder werden."
"Es ist eine Kriegsdoktrin, nicht anzunehmen, dass der Feind nicht anrĂźcken wird, sondern sich auf die eigene Bereitschaft zu verlassen, ihm entgegenzutreten; Nicht anzunehmen, dass er nicht angreifen wird, sondern Vorkehrungen zur eigenen Unbesiegbarkeit zu treffen."
"Behandle die Gefangenen wĂźrdig und sorge gut fĂźr sie."
"Wenn du dich selbst kennst, doch nicht den Feind, wirst du fĂźr jeden Sieg, den du erringst, eine Niederlage erleiden. Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen."
"Wenn du dich und den Feind kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fĂźrchten."