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April 10, 2026
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"âDer Ăbermensch ist ein verfrĂźhtes Ideal, das den Menschen voraussetzt.â â Fackel 264/265, S. 24; SprĂźche und WidersprĂźche"
"âDer Teufel ist ein Optimist, wenn er glaubt, daĂ er die Menschen schlechter machen kann.â â Fackel 277/278 60; Pro domo et mundo"
"âDer Skandal fängt an, wenn die Polizei ihm ein Ende macht.â â Fackel 263 27-28; SprĂźche und WidersprĂźche"
"âDer Scharfsinn der Polizei ist die Gabe, alle Menschen eines Diebstahls fĂźr fähig zu halten, und das GlĂźck, daĂ sich die Unschuld mancher nicht erweisen lässt.â â Fackel 264/265 25; SprĂźche und WidersprĂźche"
"âDer Historiker ist nicht immer ein rĂźckwärts gekehrter Prophet, aber der Journalist ist immer einer, der nachher alles vorher gewusst hat.â â Fackel 298/299 46; Nachts"
"âDer Aphorismus deckt sich nie mit der Wahrheit; er ist entweder eine halbe Wahrheit oder anderthalb.â â Fackel 270/271 32; SprĂźche und WidersprĂźche"
"âDem BedĂźrfnis nach Einsamkeit genĂźgt es nicht, daĂ man an einem Tisch allein sitzt. Es mĂźssen auch leere Sessel herumstehen. Wenn mir der Kellner so einen Sessel wegzieht, auf dem kein Mensch sitzt, verspĂźre ich eine Leere und es erwacht meine gesellige Natur. Ich kann ohne freie Sessel nicht leben.â â Fackel 326/328 40; Pro domo et mundo"
"âDaĂ Bäcker und Lehrer streiken, hat einen Sinn. Aber die Aufnahme der leiblichen oder geistigen Nahrung verweigern, ist grotesk. Wenn es nicht etwa deshalb geschieht, weil man sie fĂźr verfälscht hält. Die lächerlichste Sache von der Welt ist ein Bildungshungerstreik. Ich stimme schon fĂźr die Sperrung der Universitäten; aber sie darf nicht durch einen Streik herbeigefĂźhrt werden. Sie soll freiwillig gewährt, nicht ertrotzt sein.â â Fackel 159/260 20; SprĂźche und WidersprĂźche"
"âDas sind die wahren Wunder der Technik, daĂ sie das, wofĂźr sie entschädigt, auch wirklich kaputt macht.â â Fackel 360/361 3; Nachts"
"âDas Familienleben ist ein Eingriff in das Privatleben.â â Fackel 270/271 34; SprĂźche und WidersprĂźche"
"âDas Christentum hat die erotische Mahlzeit um die Vorspeise der Neugier bereichert und durch die Nachspeise der Reue verdorben.â â Fackel 259/260 42; SprĂźche und WidersprĂźche"
"âBildung ist das, was die meisten empfangen, viele weitergeben und wenige haben.â â Fackel 277/278 58; Pro domo et mundo"
"âBesser es wird einem nichts gestohlen. Dann hat man wenigstens keine Scherereien mit der Polizei.â â Fackel 251/252 43; SprĂźche und WidersprĂźche"
"âBei gleicher Geistlosigkeit kommt es auf den Unterschied der KĂśrperfĂźlle an. Ein Dummkopf sollte nicht zu viel Raum einnehmen.â â Fackel 275/276 26; SprĂźche und WidersprĂźche"
"âKeine Grenze verlockt mehr zum Schmuggeln als die Altersgrenze.â â Aphorismen"
"âDa das Halten wilder Tiere gesetzlich verboten ist und die Haustiere mir kein VergnĂźgen machen, so bleibe ich lieber unverheiratet.â â Aphorismen"
"âAls zum erstenmal das Wort ÂťFriedeÂŤ ausgesprochen wurde, entstand auf der BĂśrse eine Panik. Sie schrien auf im Schmerz: Wir haben verdient! Lasst uns den Krieg! Wir haben den Krieg verdient!â â Aphorismen"
"UngewiĂ zwar ist es, ob in der Freiheit die Wahrheit sich verwirklicht. GewiĂ aber ist, daĂ unter Zensur sie verkehrt wird."
"Der biblisch fundierte Absolutheitsanspruch der Kirchen steht ständig auf dem Sprung, von neuem die Scheiterhaufen fßr Ketzer zu entflammen."
"Oh, wir sterben viele Tode, solange wir leben, der letzte ist nicht der bitterste!"
"Den Mßttern gehÜrt das Dorf, aus ihren Leibern quillt ja von Jahr zu Jahr alles Leben, das in Häusern und Gassen wimmelt."
"Man irrt so hartnäckig, weil man selten gänzlich irrt."
"Am auffälligsten unterscheiden sich die Leute darin, dass die TÜrichten immer wieder dieselben Fehler machen, die Gescheiten immer wieder neue."
"Der Ăsterreicher unterscheidet sich vom Deutschen durch die gemeinsame Sprache."
"Vielleicht sollten Sie noch wissen, ich gehe seit einem Jahr in einem Park im 6. Bezirk spazieren. Seit Ihre Wahlkampagne begonnen hat, steht dort auf jeder Parkbank Ausländer raus und auf einigen das Hakenkreuz. Herzlichen Dank."
"Na, das hatâs im Dritten Reich nicht gegeben, weil im Dritten Reich haben sie ordentliche Beschäftigungspolitik gemacht, was nicht einmal Ihre Regierung in Wien zusammenbringt. Das muss man auch einmal sagen."
"Jetzt wird in der Schule endlich mal Ordnung gemacht. Parasitäre Elemente mßssen zur Kenntnis nehmen, dass der Fasching vorbei ist."
"Jeder Buschneger hat in Zukunft die MĂśglichkeit, seine Kollegen in Ăsterreich zu behandeln."
"Jeder Asylant holt sofort seine Familie nach und lässt sie gesundheitlich sanieren. Auf Kosten der tĂźchtigen und fleiĂigen Ăsterreicher."
"Gott sei Dank leben wir in einem Rechtsstaat, wo die individuelle Schuld das Entscheidende ist. Daher kann es nie die Waffen-SS als solche sein, sondern es kĂśnnen nur Einzelne sein, die verfehlt haben und verantwortlich sind."
"Die Waffen-SS war Teil der Wehrmacht und es kommt ihr daher alle Ehre und Anerkennung zu."
"Was wir brauchen, ist eine klare und ehrliche RĂźckbesinnung auf jene Werte und Tugenden, die uns im Wohlfahrts- und Wachstumstaumel der Vergangenheit ein bisschen abhanden gekommen sind. Ich meine Werte wie FleiĂ, Leistungswillen, Arbeitsmoral, Disziplin und Ordnung. Ich meine Tugenden wie Bescheidenheit, Gemeinsinn, Sparsamkeit und vor allem Anständigkeit."
"Nicht die braune Brut ist die Gefahr, sondern das rote Gesindel."
""Nicht die Freiheitlichen sind die Schädlinge der Demokratie. Wir sind das Schädlingsbekämpfungsmittel. Bei uns regieren die Rothäute und die Schwarzen"
"Wenn die Masse selbstständig handelt, tut sie es nur auf eine Art: sie lyncht."
"jetzt ist es der Mensch, der scheitert, weil er mit dem Fortschritt seiner eigenen Zivilisation nicht Schritt halten kann."
"Amerika hat noch nicht gelitten. Man täuscht sich, wenn man ihm die hohe Fähigkeit des Herrschens zubilligen mÜchte."
"Eine Antwort ist immer ein StĂźck des Weges, der hinter dir liegt. Nur eine Frage kann uns weiterfĂźhren."
"...denn es ist totaler Quatsch, das Richtige zu glauben, wenn es einen nicht dazu bringt, Menschen in Not zu helfen..."
"Wenn das Gehirn des Menschen so einfach wäre, daà wir es verstehen kÜnnten, dann wären wir so dumm, daà wir es doch nicht verstehen wßrden."
"Parmenides hatte sich geweigert, alle Formen der Veränderung zu akzeptieren. [...]. Auch Empedokles hatte seine Vernunft ganz schĂśn gut im Griff gehabt, als er erklärt hatte, daĂ die Welt notwendigerweise aus mehr als nur einem Urstoff bestehen muĂte. Auf diese Weise wurden alle Wechsel in der Natur mĂśglich, ohne daĂ sich wirklich etwas änderte."
""Aber das Leben ist traurig und feierlich. Wir werden in eine wunderschĂśne Welt gelassen, treffen uns hier, stellen uns einander vor"
"Ich ziehe vor Joseph Beuys seinen berĂźhmten Hut. Es ist diesem genialen LebenskĂźnstler nicht nur geglĂźckt, jeden deutschen BĂźrgermeister hereinzulegen, sondern auch seine ehrfĂźrchtigen Kritiker, welche die Beuys'sche Narrenfreiheit gehorsam Ăźbernommen haben."
"Wenn dann einer ein Apparätchen erfindet, mit dem man 200 Arbeitsplätze spart, dann gibt es ja keine Arbeitsstrittigkeit wie heute. Sondern dann steigen die Menschen aus, um ihre Fähigkeiten hÜherzuentwickeln. Und sie werden fßr diese Fähigkeit des Sichentwickelns und Lernens bezahlt in genau derselben Weise, wie sie bezahlt wßrden fßr die Herstellung von Besenstielen."
"Jeder Mensch ist ein Träger von Fähigkeiten, ein sich selbst bestimmendes Wesen, der Souverän schlechthin in unserer Zeit. Er ist ein Kßnstler, ob er nun bei der Mßllabfuhr ist, Krankenpfleger, Arzt, Ingenieur oder Landwirt. Da, wo er seine Fähigkeiten entfaltet, ist er Kßnstler. Ich sage nicht, daà dies bei der Malerei eher zur Kunst fßhrt als beim Maschinenbau ..."
"Ich denke sowieso mit dem Knie."
""Im bßrgerlichen Leben wird man wegen Dingen bestraft, die man tut; die militärischen Regeln fßgen aber ein neues Prinzip hinzu"
""'BĂźcher helfen ei'm nich. Jeder Mensch braucht 'n andern"
"Denn in der ersten Zeit des Aufstands muĂ getĂśtet werden: Einen Europäer erschlagen heiĂt zwei Fliegen auf einmal treffen, nämlich gleichzeitig einen UnterdrĂźcker und einen UnterdrĂźckten aus der Welt schaffen. Was Ăźbrigbleibt, ist ein toter Mensch und ein freier Mensch."
"(...) Der Mensch muà sich sein eigenes Wesen schaffen; indem er sich in die Welt wirft, in ihr leidet, in ihr kämpft, definiert er sich allmählich; und die Definition bleibt immer offen; man kann nicht sagen, was ein bestimmter Mensch ist, bevor er nicht gestorben ist, oder was die Menschheit ist, bevor sie nicht verschwunden ist."