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April 10, 2026
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""Nicht Lehrsätze und 'Ideen' seien die Regeln eures Seins. Der FĂźhrer selbst und allein ist die heutige und kĂźnftige Wirklichkeit und ihr Gesetz." â Aufruf an die Deutschen Studenten. Freiburger Studentenzeitung 3. November 1933, in: Bernd Martin (Hrsg.), Martin Heidegger und das âDritte Reichâ. Ein Kompendium, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1989"
"Herkunft aber bleibt stets Zukunft."
""Die Frage nach dem Sinn von Sein soll gestellt werden." â Sein und Zeit, 1927, in: Gesamtausgabe, Band 2, Verlag Vittorio Klostermann, Frankfurt/M 1977, § 2, erster Satz"
""Die Wissenschaft denkt nicht." â Was heiĂt Denken? 4. Aufl. TĂźbingen: Niemeyer 1984, S. 4 (Abdruck der Vorlesungen unter diesem Titel WS 1951/52 u. SS 1952, Zitat in erster Vorlesung); Ăźbernommen in den Vortrag: Was heiĂt Denken? in: Vorträge und Aufsätze, Pfullingen: Neske 1954, S. 129â143, hier: S. 133; zuerst im Mai 1952 als Vortrag im Bayerischen Rundfunk gesprochen; gedruckt in der Zeitschrift "Merkur", 6. Jg. 1952, S. 601 ff."
""Die Sprache ist das Haus des Seins." â Ăber den Humanismus. Frankfurt a.M.: Klostermann, 1949. S. 5."
""Die genannte Frage [nach dem Sinn von Sein] ist heute in Vergessenheit gekommen..." â Sein und Zeit, 1927, in: Gesamtausgabe, Band 2, Verlag Vittorio Klostermann, Frankfurt/M 1977, § 1, erster Satz"
"Der Mensch ist nicht der Herr des Seienden. Der Mensch ist der Hirt des Seins."
""Der Mensch ist der Nachbar des Seins." â Brief Ăźber den "Humanismus", 1946, in: Gesamtausgabe, Band 9 "Wegmarken", 1. Aufl., Verlag Vittorio Klostermann, Frankfurt/M 1976, S.342"
"Reich hat nur einen Glauben, den an die Ăberlebenskraft der Literatur und Kultur. Dieser Glaube ist frei von falschen Illusionen, aber er ist schĂśn und stark."
"Was habe ich aus dem Gespräch mit Anna Seghers gelernt? Daà die meisten Schriftsteller von der Literatur nicht mehr verstehen als die VÜgel von der Ornithologie."
""Ohne Eitelkeit gibt es kein Schreiben. Egal, ob Autor oder Kritiker"
""Manchmal ist eine Schreibblockade fĂźr die Leser ein Segen, das wollen wir nicht vergessen." Das Literarische Quartett am 15. Dezember 1994, zitiert nach http://www.ortneronline.at/?p=24412"
"Mich interessiert die Literatur, nicht das Buch."
"Lesen ist nicht nur die ErfĂźllung einer Erwartung, sondern auch Protest."
""'Ich bin ein halber Pole, ein halber Deutscher und ein ganzer Jude.' [...] diese arithmetische Formel war so effektvoll wie unaufrichtig: Hier stimmte kein einziges Wort. Nie war ich ein halber Pole, nie ein halber Deutscher"
""Der Wohlklang, der Scharfsinn und der Stil â und damit ist schon charakterisiert, was Heines bahnbrechendes Werk von beinahe allen seinen Vorgängern und beinahe allen seinen Nachfolgern unterscheidet. [...]. Ihm ist geglĂźckt, was Europa den Deutschen kaum mehr zutraute: ein StĂźck Weltliteratur in deutscher Sprache." â Ăźber Heinrich Heine, Der Fall Heine, dtv, MĂźnchen 2000, S. 13"
"Aufrichtigkeit ist die erste Pflicht des Kritikers."
"âZuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie Ăźber dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.â"
"âWenn du im Recht bist, kannst du es dir leisten, Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du es dir nicht leisten, sie zu verlieren.â"
""Gewaltlosigkeit bedeutet keineswegs Ablehnung jeglicher Konfrontation mit dem BĂśsen. Sie ist meiner Auffassung nach im Gegenteil eine Form eines sehr aktiven Kampfes"
"Die Ehrfurcht vor dem "universalen und alles durchdringenden Geist der Wahrheit [...] hat mich in die Politik gefĂźhrt; und ich kann ohne ZĂśgern und doch in aller Demut sagen, dass ein Mensch, der behauptet, Religion habe nichts mit Politik zu tun, nicht weiĂ, was Religion bedeutet.""
"Dem Verstand Allwissenheit zuzuschreiben, ist die gleiche Art von GÜtzendienst, wie die Anbetung von Stock und Stein. Ich plädiere nicht fßr eine Abwertung der Vernunft, aber fßr die gebßhrende Anerkennung der Instanz in uns, die die Vernunft heiligt."
""Ist ein falscher Gedanke nur einmal kĂźhn und klar ausgedrĂźckt, so ist damit schon viel gewonnen." VB 144 (1948), vgl. books.google"
""Ehrgeiz ist der Tod des Denkens." VB 560 (1948), vgl. books.google"
"Wir kämpfen mit der Sprache. Wir stehen im Kampf mit der Sprache."
"Die TragĂśdie besteht darin, daĂ sich der Baum nicht biegt, sondern bricht."
"Esperanto. Das GefĂźhl des Ekels, wenn wir ein erfundenes Wort mit erfundenen Ableitungssilben aussprechen. Das Wort ist kalt, hat keine Assoziationen und spielt doch 'Sprache'. Ein bloĂ geschriebenes Zeichen wĂźrde uns nicht so anekeln."
"Nur sich nicht in Teilprobleme verstricken, sondern immer dort hinaus flĂźchten, wo man freien Ăberblick Ăźber das ganze eine groĂe Problem hat, wenn auch dieser Ăberblick noch unklar ist!"
"Gut und BĂśse tritt erst durch das Subjekt ein. Und das Subjekt gehĂśrt nicht zur Welt, sondern ist eine Grenze der Welt."
"Die Verwirrung und Ăde der Psychologie ist nicht damit zu erklären, dass sie eine Âťjunge WissenschaftÂŤ sei; ihr Zustand ist mit dem der Physik z.B. in ihrer FrĂźhzeit nicht zu vergleichen. (Eher noch mit dem gewissen Zweige der Mathematik. Mengenlehre.) Es bestehen nämlich, in der Psychologie, experimentelle Methoden und Begriffsverwirrung. (Wie im andern Fall Begriffsverwirrung und Beweismethoden.) // Das Bestehen der experimentellen Methode läĂt uns glauben, wir hätten das Mittel, die Probleme, die uns beunruhigen, loszuwerden; obgleich Problem und Methode windschief aneinander vorbeilaufen."
""Eine Hauptursache philosophischer Krankheiten"
""Was ich lehren will, ist: Von einem nicht offenkundigen Unsinn zu einem offenkundigen ßbergehen." §464"
"Ein philosophisches Problem hat die Form: ÂťIch kenne mich nicht aus.ÂŤ"
"Die Philosophie ist ein Kampf gegen die Verhexung unsres Verstandes durch die Mittel unserer Sprache."
"Die Idee sitzt gleichsam als Brille auf unsrer Nase, und was wir ansehen, sehen wir durch sie. Wir kommen gar nicht auf den Gedanken, sie abzunehmen."
""Die Bedeutung eines Wortes ist sein Gebrauch in der Sprache." §43"
"Der Philosoph behandelt eine Frage; wie eine Krankheit."
"Wovon man nicht sprechen kann, darĂźber muĂ man schweigen."
"Meine Sätze erläutern dadurch, dass sie der, welcher mich versteht, am Ende als unsinnig erkennt, wenn er durch sie â auf ihnen â Ăźber sie hinausgestiegen ist. (Er muss sozusagen die Leiter wegwerfen, nachdem er auf ihr hinaufgestiegen ist.) // Er muss diese Sätze Ăźberwinden, dann sieht er die Welt richtig."
"Wir fĂźhlen, daĂ selbst, wenn alle mĂśglichen wissenschaftlichen Fragen beantwortet sind, unsere Lebensprobleme noch gar nicht berĂźhrt sind. Freilich bleibt dann eben keine Frage mehr; und eben dies ist die Antwort."
"Zu einer Antwort, die man nicht aussprechen kann, kann man auch die Frage nicht aussprechen. // Das Rätsel gibt es nicht. // Wenn sich eine Frage ßberhaupt stellen lässt, so kann sie auch beantwortet werden."
"Nicht wie die Welt ist, ist das Mystische, sondern daĂ sie ist."
"Der Tod ist kein Ereignis des Lebens. Den Tod erlebt man nicht. // Wenn man unter Ewigkeit nicht unendliche Zeitdauer, sondern Unzeitlichkeit versteht, dann lebt der ewig, der in der Gegenwart lebt. // Unser Leben ist ebenso endlos, wie unser Gesichtsfeld grenzenlos ist."
"Der Sinn der Welt muss ausserhalb ihrer liegen. In der Welt ist alles wie es ist und geschieht alles wie es geschieht; es gibt in ihr keinen Wert â und wenn es ihn gäbe, so hätte er keinen Wert."
"Die Sätze der Logik sind Tautologien."
"Das Subjekt gehĂśrt nicht zur Welt, sondern es ist eine Grenze der Welt."
"Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt."
"Alle Sätze der Logik sagen aber dasselbe. Nämlich Nichts."
"Alles was ßberhaupt gedacht werden kann, kann klar gedacht werden. Alles was sich aussprechen lässt, lässt sich klar aussprechen."
"Der Zweck der Philosophie ist die logische Klärung der Gedanken. // Die Philosophie ist keine Lehre, sondern eine Tätigkeit."