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April 10, 2026
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""Als Christus seine groĂe Gesellschaft grĂźndete, wählte er zu ihrem Grundstein weder den brillanten Paulus noch den mystischen Johannes, sondern einen AusflĂźchtemacher, ein GroĂmaul und einen Feigling"
"Es muss eingestanden werden, dass viele Kriminalromane so voller sensationeller Verbrechen sind wie ein Drama von Shakespeare."
"Es ist unmĂśglich, KĂźnstler zu sein und dabei der Schranken und Gesetze nicht zu achten. Die Kunst ist Begrenzung; zum Wesentlichen eines Bildes gehĂśrt der Rahmen."
"Ein guter Roman erzählt die Wahrheit ßber den Helden, aber ein schlechter Roman erzählt die Wahrheit ßber den Autor."
"Ein groĂer Klassiker ist heutzutage ein Mann, den man loben kann, ohne ihn gelesen zu haben."
"Der heilige Franziskus hat alles vorweggenommen, was unsere moderne Denkart an äuĂerster Weitherzigkeit und an MitgefĂźhl in sich birgt: die Liebe zur Natur, die Liebe zu den Tieren, den Sinn fĂźr soziale Verpflichtung, den Blick fĂźr die geistlichen Gefahren des Wohlstandes und selbst des Besitzes."
"Wir sind eine Armee der Träumer und deshalb sind wir unbesiegbar. Wie sollen wir auch nicht siegen, wenn wir alles drehen und wenden? Wir kÜnnen gar nicht verlieren. Oder besser gesagt, wir verdienen nicht zu verlieren."
"Wir mĂźssen die Welt nicht erobern. Es reicht sie neu zu schaffen. Heute. Durch uns!"
"Wir kĂśnnen uns den Luxus der LĂźge nicht leisten. Wenn man auf dem schmalen Grat des Krieges lebt wird man spontan, und wir haben festgestellt, dass die LĂźge ein Minimum an Planung erfordert."
"Und wenn die Augen glänzen, was kann es da noch ausmachen wenn die Nacht uns erstickt?"
"Wenn in der bĂśsen Welt der Krieg die Menschen voneinanderreiĂt, bringt er sie doch auch wieder zueinander."
"Was ihr euch Liebes noch in der Welt sagen und tun kÜnnt, das sagt und tut rasch, morgen ist es vielleicht schon zu spät dazu."
"So ist es also das Schicksal Deutschlands immer gewesen, daĂ seine Bewohner, durch das GefĂźhl ihrer Tapferkeit hingerissen, an allen Kriegen Teil nahmen; oder daĂ es selbst der Schauplatz blutiger Auftritte war."
"Die beste Rechtfertigung hilft nur zu häufig nur dazu, den VerdruĂ noch grĂśĂer zu machen."
"Wer imponirt? Nur Der, welcher ruhig seinen eigenen Weg geht."
"Durch albernes Geheule wird nie was in der Welt gebessert."
"Was liegt alles in den wenigen Worten: sein eigener Herr sein!"
"Mit dem Hunger nach der Unendlichkeit wird der Mensch geboren; er spĂźrt ihn frĂźh, aber wenn er in die Jahre des Verstandes kommt, erstickt er ihn meistens leicht und schnell."
"jedes ĂbermaĂ muĂ gefährlich werden, selbst ein ĂbermaĂ von GemĂźt."
"es zeigte sich wieder, daĂ die Hoffnung und die Freude die besten Ărzte sind."
"Ach, wenn Seufzer die Welt verbessern kÜnnten, sie wäre längst keiner Verbesserung mehr fähig."
""Wir sind doch thÜrichte Menschen! Wie oft durchkreuzt die Furcht vor dem Lächerlichwerden unsere innigsten, zartesten Gefßhle! Man schämt sich der Thräne und"
"Hßtet Euch, jene schwächliche Resignation, von welcher der nächste Schritt zur Gleichgßltigkeit fßhrt, zu befÜrdern, oder sie gar hervorrufen zu wollen."
"So oft eine neue Ăźberraschende Erkenntnis durch die Wissenschaft gewonnen wird, ist das erste Wort der Philister: es sei nicht wahr; das zweite: es sei gegen die Religion; und das dritte: so etwas habe Jedermann schon lange vorher gewuĂt."
"Wenn längere Zeit nach dem Tode eines geliebten Wesens einen der alte Schmerz ßberkommt, so ßberlege man, was der Tote versäumt habe, während man selbst und die andern weiterlebten."
"Je mehr ihm das Leben entglitt, desto mehr wurde er Dichter."
"es ist nicht alles KomĂśdie in der Welt."
"Die Klugen haben wahrhaftig lange nicht so viel Behaglichkeit in die Welt gebracht und so viele Glßckliche drin gemacht, wie die Einfältigen."
"Das war alles damals! Damals schien die Sonne in der rechten Weise, damals machte der Regen auf die rechte Art nass."
"HÜlderlins Dichtung ist fßr uns ein Schicksal. Es wartet darauf, daà die Sterblichen ihm entsprechen. Die Entsprechung fßhrt auf den Weg einer Einkehr in die Nähe der entflohenen GÜtter, d. h. in den Raum ihrer uns schonenden Flucht."
"Oft ist mir, als sei dieses ganze Griechenland wie eine einzige seiner Inseln. Es gibt keine Brßcke dahin. Es ist ein Anfang. HÜlderlin hat sein Anfängliches gerettet. Wir aber vermÜgen kaum mehr dem Rettenden zu entsprechen. Wir sind schon ins Ungebundene geraten, wenn wir uns anschicken mßssen, nach der Verbindlichkeit der Dichtung und d. h. des Denkens und der Kunst zu fragen."
"⌠und darum ist der Gßter Gefährlichstes, die Sprache dem Menschen gegeben, damit er schaffend, zerstÜrend, und untergehened, und wiederkehrend zur ewiglebenden, zur Meisterin und Mutter, damit er zeuge, was er sei / geerbt zu haben, gelernt von ihr, ihr GÜttlichstes, die allerhaltende Liebe."
"Nun versteh' ich den Menschen erst, da ich ferne von ihm und in der Einsamkeit lebe!"
"Lern im Leben die Kunst, im Kunstwerk lerne das Leben // Siehst du das Eine recht, siehst du das Andere auch."
"Vor den Alpen, die in der Entfernung von einigen Stunden hieherum sind, stehe ich immer noch betroffen, ich habe wirklich einen solchen Eindruck nie erfahren, sie sind wie eine wunderbare Sage aus der Heldenjugend unserer Mutter Erde und mahnen an das alte bildende Chaos, indes sie niedersehn in ihrer Ruhe, und ßber ihrem Schnee in hellerem Blau die Sonne und die Sterne bei Tag und Nacht erglänzen."
"Ich fĂźhl es endlich, nur in ganzer Kraft ist ganze Liebe."
"Wir sterben, um zu leben."
"Wie der Zwist der Liebenden, sind die Dissonanzen der Welt. VersĂśhnung ist mitten im Streit und alles Getrennte findet sich wieder."
"Wer auf sein Elend tritt, steht hĂśher. Und das ist herrlich, dass wir erst im Leiden recht der Seele Freiheit fĂźhlen."
"Wenn das Jagdhorn schallt, da fßhlen sich die Jäger."
""Ich kann kein Volk mir denken, das zerrissner wäre, wie die Deutschen. Handwerker siehst du, aber keine Menschen, Denker, aber keine Menschen, Priester, aber keine Menschen, Herrn und Knechte, Jungen und gesetzte Leute, aber keine Menschen"
"Du mochtest im Sumpfe nicht schwimmen. Komm nun, komm, und lass uns baden in offener See!"
"Das, das gibt erst dem Menschen seine ganze Jugend, dass er Fesseln zerreiĂt."
"Aber es ist das Zeichen dieser Zeit, dass die alte Heroennatur um Ehre betteln geht, und das lebendige Menschenherz, wie eine Waise, um einen Tropfen Liebe sich kĂźmmert."
"Wie unvermĂśgend ist doch der gutwilligste Fleiss der Menschen gegen die Allmacht der ungetheilten Begeisterung."
"Wie ein heulender Nordwind, fährt die Gegenwart ßber die Blßthen unsers Geistes und versengt sie im Entstehen."
"Was ist die Weisheit eines Buchs gegen die Weisheit eines Engels? // Sie schien immer so wenig zu sagen, und sagte so viel."
"Was ist alles, was in Jahrtausenden die Menschen thaten und dachten, gegen Einen Augenblik der Liebe? Es ist aber auch das Gelungenste, GĂśttlichschĂśnste in der Natur! dahin fĂźhren alle Stuffen auf der Schwelle des Lebens. Daher kommen wir, dahin gehn wir."
"[...] wer nicht einmal ein vollkommenes Kind war, der wird schwerlich ein vollkommener Mann."
"Was wäre das Leben ohne Hoffnung? Ein Funke, der aus der Kohle springt und verlischt."