First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Gott ist Licht wegen seiner Helligkeit, Friede wegen seiner Ruhe, eine Quelle wegen seiner ĂźberflieĂenden FĂźlle und der Ewigkeit."
"Glaube mir, ich habe es erfahren, du wirst ein Mehreres in den Wäldern finden als in den Bßchern; Bäume und Steine werden dich lehren, was kein Lehrmeister dir zu hÜren gibt."
"Gewiss ist die Krankheit nĂźtzlich, die nach der Hand des Arztes verlangt."
"Es ist ja das groĂe GlĂźck, den Wurm dann zu spĂźren, wenn er noch vernichtet werden kann."
"Eben dadurch ist einer der Schlechteste, wodurch er der Beste ist, wenn er das, wodurch er der Beste ist, sich selbst zuschreibt."
"Durch die unnatĂźrliche Kost wird der Hunger nur gesteigert."
"Die Demut ist die Tugend, durch die der Mensch in der richtigen Erkenntnis seines Wesens sich selbst gering erscheint."
"Beuge dich doch lieber, um dich leichter aufzurichten!"
"âMit zwanzig regiert der Wille, mit dreiĂig der Geist, mit vierzig das UrteilsvermĂśgen.â"
"âNichts bereitet einem Autor so groĂes VergnĂźgen, wie die eigenen Werke respektvoll zitiert zu finden von anderen gebildeten Autoren.â"
"âMan kann nicht erwarten, dass ein leerer Sack aufrecht steht.â â 1750 (Zitierung eines Sprichworts)"
"âLiebe deine Feinde; denn sie sagen dir deine Fehler.â â 1756"
"âGott hilft denen, die sich selber helfen.â"
"âFrĂźh zu Bett und frĂźh aufstehen macht den Menschen gesund, reich und klug.â"
"âErfahrung ist eine teure Schule, aber Narren wollen anderswo nicht lernen.â"
"âZeit ist Geld.â â Advice to a Young Tradesman, 21. Juli 1748"
"âNichts in dieser Welt ist sicher, auĂer dem Tod und den Steuern.â â Letter to Jean-Baptiste Leroy, 13. November 1789"
"âEs gab nie einen guten Krieg oder einen schlechten Frieden.â â Letter to Sir Joseph Banks, 27. Juli 1783"
"âWer wesentliche Freiheit aufgeben kann, um eine geringfĂźgige bloĂ jeweilige [= einstweilige] Sicherheit zu bewirken [= erlangen], verdient weder Freiheit, noch Sicherheit.â â Bemerkungen Ăźber die Vorschläge. In: Dr. Benjamin Franklinâs nachgelassene Schriften und Correspondenz, nebst seinem Leben. Band 3. Franklinâs Leben ersten Theil enthaltend. Weimar 1818 S. 442 books.google (zum âEntwurf, wie eine dauernde Vereinigung zwischen England und seinen Pflanzungen [= Kolonien] bewirkt werden kĂśnnteâ, Januar 1775, a. a. O. S. 434 books.google)"
"âSo es die Vorsehung will, diese Wilden auszumerzen, um Raum fĂźr die Besteller der Erde zu schaffen, ist es nicht unwahrscheinlich, daĂ Rum das dazu ausersehene Mittel ist.â"
"Ein jeder Tag bricht dir was ab // Von deiner SchĂśnheit bis ins Grab."
"Wagnerâs Kunst ist krank. Die Probleme, die er auf die BĂźhne bringt â lauter Hysteriker-Probleme â, das Convulsivische seines Affekts, seine Ăźberreizte Sensibilität, sein Geschmack, der nach immer schärfern WĂźrzen verlangte, seine Instabilität, die er zu Principien verkleidete, nicht am wenigsten die Wahl seiner Helden und Heldinnen, diese als physiologische Typen betrachtet (â eine Kranken-Galerie! â): Alles zusammen stellt ein Krankheitsbild dar, das keinen Zweifel lässt. Wagner est une nĂŠvrose."
"Ich liebe Wagners Musik mehr als die irgendeines anderen Komponisten. Sie ist so laut, daĂ man die ganze Zeit reden kann, ohne daĂ die anderen Leute hĂśren, was man sagt."
""Gleichwohl geht der Prozess der Emanzipation des Weibes nur unter ekstatischen Zuckungen vor sich. Liebe"
"Die WĂźrde des Virtuosen beruht daher lediglich auf der WĂźrde, welche er der schaffenden Kunst zu erhalten weiĂ: Vermag er mit dieser zu tändeln und zu spielen, so wirft er seine eigene Ehre fort."
"[...] wer als Meister ward geboren, // der hat unter Meistern den schlimmsten Stand."
"Verachtet mir die Meister nicht, // und ehrt mir ihre Kunst!"
"Ruhig, Brauner! Brich nicht den Frieden!"
"O zahme Kunst // der Zauberin, // die nur Balsamtränke noch brau't!"
"Nun sei bedankt, mein lieber Schwan!"
"Nie sollst Du mich befragen, // noch Wissen's Sorge tragen, // woher ich kam der Fahrt, noch wie mein Nam' und Art!"
"Luft! Luft! // Mir erstickt das Herz!"
"Ein politischer Mann ist widerlich, ein politisches Weib aber grauenhaft [...]."
"Der Feinde Meute // hetzte mich mĂźd, // Gewitterbrunst // brach meinen Leib: // doch schneller als ich der Meute // schwand die MĂźdigkeit mir; // sank auf die Lider mir Nacht, // die Sonne lacht mir nun neu!"
"âWie das duftet! Wie das belebt! Eure Räusche, Knechte der gegohrenen Getränke, sind grobe Peitschenhiebe, die Striemen hinterlassen, während der Rausch aus dem Tee das Streicheln einer feinen, weichen, schĂśnen Hand ist, die auch noch in der Erinnerung wohltut.â"
"Verloren ist, wer den Humor verlor."
"SchĂśnheit ist der Sinn // Der Welt. SchĂśnheit genieĂen heiĂt: die Welt // Verstehn."
"Kinderzeugen dahingegen // Macht VergnĂźgen und bringt Segen, // Wenns geschieht im Ehebett // Standesamtlich und honett."
"Jubilate heiĂt jeder Tag, // auf dem der Arbeit Segen lag."
"Das wird kein ganzer Kerl, der nie ein RĂźpel war."
"Was wir heutzutage aus der Sprache der Spektren heraus hĂśren, ist eine wirkliche Sphärenmusik des Atoms, ein Zusammenklingen ganzzahliger Verhältnisse, eine bei aller Mannigfaltigkeit zunehmende Ordnung und Harmonie. FĂźr alle Zeiten wird die Theorie der Spektrallinien den Namen Bohrs tragen. Aber noch ein anderer Name wird dauernd mit ihr verknĂźpft sein, der Name Plancks. Alle ganzzahligen Gesetze der Spektrallinien und der Atomistik flieĂen letzten Endes aus der Quantentheorie. Sie ist das geheimnisvolle Organon, auf dem die Natur die Spektralmusik spielt und nach dessen Rhythmus sie den Bau der Atome und der Kerne regelt."
"Wer es einmal so weit gebracht hat, daĂ er nicht mehr irrt, der hat auch zu arbeiten aufgehĂśrt."
"Welches ist nun die Richtung dieses Fortschrittes und welchem Ziel strebt er zu? Die Richtung ist offenbar eine beständige Verfeinerung des Weltbildes durch Zurßckfßhrung der in ihm enthaltenen realen Elemente auf ein hÜheres Reales von weniger naiver Beschaffenheit. Das Ziel aber ist die Schaffung eines Weltbildes, dessen Realitäten keinerlei Verbesserung mehr bedßrftig sind und die daher das endgßltig Reale darstellen. Eine nachweisliche Erreichung dieses Zieles wird und kann niemals gelingen."
"Es ist der stetig fortgesetzte, nie erlahmende Kampf gegen Skeptizismus und gegen Dogmatismus, gegen Unglaube und gegen Aberglaube, den Religion und Naturwissenschaft gemeinsam fĂźhren, und das richtungsweisende Losungswort in diesem Kampf lautet von jeher und in alle Zukunft: Hin zu Gott!"
"Es braucht kaum hervorgehoben zu werden, daà diese neue Auffassung des Zeitbegriffs an die Abstraktionsfähigkeit und an die Einbildungskraft des Physikers die allerhÜchsten Anforderungen stellt. Sie ßbertrifft an Kßhnheit wohl alles, was bisher in der spekulativen Naturforschung, ja in der philosophischen Erkenntnistheorie geleistet wurde; die nichteuklidische Geometrie ist Kinderspiel dagegen. [...] Mit der durch dies Prinzip im Bereiche der physikalischen Weltanschauung hervorgerufenden Umwälzung ist an Ausdehnung und Tiefe wohl nur noch die durch die Einfßhrung des Copernikanischen Weltsystems bedingte zu vergleichen."
"Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, daà ihre Gegner ßberzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, daà ihre Gegner allmählich aussterben und daà die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist."
"Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, die Religion aber braucht er zum Handeln."
"[...] der unermeĂlich reichen, stets sich erneuernden Natur gegenĂźber wird der Mensch, so weit er auch in der wissenschaftlichen Erkenntnis fortgeschritten sein mag, immer das sich wundernde Kind bleiben und muĂ sich stets auf neue Ăberraschungen gefaĂt machen."
"Denn auch eine Enttäuschung, wenn sie nur grßndlich und endgßltig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts, und die mit der Resignation verbundenen Opfer wßrden reichlich aufgewogen werden durch den Gewinn an Schätzen neuer Erkenntnis."
"Die Geschichte der VÜlker gibt uns Kunde von den ohnmächtigen Bemßhungen der politischen und kirchlichen Gewalten, um Erhaltung des kÜrperlichen und geistigen Sklaventhums der Menschen; die kßnftige Geschichte wird die Siege der Freiheit beschreiben, welche die Menschen durch die Erforschung des Grundes der Dinge und der Wahrheit errangen; Siege mit Waffen, an denen kein Blut klebt, und in einem Kampf, in welchem Moral und Religion sich nur als schwache Bundesgenossen betheiligten."