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April 10, 2026
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"Vor allen Dingen keinen Eifer! / Nur nicht zuviel Eifer! / Zuviel Eifer!"
"Nicht nachgeben bedeutet manchmal getÜtet werden, aber nachgeben bedeutet geschwächt werden."
"Es gibt drei Arten von Wissen: Das Wissen an sich, das Wissen um die Lebensart und das Wissen, wie man etwas tut; die beiden letzteren machen im allgemeinen das erste ĂźberflĂźssig."
"Ich verzeihe den Leuten, wenn sie nicht meiner Meinung sind, aber ich verzeihe ihnen nicht, wenn sie keine eigene Meinung haben."
""Die Sorgfalt, die man der Erziehung der Frauen widmet, ist eines der sichersten Mittel, die Sitten zu verfeinern und einzuhalten." (ßber seine Befßrwortung des Schulbesuchs fßr Mädchen)"
"Das ist kein Ereignis, sondern bloĂ eine Neuigkeit."
"Der Kaffee muss schwarz sein wie der Teufel, heià wie die HÜlle, rein wie ein Engel und sßà wie die Liebe."
"Beleidigungen sind das Recht derjenigen, die Unrecht haben."
"Verrat ist eine Frage des Datums."
"Das Wertvollste, was der Mensch besitzt, ist das Leben. Es wird ihm nur ein einziges Mal gegeben, und nutzen soll man es so, daà einen die Schande einer niederträchtigen und kleinlichen Vergangenheit nicht brennt, und daà man sterbend sagen kann: Mein ganzes Leben, meine ganze Kraft habe ich dem Herrlichsten in der Welt, dem Kampf um die Befreiung der Menschheit gewidmet."
"Welcher tausend und abermal tausend Nuancen ist der musikalische Ausdruck fähig! Und das ist ja eben das wunderbare Geheimnià der Tonkunst, daà sie da, wo die arme Rede versiegt, erst eine unerschÜpfliche Quelle der Ausdrucksmittel Üffnet!"
"Im Ernste geredet, die Wochentage bin ich Jurist, und hÜchstens etwas Musiker, Sonntags am Tage wird gezeichnet, und Abends bin ich ein sehr witziger Autor bis in die späte Nacht."
"[...] aber nur wenige, erweckt aus dem Traume, steigen empor und schreiten durch das Reich der Träume â sie kommen zur Wahrheit â der hĂśchste Moment ist da: die BerĂźhrung mit dem Ewigen, Unaussprechlichen!"
"So stark ist der Zauber der Musik, und immer mächtiger werdend muĂte er jede Fessel einer andern Kunst zerreiĂen."
"Die Musik schlieĂt dem Menschen ein unbekanntes Reich auf, eine Welt, die nichts gemein hat mit der äuĂern Sinnenwelt, die ihn umgiebt, und in der er alle bestimmten GefĂźhle zurĂźckläĂt, um sich einer unaussprechlichen Sehnsucht hinzugeben."
"Beethovens Musik bewegt die Hebel der Furcht, des Schauers, des Entsetzens, des Schmerzes und erweckt eben jene unendliche Sehnsucht, welche das Wesen der Romantik ist."
"Ha es ist was gĂśttliches um die Kunst, denn die Kunst, mein Herr, ist eigentlich nicht sowohl die Kunst von der man so viel spricht, sondern sie entsteht vielmehr erst aus dem Allen, was man die Kunst heiĂt!"
"Ich bin das, was ich scheine, und scheine das nicht, was ich bin, mir selbst ein unerklärlich Räthsel, bin ich entzweit mit meinem Ich!"
"Unser GlĂźck ist unmĂśglich ohne das GlĂźck der anderen."
"Ein Gast zu ungelegener Zeit ist schlimmer als ein TatarenĂźberfall."
"Uns nur als Killeraffen zu betrachten, bezeichne ich als den Beethoven-Fehler: Beethoven war unorganisiert und schlampig, seine Musik jedoch ist der Inbegriff von Ordnung."
"Mit ihm verglichen, war mir selbst Beethoven ein halbbarbarisches Wesen, dessen groĂe Seele schlecht erzogen wurde, so dass sie das Erhabene vom Abenteuerlichen, das Schlichte vom Geringen und Abgeschmackten nie recht zu unterscheiden gelernt hat."
"Mein [...] Musiklehrer war die BBC. Die sendete damals nur ein einziges Musikprogramm, aber das war sehr vielfältig. Zuerst Beethovens Fßnfte und gleich darauf die Beatles; schade, dass es heute nur noch Spartenkanäle gibt."
"Diese Kämpfer- und Siegernatur, die wir Beethoven nennen, ist eine Quelle, aus der man das ewige Leben trinken kann."
"Die Ăsterreicher haben das KunststĂźck fertiggebracht, aus Beethoven einen Ăsterreicher und aus Hitler einen Deutschen zu machen."
"Beethoven begreift in sich die ganze, runde, komplexe Menschennatur. [...] Niemals hat ein Musiker von der Harmonie der Sphären, dem Zusammenklang der Gottesnatur, mehr gewuĂt und mehr erlebt als Beethoven."
"Bettina läĂt in dem enthusiastischen Briefe, den sie Ăźber Beethoven an GĂśthe schreibt, den groĂen Tondichter sagen: âwenn ich die Augen aufschlage, so muĂ ich seufzen, denn was ich sehe, ist gegen meine Religion und die Welt muĂ ich verachten, die nicht ahnt, daĂ Musik hĂśhere Offenbarung ist, als alle Weisheit und Philosophie, sie ist der Wein, der zu neuen Erzeugungen begeistert und ich bin der Bachus, der fĂźr die Menschen diesen herrlichen Wein keltert und sie geistestrunken macht, [...]!" Ob Beethoven wirklich so gesprochen hat? Schwerlich â es war seine Art so nicht. Also hat Bettina wohl verschiedene seiner AeuĂerungen zusammengefaĂt und nach ihrer Art ausgedrĂźckt â oder aber sie hat geradezu gedichtet, was Beethoven allenfalls hätte mit Fug und Recht sagen kĂśnnen. Und fĂźrwahr, damit hat das seltsam geniale Wesen hier das Rechte getroffen."
"Schillers Dichtungen sind fĂźr die Musik äuĂerst schwierig. Der Tonsetzer muĂ sich weit Ăźber den Dichter zu erheben wissen. Wer kann das bey Schiller? Da ist GĂśthe viel leichter!"
"Ach, Unsinn", sagte er [Beethoven], "ich habe nie daran gedacht, wegen Ruhm und Ehre zu schreiben. Was in meinem Herzen ist, muĂ heraus, und deswegen schreibe ich."
"Schade, schade, zu spät!"
"Wahre Kunst bleibt unvergänglich u der wahre KĂźnstler hat inniges VergnĂźgen an groĂen Geistes-Produkten."
""FĂźr Haendel ein eigenes Gestelle"
"Fahre fort, ßbe nicht allein die Kunst, sondern dringe auch in ihr Inneres; sie verdient es. Denn nur die Kunst und die Wissenschaft erhÜhen den Menschen bis zur Gottheit. [...] Der wahre Kßnstler hat keinen Stolz; leider sieht er, daà die Kunst keine Gränzen hat, er fßhlt dunkel, wie weit er vom Ziele entfernt ist und indeà er vielleicht von Andern bewundert wird, trauert er, noch nicht dahin gekommen zu sein, wohin ihm der bessere Genius nur wie eine ferne Sonne vorleuchtet."
"Ich breche ab, und sage nicht mehr, als daĂ diejenigen Recht zu haben scheinen, welche viel KĂźnstler gehĂśrt, aber doch alle bekennen, es sey nur ein Bach in der Welt gewesen; und ich thue noch hinzu, daĂ die bachischen Schuhe wenigen gerecht sind."
"Wer ihn nicht gehĂśret, hat sehr vieles nicht gehĂśret."
"Wohl erinnerte ich mich bey dieser Gelegenheit an den guten Organisten von Berka; denn dort war mir zuerst, bey vollkommener GemĂźthsruhe und ohne äuĂere Zerstreuung, ein Begriff von Eurem GroĂmeister [Johann Sebastian Bach] geworden. Ich sprach mir's aus: als wenn die ewige Harmonie sich mit sich selbst unterhielte, wie sich's etwa in Gottes Busen, kurz vor der WeltschĂśpfung, mĂśchte zugetragen haben, so bewegte sich's auch in meinem Innern, und es war mir, als wenn ich weder Ohren, am wenigsten Augen und weiter keine Ăźbrigen Sinne besäĂe noch brauchte."
"Was Newton als Weltweiser, war Bach als Musiker."
""Was ich zu Bachs Lebenswerk zu sagen habe: HĂśren, spielen, lieben, verehren und"
"Spiele fleiĂig Fugen guter Meister, vor Allen von Joh. Seb. Bach. Das âwohltemperirte Clavierâ sei dein täglich Brod. Dann wirst du gewiĂ ein tĂźchtiger Musiker."
"... sein groĂes Genie, welches alles umfaĂte, alles in sich vereinigte, was zur Vollendung einer der unerschĂśpflichsten KĂźnste erforderlich ist, brachte auch die Orgelkunst so zur Vollendung, wie sie vor ihm nie war und nach ihm schwerlich seyn wird."
"Niemals, weder vorher noch nachher, habe ich die SchĂśnheit dieser Musik in solchem MaĂe empfunden. Sie entstand unglaublicherweise aus diesen einfachen vier Saiten, wie ein Engel Michelangelos aus einem Marmorblock."
"Musik hĂśren ... zum Beispiel Glenn Gould. Und zwar nicht Beethoven, sondern Bach."
"Meine Liebe zu Bach lieĂ mich Musiker werden. Alles was mich interessierte, war von ihm geprägt. ... Es ist kaum vorstellbar, dass der grĂśĂte Musiker der Geschichte, dessen Werk uns noch heute magnetisch anzieht und der MaĂstab der musikalischen Kunst der letzten zwei Jahrhunderte ist, mit seiner Musik keine Wirkung erzielte, bei Musikern und Publikum seiner Zeit. ... Bach war der grĂśĂte Nonkonformist der Musikgeschichte."
"FĂźr mich ist Bach der grĂśĂte Prediger. Seine Kantaten und Passionen wirken eine Ergriffenheit der Seele, in welcher der Mensch fĂźr alles Wahre und Einende empfänglich und Ăźber das Kleine und Trennende erhoben wird ..."
"Er war Gottes musikalisches Gehirn."
"Er schreibt tonal, aber ohne Farbexzesse. Er besitzt eine unendliche Palette an GrautÜnen. ... Der Frieden und die Andacht der letzten Fuge sind ßberwältigend. Er moduliert nie im konventionellen Sinn, lässt aber den Eindruck eines expandierenden Universums entstehen."
""BACH ist Anfang und Ende aller Musik" (BACH als Notenbild)"