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April 10, 2026
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"Ein erlaubter Kuss ist niemals soviel wert wie ein gestohlener."
"Diese Liebe ist etwas unwiderstehliches, zerstÜrerisches geworden, stärker als der Tod."
"fßr alle Handwerker aber gilt der Satz, dass die persÜnliche Tßchtigkeit, der Fleià und die Geschicklichkeit des Einzelnen die hauptsächlichsten Bedingungen des Fortkommens bilden."
"Die Werkstatt ist die Familie in der Arbeit. Ganz anders gestaltet sich dies da, wo die Maschinen auftreten."
"Der Fabrikarbeiter ist daher in gewissem Sinne das fĂźr die Maschinen, was der TagelĂśhner fĂźr das Ackergut ist; nichts bindet ihn als das BedĂźrfniĂ nach Arbeit und der Lohn."
"Der Arbeitgeber ist dem Arbeiter ein Fremder."
"Regiert werden heiĂt, bei jedem Werk, bei jedem Handeln, bei jeder Bewegung festgestellt, registriert, zensiert, tarifiert, abgestempelt, geschätzt, mit Abgaben belegt, lizenziert, autorisiert, befĂźrwortet, behindert, reformiert, korrigiert werden; es heiĂt, unter dem Vorwand des Ăśffentlichen Nutzens und im Namen des allgemeinen Interesses besteuert, dressiert, gerupft, ausgenutzt, monopolisiert, bevollmächtigt, gedrängt, mystifiziert, bestohlen und beim ersten Wort der Klage unterdrĂźckt, bestraft, verunglimpft, schikaniert, verfolgt, gezaust, verurteilt, gerichtet, deportiert, geopfert, verkauft und verraten, dabei noch gefoppt, genarrt, gekränkt und entehrt zu werden. Das heiĂt Regierung, das ist ihre Gerechtigkeit, das ist ihre Moral."
"Die Regierung des Menschen ßber den Menschen ist die Sklaverei. Wer immer die Hand auf mich legt, um ßber mich zu herrschen, ist ein Usurpator und ein Tyrann. Ich erkläre ihn zu meinem Feinde."
"Das Handeln ist bei den organischen Wesen die vorzßglichste Bestimmung des Lebens, der Gesundheit und der Kraft. Durch das Handeln entwickelt es seine Fähigkeiten, vermehrt es deren Stärke und erreicht den Gipfel seiner Bestimmung."
"Anarchie ist Ordnung ohne Herrschaft."
"Vom Standpunkt des Barbaren ist die Freiheit gleichbedeutend mit Isolierung."
"Die Autorität ist also die erste soziale Idee des menschlichen Geschlechtes gewesen. Die zweite hat darin bestanden, unmittelbar an der Abschaffung der Autorität zu arbeiten."
"Freiheit ist Gleichheit, weil es Freiheit nur im gesellschaftlichen Zustande gibt, und es ohne Gleichheit keine Gesellschaft gibt."
"Eigentum ist Diebstahl."
"Die Politik ist die Wissenschaft von der Freiheit: die Beherrschung des Menschen durch den Menschen, gleichviel hinter welchem Namen sie sich verbergen mag, ist UnterdrĂźckung, die hĂśchste Vollkommenheit der Gesellschaft findet sich in der Vereinigung von Ordnung und Anarchie."
""Wir machen die Calender, aber Gott machet das Wetter." (ein Kalendermacher)"
""Straff muĂ sein, doch soll Barmhertzigkeit vorgehen." (Georg von Liegnitz-Brieg)"
""ich kan in einem Tag tausent Adeln unnd zu Rittern machen: Aber so mächtig bin ich nicht, daà ich in tausent Jahren einen Gelehrten machen kÜnte." (Kaiser Sigismund)"
""Es sey kein fisch ohne graat, und kein Mensch ohne Mängel" (Es ist kein Fisch ohne Gräten und kein Mensch ohne Mängel) (Lorenz Zincgref)"
""Es sey besser, einen Freund haben, der viel werth sey, als viel haben, die nichts werth seyen." (Anacharsis)"
""Die Alten hatten ein Gewissen ohne Wissen, wir heut zu tag haben das Wissen ohne Gewissen." (ein Schweizer Prediger)"
"Wer nicht Gott, sondern den Menschen gefallen will, dessen Tugend leidet an KnochenfraĂ und geht unter."
"Wer nach seinem Gewissen lebt, der ist kein Knecht, der befiehlt sich selbst und gehorcht sich selbst; der lebt wirklich menschlich."
"Wer mit sich selbst uneins ist, der ist niemands Freund."
"Wer im Herzen keinen Frieden hat, der hat ihn auch nicht auĂen."
"Was ist Tugend ohne Liebe? Ein schmuckloses, lebloses Ding."
"Jeglicher Zeit ihr Recht, macht manchen armen Knecht."
"Drei Dinge sind nicht zu ermßden: ein Knabe auf der Gasse, ein Mägdlein am Tanz, ein Priester im Opfer."
""eine Gesellschaft, in welcher alle Mitglieder ein und dasselbe Geschäft verrichteten, wĂźrde aufhĂśren, eine Gesellschaft zu seyn; [...] Denken wir uns eine Stadt, die von lauter Beckern bewohnt wäre; was wĂźrde dies fĂźr eine Stadt seyn? Das bloĂe Denken einer solchen Stadt reicht hin, ihre UnmĂśglichkeit darzuthun." Hermes oder Ăber die Natur der Gesellschaft mit Blicken in die Zukunft, Cotta, TĂźbingen 1810, S. 10, -11 books.google"
"Die Unentbehrlichkeit eines Individuums ist gewiĂ immer nur eingebildet und chimerisch; aber auch so ist sie gut."
"Alle Menschen haben dieselben Leidenschaften; aber sie haben sie nicht alle im gleichen Grade."
"[...] unsere Gesellschaftlichkeit nimmt den Charakter des Eigennutzes an, und wird dadurch sehr leicht das Gegentheil von dem, was sie seyn sollte. Gleichwohl dauert die Gesellschaft fort; es scheint sogar, als ob der gesellschaftliche Eigennutz von der Natur selbst, als das sicherste Mittel zur Erhaltung und Fortbildung der Gesellschaft berechnet worden sey. In Wahrheit, nichts ist unschuldiger als eben dieser Eigennutz, sobald er allgemein ist;"
"Wo das Gemeine geduldet wird, da gibt es den Ton an."
"Wer nicht durch den Schmutz waten kann, wird nie eine Schlacht gewinnen."
"Wie der KĂźnstler immer ein Sohn seines Volkes, so ist die Kunst immer eine Tochter der jeweiligen geschichtlichen Konstellation."
"Nicht aufzufallen, ist das erste Gesetz des guten Tones;"
"[...] nachahmen und nacheifern ist Zweierlei."
"Kunst ist Subjektivität und Subjektivität ist Glaube."
"[...] die Sehnsucht ist dem Menschen oft lieber als die ErfĂźllung."
"Das Träumen und Philosophiren hat seine Schattenseiten; wer das zweite Gesicht hat, Dem fehlt mitunter das erste."
"Ich fĂźhle nichts auĂer einer Schwierigkeit zu existieren."
"Gern geben die Menschen ihre Leiden der Philosophie zur Betrachtung, aber nicht zur Heilung."
"Wer das Gesicht des Todes vergiĂt, hat verspielt."
"Das schwierigste am Training ist es, den EntschluĂ zu fassen, mit dem Training Ăźberhaupt zu beginnen."
"GenĂźgend Kraft ist ein Zustand, den es gar nicht gibt."
"Noch nie habe ich das Leben in seiner SchÜnheit so intensiv erfahren, wie an zwei Fingerspitzen frei ßber dem Abgrund hängend."
"Man geht nicht nach dem Klettern einen Kaffee trinken, sondern Kaffeetrinken ist Teil des Kletterns."
"Es ist schon richtig, dass beim Klettern an EinfingerlĂśchern der Finger extrem beansprucht wird. Allerdings werden die restlichen Finger vollkommen geschont."
"Du suchst ein StĂźck Fels mit dem hĂśchsten Schwierigkeitsgrad und darin den Weg des geringsten Widerstandes."
"Das Gehirn ist der wichtigste Muskel beim Klettern."