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April 10, 2026
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"Behßet' dich Gott, es wär' zu schÜn gewesen, // Behßet dich Gott! es hat nicht sollen sein!"
"Als die RĂśmer frech geworden // Zogen sie nach Deutschlands Norden, // Vorne beim Trompetenschall // Ritt der Generalfeldmarschall // Herr Quinctilius Varus."
"Er ist der Schauspieler meines Lebens. Er ist der grĂśĂte deutsche Schauspieler des zwanzigsten Jahrhunderts. Ein intellektueller Schauspieler."
"Ich glaube, ich habe zu viele Schlafmittel genommen, ich fĂźhle mich etwas komisch, laĂ mich (aus)schlafen."
"Die alten Menschen sind grĂśĂer, reiner und heiliger gewesen, als wir, es hat in ihnen und Ăźber sie noch der Schein des gĂśttlichen Ausgangs geleuchtet, etwa wie helle, reine KĂśrper noch eine Weile fortleuchten oder glänzen, wenn man sie unmittelbar aus dem grellen Sonnenstrahl in dichte Dunkelheit versetzt."
"Das Erste, was ein aufrichtiges GemĂźth aus der Betrachtung alter Fabel und Sage lernen kann, ist, daĂ hinter ihnen kein eitler Grund, keine Erdichtung, sondern wahrhafte Dichtung liegt; [...] objective Begeisterung"
"Jede Taufe ist ein kleiner Exorzismus. Der Teufel wird ausgetrieben."
"Ich weiĂ jetzt, wenn man das Geheimnis hat, ein Vogel zu sein, kann man an zwei Orten gleichzeitig leben: hier und woanders."
"Enttäuschung ist mir eine Beglßckung, denn zuvor war ich getäuscht, danach ist die Täuschung aufgehoben."
"Ălterwerden ist die bessere Hälfte des Lebens."
"Am liebsten wäre ich unsichtbar."
"Der Tote spricht nicht, und seine Miene bleibt verschlossen. Er bewegt keinen Muskel, zuckt nicht mit den Wimpern, rĂźhrt keinen Arm und kein Bein. Dennoch haben die Toten Augen, MĂźnder und Zungen, Gesichter, Muskeln, Arme und Beine. Der Tote ist unzweifelhaft ein Mensch; aber er verhält sich ganz und gar nicht wie ein Mensch. Er ist menschlich und unmenschlich zugleich, äuĂerst vertraut und äuĂerst fremd, ein menschlicher Organismus und doch ein Ding."
"Nachrichtensprecher fangen stets mit Guten Abend an und brauchen dann 15 Minuten, um zu erklären, daà es kein guter Abend ist."
"Mit dieser Stimme kann man in Deutschland immer noch Superstar werden."
"Ich stelle mir mein Publikum immer so vor, wie es ist: nämlich im Wohnzimmer."
"Ich habe meinen Kindern gesagt, dass ich keine Üffentliche Beerdigung will. Aus Angst vor den Jacob Sisters! Mit ihren komischen Pudeln zerstÜren sie doch jede Atmosphäre."
"Dass ich Ăźberhaupt hier auf der BĂźhne stehe, verdanke ich meiner Krankenkasse, dem Klinikum Bremen-Ost und der Pharmaindustrie."
"Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, // vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. // Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, // dann richtet das Volk und es gnade euch Gott."
"Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein, // HÜr's näher und näher brausen;"
""Unendlich ist das Räthsel der Natur, // Verborgen selbst fßr uns, die mächt'gern Geister"
"Und wenn im Leben nichts Heiliges bliebe, // Ich will nicht verzagen, ich glaube an Liebe."
"Erst seit ich liebe, ist das Leben schĂśn, // Erst seit ich liebe, weiĂ ich, daĂ ich lebe."
"Der Freiheit Weg geht durch des Todes Schmerz, [...]"
"Auch das stolzeste Werk ins Leben gestellt ist vergänglich, // Was man im Herzen gebaut, reisst keine Ewigkeit um."
""Ach! so ist der Menschen Geschlecht;"
"Wer fĂźr sein Lieb' nicht sterben kann, // Ist keines Kusses werth."
"VergiĂ die treuen Toten nicht und schmĂźcke // Auch unsre Urne mit dem Eichenkranz!"
"Frisch auf, mein Volk! Die Flammenzeichen rauchen, // Hell aus dem Norden bricht der Freiheit Licht."
"Es ist kein Krieg, von dem die Kronen wissen; // Es ist ein Kreuzzug. 's ist ein heil'ger Krieg!"
""Die Wunde brennt."
"Das Leben gilt nichts, wo die Freiheit fällt."
"Das Volk steht auf, der Sturm bricht los, // Wer legt noch die Hände feig in den Schoos?"
""Das hĂśchste Heil, das letzte liegt im Schwerdte! // DrĂźck dir den Speer ins treue Herz hinein, // Der Freiheit eine Gasse!"
"Bei aller Strenge des Urteils darf man nicht vergessen, dass unter hundert jungen Leuten, die geprĂźft werden, neunundneunzig mehr Kenntnisse besitzen, als sie durch ihre Antworten in den PrĂźfungen darlegen."
"Will man konservieren, muss man zur rechten Zeit reformieren."
"So war es Mode, ein eifriger Priester Dianens zu erscheinen, sobald einmal der grßne Rock angezogen war. Jetzt ist es Mode, verächtlich die Nase zu rßmpfen, wo nur von Jagen die Rede ist, mit Brillen und Regenschirmen, statt mit Bßchse und Bßchsenranzen in den Wald zu gehen, den fßr untauglich zum Forst zu erklären, welcher Gefallen an der Jagd findet."
"Nehmt dem Walde alles Wild und laĂt ihm nur noch die Streusammler, Leseholzträger und Holzdiebe, und fĂźrwahr, ihr habt die Poesie desselben, und mit ihr den unendlichen Reiz, den er fĂźr viele hat, gänzlich vernichtet!"
"Fragt die Bäume wie sie erzogen sein wollen, sie werden Euch besser darßber belehren als es die Bßcher thun."
"Alle Theorie ist grau, und nur der Wald und die Erfahrung sind grĂźn."
"Viel braucht, wer viel hat."
"Ihr Mut wächst; die Tugend wird gestärkt durch die Wunde."
"Ich sehe einen Bart und einen Mantel, aber noch keinen Philosophen."
""Die Wahrheit (ist) eine Tochter der Zeit." (Mit der Zeit kommt die Wahrheit ans Licht.)"
"Wer Naturwissenschaft und die Wunder der SchĂśpfung studiert und dabei nicht zu einem Mystiker wird, ist kein Naturwissenschafter."
""Ich meine, daĂ es in der Entwicklung der Menschheit nie so notwendig war diese Substanz, das LSD, zu haben ... Denn es ist ein Werkzeug uns in das zu verwandeln, was wir sein sollen."
"Himmel und HĂślle ist im Menschen. Und es ist so, dass man mit diesem Stoff nun Einblick bekommt in die eigene HĂślle oder den eigenen Himmel."
"Es ist eine weitverbreitete Meinung, das objektive, materielle Weltbild der Naturwissenschaften und die mystisch-religiÜse Welterfahrung wßrden sich widersprechen. Das Gegenteil ist wahr. Sie ergänzen sich zu einer umfassenden Einsicht in ein und dieselbe geistig-materielle Wirklichkeit."
"Es gibt Erlebnisse, Ăźber die zu sprechen die meisten Menschen sich scheuen, weil sie nicht in die Alltagswirklichkeit passen und sich einer verstandesmäĂigen Erklärung entziehen."
"Dieser BewuĂtseinszustand, der unter gĂźnstigen Bedingungen durch LSD oder durch ein anderes Halluzinogen aus der Gruppe der mexikanischen sakralen Drogen hervorgerufen werden kann, ist verwandt mit der spontanen religiĂśsen Erleuchtung, mit der unio mystica."
"Die hĂśchste Stufe des Sehens, der Beziehung ganz allgemein zu einem Objekt und zur Aussenwelt Ăźberhaupt, ist dann erreicht, wenn die Grenze zwischen Subjekt und Objekt, zwischen Betrachter und Betrachtetem, zwischen mir und der Aussenwelt bewusstseinsmäĂig aufgehoben ist, wenn ich mit der Welt und ihrem geistigen Urgrund eins geworden bin. Das ist der Zustand der Liebe. Die hĂśchste Stufe des Sehens ist Liebe. Umgekehrt kann Liebe definiert werden als die hĂśchste Stufe des Sehens."