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April 10, 2026
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"Jeder Terrorakt ist ein GroĂverbrechen und muss militärisch, polizeilich, geheimdienstlich bekämpft werden. Das entbindet uns nicht der durchaus eigennĂźtzigen Pflicht, die Ursachen des Terrorismus politisch zu bekämpfen und zu beseitigen."
"Ich wĂźrde sagen: Ja, es ist legitim, weil der Terror im Grunde genommen mit den normativen Grundlagen, also mit der Bewertungsgrundlage unserer zivilisierten Ordnung Ăźberhaupt nichts mehr zu tun hat. Und wenn wir da mit Gentleman-Methoden versuchen, den Terror zu kontern, werden wir scheitern."
""Die jßdische Lehre aus der Vorgeschichte und Geschichte von Auschwitz: Nie wieder Opfer! und Nie wieder Gewaltlosigkeit als Prinzip!. Ganz anders die Lehre der Deutschen nach Auschwitz: Nie wieder Täter! und Nie wieder Gewaltanwendung, wenn nur irgend mÜglich! Beide, Juden und Deutsche, haben recht"
""BĂźrgersinn gehĂśrt zu jeglichem Patriotismus. In Deutschland und woanders. Kein Gemeinwesen kann ohne diesen Patriotismus leben und Ăźberleben." â Patriotismus? Ja, bitte! DIE WELT 17. Februar 2002"
"Nur die Liebe zur Ehre altert nicht, und das, woran sich das tatenlose Alter am meisten freut, ist nicht, wie man behauptet, das Geld, sondern die Ehre."
"Ein GlĂźck, das man nie gekannt, zu entbehren, tut nicht weh, weh aber, ein GlĂźck zu verlieren, an das man gewĂśhnt war."
"Das Geheimnis des GlĂźcks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut."
"Die Grabstätte berßhmter Männer ist die ganze Erde."
"Die Verfassung, die wir haben [âŚ] heiĂt Demokratie, weil der Staat nicht auf wenige BĂźrger, sondern auf die Mehrheit ausgerichtet ist."
"Wir wissen vollkommen, dass die Geschichtsschreiber der Zukunft unfehlbar finden werden, dass unser Denken voller Einbildungen gewesen ist: weil sie eine vollendete Welt hinter sich sehen werden."
"Nur noch Historiker und andere Spezialisten werden in Zukunft Schreiben und Lesen lernen mĂźssen."
"Genau zu beschreiben, was nie geschehen ist, ist nicht nur den Historikern vorbehalten, sondern das unveräuĂerliche Vorrecht eines jeden Mannes von Gaben und Kultur."
""Die Historiker wissen auch, dass sie ihre Geschichten zu einem bestimmte Zweck schreiben"
"Die Historiker sind meistens das Gegenteil von einem kreiĂenden Berg: Handelt es sich auch nur um eine Maus, bringt doch ihre Feder einen Elefanten hervor."
"Die Historiker kommen im allgemeinen nicht zur Hochzeit, sondern zum Begräbnis. In jedem Falle tun sie sich mit einer Autopsie leichter als mit der Berichterstattung ßber offene Entwicklungsprozesse"
"Der Theologe kann der angenehmen Aufgabe frÜnen, die Religion zu beschreiben, wie sie in ihre ursprßngliche Reinheit bekleidet, vom Himmel herunterkam. Dem Historiker wird aber eine leidigere Aufgabe aufgezwungen. Er muss die unvermeidliche Mischung von Mängeln und Korruption entdecken, die sich während eines langen Aufenthalts auf der Erde, bei einer schwachen und entarteten Rasse von Wesen, eingesammelt hat."
"Der Historiker ist nicht immer ein rßckwärts gekehrter Prophet, aber der Journalist ist immer einer, der nachher alles vorher gewusst hat."
"Der Historiker ist immer ein Merlin, er ist die Stimme einer begrabenen Zeit, man befragt ihn, und er gibt Antwort, der rßckwärtsschauende Prophet."
"Der Historiker ist ein rßckwärtsgekehrter Prophet."
"Das kritische, wissenschaftlich fundierte Werturteil des Historikers bildet den eigentlichen Ertrag seiner Arbeit, den er seinen Mitmenschen, der Gesellschaft also, vermittelt und den diese von ihm zu Recht erwarten."
"Das Engagement des Historikers drßckt sich aus in seiner Fragestellung. Er ist dann engagiert, wenn er prßft, ob die Geschichte helfen kann, Antworten auf drängende Fragen der Gegenwart und der Zukunft zu erhalten."
"Aufgabe des Historikers ist es nicht, Tugendpreise zu verteilen, DenkmalsentwĂźrfe vorzuschlagen, noch irgendeinen Katechismus aufzustellen; er hat vielmehr das am wenigsten Individuelle in den Ereignissen zu verstehen; die Fragen, die Chronikschreiber interessieren und Romanschriftsteller begeistern, läĂt er am liebsten beiseite."
"Wäre die Geschichte eine exakte Wissenschaft, so mĂźĂten wir im Stande sein die Zukunft der Staaten zu enthĂźllen. Das kĂśnnen wir aber nicht, denn Ăźberall stĂśĂt die Geschichtswissenschaft auf das Räthsel der PersĂśnlichkeit. Personen, Männer sind es, welche die Geschichte machen."
"Männer machen die Geschichte."
"Kein Volk hat Gott verlassen, das sich nicht selbst verlieĂ."
"Heute aber ist die herrschende Vorstellung, daĂ jeder Mensch eine Masse von Notizen in seinem Kopf herumtragen solle, und das nennt man dann allgemeine Bildung."
"Der Trieb der menschlichen Natur, das Interesse, das dem Staate zu Grunde liegt, ist Ăźberall dasselbe."
"Der Staat kann nicht blos Form sein; bloĂe Formen giebt es gar nicht."
"Der hĂśchste denkbare Grad der Gleichheit, der Communismus, ist, weil er die UnterdrĂźckung aller natĂźrlichen Neigungen voraussetzt, der hĂśchste denkbare Grad der Knechtschaft."
"Das ĂbermaĂ der Freiheit wird Sklaverei, denn wenn es keine Autorität mehr gibt, so ist der Starke unumschränkt, und der Schwache verfällt dem Rechte der Faust. Die Ăberspannung der Freiheit fĂźhrt nicht allein zur Knechtschaft, sondern ist selbst schon Knechtschaft."
"Alle Politik ist Kunst, AusfĂźhrung, Einbilden der Idee in den sprĂśden Stoff."
"In einem kurzen Zeitraum hat dieser KĂśnig groĂe Taten verrichtet und durch Klugheit und Tapferkeit mehr vollbracht, als alle KĂśnige von Anfang an, welche die Geschichte kennt."
"eben so verderblich wie die EinbuĂe nationaler Selbständigkeit ist fĂźr ein Volk auch das Streben nach grenzenloser Weltherrschaft."
"an Glßck und Leid, an Ruhm und Unheil empfängt stets eine jede Nation genau, was sie verdient."
"Sie war die Wissenschaft und wurde zur Gewalt."
"Man erkennt das Leben erst, wenn es entflieht, und man begreift es erst, wenn man die Macht darĂźber verloren hat."
"Jede Wissenschaft hat ihre Zeit."
"Je grĂśĂer das Vertrauen in die Wissenschaft gewesen war, umso bitterer war die Enttäuschung."
""Ist Erkennen wirklich KĂśnnen? Ist die Wissenschaft das Leben, ist sie das ganze Leben? Kann sie dem Verderben und der AuflĂśsung Einhalt gebieten?"
""Ich erkenne"
"Die Zeit der Reife ist sicherlich das herrlichste Lebensalter, aber nicht ein Anfang, sondern ein Ergebnis und viel eher wĂźrdige KrĂśnung der Geschichte, den Antritt und Beginn einer neuen."
"Die Wissenschaft wächst auf Kosten des Lebens. Je mehr man dem Gedanken gibt, umso mehr entzieht man sich der Tat."
"Die Wissenschaft ist ein Produkt des gereiften Alters und besitzt nicht mehr die Kraft, den Lauf der Jahre zu erneuern und die Jugend zurĂźckzubringen."
"Die Vernunft erscheint im Leben zuletzt; je mehr sie erkennt, je reifer sie wird, umso mehr lassen Gefßhl und Einbildungskraft nach, jene beiden Kräfte, denen jede nachhaltige Initiative und jede echte Begeisterung entstammt."
"Die Sittlichkeit nimmt ab, und die Sittenlehrer fangen an zu predigen."
"Die Kunst geht unter, und die Kritik taucht auf."
"Die Geschichte geht zu Ende, und es erscheinen die Geschichtsschreiber."
"Die AuflĂśsung des Einen ist die Entstehung eines Andern."
"Der Glaube schwindet, und es entsteht die Philosophie."
"Auch die Wissenschaft hat ihre Apostel, ihre Märtyrer, ihre Gesetzgeber, ihren Katechismus, und sie dringt ßberall ein."