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April 10, 2026
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"Eine weise Regierung nimmt auf das Niveau der Untertanen RĂźcksicht."
"Die Vernunft errĂśtet Ăźber die Neigungen, Ăźber die sie nicht Rechenschaft ablegen kann."
"Die Philosophie ist eine veraltete Mode, die noch manche Liebhaber findet, so wie andere rote StrĂźmpfe tragen der Welt zum Trotz."
"Die Grundsätze der Menschen offenbaren ihren Charakter."
"Die erwachende Tugend eines jungen Menschen ist anmutiger als die ersten Tage des FrĂźhlings."
"Der ungeheure Unterschied, den wir zwischen uns und den Wilden bemerken, besteht nur darin, dass wir etwas weniger unwissend sind."
"Der Feige muss weniger Beleidigungen schlucken als der Ehrgeizige."
"Der erste Seufzer der Kindheit gilt der Freiheit."
"Das Falsche, kunstvoll dargestellt, Ăźberrascht und verblĂźfft, aber das Wahre Ăźberzeugt und herrscht."
"BedĂźrftigkeit steht zwar unseren WĂźnschen entgegen, aber sie begrenzt sie auch. Ăberfluss vermehrt zwar unsere BedĂźrfnisse, aber hilft uns auch, sie zu befriedigen. Ist man am rechten Platz, so ist man glĂźcklich."
"Bedeutende Geister erlernen bedeutende Ămter schnell."
"Alle Menschen werden ehrlich geboren und sterben als BetrĂźger."
"O Freiheit, wie hat man dir mitgespielt!"
""Ihr haltet mich fĂźr wĂźrdig, das Los der groĂen Männer zu teilen, die ihr ermordet habt; ich werde danach streben, mit demselben Mute, den sie gezeigt haben, auf dem Schafott zu erscheinen."- zu dem Revolutionstribunal, nachdem man ihr das Todesurteil verkĂźndet hatte, nach: Helen Maria Williams, Letters Containing a Sketch of the Politics of France, Vol. 1, London 1795. S. 199; zitiert nach Eduard Trautner, TagebĂźcher der Henker von Paris, Bd. 2, Potsdam 1923 gutenberg.spiegel.de"
"Tausend Dinge gehen vorwärts; neunhundertachtundneunzig zurßck; das ist Fortschritt."
"Ein Irrtum ist umso gefährlicher, je mehr Wahrheit er enthält."
"Wie gefährlich ist die Wissenschaft, so groà sie auch sein mag, wenn sie ohne Liebe und Demut schafft."
"Unsere Vollkommenheit besteht zum groĂen Teil darin, dass wir einander in unseren Unvollkommenheiten ertragen."
"Sobald der Mensch ein wenig an Gott denkt, fĂźhlt sein Herz eine gewisse beglĂźckende Erregung, die Zeugnis gibt, dass Gott der Gott des menschlichen Herzens ist."
"Selig die biegsamen Herzen, denn sie werden nie brechen."
"Seien wir doch, was wir sind, und seien wir es gut."
"In seiner unendlichen GĂźte wird Gott niemals jene verlassen, die ihn nicht verlassen wollen."
"Gott ist der Gott der Freude."
"Eine Dummheit hĂśrt nicht auf, eine zu sein, weil sie gedruckt ist oder am Schluss irgendwelcher schĂśner BĂźcher hinzugefĂźgt ist."
"Liebe ist Demut, die zur HĂśhe steigt, Demut ist Liebe, die sich niederneigt."
"Gott sieht nicht so sehr darauf, was geschieht, sondern auf die Art, wie es geschieht."
"Die wahre Liebe hat kaum eine Methode."
"Die Liebe zu verlieren ist der einzige Verlust, den wir in diesem Leben fĂźrchten mĂźssen."
"Die Liebe zerstĂśrt nicht, sie vollendet alles."
"Die Liebe allein bestimmt den Wert unseres Tuns."
"Der Tod ist Leben, wenn er sich im Angesicht Gottes vollzieht."
"Die Wahrheit ist im Anmarsch und nichts wird sie aufhalten. [...] Wenn man die Wahrheit verschlieĂt und in den Boden vergräbt, dann wird sie nur wachsen und so viel explosive Kraft ansammeln, dass sie an dem Tag, an dem sie durchbricht, alles, was ihr im Wege steht, fortfegt."
"Wenn es kein Brot gibt fĂźr alle, macht man keine Kinder mehr, und die Nation verreckt!"
"Ein Kunstwerk ist ein StĂźck Natur, gesehen durch ein Temperament."
"Der Arbeiter ist auf die StraĂe, aufs Pflaster geworfen ⌠Das macht die Arbeitslosigkeit, die schreckliche Arbeitslosigkeit, die in den Mansarden die Totenglocke läutet. Panik hat alle Industrie zum Stillstand gebracht, und das Geld, das feige Geld, hat sich versteckt."
"Werner Raupp: Denis Diderot â Ein funkensprĂźhender Kopf. Eine Biografie und 100 Gedanken des franzĂśsischen Philosophen, 2., vollst. Ăźberarb. Aufl. (1. Aufl.: Marburg 2013), Baden-Baden: Tectum 2024, bes. Tl. B: 100 Gedanken â ein Mosaik, S. 127-182 (Zitate u. kurze AuszĂźge aus Diderots Schriften; Quellennachweis, S. 188-192)."
"Diderot war nahe genug mit uns verwandt, wie er denn in alledem, weshalb ihn die Franzosen tadeln, ein wahrer Deutscher ist."
"Unglaube ist der erste Schritt zur Philosophie."
"âDie EncyclopĂŠdie war eine Grube, in welche diese elenden Lumpensammler alles durcheinander hineinwarfen â Unverdautes, Gutes, Schlechtes, Abscheuliches, Wahres, Falsches, Ungewisses, und das alles ebenso wirr wie unzusammenhängendâ â Denis Diderot: Enzyklopädie. In: Anette Selg/Rainer Wieland (Hrsg.): Die Welt der EncyclopĂŠdie. 1.â20. Tsd. Frankfurt am Main 2001, S. 67â69, hier S. 68. (zitiert nach diesem Link)"
"Wenn die Vernunft ein Geschenk des Himmels ist und wenn man vom Glauben das gleiche sagen kann, so hat uns der Himmel zwei unvereinbare, einander widersprechende Geschenke gemacht."
"Die Philosophie schweigt, wo im Gesetz kein Sinn und Verstand ist."
"Die Armut hat ihre Freiheiten, der Reichtum seine Zwänge."
"Man kann in Mohammed den grĂśĂten Feind sehen, den die menschliche Vernunft je hatte."
"Die Historiker sind meistens das Gegenteil von einem kreiĂenden Berg: Handelt es sich auch nur um eine Maus, bringt doch ihre Feder einen Elefanten hervor."
"Ich unterhalte mich mit mir selbst von Politik, von Liebe, von Geschmack oder Philosophie, und Ăźberlasse meinen Geist seiner ganzen Leichtfertigkeit. Mag er doch die erste Idee verfolgen, die sich zeigt, sie sey weise oder thĂśricht. [...] Meine Gedanken sind meine Dirnen."
"Unsere Vorfahren und GroĂväter haben jahrhundertelang ihr Leben geopfert, um alle Invasoren zu vertreiben. Unser Land sollte ein freies Vaterland sein, das nicht das Joch irgendeiner fremden Macht ertragen sollte. Doch seit etwa 20 Jahren erleben wir eine gefährliche, unkontrollierte Unterwanderung. Nicht nur, dass die Einwanderer sich nicht unseren Gesetzen und Bräuchen unterwerfen, nein, sie versuchen sogar, uns ihre aufzudrängen."
"âAch, mein Freund, ich verlasse diese Welt, in der Herzen gebrochen oder zu Stein werden.â (letzte Worte, 13. April 1794, aus Chamforts Abschiedsbrief vor seinem Selbstmord)"
"âKrieg den Palästen! Friede den HĂźtten!â (von Georg BĂźchner Ăźbersetzt; frz.ÂŤGuerre aux châteaux! Paix aux chaumières!Âť)"
"âDie Armen sind die Neger von Europa.â (frz. ÂŤLes pauvres sont les nègres de l'Europe.Âť)"
"âErfolge bringen Erfolg hervor, genau wie Geld das Geld vermehrt.â (frz. ÂŤLes succès produisent les succès, comme l'argent produit l'argent.Âť)"